Morning Briefing

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Mitarbeiterin verpackt Ware in stiller Luxus-Versandstation als Symbol für abgeschalteten Webshop
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Frasers schaltet bei Harvey Nichols den Webshop ab

Die britische Luxus-Kaufhauskette Harvey Nichols hat ihren Online-Shop wenige Tage nach der Übernahme durch die Frasers Group abgeschaltet, berichtet Retail-News.de. Auf der Website verweise man auf eine unbestimmte Übergangsphase. Frasers habe Harvey Nichols am 13. August aus der Insolvenz übernommen, dem Vernehmen nach für rund 40 Mio. britische Pfund. Zuvor habe das Haus fünf Verlustjahre in Folge verbuchen müssen.

Björn Böer20.08.263 Min.
Hände prüfen Materialetikett am Pullover, im Hintergrund leuchtet ein Laptop-Bildschirm
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Textil-Zusammensetzung muss in den Checkout

Online-Shops, die Textilien anbieten, müssen die Materialzusammensetzung ihrer Ware auch auf der letzten Bestellseite anzeigen, berichtet Haendlerbund.de. Das Oberlandesgericht Hamburg habe einem Wirtschaftsverband recht gegeben, der einen Online-Shop verklagt hatte. Angaben wie beispielsweise „98 Prozent Baumwolle, zwei Prozent Elasthan“ würden zu den wesentlichen Produkteigenschaften zählen und müssten unmittelbar vor dem Klick auf den Bestellbutton sichtbar sein. Ein bloßer Rücksprung-Link über das Produktbild reiche laut Gericht nicht aus.

etailment20.08.263 Min.
Logistikteam prüft Lieferpläne im Verteilzentrum bei steigenden Konjunkturerwartungen
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Konjunkturerwartungen steigen wieder

Die Konjunkturerwartungen legen im August erneut zu, meldet das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung. Der Index steige um 7,9 Zähler auf plus 34,2 Punkte. Laut ZEW-Präsident Achim Wambach würden gute Quartalszahlen und ein Exporthoch die Stimmung beflügeln, doch das Rekord-Niedrigwasser am Rhein bilde ein akutes Risiko. Auch die Erwartungen für den Privatkonsum kletterten um 9,0 Punkte auf minus 6,2.

Björn Böer20.08.262 Min.
Frau prüft skeptisch ein Paket – Warnung vor getarnten Chinashops im Online-Handel
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HDE warnt vor getarnten Chinashops

Zunehmend tarnen sich chinesische Anbieter als deutsche Online-Shops, warnt der HDE. Doch hinter einer deutschen Domain, deutschen Texten und oft auch europäischen Anschriften würden sich trotzdem oft Anbieter verbergen, die EU-Regeln missachteten und häufig Minderwertiges lieferten. Nutzer sollten besonders die Rücksendebedingungen prüfen, die oft mit Kosten verbunden seien, die den Warenwert überstiegen. Das Kalkül: Kunden verzichteten dann eher auf ihr Widerrufsrecht.

Björn Böer19.08.263 Min.
Lagerarbeiterin scannt vereinzelte Kleinpakete auf fast leerem Förderband im Logistikzentrum
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Österreich: EU-Pauschalzoll wirkt

Das Paketvolumen aus Fernost ist in Österreich seit Juli, aufgrund des EU-Pauschalzolls von drei Euro auf Kleinsendungen aus Drittstaaten, um 25 Prozent gesunken, meldet Handelsverband.at. Bis dahin habe der jährliche Schaden in Österreich für ein Umsatzminus von 570 Mio. Euro, einen BIP-Rückgang von 212 Mio. Euro und 100 Mio. Euro an entgangenen Abgaben ausgemacht. Mehr als 1.600 Arbeitsplätze seien betroffen gewesen.

Björn Böer19.08.263 Min.
Mitarbeiterin prüft und genehmigt Entscheidung eines KI-Agenten im Büro
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KI enttäuscht die Sparhoffnungen

Der Einsatz von KI spart Unternehmen weniger als erhofft, zitiert Manager-Magazin.de eine Bain-Umfrage. 59 Prozent hätten über zehn Prozent einsparen wollen, doch nur 43 Prozent hätten das erreicht. Nichtsdestotrotz würden 90 Prozent ihre KI-Budgets aufstocken, dieses Mal in Hoffnung auf agentische KI. Aus der Erfahrung, dass Agenten eine menschliche Entscheidung benötigten (32 Prozent), erkläre sich, dass nur sieben Prozent ihren Agenten vollständige Autonomie gewährten.

etailment19.08.263 Min.
Mitarbeiterin sortiert Pakete in deutschem Verteilzentrum, Symbolbild für E-Commerce-Wachstum
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Deutschland trägt Mitteleuropas E-Commerce

Laut ECDB erreicht Deutschlands E-Commerce in diesem Jahr 118,7 Mrd. Euro und bleibt damit in Mitteleuropa mit 57 Prozent Marktanteil das Schwergewicht, meldet Retail-News.de. Deutsche Online-Händler wie Otto, Zalando, About You, Kaufland und MediaMarkt prägten auch die Nachbaren mit. Doch der Markt sei, wie auch in Österreich oder der Schweiz, bereits ausgereift. Aus diesem Grund fände dynamisches Wachstum mittlerweile eher in Griechenland (10,9 Prozent), Polen (8,9 Prozent) und Ungarn (7,7 Prozent) statt.

etailment19.08.263 Min.
Junge Erwachsene beim gemeinsamen Vogelbeobachten mit Blickkontakt und Lächeln im Park
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Gen Z flirtet beim Vogelbeobachten

Gen Z wendet sich von Dating-Apps ab und sucht die große Liebe bei analogen Hobbys, meldet Fastcompany.com. So wären Trivia-Abende für Singles um 403 Prozent gewachsen; Mahjong-Runden legten um 235 Prozent zu, Vogelbeobachtungs-Treffen um 131 Prozent. Auch Pflanzentausch-Workshops und Pilates-Kurse wären durchaus Kulissen, um die Liebe des Lebens kennenzulernen. Generell werde die „analoge Freizeit“ wieder zum Mittelpunkt der Partnersuche.

etailment19.08.262 Min.
Kundin zögert am Self-Checkout im Supermarkt, Symbolbild für Klarnas Umsatzrückgang in Deutschland
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Klarna leidet unter Deutschland

Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna hat seine Jahresprognose für Volumen und Umsatz gesenkt, meldet Reuters.com. Grund sei die Schwäche des deutschen Marktes, Klarnas wichtigstem Absatzgebiet. Das erwartete Handelsvolumen liege nun bei 149 bis 151 Mrd. Dollar statt zuvor über 155 Mrd; der Umsatzausblick schrumpfe auf 4,08 bis 4,16 Mrd. Dollar statt 4,34 Mrd. Dollar. Auch wenn der Quartalsgewinn überraschenderweise neun Mio. Dollar betragen habe, strafte die Börse die Zahlen mit minus 17 Prozent Aktienwert ab.

Björn Böer19.08.262 Min.
Frau übergibt gebrauchtes Regal an Käufer im Rahmen von Ikeas neuem Second-Hand-Marktplatz
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Ikea UK eröffnet eigenen Second-Hand-Marktplatz

Ikea startet in Großbritannien einen eigenen Second-Hand-Marktplatz für gebrauchte Möbel, berichtet Theguardian.com. Die Plattform solle Mitgliedern des Ikea-Family-Programms in den kommenden Monaten direkten Handel untereinander ermöglichen. Der schwedische Konzern habe das Modell bereits erfolgreich in Spanien und Norwegen erprobt. Verkäufer erhielten 15 Prozent Aufschlag, wenn sie sich mit einer Geschenkkarte auszahlen ließen; Käufer zahlten ab Januar fünf Prozent Schutzgebühr, ähnlich wie bei Vinted.

Björn Böer19.08.263 Min.
Frau checkt am Küchentisch entspannt Sparzinsen in Banking-App auf Smartphone
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Revolut bietet 4,25 Prozent für Tagesgeld

Wie Manager-Magazin.de berichtet, bietet Revolut deutschen Neukunden den aktuellen Höchstsatz von 4,25 Prozent Zinsen auf Tagesgeld. Damit überhole die britische Neobank die US-Bank Chase (vier Prozent) und den Berliner Neobroker Trade Republic (2,25 Prozent). Das Angebot gelte vier Monate. Außerdem sichere die deutsche Einlagensicherung (Deutsche Bank) ab sofort Einlagen bis 100.000 Euro ab.

etailment19.08.262 Min.
Frau prüft am Smartphone automatisierte Zahlungen für Abos und Stromrechnung in der Küche
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Twint bietet Daueraufträge

Der Marktführer unter den digitalen Zahlungsdienstleistern der Schweiz, Twint, bietet ab nächstem Jahr auch Direktlastschriften an, meldet ITMagazine.ch. Abonnements oder beispielsweise Stromrechnungen ließen sich künftig direkt in der App einsehen, bearbeiten, verwalten oder kündigen. Die Lösung ersetze das per 30. September 2028 auslaufende Verfahren „LSV+“. Auch die größten Schweizer Banken stünden hinter dem Angebot.

etailment19.08.262 Min.

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