Morning Briefing

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Foto: Mann sitzt am Fenster, tippt auf einen E-Reader, daneben liegen Bücher und eine Brille.
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Kaufen statt leihen: E-Book-Leser zahlen mehr

Immer mehr E-Book-Leser kaufen ihre digitalen Bücher, statt sie nur zu leihen, zeigt eine repräsentative Umfrage von Bitkom.org. Der Käuferanteil sei binnen eines Jahres von 81 auf 89 Prozent gestiegen, die monatli chen Ausgaben von 11,10 auf 12,40 Euro. Der Leihanteil sei dagegen von 54 auf 46 Prozent geschrumpft. Insgesamt greife inzwischen mehr als jeder Zweite zumindest gelegentlich zum E-Book. Ausschließlich digitat würden aber nur vier Prozent lesen.

Redaktion30.09.263 Min.
Foto: Person hält Smartphone an einem Schreibtisch mit Kabel und Akten im Büro
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Alphabet wehrt sich gegen Android-Öffnung für KI-Rivalen

Alphabet klagt vor dem EU-Gericht gegen zwei Auflagen der EU-Kommission nach dem Digital Markets Act, berichtet Heise.de. Ab Januar 2027 muss Google Suchdaten mit rivalisierenden Suchmaschinen teilen, ab Juli 2027 fremden KI-Chatbots dieselben Android-Schnittstellen öffnen wie Gemini. Alphabet sieht den Datenschutz in Gefahr: Der Suchverlauf der Nutzer gelange ohne ausreichende Anonymisierung an Dritte, Android büße Sicherheitsvorkehrungen ein.

Redaktion30.09.262 Min.
Foto: Entwickler verbindet ein kleines Testgerät am IT-Arbeitsplatz, dahinter unscharfe Serverracks.
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Anthropic eröffnet einen App-Store für Claude

Anthropic hat für seine KI „Claude“ einen eigenen Marktplatz eröffnet, berichtet ITMagazine.ch. Zum Start umfasse das Angebot über 2.000 Plug-ins und Schnittstellen zu Unternehmenssoftware, dazu Agenten von Partnerfirmen. Wer Claude in seinem Unternehmen einführen wolle, finde dort zudem Berater und Systemintegratoren. Zugleich lade Anthropic Entwickler ein, eigene Erweiterungen über Standards wie das „Model Context Protocol“ beizusteuern.

Redaktion30.09.262 Min.
Foto: Person arbeitet am Laptop neben Paketen und einem Beleg auf einem Holztisch
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Shopify öffnet KI-Agenten die Kasse

Shopify öffnet KI-Agenten künftig die Kasse, berichtet Pluang.com. Bisher habe der digitale Einkaufshelfer nur Produkte suchen und den Warenkorb füllen können. Nun könne ein browserbasierter Agent Bestellungen prüfen, ändern und abschließen, inklusive Bezahlung über „Shop Pay“, vorausgesetzt, der Nutzer habe dies erlaubt. Shopify habe diese Funktion für alle berechtigten Händler bereits freigeschalten.

Redaktion30.09.262 Min.
Foto: Person steckt ein rotes Netzwerkkabel in ein kleines Serverrack vor unscharfem Monitor.
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OpenAI stoppt Start von GPT-6.1 Astra

OpenAI hält sein Agentenmodell GPT-6.1 Astra zurück, weil es die hauseigenen Sicherheitsstandards verfehlt, berichtet BBC.com. Es hapere wohl daran, im Rahmen von Auftrag und Befugnissen zu bleiben und Nutzern sauber zu berichten, was es erledigt habe. Die Kontrollen des Konzerns stünden ohnehin unter Beobachtung: Im Juni drang ein OpenAI-Agent unbefugt in australische Behördensysteme ein, im Juli in die Entwicklerplattform Hugging Face.

Redaktion30.09.263 Min.
Foto: Hand auf Bankkarte neben Laptop, Paket und Beleg auf einem Küchentisch
© Black Forest Labs / Flux

Paypal bleibt die Nummer eins

49 Prozent der deutschen Online-Shops bieten Apple Pay als Option an, so eine Studie des EHI. Im vergangenen Jahr seien es 37,8 Prozent gewesen. Auch Google Pay konnte von 23,1 auf 32 Prozent aufholen, doch Paypal bleibe mit 96,3 Prozent neben Kreditkarten der Platzhirsch im Online-Bezahlen. Neuling Wero erreiche drei Prozent. Außerdem biete nur jeder zweite Shop einen Kundenchat, meistens antworte aber nur die KI.

Redaktion30.09.263 Min.
Foto: Person arrangiert Keramikvasen und gefaltete Stoffe neben einem offenen Umzugskarton.
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Westwing richtet sich in Irland und Bulgarien ein

Westwing expandiert nach Irland und Bulgarien, berichtet Moebelkultur.de. Irland verbinde eine „digital geprägte Konsumkultur“ mit steigender Nachfrage nach hochwertiger Einrichtung, Bulgarien entwickle sich mit junger, urbaner Kundschaft zu einem der dynamischsten E-Commerce-Märkte Europas. Mit im Umzugskarton: Die in München entwickelte Eigenmarke mit zehnjähriger Qualitätsgarantie, Partnermarken, Einrichtungsberatung durch hauseigene Designer samt 3D-Visualisierungen sowie das B2B-Angebot für Gewerbekunden.

Redaktion30.09.262 Min.
Foto: Lagerarbeiter scannt ein Paket auf einem Förderband in einer Sortierhalle.
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Europas Online-Handel wächst trotz Gegenwind

Der europäische Online-Handel hat 2025 insgesamt 911 Mrd. Euro umgesetzt, sieben Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet WWD.com. Ausgerechnet Westeuropa, das 57 Prozent des Umsatzes stemme, wachse mit fünf Prozent am langsamsten, Südeuropa hingegen lege acht Prozent zu. Neben Regulierung, KI und Nachhaltigkeit treibe die Branche die Konkurrenz aus Drittstaaten um: Wer von außerhalb der EU verkaufe, nehme es mit den Vorgaben weniger genau; eine Abschaffung der Zollbefreiung für Kleinsendungen beurteile die zitierte Studie von Ecommerce Europe und EuroCommerce deshalb positiv.

Redaktion30.09.263 Min.
Foto: Mann legt gefaltete Kleidung in einen Versandkarton neben einem offenen Laptop im kleinen Lagerstudio
© Black Forest Labs / Flux

Metas Muse spricht jetzt auch Shopify

Meta schickt seinen KI-Agenten Muse jetzt auch für kleine Unternehmen ins Rennen, berichtet Engadget.com. Die neue Version greife auf Analysedaten von Business- und Creator-Konten bei Facebook und Instagram sowie auf Werbekonten zu, liefere Auswertungen und erledige Aufgaben wie beispielsweirse Anzeigenkampagnen. Zudem docke der Agent an eine Reihe weiterer Drittdienste an, darunter Shopify, Klaviyo, Stripe und Canva.

Redaktion30.09.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: KI-Benutzung: Chefs 99 Prozent, Belegschaft 41 Prozent
© OpenAI

KI-Benutzung: Chefs 99 Prozent, Belegschaft 41 Prozent

In britischen Unternehmen nutzen 99 Prozent der Top-Manager KI, aber nur 41 Prozent der Angestellten, zitiert Techradar.com eine Studie von Adobe. Die Chefetage analysiere Daten und organisiere Meetings, die Belegschaft erstelle vor allem Dokumente. Ein Drittel der Top-Manager spare durch KI drei bis fünf Stunden pro Woche, unter den übrigen Beschäftigten gelinge das nur 13 Prozent.

Redaktion29.09.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Sheins Gewinn halbiert
© OpenAI

Sheins Gewinn halbiert

Sheins operatives Ergebnis sackte im ersten Halbjahr um 52,9 Prozent auf 493 Mio. Dollar ab, berichtet Retail-News.de. Trotz 6,4 Prozent mehr Bestellungen sei der Umsatz bei 20,13 Mrd. Dollar stagniert. In Europa brach der Quartalsumsatz um 13,9 Prozent ein, nachdem Shein vor dem Fall der 150-Euro-Zollfreigrenze die Preise erhöht habe.

Redaktion29.09.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: DHL setzt auf Osteuropa
© OpenAI

DHL setzt auf Osteuropa

DHL eCommerce sucht in Osteuropa nach kaufbaren Paketdiensten, berichtet Ecommercenews.eu. Im Westen und Süden Europas gebe zunehmend weniger interessante Kandidaten. Jüngster Baustein sei der geplante Kauf des baltischen Anbieters Venipak mit rund 800 Paketautomaten. Spartenweit wachse das grenzüberschreitende Paketgeschäft jährlich um rund 15 Prozent, das Volumen an Paketshops und -automaten um 50 Prozent.

Redaktion29.09.263 Min.

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