Online-Händler vergleicht zwei Produkte im modernen Lager, Symbol für KI-Buybox-Analyse
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Amazon-KI erklärt das Buybox-Rätsel

Amazon rüstet seinen Verkäufer-Assistenten mit einer Diagnosefunktion für die Buybox auf, meldet Haendlerbund.de. Händler könnten künftig direkt fragen, warum ihr Angebot nicht hervorgehoben werde. Die KI durchleuchte dafür Preis, Verkäuferleistung und Lagerbestand und benenne Schwachstellen in vier Feldern: Kaufbarkeit, Preisabstand zum Gewinner-Angebot, Liefertempo und regionale Lücken. Bis zu zehn ASINs prüfe der Assistent pro Gespräch und liefere neben der Analyse gleich Optimierungstipps mit.

Thomas Rehm06.08.262 Min.
3D-Illustration: klarer Pfad umgeht spielerische Ablenkungen als Sinnbild für KI-Agenten und Dark Patterns
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HDE lehnt den Digital Fairness Act ab

Der Handelsverband Deutschland lehnt laut Medienmitteilung den Digital Fairness Act und dessen Erweiterung auf den Agentic Commerce ab. Die EU verfüge bereits über ein starkes Verbraucherschutz-Gerüst. Dark Patterns wie Glücksräder oder künstliche Countdowns beeinflussten zwar Menschen, Maschinen dagegen folgten programmierten Abläufen. Wolle der Gesetzgeber Agentic Commerce regulieren, gehöre das in den AI Act oder den DMA.

Björn Böer06.08.263 Min.
Ministerin Schopper: EU soll KI-Agenten bändigen
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Ministerin Schopper: EU soll KI-Agenten bändigen

Die für Verbraucherschutz zuständige Bauministerin Theresa Schopper fordert verbindliche Regeln für den Agentic Commerce, meldet Mainpost.de. KI-Agenten dürften weder manipulieren noch manipulierbar sein. Problematisch werde es, wenn ein Assistent beim Einkaufen Preislimits überschreite oder ungewollte kostenpflichtige Buchungen auslöse. Auch sollten Agenten nicht durch versteckte Anweisungen in Webseiten oder E-Mails gekapert werden können, da sie Zugriff auf Kundenkonten und Zahlungsdienste hätten. Eine Lösung müsse rasch erfolgen, am besten auf EU-Ebene.

David Wöllenstein05.08.262 Min.
Frau führt entspannt ein Gespräch mit KI-Assistent beim Online-Shopping zuhause
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KI-Shopping-Suchen verdreifachen sich

KI-gestützte Shopping-Suchen legten binnen zwölf Monaten um 200 Prozent zu, meldet Techbuzz.ai. 86 Prozent der befragten E-Commerce-Führungskräfte sähen dadurch auch die Erwartungen der Kundschaft steigen. Statt Stichworte einzutippen, führten Shopper immer häufiger Gespräche mit dem Assistenten. Frühe Anwender berichteten von höheren Konversionsraten und volleren Warenkörben, während Händler mit traditioneller SEO-Infrastruktur zunehmend an Anteilen verlören. Kleinere Online-Händler sorgten sich außerdem vor einer Machtkonzentration bei den größeren, ressourcenstärkeren Plattformen.

Björn Böer05.08.263 Min.
3D-Illustration: unzählige Glas-Token strömen unkontrolliert in überlaufendes Gefäß
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Niemand weiß, was der KI-Agent kosten wird

Die Bezahlung agentischer KI-Dienste bereitet erhebliche Kopfschmerzen, meint BBC.com. Tokens als Verrechnungseinheit lieferten unberechenbare Mengen, da selbst identische Prompts abweichende Antworten erzeugten. Auch große Organisationen würden von ihren Kosten oft erst über die Rechnung informiert – siehe jüngstens Uber, Amazon und das Pentagon. Zwar falle momentan der Token-Einzelpreis, doch der Verbrauch klettere bis 2030 wohl auf das 24-Fache: Auf 120 Billiarden Token im Monat. Zudem stünden die KI-Anbieter unter dem Druck ihrer Investoren, Gewinne zu generieren. Wie sich diese Kostenexplosion an Endkunden weitergeben ließen, sei momentan noch völlig offen.

Björn Böer05.08.263 Min.
Fotograf beleuchtet Produktfoto im Studio für Online-Shop
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KI-Label senkt Kaufabsicht – auch bei echten Fotos

Nicht KI-Bilder, sondern deren Kennzeichnung verschreckt Kundschaft, berichtet Haendlerbund.de. Eine Studie der Hochschule Hannover habe 163 Teilnehmende vier Produktbilder bewerten lassen: Ob echt oder KI-generiert, mache für die Produktwahrnehmung keinen nachweisbaren Unterschied, bei der Kaufabsicht lägen KI-Bilder sogar leicht vorne. Ein „KI-generiert“-Hinweis dagegen drücke Vertrauen und Kaufabsicht spürbar, auch wenn sie im Experiment zum Teil auf echten Fotos prangte.

Thomas Rehm05.08.262 Min.
Frau spricht mit smartem Lautsprecher beim Auspacken einer Bestellung in moderner Küche
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350 Millionen reden mit Alexa übers Shoppen

Die aktiven Nutzer von Amazons agentischem Einkaufsassistenten „Alexa for Shopping“ haben sich im zweiten Quartal binnen Jahresfrist fast verdoppelt, meldet Customerexperiencedive.com. Die Interaktionen hätten sich sogar verfünffacht. Über 350 Mio. Shopper hätten das Tool, das im Mai den Vorgänger Rufus ablöste, in den letzten zwölf Monaten genutzt. Außerdem gäben US-Kunden mit Alexas Beratung im Schnitt 40 Prozent mehr pro Bestellung aus.

Björn Böer05.08.262 Min.
Abstrakte 3D-Illustration dreier unterschiedlich hoher Glastürme als Sinnbild für Marktwertgewinne der Cloud-Riesen
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Cloud-Riesen sammeln 1,5 Bio. Dollar ein

Die drei größten Hyperscaler Amazon, Microsoft und Alphabet haben nach ihren Quartalszahlen zusammen knapp 1,5 Bio. Dollar an Marktwert gewonnen, berichtet T3N.de. Microsoft habe über 600 Mrd. zugelegt, Amazon und Alphabet je über 400 Mrd. Dollar. Anleger folgten nicht mehr jeder KI-Idee, sondern sortierten gezielter: So hätten Meta und Apple Federn lassen müssen. Für die kommenden zwölf Monate summierten sich die geplanten KI-Ausgaben der Tech-Konzerne auf fast 800 Mrd. Dollar.

David Wöllenstein04.08.262 Min.
Essenskurier in China setzt einen KI-gestützten Smart-Helm mit Kamera auf
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Kopfsache: Wie China seine Kuriere digital aufrüstet

Chinas Essenslieferdienste rüsten ihre Fahrer zunehmend mit KI-Helmen aus, meldet Scmp.com. Neuestes Beispiel sei JD.com, dessen Helm per Sprachassistent und Kamera Bestellungen, Navigation und sogar Hygieneprüfungen abwickeln könne, was z. B. nützlich sei, wenn nasse Hände das Tippen bei Regen vereitelten. Der Konzern folge damit Alibaba oder Meituan, das bereits über eine Mio. Helme mit Sturzsensoren und Notruf verteilt habe. Die intelligenten Helme dienten der Fahrersicherheit, der Liefergeschwindigkeit und wären auch eine Antwort auf den wachsenden Regulierungsdruck.

Thomas Rehm04.08.262 Min.
Techniker inspiziert Serverreihen in modernem Rechenzentrum als Sinnbild für Amazons KI-Investition
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Amazon schaufelt 220 Mrd. Dollar in die KI-Zukunft

Amazon hebt seine diesjährigen Technikinvestitionen auf 220 Mrd. Dollar an, berichtet ABCNews.com. Der Löwenanteil fließe in KI, bedingt auch durch die Verteuerung bei Speicherchips. Selbst diese Summe könne die Nachfrage nicht decken. Im zweiten Quartal sei der Nettogewinn auf 62,65 Mrd. Dollar geklettert und die Cloud-Sparte AWS um 37 Prozent gewachsen – das schnellste Tempo seit 18 Quartalen.

David Wöllenstein03.08.262 Min.
3D-Illustration einer überlaufenden Budgetanzeige als Symbol für explodierende KI-Kosten
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Amazons KI-Projekte: 2,5 Mio. Dollar in den Sand gesetzt

Fehlerhafte KI-Projekte kosteten Amazon rund 2,5 Mio. Dollar, meldet T3N.de. Den größten Brocken habe ein Abgleich von Autoren-Daten mit Shop-Angeboten auf Basis von Anthropics Claude Sonnet gekostet. Fünf Monate sei niemandem aufgefallen, dass das Projekt sein Budget um 860 Prozent überschritt und Kosten von 1,8 Mio. Dollar produzierte. Zum Einsatz sei es nie gekommen. Schuld seien Token-Abrechnung, teure Modelle und zu anfragefreudige KI-Agenten. Amazon verkaufe per AWS selbst Werkzeuge gegen solche Kostenfallen.

David Wöllenstein03.08.263 Min.

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