David Wöllenstein etailment.de

David Wöllenstein

Redakteur

3.778 Artikeldabei seit 2012

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

Logistikmitarbeiterin prüft Lieferungen an ruhigem Verladehof im Morgenlicht
© Black Forest Labs / Flux

Geschäftsklima verbessert sich weiter

Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im August auf 88,8 Punkte, nach 86,7 im Juli. Auch die Händler bewerteten ihre laufenden Geschäfte besser, die Erwartungen setzten die Aufwärtsbewegung fort; im Großhandel kletterte die Stimmung deutlicher als im Einzelhandel. IT-Dienstleister zeigten sich ebenfalls optimistischer, nur in Transport und Logistik bleibe die Lage schwierig.

David Wöllenstein26.08.262 Min.
3D-Illustration: Ein einzelner Kaufbutton löst den klassischen Online-Checkout ab
© Black Forest Labs / Flux

Stripe: Checkout dank KI überflüssig

Schon eine einfache Form des agentenbasierten Handels reiche aus, um klassische Checkout-Seiten überflüssig zu machen, erwartet Stripe-Präsident Will Gaybrick laut Businessinsider.de. Künftig könne der Kaufen-Button auf Produktseiten genügen, den Checkout übernehme ab dann die KI. Stripe und Shopify würden diesen automatisierten Bestellabschluss bereits vorbereiten. Einer Umfrage von Stripe und Paypal zufolge wollen aber momentan viele Verbraucher der KI noch keine vollständige Kaufbefugnis geben.

David Wöllenstein25.08.262 Min.
Einkäuferin prüft Produktmuster, im Hintergrund Frachtcontainer als Symbol für KI-gestützte Zollprüfung
© Black Forest Labs / Flux

Maersk schickt KI in den Zolldschungel

Der dänische Logistiker Maersk erweitert sein KI-Werkzeug für Zoll- und Handelsfragen, berichtet Retail-News.de. Das „Trade & Tariff Studio“ soll Unternehmen schon bei der Produktentwicklung oder beim Einkauf Hinweise auf Zolltarife, Wareneinstufungen und Vorschriften liefern. Neu seien KI-Vorschläge zur Tarifierung, Simulationen verschiedener Beschaffungsszenarien und die automatische Einstufung ganzer Produktkataloge. Bedienen lasse sie sich das Tool über ein Dialogfenster, das neben Text auch Produktbilder, technische Dokumente und Links auswerten könne.

David Wöllenstein25.08.262 Min.
Freiwillige fotografiert Secondhand-Pullover für KI-gestütztes Online-Listing bei Oxfam
© Black Forest Labs / Flux

Oxfam GB setzt auf Thriftify

Oxfam GB setzt künftig flächendeckend auf die KI-Listing-Software Thriftify, berichtet Channelx.world. In einem Pilotprojekt habe die Zahl der täglichen Online-Anzeigen pro Mitarbeiter um 292 Prozent zugelegt, der durchschnittliche Verkaufspreis sei um 24 Prozent gestiegen, die Kommissionierzeit je Bestellung sei um gut die Hälfte gesunken. Die Software mache aus Fotos von gebrauchter Mode fertige Anzeigen und fülle die Felder für Größe, Material, Passform, Bundhöhe und alle anderen, für die Ebay-Suche wichtigen Artikelmerkmale, selbst aus.

David Wöllenstein25.08.262 Min.
Team verpackt Bestellungen in modernem Fulfillment-Center für wachsenden Online-Handel
© Black Forest Labs / Flux

Kanadas E-Commerce wächst fast zehn Prozent

Kanadas Einzelhandel wuchs im Juni um 0,6 Prozent auf umgerechnet 46,07 Mrd. Euro, berichtet Retail-Insight-Network.com. Der Kernumsatz, ohne Tankstellen und Fahrzeughandel, sei um 1,2 Prozent gestiegen. Der Online-Handel habe saisonbereinigt um 9,9 Prozent auf 3,53 Mrd. Euro zulegen können, sein Anteil am Gesamtumsatz erreichte 7,7 Prozent. Für den Juli erwarte Statistics Canada einen Rückgang um 0,8 Prozent.

David Wöllenstein25.08.263 Min.
Mitarbeiterin stellt frisches Bio-Obst und -Gemüse für Online-Lieferung zusammen
© Black Forest Labs / Flux

Wolt und Alnatura eröffnen Online-Biomarkt

Wolt startet mit Alnatura in Berlin, Hamburg, München, Köln, Düsseldorf, Hannover, Nürnberg und Frankfurt eigene Online-Biomärkte, berichtet Rundschau.de. Bislang wären Bio-Produkte im regulären Sortiment Wolts mitgeschwommen, jetzt seien bis zu 1.800 Artikel von Obst über Fleisch bis zu einzelnen Non-Food-Waren in die digitalen Regale eigenständiger Online-Shops geräumt.

David Wöllenstein25.08.262 Min.
Kurier übergibt Essenslieferung an Kundin an moderner Wohnungstür in der Dämmerung
© Black Forest Labs / Flux

Amerikaner sparen – nicht bei Lieferdiensten

Doordash, Uber Eats und Instacart verbuchen im jüngsten Quartal deutliches Wachstum, während amerikanische Verbraucher sonst den Gürtel enger schnallen, berichtet Businessinsider.com. So habe Walmart unlängst das schwächste vergleichbare Wachstum seit 2020 gemeldet, die Einzelhandelsumsätze wären insgesamt um 0,6 Prozent geschrumpft. Die Gründe für das Liefer-Plus wären Bequemlichkeit und der leichte Zugang. Für Nicht-Autofahrer seien Lieferdienste teilweise günstiger als der Supermarktbesuch.

David Wöllenstein24.08.263 Min.
Ingenieure arbeiten im modernen Chip-Design-Labor an einer Platine in München
© Black Forest Labs / Flux

Apple zahlt in Deutschland 131 Mio. Euro Steuern

Wegen der neuen EU-Transparenzpflicht hat Apple erstmals seine Steuerzahlen veröffentlicht, berichtet Manager-Magazin.de. In Deutschland fielen im Geschäftsjahr bis Ende September bei 2,33 Mrd. Euro Umsatz 131,2 Mio. Euro Ertragsteuern an. 4089 Beschäftigte würden hierzulande arbeiten, davon 2000 Ingenieure im „European Silicon Design Center“ in München. In Irland habe der Konzern 14,6 Mrd. Euro an Steuern entrichtet, was auf der Auflösung des Treuhandkontos nach dem verlorenen Beihilfeverfahren basiere.

David Wöllenstein24.08.263 Min.

Trending Morning Briefing

Mehr Morning Briefings

Jetzt reinhören

Alle Podcasts