Payment

Person geht durch engen Gang zwischen hohen Warenstapeln im Lager als Sinnbild der Zahlungs-Zwickmühle
© Black Forest Labs / Flux

Händler in der Zahlungs-Zwickmühle

Deutsche Unternehmen warten immer länger auf ihr Geld, zitiert Haendlerbund.de eine Untersuchung der Allianz Trade. Kunden ließen sich durchschnittlich 55 Tage Zeit, während Betriebe ihre Lieferanten schon nach 35 Tagen bezahlten. Der Kapitalumschlag dauere in Deutschland 79 Tage, zwölf mehr als im globalen Schnitt, und könne in diesem Jahr sogar auf 83 Tage steigen. Zusätzlich binde die Vorratshaltung gegen Lieferengpässe Kapital, das dann bei Investitionen fehle.

Björn Böer22.07.262 Min.
Inhaberin eines Kleinbetriebs sortiert Papierrechnungen vor digitalem Bildschirm im Hintergrund
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Datev: Mittelständler trödeln bei der E-Rechnung

Viele Mittelständler hinken bei der E-Rechnung hinterher, warnt Datev-Chef Robert Mayr laut Haendlerbund.de. Dieser betone, das Thema stehe besonders bei kleineren Betrieben noch nicht genug im Fokus. Über Datev-Systeme liefen im ersten Halbjahr mehr als 51 Mio. E-Rechnungen, nach gut 64 Mio. im gesamten Vorjahr. Das Wachstum sei zwar erfreulich, der Anteil am Gesamtaufkommen aber noch zu gering. Ab 2027 greift die Versandpflicht für Unternehmen ab 800.000 Euro Umsatz, ab 2028 für alle.

Thomas Rehm21.07.262 Min.
Frau bezahlt kontaktlos per Smartphone an modernem Ladenkassenterminal
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Paypal räumt seine App auf: Drei Tabs statt des Menüs

Paypal krempelt seine deutsche App um und ersetzt das bisherige Menü durch drei Tabs am unteren Rand, berichtet Techbook.de. „Home“ bündle Guthaben, Rewards-Punkte und Cashback-Angebote, „Senden“ versammle Überweisungen und Pools, „Konto“ die Einstellungen. Der Umbau erfolge schrittweise über mehrere Wochen. Zeitgleich ende die Google-Wallet-Kooperation: Seit dem 16. Juni deaktiviere Google verbundene Konten. Kontaktlos zahlen könne man nun über die hauseigene, virtuelle Debit-Mastercard.

Björn Böer20.07.262 Min.
3D-Illustration: zwei geometrische Formen teilen sich symmetrisch eine Kugel als Sinnbild für Übernahme
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Stripe und Advent wollen sich Paypal teilen

Der Zahlungsabwickler Stripe und der Finanzinvestor Advent International haben Paypal ein gemeinsames Übernahmeangebot über 60,50 Dollar je Aktie vorgelegt, berichtet Manager-Magazin.de. Das entspreche einem Aufschlag von rund 28 Prozent; abgesichert sei die Offerte durch Bankenzusagen über etwa 50 Mrd. Dollar. Beide wollten Paypal je zur Hälfte besitzen. Der einstige Digitalzahlungs-Pionier kämpfe gegen Apple Pay und Google Pay; der Börsenwert schrumpfte seit 2021 von 360 auf zuletzt 36 Mrd. Dollar.

Thomas Rehm16.07.262 Min.
3D-Illustration: Marktplatz, Pakete und Chart symbolisieren E-Commerce-News zu Otto, Ebay und Geschäftsklima
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Vom Shop zum Marktplatz: Warum Payment plötzlich komplex wird

Marktplätze prägen den deutschen Onlinehandel inzwischen stärker als klassische Onlineshops. Der HDE Online-Monitor 2025 weist für 2024 einen Marktplatzanteil von 57 Prozent am deutschen Onlinehandel aus. Im Vorjahr waren es noch 54 Prozent. In der öffentlichen Diskussion dominieren Reichweite, Sortiment und Logistik. Die Skalierungsfrage entscheidet sich jedoch dort, wo Zahlungsflüsse, Compliance und Händler-Onboarding zusammenlaufen.

Marcel Moll16.07.263 Min.

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