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Verkäuferin berät Kundin persönlich in modernem Ladengeschäft, stationärer Handel im Comeback
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Stationärer Handel wird wieder beliebter

Während die Vorliebe für den Online-Handel laut einer Adyen-Studie sechs Prozentpunkte gesunken ist, gewinnt der stationäre Handel vier Prozent, berichtet IT-Boltwise.de. Rund ein Drittel bevorzuge das Ladengeschäft, 21 Prozent kauften überwiegend online und 46 Prozent benutzten beide Kanäle. Außerdem favorisierten 46 Prozent der Deutschen Marken mit Treue-Programmen; europaweit läge der Schnitt allerdings bei 60 Prozent. Zugleich bemängele fast jeder Zweite, die Loyalty-Angebote träfen selten den eigenen Bedarf.

David Wöllenstein16.07.263 Min.
Mitarbeiterin prüft Pakete im Fulfillment-Center, verdächtige Sendungen werden aussortiert
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Temu schließt 16.000 Fälscher-Shops

Temu hat sein System zum Schutz geistigen Eigentums ausgebaut und überwacht inzwischen laut eigenem Bericht über 15.000 Marken, das sind dreimal so viele wie im Vorjahr, meldet Haendlerbund.de. Das Verhältnis proaktiver zu reaktiver Entfernungen sei von 200:1 auf 331:1 gestiegen, man habe über 16.000 Shops wegen Marken- oder Urheberrechtsverstößen geschlossen. Der Zeitpunkt des Berichts spreche Bände: Ende Mai habe die EU-Kommission 200 Mio. Euro Bußgeld wegen mangelhafter Risikobewertung verhängt; bis Ende August müsse Temu einen akzeptablen Aktionsplan liefern.

Björn Böer16.07.263 Min.
3D-Illustration: Marktplatz, Pakete und Chart symbolisieren E-Commerce-News zu Otto, Ebay und Geschäftsklima
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Vom Shop zum Marktplatz: Warum Payment plötzlich komplex wird

Marktplätze prägen den deutschen Onlinehandel inzwischen stärker als klassische Onlineshops. Der HDE Online-Monitor 2025 weist für 2024 einen Marktplatzanteil von 57 Prozent am deutschen Onlinehandel aus. Im Vorjahr waren es noch 54 Prozent. In der öffentlichen Diskussion dominieren Reichweite, Sortiment und Logistik. Die Skalierungsfrage entscheidet sich jedoch dort, wo Zahlungsflüsse, Compliance und Händler-Onboarding zusammenlaufen.

Marcel Moll16.07.263 Min.
Arbeiter kontrolliert Metallrohstoffe im Großhandelslager, Symbolbild für steigende Großhandelspreise
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Großhandel im Juni um 4,9 Prozent teurer

Die Großhandelsverkaufspreise lagen im Juni um 4,9 Prozent über dem Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Der Auftrieb schwäche sich allerdings ab, nach 5,9 Prozent im Mai und 6,3 Prozent im April. Verantwortlich seien die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die Energie und Rohstoffe verteuerten. Mineralölerzeugnisse kosteten 21,7 Prozent mehr als vor einem Jahr, Nicht-Eisen-Metalle sogar 31,0 Prozent. Billiger als im Vorjahr wurden dagegen lebende Tiere, Kaffee und Milchprodukte.

Björn Böer15.07.263 Min.
Verkäuferin räumt morgens allein Regale ein – Sinnbild für angespannte Handelsstimmung
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Zwei Prozent Plus trotz Katerstimmung im Einzelhandel

Die Stimmung im deutschen Einzelhandel ist auf das Niveau des zweiten Corona-Lockdowns gesackt, meldet der HDE. 42 Prozent von 600 befragten Unternehmen bezeichneten ihre Geschäftslage als schlecht, 69 Prozent verzeichneten sinkende Gewinne. Schuld seien steigende Kosten für Energie, Personal und Wareneinkauf, während die Umsätze stagnierten. Trotzdem halte der Verband an seiner Prognose für dieses Jahr fest: 697,4 Mrd. Euro Umsatz, davon 96,3 Mrd. online, ein nominales Plus von zwei Prozent.

Thomas Rehm15.07.262 Min.
Frau bezahlt bar am Kiosk und erhält ein Paket, im Hintergrund ein Kuriermotorrad
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Kiosk statt Kreditkarte: Afrikas Umweg zum Online-Handel

Afrikanische Kunden kaufen zunehmend bei Amazon oder Walmart, obwohl beide in weiten Teilen Subsahara-Afrikas keinen eigenen Auftritt haben, berichtet Reuters.com. Möglich machen es „Paketweiterleiter“, wie das senegalesische Afrety oder der größere Rivale Aramex, die Lieferadressen in Frankreich, den USA und China bereitstellten, die Sendungen bündelten und im Zweifel per GPS zustellten, wo Straßennamen fehlten. Bezahlt werde bar am Kiosk mit „Mobile Money“, wie beispielsweise über M-Pesa, Wave und Orange Money.

David Wöllenstein15.07.263 Min.
Thailändischer Kleinhändler verpackt Waren unabhängig von internationalen Plattformen
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Thailands Händler flüchten vor den internationalen Plattformen

Steigende Gebühren ausländischer Mega-Plattformen treiben in Thailand die Entstehung lokaler E-Commerce-Alternativen voran, berichtet Bangkokpost.com. Händler flüchteten vor Kommissionen, Servicegebühren und faktisch verpflichtender Werbung, die bis zu 50 Prozent ihres Umsatzes verschlängen. Zwar bildeten Plattformen wie beispielsweise Munkonggadget.com ein Refugium für KMU und Nischenanbieter, doch für große Marken fehle noch der Traffic. Gefordert sei staatliches Eingreifen gegen Preisdumping, sonst drohe ein ausländisch kontrolliertes Monopol.

David Wöllenstein15.07.262 Min.
Ingenieur arbeitet konzentriert an Schuhprototyp, Symbolbild für Eigenleistung trotz KI-Einsatz
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Der KI-Malus: Ehrlichkeit kostet die Beförderung

Wer im Job offenlegt, dass KI mitgeholfen hat, büßt bei Vorgesetzten an Anerkennung ein, berichtet Businessinsider.de. Eine Metaanalyse der Northeastern University zeige, dass Chefs die Eigenleistung ihrer Mitarbeiter systematisch abwerteten, sobald diese ihre KI-Hilfe zugäben – in der Annahme, die Maschine habe die Arbeit erledigt. Bei Adidas beispielsweise mieden Ingenieure KI-Tools, um ihre Arbeit nicht mit „Unterstützt durch KI“ abwerten zu müssen.

Björn Böer15.07.263 Min.
Nigerianische Online-Händlerin verpackt Bestellung neben leuchtendem Smartphone-Display
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Nigeria kauft bei Facebook und fragt die KI

Nigerias Online-Shopper kaufen häufiger über Facebook und greifen öfter zu KI als fast alle 29 untersuchten Märkte, berichtet Businessday.ng. 86 Prozent bestellten über Facebook, global seien es nur 63 Prozent. 46 Prozent nutzten KI-Chat-Tools beim Einkauf, was Rang vier hinter Indien, den VAE und China bedeute. Bei den Händlern setzten 88 Prozent auf KI. Der wichtigste Marktplatz in Nigeria bleibe Jumia mit 84 Prozent der Käufer.

Thomas Rehm15.07.263 Min.
Zwei identische Produktfotos, nur eines trägt ein Etikett – Sinnbild für die KI-Kennzeichnungspflicht
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KI-Label im Online-Handel: Ein Etikett am falschen Problem

Die ab 2. August geltende Kennzeichnungspflicht für KI-Bilder nach Art. 50 der KI-Verordnung greift bei Produktfotos ins Leere, kritisiert Haendlerbund.de. Entscheidend sei nicht, ob ein Bild täusche, sondern welches Werkzeug es erzeugt habe: Ein händisch getauschter Hintergrund bleibe frei, ein identisch aussehender KI-Hintergrund müsse gekennzeichnet werden. Eine Erheblichkeitsschwelle fehle. Gewährleistungsrecht und § 5 UWG schützten längst ergebnisorientiert vor irreführenden Abbildungen. Schwarze Schafe kennzeichneten ohnehin nicht; der Dokumentationsaufwand laste also allein auf den Ehrlichen.

Thomas Rehm15.07.263 Min.
Techniker überwacht automatisierten Roboterarm in modernem KI-gestütztem Reifenlager
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Delticom setzt neben Reifen auch auf Künstliche Intelligenz

Der Online-Reifenhändler Delticom will sich zu einer automatisierten, KI-gestützten Serviceplattform wandeln, meldet Reifenpresse.de. Auf der Hauptversammlung habe das Unternehmen, das Shops wie Reifendirekt und Autoreifenonline betreibt, Bilanz für 2025 gezogen: Der Umsatz sei mit 483,7 Mio. Euro nur um 0,4 Prozent über den Vorjahreswert geklettert, das Ebitda sei um 11,4 Prozent auf 20,1 Mio. Euro gesunken. Beim Jahresergebnis verzeichne Delticom ein Plus von zweieinhalb Prozent auf 4,1 Mio. Euro.

David Wöllenstein15.07.264 Min.
Modernes Büro mit vereinzelt leeren Arbeitsplätzen als Sinnbild für KI-bedingten Wandel der Bürojobs
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200 Ökonomen zur KI: Jetzt handeln, nicht abwarten

Fast 200 Wirtschaftswissenschaftler, darunter 16 Nobelpreisträger. sowie die Chefökonomen von OpenAI und Anthropic, warnen in der Erklärung „We Must Act Now“ vor einer unvorbereiteten wirtschaftlichen Transformation durch KI, berichtet Golem.de. Die Technologie verbreite sich womöglich schneller als jede frühere Neuerung, weshalb die Politik zügig gegensteuern müsse. Kurzfristig drohe die Verdrängung von Millionen Bürojobs, für die soziale Sicherungssysteme kaum gerüstet seien.

Thomas Rehm15.07.263 Min.
Zusteller hebt schweren Karton aus Lieferwagen – Debatte um Paketgewichtslimit
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23 Kilogramm Schluss: Post drängt auf gesetzliches Paketlimit

Die Deutsche Post drängt laut Pressemitteilung auf eine maximale gesetzliche Gewichtsgrenze von 23 Kilogramm pro Paket. Für Händler mit schweren Sendungen rückt damit ein Kostenthema näher: Was heute in einem Karton reist, müsste künftig gesplittet oder als Sperrgut verschickt werden. Der Konzern begründet den Vorstoß mit dem Gesundheitsschutz seiner Zusteller und flankiert ihn mit dem bundesweit ausgerollten Programm „Ergo²“, das Zustellkräften unter anderem auch Übungen gegen Rücken- und Sturzbeschwerden vermittelt.

Björn Böer15.07.264 Min.
Neues Design von etailment.de
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etailment.de: Das ist neu!

Frische Farben, übersichtliche Rubriken und eine klare Navigation: Mit einem umfassenden Relaunch präsentiert sich etailment.de moderner, nutzerfreundlicher und noch stärker auf die Informationsbedürfnisse der E-Commerce-Branche ausgerichtet.

Björn Böer14.07.261 Min.

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