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Portraits, Strategien und Entwicklungen führender Handelsunternehmen und Konzerne. Fusionen, Übernahmen und Managementwechsel.

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Team im Cross-Border-E-Commerce-Logistikzentrum überwacht internationales Wachstum von Global-e
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Global-e wächst drei Mal zweistellig

Im zweiten Quartal konnte Global-e, amerikanischer Cross-Border-Dienstleister für den E-Commerce, sowohl bei Volumen, Umsatz und Ergebnis zweistellig wachsen, berichtet Retail-News.de. Der Umsatz stieg um 39 Prozent auf 299 Mio. Dollar, das Handelsvolumen um 44 Prozent auf über zwei Mrd. Dollar. Aufgrund von Skaleneffekten und Effizienzsteigerung durch KI beeindruckte besonders das bereinigte Ebitda: Plus 62 Prozent, 62,4 Mio. Dollar.

etailment14.08.263 Min.
Kurier auf E-Lastenrad liefert in europäischer Stadt aus, Symbolbild für JD.com Quick-Commerce
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JD.com bleibt im Kern profitabel

Obwohl der Umsatz um 2,9 Prozent schrumpfte, konnte JD.com im zweiten Quartal ein Gewinnplus von 15 Prozent realisieren, was sich zu 1,1 Mrd. Dollar Nettogewinn addierte, meldet Scmp.com. Beide Zahlen hätten die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das Kerngeschäft bleibe weiterhin profitabel und die Verluste im Kampf um eine wichtige Rolle im Quick-Commerce seien geschrumpft. Im März sei der Tochter-Marktplatz Joybuy in sechs europäischen Ländern, darunter Deutschland, an den Start gegangen.

Björn Böer14.08.263 Min.
Zwei Lagerarbeiter organisieren ein schlankes, effizientes Fulfillment-Center mit reduziertem Bestand
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Fruugo schrumpft sich in die schwarzen Zahlen

Der Crossborder-Marktplatz Fruugo, über den Online-Händler in 40 Ländern verkaufen, kehrt 2025 mit einem Gewinn von 1,4 Mio Pfund in die schwarzen Zahlen zurück, nachdem die Verluste im Vorjahr noch über zehn Mio. Pfund ausgemacht hatten, meldet Ecommercenews.eu. Fruugo habe die Händlerbasis und das Sortiment ausgedünnt und die Belegschaft von 184 auf 165 verkleinert, was auch den Rückgang des Umsatzes von 56,4 auf 38,4 Mio. Pfund erkläre.

etailment14.08.263 Min.
Optikerin berät Kundin bei Brillenanprobe im modernen Mister-Spex-Ladengeschäft
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Mister Spex: Der Laden rettet das Netz

Omnichannel-Optiker Mister Spex hat sein bereinigtes Ebitda im ersten Halbjahr um 65 Prozent auf 3,8 Mio. Euro verbessert, meldet Ad-Hoc-News.de. Zeitgleich sei aber der Umsatz um zehn Prozent auf 87,9 Mio. Euro geschrumpft. Ausgerechnet das Online-Geschäft verlor 20 Prozent (52,8 Mio. Euro), während sich die Filialen um zehn Prozent (35,1 Mio. Euro) steigern konnten. Fürs Gesamtjahr erwarte Mister Spex einen Umsatz zwischen minus zehn Prozent und dem Vorjahresniveau.

etailment14.08.263 Min.
Handwerkerin verpackt Etsy-Bestellung im Studio, Smartphone zeigt neue Bestellung an
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Etsy findet 350.000 neue Käufer

Etsy hat seinen Umsatz im zweiten Quartal um 6,2 Prozent gesteigert, meldet Digitalcommerce360.com. Die Zahl der aktiven Käufer sei um 350.000 auf rund 87 Mio. gewachsen, auch die wichtige Zahl der Stammkäufer wäre zum ersten Mal seit 2023 wieder gestiegen. Besonders die App, mit einem um 12,5 Prozent höheren Handelsvolumen, habe die Entwicklung befördert. Investitionen in Youtube und Tiktok hätte die Zahl der Besuche von Millennials und Gen Z verfünffacht.

etailment13.08.262 Min.
Mitarbeiter verpackt Fahrrad im modernen Bike24-Fulfillment-Center für den Versand
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Bike24 meldet 20 Prozent mehr Umsatz

Bike24 hat laut Pressemitteilung im zweiten Quartal den Umsatz um 20,1 Prozent auf 96,1 Mio. Euro gesteigert. Das bereinigte Ebitda sei um 15,8 Prozent auf 5,9 Mio. Euro geklettert. Trotzdem sei die Bruttomarge leicht auf 27,4 Prozent (von 27,7 Prozent) gesunken, die bereinigte Ebitda-Marge auf 6,1 Prozent (von 6,3 Prozent). Grund seien Investitionen in Marketing und Fulfillment. In der DACH-Region legte man 17,2 Prozent zu, der stärkste Impuls kam, mit 29,7 Prozent, von den nicht deutschsprachigen Online-Shops.

etailment13.08.262 Min.
Kundin im Beauty-Store mit digitalem Retail-Media-Display am Regal
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Douglas: Umsatz stottert, Retail Media brummt

Douglas meldet für das dritte Quartal 987,8 Mio. Euro Umsatz, ein Minus von zwei Prozent; das bereinigte Ebitda schrumpfte sogar um 19,4 Prozent, berichtet Retail-News.de. Auch der Online-Handel des Konzerns verlor ein Prozent, mit regionalen Unterschieden: In DACH und der Niederlande betrug das Minus 4,9 Prozent, in Zentralosteuropa verbuchte man zweistelliges Wachstum. Der wichtigste Lichtblick käme vom Retail-Media-Geschäft, das sich 24 Prozent verbessert habe

etailment13.08.263 Min.
Chinesische Onlinehändlerin prüft besorgt sinkende Verkaufszahlen zwischen Paketen im Lager
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Alibaba kämpft an vielen Fronten

Alibabas Anteil an der Nutzungszeit unter Chinas 50 größten Apps sank binnen eines Jahres auf 5,3 Prozent, während Bytedance (Tiktok/Douyin) auf 40,1 Prozent kletterte, berichtet Biggo.com. Die Tochter Taobao sei aus der Liste der zehn zeitintensivsten Apps gerutscht. Auch habe sich der Marktanteil am chinesischen E-Commercere von 51,3 auf 37,3 Prozent verkleinert. Selbst die Werbetochter Alimama, einst verlässlicher Gewinnbringer, habe Probleme: Ihre Gebührenlast für Händler übersteige mit 7,2 Prozent des Umsatzvolumens die der Konkurrenz deutlich, was über 30 Prozent der Händler in die Verlustzone drücke.

etailment12.08.263 Min.
Mitarbeitende sortieren Pakete in modernem Fulfillment-Center in Südostasien
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Shopee zielt auf eine Milliarde Ebitda

Shopees Muttergesellschaft Sea Ltd. verdiente im zweiten Quartal 458,1 Mio. Dollar und damit elf Prozent mehr als im Vorjahr, meldet Marketscreener.com. Der Umsatz sei um 48 Prozent auf 7,79 Mrd. Dollar geklettert. Südostasiens größte E-Commerce-Plattform Shopee habe dazu zwei Drittel beigetragen. Ihr Bruttowarenwert und das Bestellvolumen seien jeweils um 28 Prozent gestiegen. Darum werde die Jahresprognise für das bereinigte Ebitda auf eine Mrd. Dollar erhöht.

Björn Böer12.08.262 Min.
Fast leeres Logistikzentrum mit vereinzelten Lkw symbolisiert Sheins Rückzug aus Vietnam
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Sheins Vietnam-Experiment abgebrochen

Shein fährt seinen Betrieb in Vietnam ein Jahr nach Anmietung eines riesigen Logistikzentrums drastisch zurück, berichtet Reuters.com. Von ursprünglich 15 Hektar bleibe nur ein Drittel in Nutzung, nur jeder vierte Mitarbeiter werde nicht entlassen. Grund sei das Ende der US-Zollbefreiung für Kleinsendungen sowie ein neuer Zwangsarbeits-Zoll, der Vietnams Vorteil schmelzen lasse. Viele Lieferanten kehrten längst in die südchinesischen „Shein-Dörfer“ zurück, wo Kleinstserien schneller und billiger entstünden.

Björn Böer11.08.262 Min.

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