Redaktionsteam blickt besorgt auf Monitor mit sinkender Traffic-Kurve durch KI-Suche
© Black Forest Labs / Flux

Google antwortet zu 43 Prozent mit KI

Googles KI-Überblick erscheint inzwischen in 43 Prozent aller Suchen, nachdem es vor einem Jahr noch 15 Prozent waren, berichtet Golem.de. Google sei somit weniger Wegweiser als Zieladresse: Die Antworten kämen direkt aus den indexierten Seiten. Die Besuche im dialogbasierten AI Mode hätten sich von 126 auf 279 Mio. mehr als verdoppelt. Allerdings büßten Publisher Weiterleitungstraffic ein, weil diese KI-Zitate selten zu Klicks führten.

Björn Böer29.07.263 Min.
Diverses Startup-Team arbeitet im modernen Büro mit autonomen KI-Agenten im Hintergrund
© Black Forest Labs / Flux

Kein Start-up mehr ohne KI

Fast jedes zweite deutsche Startup arbeitet bereits mit eigenständigen KI-Agenten, meldet Bitkom.org. 48 Prozent setzten Agenten ein, die Aufgaben ohne menschliche Detailsteuerung erledigten. Knapp zwei Drittel (65 Prozent) bastelten eigene Anwendungen auf Basis großer Modelle von OpenAI, Anthropic oder Google. Generative Werkzeuge wie ChatGPT, Claude oder GitHub Copilot blieben mit 87 Prozent Spitzenreiter. Kein einziges befragtes Startup komme noch ohne KI aus.

etailment28.07.262 Min.
Frau nimmt Selfie-Video zur Facebook-Verifizierung als echter Mensch auf
© Black Forest Labs / Flux

„Facebook Verified“: Häkchen für echte Menschen

Meta geht mit dem kostenlosen Abzeichen „Facebook Verified“ gegen KI-Profile und Betrüger vor, meldet Heise.de. Volljährige Nutzer nähmen dazu ein kurzes Gesichtsvideo auf, das mit ihren Profilbildern abgeglichen werde. Das Häkchen erscheine bei Dating, Marktplatz, Gruppen und Profilen, und später auch im Feed. Der deutsche Starttermin bleibe offen.

Björn Böer28.07.263 Min.
Frau fotografiert Möbelstück mit Smartphone für automatisiertes Online-Verkaufsinserat
© Black Forest Labs / Flux

„Seller“: Facebooks Kommandozentrale für Online-Händler

Meta bringt mit „Seller“ eine eigenständige App für amerikanische Verkäufer auf dem Facebook-Marktplatz an den Start, berichtet Retail-News.de. Die Anwendung bündle sämtliche Verkaufsprozesse in einer Oberfläche und synchronisiere sich automatisch mit bestehenden Angeboten und Nachrichten. Eine KI könne aus hochgeladenen Bildern Titel, Beschreibungen und Preisvorschläge texten. Außerdem sollten wichtige Kennzahlen zu Aufrufen und Klicks Händlern bei der Preisgestaltung helfen.

etailment27.07.262 Min.
Modernes Kundenservice-Büro mit leeren Arbeitsplätzen nach Uber-Stellenabbau durch KI
© Black Forest Labs / Flux

Uber entlässt zehn Prozent der Kundenberater

Uber entlässt rund zehn Prozent seines Kundenservice-Teams und verweist zur Begründung auf Künstliche Intelligenz, meldet Businessinsider.com. Beschäftigte, die noch im Home Office arbeiteten, müssten in eine Stadt mit Uber-Büro ziehen und dort drei Tage wöchentlich arbeiten. KI biete die Chance, Kundenlösungen schneller zu skalieren, so das Unternehmen, doch taugten fragmentierte Prozesse nicht als Fundament.

etailment27.07.262 Min.
Mitarbeiter räumt Schreibtisch nach Stellenabbau in Amazons KI-Sparte
© Black Forest Labs / Flux

Amazon streicht Stellen in der KI-Sparte

Amazon streicht erneut Stellen, diesmal in der KI-Sparte AGI, wie Mynorthwest.com meldet. Zur Zahl der Betroffenen oder den Positionen äußere sich der Konzern nicht. Man schärfe den Fokus auf die wichtigsten KI-Vorhaben. Zugleich plane Amazon für dieses Jahr Investitionen von 200 Mrd. Dollar, mehr als 50 Prozent über dem Vorjahr, teils schuldenfinanziert.

etailment27.07.262 Min.
Netzwerktechniker prüfen im Rechenzentrum Kabel wegen steigender KI-Datenlast
© Black Forest Labs / Flux

KI zwingt Firmennetze in die Knie

Deutschlands Firmennetzwerke drohen unter dem KI-Datenverkehr zu kollabieren, zitiert Golem.de eine Cisco-Studie. 67 Prozent der Unternehmen erwarteten, binnen zwei Jahren an Kapazitätsgrenzen zu stoßen, 84 Prozent bräuchten Upgrades. Nur 16 Prozent hielten ihre Infrastruktur für die Zukunft gerüstet. Der Datenverkehr solle sich in den nächsten drei Jahren mehr als verdreifachen.

Björn Böer27.07.262 Min.
Team justiert gestuftes Budget-Kontrollpanel für KI-Kosten im modernen Büro
© Black Forest Labs / Flux

SAP zieht die Budget-Bremse bei KI

SAP führt ein dreistufiges Controlling-System für seine KI-Ausgaben ein, meldet Golem.de. Weil die Token-Kosten in diesem Jahr kräftig angezogen seien, gehe der Konzern vom „Pilotieren zum Industrialisieren“ über. Die Stufe Basic deckele die Kosten bei 100 Euro monatlich, Pro gewähre 500 Euro, Pro Max bis zu 5.000 Euro. Mit Zustimmung einer Führungskraft seien einmalig 50.000 Euro möglich.

etailment27.07.262 Min.

Trending Morning Briefing

Mehr Morning Briefings

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

10.800+ Entscheider lesen das Morning Briefing · ≈ 50 % Öffnungsrate

  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.