Morning Briefing

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Mitarbeiterin sortiert Tierzubehör verschiedener Anbieter im Zooplus-Marktplatz-Lager
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Zooplus startet eigenen Marktplatz

Zooplus macht in Deutschland seinen Online-Shop zum eigenen Marktplatz, meldet Retail-News.de. Der Heimtier-Spezialist erweitere damit sein Sortiment um rund 10.000 Artikel, von denen 65 Prozent auf das gefragteste Segment entfielen: Zubehör. Drittanbieter erhielten eigenen Zugang zu einer großen Tierhalter-Community; besonders kleine Anbieter und Start-ups könnten so schneller ihre Reichweite ausbauen.

Björn Böer06.08.263 Min.
Mitarbeiterin nimmt gebrauchte Bücher im modernen Buchladen zur Inzahlungnahme entgegen
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Rebuy schnappt sich Buchankäufer Zeercle

Rebuy übernimmt den Ankaufsdienst Zeercle, der auch für Konkurrenten Momox interessant hätte sein können, berichtet Handelsblatt.com. Zeercle organisiere in Buchhandlungen wie Hugendubel, Cultura und Mondadori die Inzahlungnahme gebrauchter Bücher. Die Übernahme verschaffe Rebuy zugleich eine Brücke in den stationären Handel und jährlich eine Mio. zusätzliche Exemplare. 2024 habe die Berliner Recommerce-Plattform 9,7 Mio. gebrauchte Bücher verkauft und damit gut 70 Mio. Euro umgesetzt.

etailment06.08.262 Min.
Vietnamesische Verkäuferin präsentiert Kleidung im Livestream-Studio für TikTok Shop
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Tiktok Shop Vietnam wird zur Suchmaschine

Tiktok Shop hält im vietnamesischen E-Commerce einen Marktanteil von 41 Prozent, ein Plus von zwölf Prozentpunkten binnen eines Jahres, meldet Vietnam.vn. Seit dem Markteintritt im April 2022 trage das Modell „Discovery Commerce“ den Aufstieg, bei dem Videos und Livestreams Kauflust wecken. Interessanter aber sei die zweite Bewegung: Nach Tiktok-Shop-Zahlen wachse der Umsatz aus aktiver Suche um 55 Prozent, jener der Shop-Seite um 67 Prozent. Der Konzern wandele sich zu einem Suchmarktplatz.

etailment06.08.263 Min.
Kundin wählt Ventilator im Laden während der Hitzewelle in Großbritannien
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Hitzewelle verkauft Debenhams Klimaanlagen

Die vierte Hitzewelle des Sommers krempelt das Kaufverhalten der Briten um, berichtet Channelx.world. Bei Debenhams sei die Suche nach „Air Con“ (Klimaanlage) um 4.442 Prozent gestiegen, jene nach „Fan“ (Ventilator) um 1.165 Prozent. Die Website-Kategorie „Cooling“ habe ihren Umsatz mehr als verdreifacht. Außerdem hätten die Briten in einem der heißesten Sommer ihrer Geschichte auch mehr als dreimal so viele Sonnenliegen, Pavillons und Picknickartikel gekauft.

Björn Böer06.08.262 Min.
3D-Illustration: klarer Pfad umgeht spielerische Ablenkungen als Sinnbild für KI-Agenten und Dark Patterns
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HDE lehnt den Digital Fairness Act ab

Der Handelsverband Deutschland lehnt laut Medienmitteilung den Digital Fairness Act und dessen Erweiterung auf den Agentic Commerce ab. Die EU verfüge bereits über ein starkes Verbraucherschutz-Gerüst. Dark Patterns wie Glücksräder oder künstliche Countdowns beeinflussten zwar Menschen, Maschinen dagegen folgten programmierten Abläufen. Wolle der Gesetzgeber Agentic Commerce regulieren, gehöre das in den AI Act oder den DMA.

Björn Böer06.08.263 Min.
Mitarbeiter packt Lebensmittel für Quick-Commerce-Lieferung im Supermarkt
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E-Mart liefert jetzt über den Erzrivalen Coupang

E-Mart bietet seinen Quick-Commerce-Dienst künftig auch über Coupang Eats an, eine App des langjährigen Rivalen, meldet Chosun.com. In sechs E-Mart-Filialen laufe ein Pilot, Kunden könnten bereits Lebensmittel und Haushaltswaren bestellen. Eine Ausweitung noch in diesem Jahr sei geplant. E-Mart betreibe seinen Lieferdienst bereits an rund 100 Standorten bei Baemin und an 88 über SSG.com. Coupang Eats wiederum wolle über die Essenslieferung hinaus auch ins Lebensmittelgeschäft vordringen.

etailment05.08.262 Min.
Lagerarbeiter sortiert viele kleine Pakete – Sinnbild für schrumpfende Warenkörbe im Online-Handel
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Australiens Warenkörbe schrumpfen auf Rekordtief

Australiens Online-Handel setzte im vierten Quartal des Finanzjahrs 21,9 Mrd. australische Dollar um, ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr, meldet MHDsupplychain.com. Getragen hätten den Anstieg Rabattaktionen zum Jahresende. Zugleich sei der durchschnittliche Warenkorb auf ein Rekordtief von 90 Dollar gefallen. 60 Prozent der Shopper kauften nichts mehr zum Vollpreis, sondern warteten gezielt auf Aktionen und Rabatte. Marktplätze hätten einen Anteil von 42 Prozent, setzten mit 5,1 Mrd. Dollar aber nur 23 Prozent um.

etailment05.08.262 Min.
Ladenbesitzerin räumt Regale ein, im Hintergrund eine einzelne Versandkiste für Online-Bestellungen
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Nur jeder dritte österreichische Shop verkauft im Netz

Nur 33,8 Prozent der österreichischen Einzelhandelsunternehmen ab zehn Beschäftigten verkaufen online, berichtet ORF.at. Damit rangiere Österreich auf EU-Platz 18 und unter dem Durchschnitt von 36,4 Prozent. Zum Vergleich: Dänemark komme auf 63,9, Deutschland auf 42,8 Prozent. Noch magerer falle der Umsatzanteil aus: nur 5,4 Prozent statt 10,6 Prozent im EU-Schnitt. Ein Lichtblick: 2025 habe der Einzelhandel online wieder mehr Produkte als im Vorjahr verkauft.

Björn Böer05.08.262 Min.
Ministerin Schopper: EU soll KI-Agenten bändigen
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Ministerin Schopper: EU soll KI-Agenten bändigen

Die für Verbraucherschutz zuständige Bauministerin Theresa Schopper fordert verbindliche Regeln für den Agentic Commerce, meldet Mainpost.de. KI-Agenten dürften weder manipulieren noch manipulierbar sein. Problematisch werde es, wenn ein Assistent beim Einkaufen Preislimits überschreite oder ungewollte kostenpflichtige Buchungen auslöse. Auch sollten Agenten nicht durch versteckte Anweisungen in Webseiten oder E-Mails gekapert werden können, da sie Zugriff auf Kundenkonten und Zahlungsdienste hätten. Eine Lösung müsse rasch erfolgen, am besten auf EU-Ebene.

etailment05.08.262 Min.
3D-Illustration: Glas-Schutzschild über Kapitalblöcken symbolisiert Sheins Investoren-Garantien
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Shein kauft sich das Vertrauen seiner Investoren

Shein besänftigt seine Investoren vor dem geplanten Börsengang in Hongkong mit milliardenschweren Garantien, berichtet Retail-News.de. Verlangsamtes Wachstum, steigende Kosten und neue Importregeln könnten die laut Reuters.com angestrebte Bewertung von 30 bis 40 Mrd. Dollar gefährden. Darum erhielten Spätphasen-Kapitalgeber garantierte Renditen, insgesamt rund 1,1 Mrd. Dollar, ausgezahlt in Tranchen bis Herbst 2026. Ein Schutzmechanismus solle zudem einen niedrigeren Ausgabepreis abfedern.

etailment05.08.262 Min.
Frau führt entspannt ein Gespräch mit KI-Assistent beim Online-Shopping zuhause
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KI-Shopping-Suchen verdreifachen sich

KI-gestützte Shopping-Suchen legten binnen zwölf Monaten um 200 Prozent zu, meldet Techbuzz.ai. 86 Prozent der befragten E-Commerce-Führungskräfte sähen dadurch auch die Erwartungen der Kundschaft steigen. Statt Stichworte einzutippen, führten Shopper immer häufiger Gespräche mit dem Assistenten. Frühe Anwender berichteten von höheren Konversionsraten und volleren Warenkörben, während Händler mit traditioneller SEO-Infrastruktur zunehmend an Anteilen verlören. Kleinere Online-Händler sorgten sich außerdem vor einer Machtkonzentration bei den größeren, ressourcenstärkeren Plattformen.

Björn Böer05.08.263 Min.
3D-Illustration: unzählige Glas-Token strömen unkontrolliert in überlaufendes Gefäß
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Niemand weiß, was der KI-Agent kosten wird

Die Bezahlung agentischer KI-Dienste bereitet erhebliche Kopfschmerzen, meint BBC.com. Tokens als Verrechnungseinheit lieferten unberechenbare Mengen, da selbst identische Prompts abweichende Antworten erzeugten. Auch große Organisationen würden von ihren Kosten oft erst über die Rechnung informiert – siehe jüngstens Uber, Amazon und das Pentagon. Zwar falle momentan der Token-Einzelpreis, doch der Verbrauch klettere bis 2030 wohl auf das 24-Fache: Auf 120 Billiarden Token im Monat. Zudem stünden die KI-Anbieter unter dem Druck ihrer Investoren, Gewinne zu generieren. Wie sich diese Kostenexplosion an Endkunden weitergeben ließen, sei momentan noch völlig offen.

Björn Böer05.08.263 Min.

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