Payment

Kundin schließt Einkauf mobil per Smartphone am Self-Checkout-Terminal ab
© Black Forest Labs / Flux

Sechs Wege zum mobilen Verkauf

Mobile Commerce zerfällt in sechs Kanäle mit jeweils eigenen Bruchstellen zwischen Interesse und Kaufabschluss, zitiert Retail-News.de eine ECDB-Analyse. Weltweit legten zwar 11,18 Prozent der Onlinebesucher Artikel in den Warenkorb, aber nur 2,68 Prozent schlössen den Kauf tatsächlich ab; die Abbruchquoten reichten von 66,7 Prozent bei Edelmetallen bis zu 83,8 Prozent bei Möbeln. Die Analyse empfehle Ein-Klick-Zahlungen im Checkout und exklusive Mehrwerte bei Benutzung der Händler-App.

etailment20.08.263 Min.
3D-Illustration zeigt verschiedene Vertriebswege und Provisionsmodelle für Apps in der EU
© Black Forest Labs / Flux

Apple passt EU-Gebühren an

Apple krempelt ab 1. Oktober seine EU-Geschäftsbedingungen für App-Entwickler um, meldet Maclife.de. Die bisherige „Core Technology Fee“ entfalle; an ihre Stelle trete eine „Core Technology Commission“ von fünf Prozent auf digitale Transaktionen. Im App Store selbst gälten je nach Bezahlweg zwischen zehn und 26 Prozent Provision. Entwickler dürften künftig auch externe Bezahllösungen anbieten. Auch die Hürden für alternative Marktplätze sänken: Die Kreditlinie über eine Mio. Euro sei nicht mehr verpflichtend.

etailment20.08.263 Min.
Zwei Freunde teilen beiläufig eine Zahlung per Smartphone-Nachricht im Café
© Black Forest Labs / Flux

Tiktok will auch Bezahldienst werden

Tiktok bastelt an einer Funktion, mit der sich Nutzer per Direktnachricht Geld schicken können, berichtet Techcrunch.com. Entsprechende Hinweise seien im Code der aktuellen amerikanischen iPhone-App entdeckt worden. Ähnlich wie bei Venmo könnten Empfänger Zahlungen per Fingertipp annehmen und Absender eine Notiz anhängen. Technisch werde sich das Angebot wohl auf Tiktok Pay stützen, das in Südostasien bereits im Einsatz sei.

etailment20.08.263 Min.
Frau öffnet DM-Onlineshop-Paket zuhause und bezahlt bequem per Smartphone mit Wero
© Black Forest Labs / Flux

DM bietet im Online-Shop auch Wero

Ab 25. August können Kunden im Online-Shop von DM auch mit Wero bezahlen, meldet Manager-Magazin.de. Bereits integriert seien Kreditkarte, Klarna, Apple Pay und Paypal. Finanzchef Martin Dallmeier schätze an Wero vor allem die einfache Bankanbindung; laufe der Start online gut, folge auch der stationäre Handel. Der DM-Online-Shop dürfte durch seine zweistelligen Zuwachsraten inzwischen die Umsatz-Milliarde überschritten haben, nach 820 Mio. Euro bis Mitte 2025.

Björn Böer20.08.263 Min.
Kundin zögert am Self-Checkout im Supermarkt, Symbolbild für Klarnas Umsatzrückgang in Deutschland
© Black Forest Labs / Flux

Klarna leidet unter Deutschland

Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna hat seine Jahresprognose für Volumen und Umsatz gesenkt, meldet Reuters.com. Grund sei die Schwäche des deutschen Marktes, Klarnas wichtigstem Absatzgebiet. Das erwartete Handelsvolumen liege nun bei 149 bis 151 Mrd. Dollar statt zuvor über 155 Mrd; der Umsatzausblick schrumpfe auf 4,08 bis 4,16 Mrd. Dollar statt 4,34 Mrd. Dollar. Auch wenn der Quartalsgewinn überraschenderweise neun Mio. Dollar betragen habe, strafte die Börse die Zahlen mit minus 17 Prozent Aktienwert ab.

Björn Böer19.08.262 Min.
Frau checkt am Küchentisch entspannt Sparzinsen in Banking-App auf Smartphone
© Black Forest Labs / Flux

Revolut bietet 4,25 Prozent für Tagesgeld

Wie Manager-Magazin.de berichtet, bietet Revolut deutschen Neukunden den aktuellen Höchstsatz von 4,25 Prozent Zinsen auf Tagesgeld. Damit überhole die britische Neobank die US-Bank Chase (vier Prozent) und den Berliner Neobroker Trade Republic (2,25 Prozent). Das Angebot gelte vier Monate. Außerdem sichere die deutsche Einlagensicherung (Deutsche Bank) ab sofort Einlagen bis 100.000 Euro ab.

etailment19.08.262 Min.
Frau prüft am Smartphone automatisierte Zahlungen für Abos und Stromrechnung in der Küche
© Black Forest Labs / Flux

Twint bietet Daueraufträge

Der Marktführer unter den digitalen Zahlungsdienstleistern der Schweiz, Twint, bietet ab nächstem Jahr auch Direktlastschriften an, meldet ITMagazine.ch. Abonnements oder beispielsweise Stromrechnungen ließen sich künftig direkt in der App einsehen, bearbeiten, verwalten oder kündigen. Die Lösung ersetze das per 30. September 2028 auslaufende Verfahren „LSV+“. Auch die größten Schweizer Banken stünden hinter dem Angebot.

etailment19.08.262 Min.

Trending Morning Briefing

Mehr Morning Briefings

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

10.800+ Entscheider lesen das Morning Briefing · ≈ 50 % Öffnungsrate

  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.