Morning Briefing

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Karotten, Lauch und Tomaten auf Stoffbeutel, daneben Portemonnaie und blaue Karte auf Tisch
© Black Forest Labs / Flux

Neun von zehn Briten sammeln Punkte

Neun von zehn Briten gehören mindestens einem Treueprogramm an, berichtet Channelx.world. Im vergangenen Jahr hätten sie Prämien im geschätzten Wert von 4,43 Mrd. Pfund eingelöst. Im Schnitt sammle jeder in zwölf Programmen, meist bei Supermärkten (87 Prozent) und Filialisten (66 Prozent). 40 Prozent wollten so die Alltagskosten senken, 21 Prozent behandelten ihre Punkte als Rücklage. Wer seine Treue einlöse, spare dadurch durchschnittlich 132,30 Pfund im Jahr.

Redaktion11.09.263 Min.
3D-Illustration: weißes Kleid am Bügel, Kamera-Icon und Kleidungs-Symbole neben leuchtender Linie
© Black Forest Labs / Flux

Scayle spart About You acht Mio. Euro

Rund 90 Prozent seiner E-Commerce-Bildproduktion wickelt About You inzwischen über die virtuellen Fotoshootings von Scayle ab, berichtet Fashionunited.de. Die Produktionskosten seien dadurch um etwa 90 Prozent gesunken, die jährliche Ersparnis liege bei mehr als acht Mio. Euro. Ein A/B-Test habe für die KI-Bilder 9,2 Prozent mehr Bruttowarenvolumen und 5,1 Prozent mehr Warenkorb-Klicks ergeben. Zur Kundschaft der About-You-Tochter Scayle zählten mehr als 100 Marken, darunter s.Oliver Group, Betty Barclay Group und Goldner Fashion.

Redaktion10.09.263 Min.
3D-Illustration: Geschenkbox mit Sprechblase, Laden- und Einkaufswagen-Symbolen auf gebogenen Formen
© Black Forest Labs / Flux

Weihnachten in den USA: Eine Bio. Dollar Umsatz

Dieses Jahr überschreitet der amerikanische Handel im November und Dezember, Holiday Season, wohl die Marke von einer Bio. Dollar, zitiert Retaildive.com eine Umfrage von Bain & Company. Das erwartete Plus dürfte somit bei 4,5 Prozent liegen, auch wenn es zur Hälfte der Inflation geschuldet sei. Der stationäre Handel könne 2,5 Prozent zulegen, der Online-Handel hingegen neun Prozent. Diesen Winter hätte sich jeder vierte Befragte vorgenommen, seine Geschenksuche auf KI-Plattformen zu starten.

Redaktion10.09.262 Min.
Frau packt gefaltete Kleidung in einen Karton neben Kleiderstange und Klebeband
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Harvey Nichols verkauft wieder online

Weniger als einen Monat nach der Übernahme durch die Frasers Group verkauft Harvey Nichols wieder online, berichtet Retail-News.de. Nach der Transaktion vom 13. August sei der Online-Shop des britischen Luxuskaufhauses bisher offline gewesen. Vor der Insolvenz habe Harvey Nichols im Geschäftsjahr bis März 2025 rund 105 Mio. Pfund Verlust nach Steuern geschrieben. Wie eng die Einbindung in den neuen Mutterkonzern ausfalle, zeige das beworbene Zahlungsmodell „Frasers Plus“: Einkäufe ließen sich damit auf drei zinsfreie Raten verteilen.

Redaktion10.09.263 Min.
3D-Illustration: Figur mit Glätteisen-Symbol und Download-Verbotszeichen auf Tastatur
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Wish haftet als Täter für chinesische Fake-Produkte

Das OLG Hamburg verurteilt den Marktplatz Wish wegen gefälschter GHD-Produkte als Täter, meldet Haendlerbund.de. Die gefälschten Angebote pseudonymer Anbieter hätten, im normalen Wish-Seitenlayout, Markennamen von GHD getragen, doch für Käufer sei unklar geblieben, wer der Verkäufer war. Dadurch stelle Wish selber eine Echtheitsbehauptung auf, obwohl die Fälschung offensichtlich gewesen sei: Ware im Wert von 200 bis 300 Euro sei für rund 35 Euro angeboten worden. Die Hairstyling-Marke GHD bekomme Schadensersatz sowie Auskunft über Anbieter und Umsätze.

Redaktion10.09.263 Min.
Illustration: Chip verteilt Inhalte an drei Karten mit Bild- und Lautsprecher-Icons; roter Pfeil markiert rechten Pfad.
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85 Prozent der KI-Projekte im Marketing floppen

KI steht bei Marketingentscheidern im DACH-Raum ganz oben auf der Prioritätenliste, doch bis zu 85 Prozent der Projekte scheitern, zitiert T3N.de den „Marketing Tech Monitor 2026“. Hauptgründe seien lückenhaftes fachliches Verständnis (56 Prozent) und zu viele parallele Projekte. Allein 2026 summierten sich die so sinnlos investierten IT-Ausgaben im DACH-Raum auf über 21 Mrd. Euro. 45 Prozent der Unternehmen kämen nie über die Pilotphase hinaus.

Redaktion10.09.263 Min.
Kartonpaket auf digitaler Waage neben Klebebandabroller auf Tisch
© Black Forest Labs / Flux

Schweizer E-Commerce liefert kaum mehr gratis

Nur noch gut jeder achte große Schweizer Online-Shop liefert unabhängig vom Bestellwert kostenlos, berichtet ITMagazine.ch. Bei sechs von 49 untersuchten Anbietern entfalle die Gebühr komplett, bei 32 erst ab einem Schwellenwert, elf verlangten sie immer. Der Versandkosten lägen stabil bei durchschnittlich 6,45 Franken. Statt Gratisversand wolle man mit Tempo locken: 24 Shops würden am nächsten Tag liefern, 2023 waren es nur elf.

Redaktion10.09.262 Min.
3D-Illustration: App-Symbole mit Kleidung, Pfeile zu offenem Karton, Chat-Symbol
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Größtes Fakeshop-Netzwerk aufgedeckt

Das „Doppelcart“ getaufte kriminelle Netzwerk betreibt 119.000 Fakeshops, zitiert Golem.de Erkenntnisse des Münchner Start-ups Nebty. Die Online-Shops kopierten die Produktkataloge echter Händler samt Bildern und würden Rabatte um bis zu 65 Prozent anbieten. Geliefert werde nie, Supportanfragen landeten beim Original. 2,7 Prozent aller Shops unter der Domain „.shop“ gehörten zu Doppelcart. Händler könnten in der Datenbank von Netbty prüfen, ob sie betroffen sind. Betrugsfälle sollten der Polizei angezeigt werden.

Redaktion10.09.262 Min.
Person in Arbeitskleidung öffnet Serverschrank in einem Rechenzentrum mit Netzwerktechnik
© Black Forest Labs / Flux

Google investiert 15 Mrd. Dollar in Finnland

Google steckt rund 15,1 Mrd. Dollar in Finnlands KI- und Digitalinfrastruktur, die bislang größte Einzelinvestition des Konzerns in Europa, berichtet Techradar.com. Das Geld fließe über zwei Jahre nicht nur in Rechenzentren, sondern auch in Netzausbau, Ökostromprojekte und Batteriespeicher. Kühles Klima und kohlenstoffarmer Strom machten Finnland für Hyperscaler attraktiv. In Hamina beispielsweise kühle Meerwasser die Server, die Abwärme heize die Nachbargebäude.

Redaktion10.09.262 Min.
3D-Illustration: humanoide Figur hält Karte vor Schutzschild-Symbol mit Einkaufstasche und Icons
© Black Forest Labs / Flux

Metas KI-Agent „Muse“ kauft jetzt auch ein

Meta hat den KI-Agenten „Muse“ vorgestellt, der eigenständig einkaufen, Reisen buchen und verhandeln können soll, berichtet Golem.de. Für Zahlungen nutze er Stripes System „Link“ mit Einmal-Kreditkarten; Anbindungen an Shopifys „Shop Pay“ und 1Password seien in Vorbereitung. Der Agent laufe in einer virtuellen Maschine in Metas Cloud, vorerst nur in den USA. Ein separates Programm namens „Sentinel“ prüfe alle ausgehenden Aktivitäten. Testversionen luden laut Reuters dennoch vertrauliche Daten ohne Erlaubnis hoch.

Redaktion10.09.262 Min.
3D-Illustration: zersprungene Bitcoin-Münze mit Prozentsymbol und Kalender
© Black Forest Labs / Flux

Kryptogewinne verlieren ihre Steuerfreiheit

Kryptogewinne verlieren ihr Steuerprivileg: Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf vorbereitet, der Gewinne aus Bitcoin, Ether und anderen digitalen Assets ab 2028 mit 25 Prozent Abgeltungsteuer belegt, berichtet Golem.de. Betroffen seien alle Bestände, die Anleger nach dem 1. Januar 2027 kaufen, die Freigrenze von 1.000 Euro bleibe aber bestehen. Das Ministerium rechne mit 350 Mio. Euro Mehreinnahmen.

Redaktion10.09.262 Min.
3D-Illustration: gestapelte durchscheinende Pakete unterschiedlicher Höhe mit Pfeil und Lichtstrahl
© Black Forest Labs / Flux

Bol erhöht den Vorsprung auf Amazon

Bol hat seinen Vorsprung auf Amazon.nl im vergangenen Jahr ausgebaut, berichtet Ecommercenews.eu unter Berufung auf ein ECDB-Ranking. Der niederländische Marktführer sei um 12,0 Prozent auf 5,81 Mrd. Euro Bruttowarenwert gewachsen, Amazon.nl hingegen nur um 2,7 Prozent auf 3,31 Mrd. Euro. Der Abstand weite sich damit von knapp 61 auf über 75 Prozent aus. Aliexpress erreiche mit 1,81 Mrd. Euro erstmals Rang drei und gewinne weiter Anteile, mit Coolblue.nl und AH.nl folgten in den Top 5 noch zwei niederländische Anbieter.

Redaktion10.09.263 Min.

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