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Foto: Mann in blauer Arbeitsjacke verpackt eine metallische Bremsscheibe in einem Lager in einen Karton.
© Black Forest Labs / Flux

Ebay spendiert Autoteile-Käufern die Rücksendung

Ebay macht die Rücksendung neuer Fahrzeugteile kostenlos, meldet Vau-Max.de. Käufer in Deutschland könnten qualifizierte Artikel ab zehn Euro binnen 30 Tagen zurücksenden, ohne dafür zahlen zu müssen – vorausgesetzt, der Zustand laute „Neu“ oder „Neu: Sonstige“ und der Verkäufer sei ein gewerblicher Anbieter. Außen vor blieben Gebrauchtteile, Auktionen, Reifen, Batterien, sperrige Ware und Auslandsbestellungen. Bei berechtigten Rückgaben trage Ebay für die Händler die Hälfte der Kosten für das Standard-Rücksendeetikett.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Mann mit Tablet steht zwischen Paketen in einem hellen Lagerraum, vor ihm Kartons und Kartenlesegerät.
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43 Prozent der Händler akzeptieren Echtzeitzahlungen

Echtzeitzahlungen setzen sich im Online-Handel durch: 43 Prozent der Händler akzeptieren sie inzwischen, ein Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtet Fintechnews.sg. Agentische KI-Zahlungen nähmen bisher 19 Prozent an, 63 Prozent planten oder erprobten sie. Im Durchschnitt biete jeder Händler vier bis fünf Zahlungsarten an. Zugleich rücke die Kostensenkung als oberstes Ziel nach vorn: 29 Prozent würden sie zuerst nennen, 2024 seien es nur zehn Prozent gewesen.

Redaktion15.09.263 Min.
Frau blickt auf ein zu ihr gerichtetes Smartphone; die Kamera sieht die Rückseite des Geräts.
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Passwort vergessen, Warenkorb verwaist

Ein klemmender Login vertreibt Kunden zuverlässiger als ein hoher Preis: Mehr als die Hälfte der Amerikaner hat schon einen Online-Kauf abgebrochen, weil das Passwort nicht mehr einfiel, berichtet Wwd.com. Bei der Generation Z liege die Quote sogar bei 72 Prozent. Sie erwarteten Fingerabdruck oder Gesichtsscan statt Tastatur-Eingaben. Als größtes Ärgernis hätten 32 Prozent das Erinnern selbst genannt, knapp ein Viertel die Zeichenvorgaben der Shops.

Redaktion14.09.263 Min.
3D-Illustration: durchsichtiges Vorhängeschloss neben Smartphone mit Profilkarte-Symbol
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Deutsche EUDI-Wallet im Zeitplan

Die deutsche EUDI-Wallet „d-you“ soll nach aktuellem Plan im Januar 2027 starten, meldet BEVH.org. Deutschland liege im Zeitplan. Die einfachere Verifizierung von Identitäten drücke Abbruchraten und Betrugsrisiken rund um den Checkout. Die Akzeptanzpflicht für Händler sehe der Verband zwar durchaus kritisch, erwarte aber langfristig Vorteile: Sicherer Zahlungsverkehr, schlankere Kundenprüfung. Nun müssten vor allem Logistiker die Wallet auf der letzten Meile nutzen, damit beispielsweise Medikamente oder teure Waren sicherer beim Empfänger ankommen könnten.

Redaktion11.09.262 Min.
Frau packt gefaltete Kleidung in einen Karton neben Kleiderstange und Klebeband
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Harvey Nichols verkauft wieder online

Weniger als einen Monat nach der Übernahme durch die Frasers Group verkauft Harvey Nichols wieder online, berichtet Retail-News.de. Nach der Transaktion vom 13. August sei der Online-Shop des britischen Luxuskaufhauses bisher offline gewesen. Vor der Insolvenz habe Harvey Nichols im Geschäftsjahr bis März 2025 rund 105 Mio. Pfund Verlust nach Steuern geschrieben. Wie eng die Einbindung in den neuen Mutterkonzern ausfalle, zeige das beworbene Zahlungsmodell „Frasers Plus“: Einkäufe ließen sich damit auf drei zinsfreie Raten verteilen.

Redaktion10.09.263 Min.
3D-Illustration: App-Symbole mit Kleidung, Pfeile zu offenem Karton, Chat-Symbol
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Größtes Fakeshop-Netzwerk aufgedeckt

Das „Doppelcart“ getaufte kriminelle Netzwerk betreibt 119.000 Fakeshops, zitiert Golem.de Erkenntnisse des Münchner Start-ups Nebty. Die Online-Shops kopierten die Produktkataloge echter Händler samt Bildern und würden Rabatte um bis zu 65 Prozent anbieten. Geliefert werde nie, Supportanfragen landeten beim Original. 2,7 Prozent aller Shops unter der Domain „.shop“ gehörten zu Doppelcart. Händler könnten in der Datenbank von Netbty prüfen, ob sie betroffen sind. Betrugsfälle sollten der Polizei angezeigt werden.

Redaktion10.09.262 Min.
3D-Illustration: zersprungene Bitcoin-Münze mit Prozentsymbol und Kalender
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Kryptogewinne verlieren ihre Steuerfreiheit

Kryptogewinne verlieren ihr Steuerprivileg: Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf vorbereitet, der Gewinne aus Bitcoin, Ether und anderen digitalen Assets ab 2028 mit 25 Prozent Abgeltungsteuer belegt, berichtet Golem.de. Betroffen seien alle Bestände, die Anleger nach dem 1. Januar 2027 kaufen, die Freigrenze von 1.000 Euro bleibe aber bestehen. Das Ministerium rechne mit 350 Mio. Euro Mehreinnahmen.

Redaktion10.09.262 Min.
3D-Illustration: durchsichtiges Schild mit Kreditkarte, Suchleiste und Dokumentsymbolen
© Black Forest Labs / Flux

Nur die Hälfte kennen die EUDI-Wallet

Vor dem Start im Dezember kennt erst gut die Hälfte der Verbraucher in Deutschland und Frankreich die EUDI-Wallet, zeigt eine Studie von IDnow. Dabei treffe sie auf einen Markt, in dem umständliche Identitätsprüfungen schon heute Kunden kosten würden: 48 Prozent brächen Transaktionen ab, wenn die Verifizierung zu kompliziert werde oder zu lange dauere. Den Befragten sei aber die Sicherheit der EUDI-Wallet noch wichtiger als das Tempo. Den Betrugsschutz schätzten 42 Prozent am meisten; zwei Drittel begrüßten, nur benötigte Daten angeben zu müssen und nicht immer alle.

Redaktion09.09.262 Min.
Kurier übergibt Essenslieferung an Kundin an der Haustür, Symbolbild zu Lieferando-Urteil
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Gericht kippt Lieferandos Trinkgeld-Klausel

Wer bei Lieferando schon beim Bestellen Trinkgeld zahlt, soll es zurückbekommen, wenn das Restaurant die Bestellung storniert, berichtet Golem.de. Das Kammergericht Berlin habe nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands die entsprechende AGB-Klausel gekippt: Sie gestalte den Vertrag einseitig und setze Firmeninteressen missbräuchlich auf Kosten der Kunden durch. Lieferando habe die Klausel bereits gestrichen und erstatte bei Stornierungen seit März automatisch.

etailment07.09.262 Min.
Mitarbeitende sortieren Pakete in einem Logistikzentrum des Onlinehändlers
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Very Group findet keinen neuen Eigentümer

Carlyle bricht den Verkauf der Very Group ab, berichtet Drapersonline.com. Kein Bieter habe die geforderten zwei Mrd. Pfund aufgebracht, auch der chinesische Konzern JD.com nicht. Der US-Finanzinvestor bleibe damit vorerst Eigentümer. Im Geschäftsjahr bis Ende Juni 2025 hatte die Very Group 505,4 Mio. Pfund Verlust vor Steuern gemacht. Bis Ende März 2026 sei der Umsatz um 0,3 Prozent auf 1,6 Mrd. Pfund gewachsen.

etailment07.09.262 Min.
Frau verpackt Secondhand-Kleidung neben Smartphone, Symbolbild für Vinted-Zahlungswechsel
© Black Forest Labs / Flux

VintedPay: Neue Zahlungsabwicklung bei der beliebten Second-Hand-Plattform

Vinted verlangt zum 5. Oktober die Zustimmung zu neuen AGB und wechselt im selben Zug von Mangopay auf den hauseigenen Dienst „Vinted Pay“, meldet Haendlerbund.de. Mangopay ist allerdings nicht aus der Welt: Das Unternehmen verantwortet weiterhin die technische Abwicklung im Hintergrund. Wer Vinted weiterhin nutzen möchte, muss zustimmen. Der Wechsel läuft darüber hinaus automatisch ab und ohne Nachteile für Ihre Kund:innen.

Björn Böer04.09.262 Min.

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