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Bafin-Mitarbeiterin prüft am Monitor Social-Media-Feeds von Finfluencern
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Bafin nimmt Finfluencer ins Visier

Die Bafin will Finfluencer in sozialen Medien künftig genauer unter die Lupe nehmen, meldet Businessinsider.de. Rund 60 Prozent der 18- bis 45-Jährigen hielten solche Finanztipps für eine gute Alternative zur professionellen Beratung – vielen sei jedoch nicht bewusst, dass dahinter oft Bezahlung stecke. Fünf Punkte seien zentral: Kompetenz, Transparenz, Fairness, Regeltreue und Risikobewusstsein. Neue Vorschriften brauche es nicht, so die Behörde – die bestehenden Regeln griffen längst auch im Feed.

Thomas Rehm30.07.263 Min.
Techniker verpackt Kampfdrohne im Lager als Symbol für Ukraines Militär-Marktplatz Brave1
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Ukraines Marktplatz fürs Schlachtfeld

Auf dem ukrainischen Militär-Marktplatz „Brave1 Market“ erhielten Soldaten bestellte Drohnen zuletzt binnen acht statt vierzehn Tagen, meldet Businessinsider.de. Über die Plattform orderten Fronteinheiten Kampfdrohnen und taktische Ausrüstung direkt bei Herstellern und bewerteten sie anschließend für Kameraden. Im Juni summierten sich die Bestellungen laut Verteidigungsministerium auf rund 111 Mio. Dollar. Ein ePoints-System verrechne außerdem bestätigte Abschüsse als Gutschrift; über 500.000 Drohnen seien so bereits geordert worden.

Thomas Rehm30.07.262 Min.
Symbolbild: Heimbüro bei Nacht mit fernem Konzern-Bürohochhaus im Fenster
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Ebays teure Rache am kritischen Blogger-Paar

Ebay zahlt dem Blogger-Ehepaar Ina und David Steiner über 50 Mio. Dollar, berichtet 20min.ch. Frühere Mitarbeiter hätten das Paar aus Massachusetts monatelang mit lebenden Kakerlaken, einem Trauerkranz und einer blutverschmierten Schweinemaske terrorisiert – als Vergeltung für dessen kritischen Newsletter. Sieben Beschäftigte seien bereits verurteilt worden. Der Vergleich bringe den Steiners 46,15 Mio. Dollar Schadenersatz, weitere sechs Mio. gingen an gemeinnützige Organisationen. Ex-Chef Devin Wenig zahle privat drei Mio. Dollar obendrauf.

Thomas Rehm30.07.262 Min.
Hafenarbeiter am Container-Terminal bei Dämmerung mit Kraftwerk im Hintergrund, Symbolbild steigende Importpreise
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Iran-Krieg treibt die Importpreise

Die Importpreise kletterten im Juni um 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtet das Statistische Bundesamt. Der Iran-Krieg habe erneut die Energiepreise angetrieben, elektrischer Strom sei um 70,8 Prozent teurer geworden. Gegenläufig entwickelten sich Konsum- und Agrargüter: Nahrungsmittel kosteten 6,4 Prozent weniger, Kakaobutter fiel um fast die Hälfte. Auch die Exportpreise stiegen um 3,5 Prozent, so stark wie zuletzt Anfang 2023.

David Wöllenstein30.07.262 Min.
Vietnamesische Kunsthandwerkerin verpackt handgefertigte Waren für den Versand über E-Commerce-Plattformen
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Vietnams E-Commerce wächst auf dem Land

Vietnams E-Commerce schöpft sein Potenzial noch längst nicht aus und wächst vor allem am Land, meldet Vietnam.vn. Der Online-Anteil am Einzelhandel liege bei nur 15 bis 16 Prozent und damit hinter Thailand und weit hinter China und Südkorea. Für 2025 werde ein Sektorwachstum von rund 25 Prozent erwartet. Ländliche Regionen kämpften jedoch noch mit Logistik und Lieferkosten. Ein frisch unterzeichnetes Abkommen zwischen Tiktok und dem Landwirtschaftsministerium solle nun Genossenschaften und Kunsthandwerkern den Sprung auf die Plattformen ebnen.

David Wöllenstein29.07.262 Min.
Juristen beraten in modernem Konferenzraum über Schadensersatzklagen gegen Tech-Konzern
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Google drohen Milliardenklagen

Nach der EU-Strafe von 890 Mio. Euro gegen Google wollen Konkurrenten Schadensersatz von bis zu 10 Mrd. Dollar erstreiten, meldet Haendlerbund.de. In mehreren EU-Ländern drängten Rivalen vor die Gerichte. Ansprüche könnten sogar Zeiträume vor dem DMA umfassen; Idealo beispielsweise erstritt bereits 465 Mio. Euro. Alphabets Strafen hätten sich in neun Jahren auf 10,36 Mrd. Euro summiert.

Björn Böer29.07.263 Min.
Lagerarbeiter gibt unzustellbarem Paket in Sortierhalle eine zweite Chance
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Vinted verkauft unzustellbare Pakete weiter

Vinted Go hat über 100.000 unzustellbaren Paketen zu einem zweiten Besitzer verholfen, berichtet Ecommercenews.eu. Seit November 2025 liste die Logistiktochter der Vinted-Gruppe im Pilotprogramm „Rescued Value“ Sendungen weiter, die sich trotz mehrerer Versuche weder zustellen noch zurücksenden ließen. Käufer erhielten eine Erstattung, Verkäufer eine Entschädigung. Der Pilot laufe in zehn Ländern, darunter Deutschland und Österreich. Künftig sollten auch Wohltätigkeitsorganisationen ihre Spendenware über die Plattform verkaufen können.

David Wöllenstein29.07.262 Min.
Frau öffnet zuhause ein Paket und hält ihr Smartphone für die Ratenzahlung per Paypal
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Amazon bietet Ratenzahlung per Paypal

Amazon Deutschland und Österreich lassen künftig Ratenzahlungen per Paypal zu, meldet Paypal-Corp.com. Ab August solle das Angebot schrittweise anlaufen, finanzierbar seien Einkäufe zwischen 30 und 10.000 Euro. Zum Start locke ein Zinssatz von null Prozent für ausgewählte Produkte, regulär greife jedoch ein happiger Jahreszins von 11,49 Prozent. Eine direkte Paypal-Zahlung habe es bei Amazon bislang nie gegeben.

David Wöllenstein29.07.262 Min.
Redaktionsteam blickt besorgt auf Monitor mit sinkender Traffic-Kurve durch KI-Suche
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Google antwortet zu 43 Prozent mit KI

Googles KI-Überblick erscheint inzwischen in 43 Prozent aller Suchen, nachdem es vor einem Jahr noch 15 Prozent waren, berichtet Golem.de. Google sei somit weniger Wegweiser als Zieladresse: Die Antworten kämen direkt aus den indexierten Seiten. Die Besuche im dialogbasierten AI Mode hätten sich von 126 auf 279 Mio. mehr als verdoppelt. Allerdings büßten Publisher Weiterleitungstraffic ein, weil diese KI-Zitate selten zu Klicks führten.

Björn Böer29.07.263 Min.
Mitarbeiterin faltet Kleidungsstück in modernem Fashion-Fulfillment-Center für Online-Bestellungen
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Mango verdient online 32 Prozent

Mango steigerte seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2026 auf 1,852 Mrd. Euro, ein Plus von 7,2 Prozent, berichtet Retail-News.de. Währungsbereinigt liege das Wachstum bei 10,7 Prozent. Der Online-Anteil erreiche inzwischen 32 Prozent. Getragen vom „Elevate“-Programm mit Markenbotschafterin Hailey Bieber eröffnete der Konzern 127 Filialen und betreibe nun über 2.960 Standorte in mehr als 120 Märkten. Fürs Gesamtjahr peile Mango rund vier Mrd. Euro an.

Thomas Rehm29.07.262 Min.
Frau bereitet private Ferienwohnung für Gäste vor, Sinnbild für Buchungen über Online-Plattformen
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68 Mio. Übernachtungen über Online-Plattformen

Gäste buchten 2025 rund 68,3 Mio. Übernachtungen in deutschen Ferienunterkünften über AirBnB, Booking.com und Expedia, berichtet das Statistische Bundesamt. Das seien 13,0 Prozent mehr als 2024 und 83,4 Prozent über dem Vor-Corona-Jahr 2019. 94 Prozent der Buchungen entfielen auf Betriebe mit weniger als zehn Betten, oft private Vermieter im Nebenerwerb. Inlandsgäste legten mit 48,5 Mio. Nächten stärker zu als Reisende aus dem Ausland.

Björn Böer29.07.263 Min.
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