Björn Böer etailment.de

Björn Böer

Chefredakteur

3.723 Artikeldabei seit 2012

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

Frau führt entspannt ein Gespräch mit KI-Assistent beim Online-Shopping zuhause
© Black Forest Labs / Flux

KI-Shopping-Suchen verdreifachen sich

KI-gestützte Shopping-Suchen legten binnen zwölf Monaten um 200 Prozent zu, meldet Techbuzz.ai. 86 Prozent der befragten E-Commerce-Führungskräfte sähen dadurch auch die Erwartungen der Kundschaft steigen. Statt Stichworte einzutippen, führten Shopper immer häufiger Gespräche mit dem Assistenten. Frühe Anwender berichteten von höheren Konversionsraten und volleren Warenkörben, während Händler mit traditioneller SEO-Infrastruktur zunehmend an Anteilen verlören. Kleinere Online-Händler sorgten sich außerdem vor einer Machtkonzentration bei den größeren, ressourcenstärkeren Plattformen.

Björn Böer05.08.263 Min.
3D-Illustration: unzählige Glas-Token strömen unkontrolliert in überlaufendes Gefäß
© Black Forest Labs / Flux

Niemand weiß, was der KI-Agent kosten wird

Die Bezahlung agentischer KI-Dienste bereitet erhebliche Kopfschmerzen, meint BBC.com. Tokens als Verrechnungseinheit lieferten unberechenbare Mengen, da selbst identische Prompts abweichende Antworten erzeugten. Auch große Organisationen würden von ihren Kosten oft erst über die Rechnung informiert – siehe jüngstens Uber, Amazon und das Pentagon. Zwar falle momentan der Token-Einzelpreis, doch der Verbrauch klettere bis 2030 wohl auf das 24-Fache: Auf 120 Billiarden Token im Monat. Zudem stünden die KI-Anbieter unter dem Druck ihrer Investoren, Gewinne zu generieren. Wie sich diese Kostenexplosion an Endkunden weitergeben ließen, sei momentan noch völlig offen.

Björn Böer05.08.263 Min.
Frau spricht mit smartem Lautsprecher beim Auspacken einer Bestellung in moderner Küche
© Black Forest Labs / Flux

350 Millionen reden mit Alexa übers Shoppen

Die aktiven Nutzer von Amazons agentischem Einkaufsassistenten „Alexa for Shopping“ haben sich im zweiten Quartal binnen Jahresfrist fast verdoppelt, meldet Customerexperiencedive.com. Die Interaktionen hätten sich sogar verfünffacht. Über 350 Mio. Shopper hätten das Tool, das im Mai den Vorgänger Rufus ablöste, in den letzten zwölf Monaten genutzt. Außerdem gäben US-Kunden mit Alexas Beratung im Schnitt 40 Prozent mehr pro Bestellung aus.

Björn Böer05.08.262 Min.
Frau bestätigt zu Hause eine Online-Zahlung per Banking-App neben einem Lieferpaket
© Black Forest Labs / Flux

Amazon tauscht Ideal gegen Wero

Amazon Deutschland ersetzt die Zahlungsmethode Ideal schrittweise durch das europäische Verfahren Wero, meldet Mobiflip.de. Erste Anpassungen zeigten sich bereits im Shop, wo nun die Option „Bezahlen mit Ideal/Wero“ erscheine. Während der Übergangsphase bis Ende 2027 würden beide Namen parallel geführt. Für die Verbraucher ändere sich vorerst wenig, die Zahlung laufe weiter über die eigene Banking-App, ein Ummelden oder Aktivieren sei unnötig.

Björn Böer04.08.262 Min.
Ladenbesitzerin blickt auf leere Straße - Stimmung im stationären Handel bleibt gedämpft
© Black Forest Labs / Flux

Geschäftsklima zum dritten Mal sonniger

Das Ifo-Geschäftsklima hat sich im Juli zum dritten Mal in Folge aufgehellt, auf minus 28,7 Punkte nach minus 32,4 im Juni. Trotzdem bleibe die Stimmung trüber als vor der Eskalation des Iran-Konflikts. 54 Prozent der Händler klagen immer noch über mangelnde Nachfrage. Im stationären Handel schauten 48,2 Prozent weniger Kunden vorbei als saisonüblich; im Online-Handel klagten hingegen nur 25,6 Prozent der Online-Shops über schwächere Klickzahlen.

Björn Böer04.08.263 Min.
Mitarbeiterin verpackt Duftkerze sorgfältig für den Online-Versand direkt an Kunden
© Black Forest Labs / Flux

Wax Lyrical duftet jetzt auch online

Wax Lyrical, der größte Raumduft-Hersteller Großbritanniens, bekannt für Duftkerzen, Raumdüfte oder Körperpflege-Produkte, verkauft jetzt online direkt an Endkunden, berichtet Retailtimes.co.uk. Bislang sei das Sortiment nur über Handelspartner erhältlich gewesen; nun biete man die Produktpalette gebündelt an einem Ort.

Björn Böer04.08.262 Min.
Kundin nimmt Paket entgegen, Symbolbild für Flipkarts neuen Pay-Later-Dienst
© Black Forest Labs / Flux

Flipkart lässt Indiens Kunden jetzt später zahlen

Flipkart hat seinen Kreditdienst „Flipkart Pay Later“ in den Checkout integriert, meldet Tribuneindia.com. Kunden könnten Zahlungen aufschieben oder aufteilen: bis zu 30 Tage Aufschub, drei Raten oder Monatsraten über drei bis zwölf Monate für teurere Anschaffungen wie Smartphones oder Möbel. Der Dienst laufe über Flipkart, Myntra und Flipkart Minutes. Kreditentscheidungen stützten sich auf Transaktionshistorie, Kaufmuster und Plattformverhalten.

Björn Böer03.08.262 Min.
Frau fotografiert gebrauchtes Kleidungsstück für Online-Wiederverkauf in modernem Zuhause
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Online-Fashion verliert an Schwung

Mode bleibt mit rund 20 Prozent der Online-Konsumausgaben in Westeuropa die zweitgrößte E-Commerce-Kategorie hinter Hi-Tech, meldet NielsenIQ.com. Doch: Während der Gesamtmarkt um fünf Prozent zulegen konnte, sei die Online-Mode nur auf drei Prozent gekommen. Vorsichtigere Käufer bremsten das Tempo. Der Markt zersplittere hauptsächlich zwischen Zalando, Amazon, Vinted, Shein, Temu und Tiktok Shop. Second-Hand habe sich mittlerweile vom Nischenphänomen zum strukturellen Treiber gemausert, besonders bei jüngeren Kunden, die Neues und Gebrauchtes selbstverständlich miteinander mischten.

Björn Böer03.08.263 Min.
Bürgerin identifiziert sich per Smartphone-NFC an Behördenschalter für EUDI-Wallet
© Black Forest Labs / Flux

Regierung hält am EUDI-Wallet fest

Die Bundesregierung hält am Start der EUDI-Wallet zum 2. Januar 2027 fest und weist Berichte über chaotische Steuerung und drohende Zielverfehlungen zurück, berichtet Heise.de. Das schrittweise, agile Vorgehen sei kein Zeichen von Orientierungslosigkeit, sondern Standard bei IT-Großprojekten. Wichtige Meilensteine seien erreicht. Zunächst könnten Bürger sich online ausweisen und den digitalen Führerschein hinterlegen; Signatur, Bezahldienste und Bildungsnachweise folgten stufenweise. Eine zentrale Datenspeicherung entfalle. Die Nutzung bleibe freiwillig.

Björn Böer03.08.263 Min.
Lieferdrohne senkt Paket per Seil in modernen Hinterhof ab, Kundin nimmt es entgegen
© Black Forest Labs / Flux

FAA winkt Doordashs Drohnen durch

Doordash darf künftig einen eigenen Drohnenlieferdienst betreiben, berichtet Cnet.com. Die US-Luftfahrtbehörde FAA habe die Genehmigung erteilt. Für die Zertifizierung habe Doordash Lufttüchtigkeit, Wartung und Sicherheitsverfahren nachweisen müssen. Bestehende Partnerschaften mit Wing, Flytrex und Manna liefen weiter. Welche Zustellart gewählt werde, entscheide die KI, Kunden könnten nicht gezielt Drohnen auswählen. Den Großteil der über drei Mio. täglichen Bestellungen trügen weiterhin menschliche Fahrer aus.

Björn Böer31.07.263 Min.
Mitarbeiter sortieren Pakete in modernem Fulfillment-Center für Direktversand
© Black Forest Labs / Flux

Nepal bekommt mit Chynabazar.com eigene China-Plattform

In Nepal startete mit Chynabazar.com eine E-Commerce-Plattform, die in China produzierte Waren direkt an nepalesische Konsumenten liefert, meldet News.cn. Importe erreichten Kunden dort bislang über Importeure, Großhändler und Distributoren, was die Preise treibe und die Verfügbarkeit unsicher mache. Zum Start umfasse das Sortiment Elektronik, Mode, Lifestyle sowie Gesundheit und Beauty.

Björn Böer31.07.262 Min.
Mitarbeiter druckt Hoodie im Print-on-Demand-Workshop ohne Lagerbestand für Non-Profits
© Black Forest Labs / Flux

Hoodies for Good erleichtert Non-Profits das Merchandising

Die australische Social-Enterprise-Plattform „Hoodies for Good“ hat laut Pressemitteilung ein Print-on-Demand-Modell gestartet, das gemeinnützige Organisationen von Vorabkosten und Lagerrisiko befreit. Registrierte Non-Profits erhielten automatisiert fertige Merchandise-Shops; pro Verkauf flössen 20 Prozent des Bruttopreises an die gewählte Organisation. Hoodies for Good übernehme Design, Zahlung, Produktion, Logistik und Support.

Björn Böer30.07.262 Min.

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