Morning Briefing

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Foto: Hände arrangieren eine helle Vase zwischen Kissen, Decke und Farbmustern auf einem Sofa.
© Black Forest Labs / Flux

Wayfair nutzt Pinterest als Trendradar

Wayfair hat Pinterest-Suchdaten aus Großbritannien zu Produktkollektionen umgemünzt, berichtet Channelx.world. Zwölf Monate Suchverlauf hätten zwei Wohntrends freigelegt: „Cosy Spaces“ und „Dopamine Décor“. Die Suche nach „whimsy room decor“ etwa sei in einem Jahr um 655 Prozent gestiegen. Passend kuratierte Kollektionen auf Pinterest, von denen ein Klick direkt in den Shop führe, hätten mehr als 4,5 Prozent zusätzlichen Umsatz erreicht.

Redaktion02.10.263 Min.
Foto: Hand einer Ladenkraft wechselt ein Preisetikett an einem Supermarktregal mit Lebensmitteln.
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Mehr Preiserhöhungen im Handel geplant

Im Handel planen deutlich mehr Unternehmen Preiserhöhungen, meldet das Ifo-Institut. Der Indikator für die Preiserwartungen der Branche sei im September von 30,0 auf 35,6 Punkte gestiegen. Das Institut sehe darin ein Zeichen, dass die Wirtschaft die gestiegenen Energiepreise zunehmend weitergebe: Seit der Blockade der Meerenge Bab al-Mandab seien die Rohölpreise erneut angezogen, Erdgas und Strom kosteten Mitte September so viel wie seit Ende 2022 nicht mehr. Konjunkturchef Timo Wollmershäuser erwarte eine Inflationsrate von über drei Prozent.

Redaktion01.10.262 Min.
Foto: Reisender prüft am Tisch sein Smartphone neben Stadtkarte, Notizbuch und gepackter Tasche.
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Airbnb zeigt, wo die Bekannten übernachtet haben

Airbnb verpasst seiner App eine soziale Ader, berichtet Engadget.com. Wer mit Bekannten vernetzt sei, sehe auf einer Karte deren vergangene oder geplante Reisen, könne ihre Bewertungen lesen und ihnen direkt in der App schreiben. Wie viel sichtbar werde, lege jeder selbst fest. Zudem liefere die Karte Kurzporträts von Stadtvierteln – aus Daten von Gästen, Gastgebern und nicht näher benannten „anderen Quellen“. Neue KI-Werkzeuge für Suche, Filter und Kundenservice starte Airbnb zunächst in den USA. In Europa ergänze der Konzern sein Dienstleistungsangebot bald um Essens- und Lebensmittellieferungen.

Redaktion01.10.263 Min.
Foto: Kunde hält ein Smartphone an der Supermarktkasse, während Waren über das Kassenband laufen
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Lidl-App: Formfehler bremst Diskriminierungsklage aus

Der Verbraucherzentrale Bundesverband ist mit seiner Klage gegen die Rabatte der „Lidl Plus“-App vor dem Oberlandesgericht Brandenburg an der Havel gescheitert, berichtet Tagesschau.de. Der Grund: Die Klage stütze sich auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, dafür seien aber in erster Instanz die Landgerichte zuständig. Die inhaltliche Frage lande trotzdem in Karlsruhe: Der Bundesgerichtshof habe noch keinen Verhandlungstag festgelegt.

Redaktion01.10.262 Min.
Foto: Person nutzt am Küchentisch ein Smartphone neben Paket, Pullover, Ohrhörern und Gartenhandschuhen
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Payback testet eigenen Marktplatz

Payback will mehr sein als ein Punktekonto: Seit wenigen Tagen können Kunden direkt in der App einkaufen, bezahlen und Punkte sammeln, berichtet Horizont.net. Der Shop „Payback Produkte“ laufe noch als Beta, führe aber bereits mehrere tausend Artikel von Elektronik über Mode bis Gartenbedarf. Er solle den bestehenden E-Commerce-Marktplatz mit mehr als 700 Partnern ergänzen und die App als Einkaufskanal stärken. Den Partnern eröffne er einen zusätzlichen Verkaufskanal zu einem Publikum von 35 Mio. Nutzern.

Redaktion01.10.263 Min.
Foto: Zwei Personen am Cafétisch mit Smartphone, Geldbörse, Münzen, Kaffeetassen und unscharfem Kassenbon
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Europäisches Zahlungsnetz gegründet

Bancomat, Bizum, Wero, MB Way und Vipps MobilePay gründen gemeinsam das „European Network for Payments“ mit Sitz in Madrid, meldet IT-Finanzmagazin.de. Die Gesellschaft, an der die Gründer zu gleichen Teilen beteiligt seien, solle die Dienste über eine gemeinsame technische Ebene verknüpfen. Zusammen komme das Quintett auf rund 130 Mio. Nutzer in 13 Ländern. Den Anfang mache der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr zwischen Privatleuten; die Zahlung an der Ladenkasse oder im Online-Shop folge erst in späteren Ausbaustufen.

Redaktion01.10.263 Min.
Foto: Hände nähen einen dunklen Mantel auf einem Holztisch in einer kleinen Schneiderei.
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Klarna steigt in Reparaturvermittlung ein

Klarna vermittelt in Großbritannien und Frankreich Kleiderreparaturen, Änderungen und Reinigung, berichtet Fashionunited.com. Die Aufträge würden über den britischen Dienstleister „Save Your Wardrobe“ an lokale Reparaturbetriebe vergeben. Laut einer Studie der Partner wisse die Mehrheit der Briten, dass Reparieren Geld spare, doch nur jeder Siebte habe je den Reparaturservice einer Marke genutzt. Dass Marken so etwas anbieten, wisse nicht einmal die Hälfte.

Redaktion01.10.263 Min.
Foto: Lagerarbeiter legt ein versiegeltes Paket auf einen Rollenförderer im Versandlager.
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Internet- und Versandhandel 3,7 Prozent im Plus

Der Internet- und Versandhandel hat im August real 3,7 Prozent mehr umgesetzt als im Juli, meldet das Statistische Bundesamt. Auch gegenüber dem Vorjahresmonat liege er real 3,5 Prozent im Plus. Der gesamte Einzelhandel erhole sich dagegen nur zum Teil: Nach dem realen Einbruch von 3,2 Prozent im Juli sei sein Umsatz um 1,3 Prozent gestiegen, bleibe aber 0,4 Prozent unter August 2025. Lebensmittelhändler lagen real 0,9 Prozent über dem Vormonat und 0,5 Prozent über dem Vorjahr. Non-Food-Händler lagen real 1,6 Prozent über dem Vormonat, aber 0,8 Prozent unter dem Vorjahr.

Redaktion01.10.263 Min.
Foto: Person präsentiert eine Jeansjacke vor einem Smartphone in einem Lager mit Kleiderständer und Boxen.
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ThredUp verkauft jetzt auch im Livestream

ThredUp geht auf Sendung: Der Second-Hand-Händler hat am Dienstag seine erste Live-Shopping-Show auf Whatnot gestartet, berichtet Fashionnetwork.com. ThredUp verkaufe dort ausgewählte Kleidung vom Preiseinstieg bis zum Luxuslabel, direkt aus den eigenen Distributionszentren. Zudem prüfe das Unternehmen, anderen Whatnot-Modehändlern eigene Ware, datengestützte Sortimentswerkzeuge und seine Logistik bereitzustellen.

Redaktion01.10.262 Min.
Foto: Mitarbeiter legt ein Paket an einer Retourenstation im Lager in einen Korb.
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Rücksendung auf Händlerkosten wird wieder zur Regel

Gratis-Retouren feiern ein Comeback: 60,6 Prozent der Händler übernehmen die Rücksendekosten vollständig, nach 49,2 Prozent im Vorjahr, zeigt eine EHI-Befragung von 108 Online-Händlern aus dem DACH-Raum. Nur noch jeder zehnte Händler wälze sie komplett auf die Kunden ab. Als häufigster Grund gelte die Kundenbindung. Wie viel ein retournierter Artikel insgesamt koste, wisse allerdings mehr als jeder vierte Händler nicht.

Redaktion01.10.263 Min.
Foto: Behandschuhte Hände prüfen ein Smartphone neben Boxen und einem gebrauchten Handy auf einem Lagertisch.
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Außen versiegelt, innen gebraucht: Razzia gegen Fake-Samsungs

Ermittler haben ein Netzwerk ausgehoben, das seit 2017 über Online-Marktplätze rund eine Mio. aufgemöbelte Altgeräte als neue Samsung-Handys verkauft haben soll, berichtet Haendlerbund.de. Die Bande habe Gebrauchtgeräte in Dubai und Hongkong gereinigt, neu montiert und versiegelt verpackt. Per vorgetäuschter Auslandslieferung habe sie außerdem die Einfuhrumsatzsteuer umgangen. Allein in Deutschland gehe es um 24 Mio. Euro an Steuern. Fahnder hätten in Krefeld tausende mutmaßliche Fälschungen gefunden und in Düsseldorf einen 43-Jährigen festgenommen.

Redaktion01.10.263 Min.
Foto: Logistikarbeiter prüft Kartons auf einer Palette an einer Laderampe mit Containern im Hintergrund.
© Black Forest Labs / Flux

Strafzölle gegen China treffen auch Europas Exporteure

Zusätzliche EU-Zölle auf chinesische Importe lindern kritische Abhängigkeiten und unfairen Wettbewerbsdruck aus China, aber nur begrenzt, berichtet das Ifo-Institut. Jeder Ausgleichszoll gegen subventionierte Ware belaste Haushalte ebenso wie Firmen mit chinesischen Vorleistungen und schwäche so vor allem Exporteure. Außerhalb der EU greife der Schutz ohnehin nicht, dabei setze die europäische Industrie dort rund ein Viertel ihrer Produktion ab.

Redaktion30.09.262 Min.

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