Studien & Marktforschung

Aktuelle Studien, Umfragen und Marktanalysen aus dem Handel. Konsumentenverhalten, Marktprognosen und Branchenreports.

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Junge Frau und älterer Mann shoppen unabhängig in modernem Store, steigende Kauflaune
© Black Forest Labs / Flux

Gen Z und Gen X kommen in Kauflaune

Die Konsumlaune legt quer durch alle Generationen zu, aber am kräftigsten bei Gen Z und Gen X, so eine soziodemografische Auswertung des NIM-Konsumklimas. Der Gesamtindikator sei im September um 2,8 auf minus 26,6 Punkte gestiegen. Die Gen Z lege um 9,7 Punkte zu und schiebe sich mit 6,3 Punkten knapp über die Nulllinie, weil die Erwartungen ans eigene Einkommen optimistischer seien und die Anschaffungsneigung steige. Gen X gewinne dank nachlassender Sparneigung sogar 11,9 Punkte, bleibe aber trotzdem auf einem pessimistischeren Niveau.

etailment04.09.263 Min.
Frau mit Einkaufskorb prüft einen roten Apfel in der Obst- und Gemüseabteilung eines Supermarkts.
© Black Forest Labs / Flux

Lebensmittelkäufer meiden den Online-Shop

Beim Lebensmittelkauf bleibt das Regal vor Ort die erste Adresse: 71 Prozent der Verbraucher haben binnen sechs Monaten keinen Online-Lebensmitteldienst genutzt, zitiert Retail-News.de den „Trend Check Handel Vol. 17“ des ECC Köln. 54 Prozent der Abstinenzler wollten Frisches vorher befühlen, 67 Prozent störten sich an Liefergebühren. Online wanderten vor allem Haltbares (69 Prozent) und schwere Getränkekisten in den Korb. Nur 17 Prozent könnten sich einen Wechsel zu Online-Angeboten vorstellen, unter den Jüngeren 29 Prozent. Bei einer Gratislieferung ohne Mindestbestellwert aber könnten 47 Prozent doch noch schwach werden.

etailment04.09.263 Min.
Hand zögert vor Zahlung am Self-Checkout als Symbol für Vertrauensgrenze bei KI-Einkäufen
© Black Forest Labs / Flux

Briten trauen der KI 150 Pfund weit

Bei rund 150 Pfund endet das Vertrauen: Bis zu diesem Betrag würden britische Konsumenten KI-Agenten eigenständig einkaufen lassen, zitiert Channelx.world eine Studie der MACH Alliance. Zwei Drittel der Befragten nutzten KI schon beim Suchen und Stöbern, unter Millennials sogar neun von zehn. Doch das Bezahlen wollten nur neun Prozent erlauben, bei teuren Anschaffungen sinke der Anteil auf vier Prozent. Millennials würden in diesem Fall die KI-Geldbörsen beim autonomen Einkaufen mit 235 Pfund ausstatten, die Babyboomer hingegen nur mit 67 Pfund.

etailment03.09.263 Min.
Logistikmitarbeiter sortiert unterschiedlich große Pakete im modernen Fulfillment-Center
© Black Forest Labs / Flux

Österreicher bestellen häufig, Schweizer zahlen am besten

Im E-Commerce Mitteleuropas bestellt niemand häufiger als die Österreicher: 12,6 Online-Bestellungen pro Käufer und Jahr, zitiert Retail-News.de eine ECDB-Studie. Deutschland erreiche mit 12,4 die Silbermedaille, Griechenland mit 12,3 erhalte Bronze. Allerdings kauften in Griechenland knapp sieben Mio. Menschen online und füllten den Warenkorb im Schnitt auf 83 Euro, während in Deutschland 62,5 Mio. bei jeder Bestellung 120 Euro ausgäben. 214 Euro würde hingegen der Durchschnitts-Schweizer für seine 9,7 jährlichen Bestellungen berappen. Die Bilanz: Bestellhäufigkeit, Marktgröße und Warenkorbwert korrelieren nicht.

etailment03.09.263 Min.
3D-Illustration: Shop-Karten verblassen unter dominantem KI-Suchantwort-Panel
© Black Forest Labs / Flux

Top-Shops verlieren 16,7 Prozent Sichtbarkeit

Die organische Sichtbarkeit der 2.500 umsatzstärksten deutschen Online-Shops sinkt erstmals seit Jahren, und zwar um 16,7 Prozent, zeigt eine Studie von Sistrix. Google spiele die KI-Übersichten dreimal so oft aus wie im Vorjahr, bei 14,2 Prozent der Keywords. Mittlerweile lösten bereits 69,7 Prozent der Recherchesuchen eine KI-Antwort aus, bei Kaufsuchen seien es bislang aber nur 0,2 Prozent. Trotzdem: Wer aus der Vergleichsphase verschwinde, fehle später auch in der Kaufentscheidung.

Björn Böer03.09.262 Min.
Person nutzt agentische KI beim shoppen am Laptop
© Black Forest Labs / Flux

KI nutzt Spear-Phishing besser als der Mensch

Spear-Phishing – Angriffsmails, die auf eine einzelne Person zugeschnitten sind statt breit gestreut – gelingen der KI besser als Menschen, zitiert Ad-Hoc-News.de eine Studie der Brigham Young University. Mit GPT-4 erstellte Nachrichten wären von Empfängern in 28 Prozent der Fälle angeklickt worden, von Menschen verfasste in 21,3 Prozent. Berufsbezogene Ansprache habe sogar 38 Prozent erreicht. Allerdings habe die Studie nur die Klickrate gemessen, nicht den etwaigen entstandenen Schaden.

etailment02.09.263 Min.
Inhaber verpackt sorgfältig Möbelstück im Werkstatt-Versand für Online-Shop-Award
© Black Forest Labs / Flux

Disq und Ntv küren Deutschlands beste Online-Shops

In 96 Kategorien vergeben DISQ und Ntv laut Website den Award „Deutschlands Beste Online-Shops 2026“. 67.348 Kundenurteile zu 900 Unternehmen in 96 Kategorien hätten für 873 Preisträger gereicht. Die Bewertung stütze sich auf Preis-Leistung, Sortiment, Kundenservice, Web-Auftritt, Versand und Rücksendung. Zwischen den Großen, wie Amazon, Otto, Zalando und Ikea, stehen Spezialisten für Massivholzmöbel, Imker-Zubehör, Pokale, Dachbleche und Balkonkraftwerke.

Björn Böer02.09.262 Min.
Toningenieur im modernen Studio zwischen klassischem Handwerk und KI-Wandel der Musikbranche
© Black Forest Labs / Flux

Audio- und Videostreaming und die KI

89 Prozent der Deutschen rufen Videos über das Internet ab, 81 Prozent schauen noch klassisch fern über Kabel, Satellit oder Antenne, zeigt eine Bitkom-Befragung. Audio würden 88 Prozent der Befragten streamen, aber 91 Prozent blieben auch dem Dampfradio treu. 69 Prozent nutzten zum Hören Videoplattformen, pures Audio-Streaming folge mit 63 Prozent erst auf Rang zwei. 91 Prozent verlangten die klare Kennzeichnung von KI-erzeugten Medieninhalten. 72 Prozent halten die künstliche Intelligenz für eine Bedrohung der Filmindustrie, 75 Prozent sind es bei der Musikindustrie.

Björn Böer01.09.263 Min.
Frau spricht zuhause mit KI-Assistentin auf dem Smartphone vor dem Online-Einkauf
© Black Forest Labs / Flux

Jeder dritte Shopper fragt erst die KI

Weltweit fragt fast jeder dritte Online-Shopper zuerst die KI um Rat, womit sich die Zahl in eineinhalb Jahren verdreifacht hat, zitiert Retail-News.de eine BCG-Studie. Jeder Fünfte folge den Empfehlungen regelmäßig und bei 70 Prozent dieser Gruppe lande der Vorschlag am Ende auch im Warenkorb. Bei mehr als der Hälfte solcher Einkäufe stießen die Kunden auf Marken, die sie nicht auf dem Zettel gehabt hätten. Online-Händler verlören den Einfluss auf die Empfehlungen der KI, was es aber auch Unbekannten ermögliche, ohne Werbebudget online zu verkaufen.

etailment01.09.263 Min.
Frau auf Sofa beginnt Online-Produktsuche per Smartphone in modernem Wohnzimmer
© Black Forest Labs / Flux

Temu und Amazon drängen in die Schweizer Produktsuche

Suchmaschinen holen sich den ersten Klick der Schweizer zurück: 45 Prozent der Online-Käufe beginnen dort, berichtet Carpathia.ch. Auf Rang zwei folge die Suche bei Digitec Galaxus (42 Prozent) und Zalando (40 Prozent). Amazon klettere binnen eines Jahres von 18 auf 33 Prozent, Temu von zehn auf 28. Spezialisierte Online-Shops hingegen seien von 39 auf 22 Prozent abgesackt. Bei neun Prozent beginne die Suche inzwischen im Chat mit der KI.

etailment31.08.263 Min.
Mitarbeiter packt Planer und Vitamine im Fulfillment-Center für Vorbestellungen im September
© Black Forest Labs / Flux

September ist der neue Januar

Die guten Vorsätze für das nächste Jahr werden mittlerweile schon im September geschmiedet, meldet der Lieferdienst Wolt. Die Suche nach „Planer“ sei um 90 Prozent nach oben geschnellt und so hätten folgerichtig auch die Vorbestellungen um 31 Prozent zugenommen. Der Warenkorbwert wäre 5,5 Prozent gewachsen, denn wer plane. denke auch größer. Andere Indizien: Vitamine und Nahrungsergänzung plus 31 Prozent, Sportnahrung plus 21 Prozent und die Schreibwaren, die sich zu Bestsellern mauserten: Kopierpapier, Dokumentenhüllen, Permanentmarker.

Björn Böer28.08.262 Min.
Zwei Mitarbeitende packen gemeinsam Pakete in modernem Lager, Symbolbild für Händlerwachstum
© Black Forest Labs / Flux

Temu befragt seine Händler und findet Erfolge

Die Hälfte der europäischen Temu-Händlern hat seit dem Einstieg seine Kapazitäten ausgebaut, Personal eingestellt oder aber beides, berichtet Channelx.world. Ein Drittel sei zudem in neue Auslandsmärkte vorgestoßen. Rund zwei Drittel hoben die persönliche Betreuung durch die Plattform hervor, gut ein Drittel die Kostenstruktur. Erhoben habe die Zahlen allerdings Temu selbst. Das Unternehmen befragte dazu im Juni und Juli 150 eigene Händler in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Polen und Großbritannien.

etailment28.08.263 Min.

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