Nachhaltigkeit

KI-generiertes Symbolbild: Herbstprognose: Mehr Wachstum, wenig Konsum
© OpenAI

Herbstprognose: Mehr Wachstum, wenig Konsum

Die deutsche Wirtschaft wächst 2026 voraussichtlich um 1,3 Prozent und damit deutlich kräftiger als im Frühjahr erwartet, meldet das Ifo-Institut. Den Schwung liefere allerdings vor allem die Industrie mit ihren Exporten, der private Konsum komme kaum vom Fleck. Der Energiepreisschock infolge des Iran-Kriegs nage weiter an der Kaufkraft. Erst 2027 solle der Konsum mit den real verfügbaren Einkommen moderat zulegen, bei einer Inflation von 3,2 Prozent. 2028 stoße der Aufschwung mit 0,4 Prozent Wachstum an eine demografische Grenze.

Redaktion25.09.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: KI-Rechenzentren verlieren in den USA an Rückhalt
© OpenAI

KI-Rechenzentren verlieren in den USA an Rückhalt

Die US-Amerikaner sehen KI-Rechenzentren seit Januar deutlich skeptischer, berichtet Golem.de. Laut einer Pew-Umfrage halte inzwischen mehr als jeder Zweite sie für umweltschädlich und für eine Belastung der eigenen Stromrechnung. Der Unmut wachse quer durch alle Lager, selbst bei Republikanern sei die Umweltsorge um 18 Punkte auf 42 Prozent gestiegen. Sechs von zehn Befragten wäre ein neues Rechenzentrum in der Nachbarschaft unangenehm.

Redaktion25.09.262 Min.
Foto: Paletten mit Metallplatten und Ölfässern in einem hellen Großhandelslager.
© Black Forest Labs / Flux

Großhandelspreise legen um 6,8 Prozent zu

Die Großhandelsverkaufspreise lagen im August um 6,8 Prozent über dem Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Einen kräftigeren Sprung gab es zuletzt im Februar 2023. Ausschlaggebend seien weiterhin die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die Energie und Rohstoffe verteuern: Mineralölerzeugnisse kosteten 36,1 Prozent mehr als vor einem Jahr, Nicht-Eisen-Metalle 27,4 Prozent, Datenverarbeitungsgeräte 11,1 Prozent.

Redaktion16.09.262 Min.
3D-Illustration: Glaswaage mit Gerät und Zapfsäule, Pfeile zeigen Auf- und Abbewegung
© Black Forest Labs / Flux

Inflation bei 2,9 Prozent

Die Inflationsrate kletterte im August auf 2,9 Prozent, meldet das Statistische Bundesamt. Treiber bleibe die Energie mit 10,5 Prozent Aufschlag: Kraftstoffe verteuerten sich binnen Jahresfrist um 27,7 Prozent, leichtes Heizöl sogar um 49,6 Prozent. Für den Online-Handel zählt eher das Kleingedruckte: Gebrauchsgüter legten nur um ein Prozent zu, Haushaltsgeräte kosteten 1,9 Prozent weniger, Unterhaltungselektronik 2,8 Prozent.

Redaktion11.09.263 Min.
Ein Stapel Bücher mit einer durchsichtigen Tafel, die einen fallenden roten Diagramm-Pfeil zeigt.
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PISA-Werte sinken weiter

Die PISA-Leistungen sind auf einen historischen Tiefstand gesunken, meldet das Ifo-Institut. Wer heute schlechter lese und rechne, verdiene im Erwerbsleben drei bis vier Prozent weniger als der Jahrgang von 2022; gegenüber 2018 sogar neun bis zehn Prozent. Gesamtwirtschaftlich summiere sich das auf Beträge in Billionenhöhe. Schwächere Basiskompetenzen senkten die Produktivität, führten in Berufe mit geringer Wertschöpfung und bremsten die Innovationskraft.

Redaktion09.09.262 Min.
Mitarbeiter prüft Versandkartons im Lager im Zuge der neuen EU-Verpackungsverordnung PPWR
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PPWR: Bußgeld später, Abmahnung sofort

Seit dem 12. August gilt die neue Verpackungsverordnung PPWR, doch nicht jeder Verstoß kostet sofort Geld, berichtet Haendlerbund.de. Fehlende Registrierung, Lizenzierung und Bevollmächtigte ahndet das deutsche Durchführungsgesetz bereits jetzt; laufende Pflichten des Bevollmächtigten, Konformitätserklärung und Erzeugerkennzeichnung folgen erst ab Februar 2027. Abmahnungen von Mitbewerbern und Verbänden drohen dagegen ab sofort. Der Grünen-Europaabgeordnete Erik Marquardt fordert einen EU-weiten Bußgeldverzicht bis Februar 2027 und will die Frist nutzen, um die Mehrfachregistrierung zu entschärfen.

Redaktion08.09.262 Min.
Container werden am Hafen verladen, Symbolbild für exportgetriebenes Wirtschaftswachstum in Deutschland
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Ifo rechnet jetzt mit 1,4 Prozent Wachstum

Die deutsche Wirtschaft wächst in diesem Jahr um 1,4 Prozent, teilt das Ifo-Institut mit. Das seien 0,6 Prozentpunkte mehr als in der vorigen Prognose. Für 2027 rechne das Institut mit 1,2 Prozent, für 2028 mit 0,8. Schub komme aus der Finanzpolitik und dem Ausland, gleichzeitig bremse der Energiepreisschock schwächer als bislang veranschlagt. Die Inflation würde jedoch auf 2,8 und 3,0 Prozent klettern. Der Konsum bleibe entsprechend gedämpft.

Redaktion07.09.262 Min.
Werbung mit PPWR-Konformität abmahnbar
© Black Forest Labs / Flux

Werbung mit PPWR-Konformität abmahnbar

Wer im Shop mit „PPWR-konform“ wirbt, riskiert einen wettbewerbsrechtlichen Bumerang, meldet Haendlerbund.de. Werbung mit Eigenschaften, zu denen ein Unternehmen ohnehin gesetzlich verpflichtet sei, gelte als irreführend. Punkten könnten Händler nur mit Belegbarem, etwa einem Recyclinganteil über der Vorgabe. Auch pauschale Öko-Formeln, Eigensiegel ohne Zertifizierung und Klimaversprechen ohne Umsetzungsplan seien nach neuer Rechtslage unzulässig.

etailment07.09.262 Min.
Mitarbeiterin sortiert große Mengen Fast-Fashion-Kleidung im Versandzentrum
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Frankreich bittet Ultra-Fast-Fashion zur Kasse

Frankreich belegt „Ultra-Fast-Fashion“ seit dem 1. September mit einer Abgabe pro Kleidungsstück, berichtet Straitstimes.com. Wie hoch sie ausfällt, hänge von zwei Kriterien ab: der in Verkehr gebrachten Menge und den Reparaturkosten gemessen am Kaufpreis. In diesem Jahr würden 0,50 Euro auf Unterwäsche fällig, zwei Euro auf T-Shirts, neun auf Jeans, zwölf auf Jacken. Bis 2030 steige der Höchstsatz auf 19,50 Euro pro Stück, gedeckelt bei 50 Prozent des Nettopreises. Zara und H&M seien, laut Ministerium, nicht betroffen.

etailment02.09.263 Min.
3D-Illustration eines Hauses mit Energieleitung und steigenden Glasblöcken als Sinnbild für Energiepreise
© Black Forest Labs / Flux

Energiepreise treiben Euro-Inflation auf 3,3 Prozent

Die Inflation im Euroraum zieht wieder an: Im August liegt die Jahresrate bei 3,3 Prozent nach 2,9 Prozent im Juli, meldet Eurostat. Den Ausschlag gebe die Energie mit 14,3 Prozent, im Juli seien es 10,3 Prozent gewesen. Dienstleistungen würden sich langsamer (3,0 nach 3,3 Prozent) verteuern, Nahrungsmittel blieben bei 1,2 Prozent. Für Deutschland und Österreich weist Eurostat je 2,9 Prozent aus.

etailment02.09.263 Min.
Dockarbeiter am Container-Terminal mit Öltanks und Kupferspulen im Morgenlicht
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Energie steigert Importpreise um 6,8 Prozent

Die Importpreise lagen im Juli um 6,8 Prozent über dem Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Den Ausschlag gaben erneut Energie (plus 26,4 Prozent) und Vorleistungsgüter (plus 10,2 Prozent): Mineralölerzeugnisse verteuerten sich um 47,5 Prozent, Kupfer um 33,0 Prozent, elektronische Bauelemente um 15,0 Prozent. Importierte Konsumgüter dagegen kosteten 0,2 Prozent weniger als vor einem Jahr, Nahrungsmittel sogar 6,8 Prozent weniger.

Björn Böer31.08.263 Min.
Mitarbeiter prüft zurückgesendetes Smartphone im Lager für Amazons Second-Chance-Programm
© Black Forest Labs / Flux

Zweite Runde für Amazons Retouren

Amazon wiederholt vom 1. bis 10. September die „Second Chance Deal Days“, meldet Retail-News.de. Zehntausende retournierte und generalüberholte Artikel, vom Smartphone bis zum Heimwerkerbedarf, gebe es dann bis zu 50 Prozent unter der Preisempfehlung vergleichbarer Neuware. Das europäische Gebrauchtgeschäft des Konzerns habe 2025 erstmals zwei Mrd. Euro Umsatz überschritten.

Björn Böer28.08.263 Min.

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