Studien & Marktforschung

Aktuelle Studien, Umfragen und Marktanalysen aus dem Handel. Konsumentenverhalten, Marktprognosen und Branchenreports.

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Kundin übergibt Mechaniker online gekauftes Autoersatzteil in moderner Werkstatt
© Black Forest Labs / Flux

Autoteile: Preisbewusstsein gegen Vertrauen

42 Prozent der deutschen Autobesitzer kaufen bereits Autoteile im Online-Shop, elf Prozent haben es vor, zeigt eine Befragung der Dekra. Trotzdem würden sich nur 36 Prozent auf die Qualität der Teile verlassen, 39 Prozent hielten sie für gleichwertig mit Angeboten aus der Werkstatt. Obwohl nur eine Minderheit nachrechne, gingen 60 Prozent davon aus, dass die Online-Ware preisgünstiger sei. Darum erwarteten wohl 59 Prozent von Werkstätten, dass diese auch mitgebrachte Ersatzteile verbaue. Im Zweifel gegen Aufpreis.

Björn Böer27.08.262 Min.
Frau mittleren Alters spielt entspannt Videospiele im hellen, modernen Wohnzimmer
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Schnellste E-Commerce-Sparte? Games!

Europäer werden für Computer- und Videospiele im Jahr 2035 89,9 Mrd. Dollar ausgeben, momentan wären es bereits 27,9 Mrd. Dollar, so eine Analyse von Ebanx. Das entspreche 13,9 Prozent Wachstum pro Jahr und schlage damit nicht nur jede andere E-Commerce-Sparte, sondern auch SaaS und soziale Medien. Weltweit lägen die Zahlen bei 633,8 Mrd. Dollar, bei einem CAGR von 13,3 Prozent. 62,9 Prozent des Schubs käme von Einkommensstarken, 55,6 Prozent von Spielern ab 45 Jahren.

etailment26.08.263 Min.
Junge Frau öffnet in Phnom Penh ein Paket aus Online-Shopping bei Taobao
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Junge Kambodschaner kaufen bei Taobao

Kambodschas Gen Z kauft am liebsten bei Taobao ein, zitiert Kiripost.com eine Umfrage von Prestige Alliance. Bei den 60 Prozent Online-Shoppern komme die Alibaba-Plattform Taobao mit 23,3 Prozent auf die meisten Stimmen, denn der Preis schlage die Lieferzeit. Den Hunger decke man mit Foodpanda und Grab ab, am meisten vertraut werde Aeon online und Amazon, für Second-Hand gäbe es Khmer24 und für die Mode Shein und Lazada. Doch die Vorlieben würden geprüft: 40,8 Prozent recherchierten vor einem Kauf selbst im Netz.

etailment26.08.263 Min.
Frau nimmt morgens Paket von Kurier an der Wohnungstür entgegen
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Jeder Vierte shoppt jede Woche online

25 Prozent der Deutschen shoppen mindestens einmal pro Woche online, zeigt der „Freizeit-Monitor 2026“ der Stiftung für Zukunftsfragen. Zum Schaufensterbummel oder ins Shopping-Center zieht es nur jeweils 17 Prozent. Auf Online-Plattformen stöbern oder verkaufen 18 Prozent, Lebensmittel ordern elf Prozent, Essen nach Hause liefern lassen sich zehn Prozent. Das Internet nutzen 97 Prozent jede Woche. Das ist Platz eins unter den beliebtesten Freizeitaktivitäten.

etailment26.08.262 Min.
Zollinspektor prüft Versandpaket mit exotischer Pflanze am Logistikband
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Online-Handel mit bedrohten Arten wächst

Der illegale Handel mit Wildtieren, Pflanzen und Pilzen über soziale Netzwerke und Online-Marktplätze hat globales Ausmaß erreicht, berichtet Berliner-Zeitung.de. Ein Team der Universität Helsinki zähle in einer neuen Studie Tausende betroffene Arten, viele davon bedroht – von Affen über Vögel und Schlangen bis hin zu Orchideen. Als Ursachen benannten die Autoren ein geringes Entdeckungsrisiko, schwache Regulierung und die Anonymität der Plattformen.

etailment25.08.263 Min.
Arbeiter sortieren internationale Paketflut in Frachtterminal am Flughafen
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Der Süden Europas kauft chinesischer

52 Prozent der Verbraucher im Euroraum haben laut einer EZB-Umfrage schon einmal auf einer chinesischen Plattform wie Temu oder Shein eingekauft, berichtet Ecommercenews.eu. Es gäbe ein Nord-Süd-Gefälle: So läge die Quote in Griechenland bei 79, in Portugal bei 77 und in Spanien bei 69 Prozent. Verhaltener shoppten die Franzosen (43 Prozent) und die Deutschen (40 Prozent). Insgesamt habe sich die Paketflut aber durch die Drei-Eurogebühr auf Pakete unter 150 Euro zuletzt abgeschwächt, am Flughafen Lüttich zum Beispiel um 24 Prozent.

etailment25.08.262 Min.
Online-Händlerin verpackt Paket – Symbolbild für hohe Amazon-Marktplatzprovisionen
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In den Niederlanden berechnet Amazon 19,7 Prozent Provision

Amazon ist in den Niederlanden der teuerste Marktplatz für Online-Händler, zitiert Ecommercenews.eu eine Studie von FiveX. Amazon habe im August durchschnittlich 19,7 Prozent Provision verlangt, während der Schnitt der zehn größten Marktplätze bei 14,5 Prozent liegt. So berechne Cdiscount 11,2 Prozent und Bol 14,2 Prozent.

etailment24.08.262 Min.
Ältere Kundin vergleicht preisbewusst Elektronikprodukt im modernen Fachgeschäft
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Generation Ü60 solventer als Twens

Menschen ab 60 verfügen über mehr Kaufkraft als die Unter-30-Jährigen, zitiert Retail-News.de das Konsumbarometer 2026 von Consors Finanz. In Deutschland würden 41 Prozent der Ü60 Bekleidung und Elektronik online bestellen, Lebensmittel dagegen nur vier Prozent. Sieben Prozent verwendeten KI zur Produktrecherche. Bei langlebigen Gütern zählt für 81 Prozent der Preis; die Marke und das Design wären weniger wichtig. 56 Prozent wollten mehr sparen, 45 Prozent hingegen mehr ausgeben.

Björn Böer24.08.263 Min.
Stylistin und Kundin kombinieren Outfit im Store voller Kleidungsoptionen
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Online-Fashion: Zu viele Produkte, zu wenig Anleitung

Fashion-Shopper wünschen sich mehr Styling-Hilfe statt noch mehr Produkte, zitiert Fashionunited.com eine Asos-Umfrage in Großbritannien. 68 Prozent der Befragten hätten angegeben, es sei leichter zu wissen, was man kauft, als wie man es trägt. 64 Prozent halten die Auswahl für zu groß, ein Drittel habe bereits einen Kauf abgebrochen, weil der passende Look „im Kopf“ gefehlt habe. 46 Prozent würden sich Hilfe dabei wünschen, wie Gekauftes in die eigene Gardarobe zu integrieren sei.

Björn Böer24.08.263 Min.
Menschen verschiedener Generationen zocken nebeneinander auf dem Smartphone im Park
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Die halbe Republik zockt

Rund 39 Mio. Menschen ab 16 Jahren spielen in Deutschland Video- oder Computerspiele, berichtet der Bitkom. Das entspreche 55 Prozent der Bevölkerung, die Quote bleibe seit Jahren stabil. Drei Viertel der Gamer hätten in den vergangenen zwölf Monaten Geld für Spiele ausgegeben, 48 Prozent für In-Game-Käufe. Im Schnitt werde zwei Stunden am Tag gezockt und das am liebsten mobil: 87 Prozent nutzten das Smartphone.

Björn Böer21.08.263 Min.
Einkäuferin nutzt Tablet und führt persönliches Telefonat mit Lieferant im Büro
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Schweizer B2B-Einkauf: 27 Prozent nutzen KI

Die KI ist auch im Schweizer B2B-Einkauf angekommen, spaltet die Branche aber entlang der Unternehmensgröße, zitiert Carpathia.ch den „B2B-Monitor 2026“. So nutzten 27 Prozent aller Befragten KI für Produkt- oder Lieferantensuche, bei Firmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden seien es hingegen 54 Prozent. Insgesamt zeigten sich die Erwartungen an neue Technologien gedämpft. Gehe es um Dienstleistungen, bleibe mit 92 Prozent Zustimmung der persönliche menschliche Ansprechpartner wichtig.

etailment21.08.263 Min.
Mitarbeiterin sortiert Pakete in deutschem Verteilzentrum, Symbolbild für E-Commerce-Wachstum
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Deutschland trägt Mitteleuropas E-Commerce

Laut ECDB erreicht Deutschlands E-Commerce in diesem Jahr 118,7 Mrd. Euro und bleibt damit in Mitteleuropa mit 57 Prozent Marktanteil das Schwergewicht, meldet Retail-News.de. Deutsche Online-Händler wie Otto, Zalando, About You, Kaufland und MediaMarkt prägten auch die Nachbaren mit. Doch der Markt sei, wie auch in Österreich oder der Schweiz, bereits ausgereift. Aus diesem Grund fände dynamisches Wachstum mittlerweile eher in Griechenland (10,9 Prozent), Polen (8,9 Prozent) und Ungarn (7,7 Prozent) statt.

etailment19.08.263 Min.

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