Payment

Paar vergleicht gemeinsame Einkaufsliste auf dem Smartphone im Supermarkt
© Black Forest Labs / Flux

Twint packt den Einkaufszettel in die Bezahl-App

Twint baut seine Bezahl-App zum Einkaufszettel aus, berichtet ITMagazine.ch. Nutzer könnten beliebig viele Listen anlegen und sie per Code teilen; alle Teilnehmer könnten Produkte ergänzen oder Gekauftes abhaken. Alle Änderungen erreichten laufend alle Beteiligten. Eine Suche mit rund 1.500 Artikeln stehe bereits zur Verfügung, eigene Einträge könnten manuell hinzugefügt werden. Nach dem Einkauf führe ein Tippen direkt zur Bezahlfunktion. Ziel sei es, die Rolle von Twint im stationären Handel zu stärken.

etailment03.09.262 Min.
Live-Shopping-Verkäuferin verpackt Bestellung und beantwortet Kundenanfrage per Smartphone
© Black Forest Labs / Flux

Whatnot nimmt Händler in die Supportpflicht

Die Livestreaming-Plattform Whatnot macht den Kundendienst zur Verkäuferpflicht, berichtet Channelx.world. Seit dem 1. September gilt „Seller Provided Support“ für alle US-Händler als Standard und außerdem als Bedingung für den Status „Premier Shop“. Wer das Abzeichen behalten wolle, habe mindestens 95 Prozent der Käuferanfragen binnen zwei Werktagen zu beantworten. Bleibe eine Antwort aus, könne Whatnot einspringen und dem Verkäufer die erstattete Summe in Rechnung stellen.

etailment02.09.262 Min.
Frau zahlt gewohnheitsmäßig kontaktlos per Karte am Self-Checkout im Supermarkt
© Black Forest Labs / Flux

Europas Zahler sind Gewohnheitstiere

Zwei Drittel der europäischen Verbraucher zahlen immer auf die gleiche Weise, zeigt eine Studie von Nuvei. Unter 5.000 Befragten in Großbritannien, Deutschland, Italien, Polen und den Benelux-Staaten würden 67 Prozent stets zur selben Methode greifen, nur 27 Prozent entschieden nach Art des Einkaufs. Die Infrastruktur bewege sich aber schneller als die Gewohnheit: Digitale Wallets kämen mittlerweile auf 56 Prozent des weltweiten Online-Zahlungsvolumens, „Buy now, pay later“ auf vier Prozent, Kryptowährungen auf vernachlässigenbare 0,19 Prozent.

Björn Böer02.09.262 Min.
Abstrakte 3D-Illustration zweier getrennter Glaspaneele symbolisiert gescheiterte Paypal-Übernahme
© Black Forest Labs / Flux

Stripe und Advent wollen Paypal nicht mehr

Die Übernahme von Paypal durch den Finanzinvestor Advent und den Zahlungsabwickler Stripe ist geplatzt, berichtet Standard.at. Das Konsortium habe zuvor mehr als 50 Mrd. Dollar geboten, verfolge den Kauf nun aber nicht mehr weiter. Die Paypal-Aktie sei nachbörslich um fast 14 Prozent abgesackt; in den letzten fünf Jahren habe sie rund 80 Prozent an Wert verloren. Bei veränderten Rahmenbedingungen könne ein neues Angebot erfolgen.

Björn Böer31.08.262 Min.
Weißes dreidimensionales Eurozeichen auf einem runden Sockel vor dunklem Rasterhintergrund.
© Paris Bilal / Unsplash

Teil 1: Stablecoins – wo der Markt Ende August 2026 wirklich steht

Revolut hat mit EURR seinen Euro-Stablecoin gestartet, ein Bankenkonsortium aus 37 Häusern steht in den Startlöchern, und der digitale Euro rückt näher. Gleichzeitig ist der gesamte regulierte Euro-Stablecoin-Markt kleiner als der Jahresumsatz eines mittelgroßen Onlinehändlers. Teil 1 dieser Standortbestimmung sortiert Zahlen, Anbieter und Regulierung.

David Wöllenstein29.08.266 Min.
Leere Lagerregale symbolisieren steigende Großinsolvenzen im Handel
© Black Forest Labs / Flux

105 Großinsolvenzen im Quartal

Die Zahl der Großinsolvenzen verharrt auf hohem Niveau, meldet Haendlerbund.de. 105 Unternehmen mit mehr als zehn Mio. Euro Umsatz stellten im zweiten Quartal einen Insolvenzantrag. Das seien knapp zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor und 40 Prozent über dem Fünfjahresschnitt von 75 Verfahren. Der Schwerpunkt wandere nach oben: Bei Firmen jenseits der 100-Mio.-Marke kletterten die Verfahren von sieben auf zwölf. Die Welle nähere sich aber ihrem Höhepunkt; Krisen würden erst mit Verspätung auf die Insolvenzen durchschlagen.

etailment28.08.263 Min.
Kundin bezahlt per Smartphone-App an europäischem Marktstand, Symbolbild für Wero und digitalen Euro
© Black Forest Labs / Flux

Digitaler Euro soll bei Wero einziehen

Die Bundesbank will den digitalen Euro als Funktion in die europäische Bezahl-App Wero einbauen, berichtet Cashys Blog. Vorstand Lutz Lienenkämper werbe dafür, parallele Insellösungen zu vermeiden und so die europäische Unabhängigkeit im Zahlungsverkehr zu stärken. Wero zähle in Deutschland, Frankreich und Belgien momentan rund 57 Mio. registrierte Nutzer; Österreich, die Niederlande und Luxemburg sollen bald folgen. Den Start des digitalen Euro peile die EZB für 2029 an.

Redaktion27.08.262 Min.
3D-Illustration: Euro-Münze verwandelt sich in digitalen Stablecoin-Token zwischen zwei Instituten
© Black Forest Labs / Flux

Revolut startet Euro-Stablecoin

Revolut legt mit EURR einen eigenen Euro-Stablecoin auf, berichtet Boersen-Zeitung.de. Als Emittent tritt die Neobank nicht auf, diese Rolle übernehme die Stripe-Tochter Bridge, die dafür Infrastruktur und Lizenzen vorhalte. Die Absicht habe Revolut Anfang August angekündigt, nun stehe das Setup. In Großbritannien sei das Unternehmen in der ersten Testrunde der FCA für einen Pfund-Stablecoin dabei.

etailment27.08.262 Min.
Kontaktlose Girocard-Zahlung an der Bäckereitheke symbolisiert steigende Nutzung bei kleinen Beträgen
© Black Forest Labs / Flux

Girocard: Mehr Nutzung, geringere Beträge

Die Girocard erreichte im ersten Halbjahr mit rund 4,21 Mrd. Transaktionen einen Höchstwert, berichtet Heise.de. Das seien vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg von 150,7 Mrd. Euro auf 151,9 Mrd. Euro, der Durchschnittsbetrag sank auf 36,12 Euro, weil zunehmen auch bei Bäckerei und Kiosk bargeldlos gezahlt werde. Im Frühjahr sollen auch Zahlungen direkt in Händler-Apps möglich sein.

Björn Böer26.08.263 Min.

Trending Morning Briefing

Mehr Morning Briefings

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

10.800+ Entscheider lesen das Morning Briefing · ≈ 50 % Öffnungsrate

  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.