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3D-Illustration: abstrakte Preisschild-Objekte werden von KI-System automatisch neu geordnet
© Black Forest Labs / Flux

Very Group lässt KI die Preise berechnen

The Very Group überarbeitet ihre Preisstrategie mit agentischer KI, wie Drapersonline.com berichtet. Der britische Online-Händler habe dafür eine dreijährige Partnerschaft mit der Plattform UiPath geschlossen und wolle so Preisentscheidungen über alle Marken hinweg schneller und transparenter treffen. Der datengetriebene Ansatz solle sowohl Profitabilität als auch Kundennutzen steigern.

David Wöllenstein16.07.262 Min.
Mitarbeiterin an automatisierter Kommissionierstation mit Robotern im Lagergitter im Hintergrund
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Wagner automatisiert seine Logistik

Die Wagner eCommerce Group, Betreiberin mehrerer spezialisierter Online-Shops und digitaler Marken, beauftragt Element Logic mit der Automatisierung ihrer Intralogistik, meldet Technische-Logistik.net. Kern der neuen Anlage sei ein Autostore-System mit 50.000 Behälterstellplätzen, in dem 48 Roboter die Lagerbewegungen übernähmen. Kommissioniert werde an acht Stationen, zwei davon als vollautomatische Roboterzellen. Die modular erweiterbare Anlage soll im Frühjahr 2027 fertiggestellt sein.

David Wöllenstein16.07.262 Min.
3D-Illustration zweier Traffic-Ströme, die durch ein gläsernes Filter-Tor fließen, Symbol für KI-Bot-Traffic im Handel
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Fast jeder zweite Klick im Handel kommt von KI

Fast die Hälfte des weltweiten Handels-Traffics im Dezember ging auf KI-Bots zurück, zitiert Ibusiness.de eine Studie von Akamai. Über 70 Prozent davon seien Crawler für Sprachmodelle, vorrangig von OpenAI, Bytedance und Anthropic. Zwischen erwünschten Einkaufsagenten und schädlichen Bots zu unterscheiden falle zunehmend schwerer, zumal autonome Shopping-Agenten menschliches Verhalten so präzise nachahmten, dass klassische Betrugserkennung ins Leere greife. 85 Prozent der Handelsunternehmen meldeten 2025 mindestens einen API-Vorfall; nur 22 Prozent wissen, welche Schnittstellen sensible Daten offenlegen. Von den fast drei Bio. DDoS-Angriffe auf Anwendungsebene hätten 84 Prozent im Handel stattgefunden.

Thomas Rehm16.07.263 Min.
Logistikmitarbeiter überwacht Containerverladung im chinesischen Exporthafen bei robustem Exportwachstum
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Exportboom trotzt Chinas maroder Binnennachfrage

Chinas Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal nur um 4,3 Prozent und verfehlte damit die Erwartungen, meldet Tagesschau.de. Es sei das schwächste Quartal seit Ende 2022. Zwar hätten Industrie und Exporte (plus 27 Prozent) robust zugelegt, doch würde die Binnennachfrage kränkeln: Der Einzelhandel wuchs im Halbjahr magere 1,3 Prozent, die Immobilieninvestitionen sackten um 18 Prozent ab.

Thomas Rehm16.07.262 Min.
Verkäuferin berät Kundin persönlich in modernem Ladengeschäft, stationärer Handel im Comeback
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Stationärer Handel wird wieder beliebter

Während die Vorliebe für den Online-Handel laut einer Adyen-Studie sechs Prozentpunkte gesunken ist, gewinnt der stationäre Handel vier Prozent, berichtet IT-Boltwise.de. Rund ein Drittel bevorzuge das Ladengeschäft, 21 Prozent kauften überwiegend online und 46 Prozent benutzten beide Kanäle. Außerdem favorisierten 46 Prozent der Deutschen Marken mit Treue-Programmen; europaweit läge der Schnitt allerdings bei 60 Prozent. Zugleich bemängele fast jeder Zweite, die Loyalty-Angebote träfen selten den eigenen Bedarf.

David Wöllenstein16.07.263 Min.
Mitarbeiterin prüft Pakete im Fulfillment-Center, verdächtige Sendungen werden aussortiert
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Temu schließt 16.000 Fälscher-Shops

Temu hat sein System zum Schutz geistigen Eigentums ausgebaut und überwacht inzwischen laut eigenem Bericht über 15.000 Marken, das sind dreimal so viele wie im Vorjahr, meldet Haendlerbund.de. Das Verhältnis proaktiver zu reaktiver Entfernungen sei von 200:1 auf 331:1 gestiegen, man habe über 16.000 Shops wegen Marken- oder Urheberrechtsverstößen geschlossen. Der Zeitpunkt des Berichts spreche Bände: Ende Mai habe die EU-Kommission 200 Mio. Euro Bußgeld wegen mangelhafter Risikobewertung verhängt; bis Ende August müsse Temu einen akzeptablen Aktionsplan liefern.

Björn Böer16.07.263 Min.
Arbeiter kontrolliert Metallrohstoffe im Großhandelslager, Symbolbild für steigende Großhandelspreise
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Großhandel im Juni um 4,9 Prozent teurer

Die Großhandelsverkaufspreise lagen im Juni um 4,9 Prozent über dem Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Der Auftrieb schwäche sich allerdings ab, nach 5,9 Prozent im Mai und 6,3 Prozent im April. Verantwortlich seien die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die Energie und Rohstoffe verteuerten. Mineralölerzeugnisse kosteten 21,7 Prozent mehr als vor einem Jahr, Nicht-Eisen-Metalle sogar 31,0 Prozent. Billiger als im Vorjahr wurden dagegen lebende Tiere, Kaffee und Milchprodukte.

Björn Böer15.07.263 Min.
Verkäuferin räumt morgens allein Regale ein – Sinnbild für angespannte Handelsstimmung
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Zwei Prozent Plus trotz Katerstimmung im Einzelhandel

Die Stimmung im deutschen Einzelhandel ist auf das Niveau des zweiten Corona-Lockdowns gesackt, meldet der HDE. 42 Prozent von 600 befragten Unternehmen bezeichneten ihre Geschäftslage als schlecht, 69 Prozent verzeichneten sinkende Gewinne. Schuld seien steigende Kosten für Energie, Personal und Wareneinkauf, während die Umsätze stagnierten. Trotzdem halte der Verband an seiner Prognose für dieses Jahr fest: 697,4 Mrd. Euro Umsatz, davon 96,3 Mrd. online, ein nominales Plus von zwei Prozent.

Thomas Rehm15.07.262 Min.
Frau bezahlt bar am Kiosk und erhält ein Paket, im Hintergrund ein Kuriermotorrad
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Kiosk statt Kreditkarte: Afrikas Umweg zum Online-Handel

Afrikanische Kunden kaufen zunehmend bei Amazon oder Walmart, obwohl beide in weiten Teilen Subsahara-Afrikas keinen eigenen Auftritt haben, berichtet Reuters.com. Möglich machen es „Paketweiterleiter“, wie das senegalesische Afrety oder der größere Rivale Aramex, die Lieferadressen in Frankreich, den USA und China bereitstellten, die Sendungen bündelten und im Zweifel per GPS zustellten, wo Straßennamen fehlten. Bezahlt werde bar am Kiosk mit „Mobile Money“, wie beispielsweise über M-Pesa, Wave und Orange Money.

David Wöllenstein15.07.263 Min.
Thailändischer Kleinhändler verpackt Waren unabhängig von internationalen Plattformen
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Thailands Händler flüchten vor den internationalen Plattformen

Steigende Gebühren ausländischer Mega-Plattformen treiben in Thailand die Entstehung lokaler E-Commerce-Alternativen voran, berichtet Bangkokpost.com. Händler flüchteten vor Kommissionen, Servicegebühren und faktisch verpflichtender Werbung, die bis zu 50 Prozent ihres Umsatzes verschlängen. Zwar bildeten Plattformen wie beispielsweise Munkonggadget.com ein Refugium für KMU und Nischenanbieter, doch für große Marken fehle noch der Traffic. Gefordert sei staatliches Eingreifen gegen Preisdumping, sonst drohe ein ausländisch kontrolliertes Monopol.

David Wöllenstein15.07.262 Min.
Ingenieur arbeitet konzentriert an Schuhprototyp, Symbolbild für Eigenleistung trotz KI-Einsatz
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Der KI-Malus: Ehrlichkeit kostet die Beförderung

Wer im Job offenlegt, dass KI mitgeholfen hat, büßt bei Vorgesetzten an Anerkennung ein, berichtet Businessinsider.de. Eine Metaanalyse der Northeastern University zeige, dass Chefs die Eigenleistung ihrer Mitarbeiter systematisch abwerteten, sobald diese ihre KI-Hilfe zugäben – in der Annahme, die Maschine habe die Arbeit erledigt. Bei Adidas beispielsweise mieden Ingenieure KI-Tools, um ihre Arbeit nicht mit „Unterstützt durch KI“ abwerten zu müssen.

Björn Böer15.07.263 Min.
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