Nachhaltigkeit

Junge Person verpackt gebrauchte Kleidung für den Versand im Second-Hand-Modehandel
© Black Forest Labs / Flux

Second-Hand-Mode: Ebay schluckt Depop

Ebay hat laut Pressemitteilung die Übernahme des Modemarktplatzes Depop abgeschlossen. Depop bediene mit gebrauchter Mode vor allem Gen Z und Millennials und ergänze damit Ebays C2C-Geschäft, das im Segment Mode jährlich über 10 Mrd. Dollar Warenwert bewege. Depop bleibe als eigenständige Marke mit eigener Plattform und Community bestehen, während Ebay Versand, Personalisierung und Compliance beisteuere. Beide Seiten wollten so das Wachstum in der Kreislaufmode beschleunigen.

David Wöllenstein31.07.263 Min.
Arbeiter kontrollieren Paketflut aus Fernost im Zolllager, Symbolbild zum Fast-Fashion-Streit
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Peking sieht bei Frankreichs Fast-Fashion-Gesetz rot

Peking geht auf Konfrontationskurs zu Frankreichs neuem Gesetz gegen „Ultra-Fast-Fashion“, meldet Cri.cn (Radio China International). Das Handelsministerium beklage diskriminierende Auflagen für grenzüberschreitende Plattformen mit chinesischer Beteiligung. Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards dienten bloß als Vorwand für Ausschlussmaßnahmen, die gegen den WTO-Grundsatz der Nichtdiskriminierung verstoßen würden. China verlange eine rasche Korrektur und werde die Umsetzung beobachten, aber im Zweifel auch Gegenmaßnahmen ergreifen.

Thomas Rehm24.07.262 Min.
Mitarbeiter beklebt wiederverwendeten Versandkarton mit Etikett im Lager
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BVOH: Ein Etikett macht noch keinen Erzeuger

Ein Versandetikett macht Online-Händler nicht automatisch zum Verpackungserzeuger, betont der BVOH in einer Medienmitteilung. Der Verband reagiere auf Berichte des Händlerbundes, wonach die Zentrale Stelle Verpackungsregister das Aufkleben eines Etiketts bereits als Erzeugerhandlung werte. Art. 21 der ab 12. August geltenden PPWR verlange dagegen, dass der Händler die Verpackung unter eigener Marke in Verkehr bringe oder ihre Konformität verändere. Bei anderer Rechtsauffassung drohe ein ökologischer Fehlanreiz: Kartons wiederzuverwenden würde riskanter, als neue zu kaufen.

Björn Böer24.07.263 Min.
Kundin durchstöbert nachhaltige Modeboutique mit natürlichen Materialien und kuratierter Kleiderstange
© Black Forest Labs / Flux

Reformation strebt an die Börse

Die amerikanische Modemarke Reformation strebt an die New Yorker Börse, berichtet Retail-News.de. Rund 90 Prozent ihres Umsatzes zögen die Nachhaltigkeits-Spezialisten aus dem Online-Handel und dem D2C-Geschäft der eigenen Läden. Unter dem Kürzel „REF“ wolle man bis zu 239 Mio. Dollar einsammeln und eine Bewertung von einer Mrd. Dollar erreichen. Im Geschäftsjahr 2025 habe Reformation 507 Mio. Dollar umgesetzt und 12,6 Mio. Dollar verdient.

Björn Böer22.07.263 Min.

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