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390 Artikeldabei seit 2012

Unter dem Namen Redaktion veröffentlicht das Team von etailment.de gemeinsam recherchierte Nachrichten und Analysen aus dem digitalen Handel.

Foto: Lagertechniker prüft Handscanner zwischen mobilen Robotern mit gelben Kisten im modernen Warenlager
© Black Forest Labs / Flux

16 Milliarden: Amazon rüstet Lager und Cloud auf

Amazon will 2027 rund 16 Mrd. Euro in Deutschland investieren, berichtet Wiwo.de. Rund 4,8 Mrd. Euro davon stecke der Konzern in Rechenzentren für Cloud und KI rund um Frankfurt am Main. In der Logistik setze Amazon auf Robotertechnik und baue derzeit rund 3.000 zusätzliche Stellen auf. Die Umbauten in Bad Hersfeld, Dortmund und Herne wolle der Konzern 2027 abschließen, in Könnern entstehe gerade ein neues Zentrum.

Redaktion21.10.262 Min.
Foto: Frau öffnet eine Beauty-Abo-Box mit Kosmetikprodukten auf einem hellen Holztisch.
© OpenAI

Pick N Dazzle wächst in Rumänien am schnellsten

Das Beauty-Abo Pick N Dazzle steigert seine Bestellungen aus Rumänien seit drei bis vier Jahren um 80 bis 100 Prozent jährlich, berichtet Business-Review.eu. Insgesamt lege das in 18 europäischen Ländern tätige Unternehmen um 55 bis 60 Prozent zu. Gründerin Pavlina Marinova habe bereits 2014 zu hundert Prozent aufs Netz gesetzt, als erst jeder zehnte Rumäne online einkaufte. Inzwischen tue das mehr als jeder Zweite. Pick N Dazzle kenne die Vorlieben von 150.000 der 200.000 registrierten Nutzer und speise daraus Empfehlungen aus einem Portfolio von 150 Marken.

Redaktion20.10.263 Min.
Foto: Kundin greift im Supermarktregal nach verpackten Lebensmitteln neben digitalen Preisschildern.
© OpenAI

Walmart und Target streiten personalisierte Preise ab

Walmart und Target bestreiten, Preise anhand persönlicher Kundendaten individuell hochzuschrauben, berichtet Marketingtechnews.net. Target passe laut eigenen Angaben Preise weder nach Identität noch nach Standort oder Nachfragespitzen an. Walmart versichere dasselbe für seine digitalen Regaletiketten, die es derzeit im gesamten US-Filialnetz einführe, und für den KI-Shoppingassistenten Sparky. Die Dementis fielen in eine Phase, in der die US-Handelsbehörde FTC personalisierte Preise prüft. Pauschal verbieten könne sie diese zwar nicht, verschwiegene Datennutzung gelte ihr aber als mögliche Täuschung.

Redaktion20.10.263 Min.
Foto: Mann sitzt auf Sofa und hält ein Smartphone vor einem Fernseher mit unscharfer Streaming-Auswahl.
© OpenAI

Amazon packt Cloud-Gaming ins Prime-Video-Paket

Amazon baut im November seinen Cloud-Gaming-Dienst Luna in die Prime-Video-App auf Fire TV ein, und das auch in Deutschland und Österreich, berichtet Golem.de. Der Spiele-Tab koste Prime-Kunden nichts extra, das Angebot reiche von „Hogwarts Legacy“ bis „Goat Simulator“. Weder Konsole noch Download sei nötig, als Controller lasse sich auch das Smartphone nutzen. Zudem verknüpfe Amazon Spiele und Serien: Wer „Batman: Caped Crusader“ schaue, könne das passende Spiel direkt in derselben App starten.

Redaktion20.10.262 Min.
Foto: Person prüft Papierunterlagen am Laptop in einem Büro vor Lagertechnik hinter Glas
© OpenAI

Amazon soll Gewerkschaftsrisiko per KI einstufen

Ein internes Schulungsdokument legt nahe, dass Amazon in den USA, Kanada und Großbritannien Gewerkschaftsaktivität per KI vorhersagt, berichtet Golem.de unter Berufung auf Opendemocracy. Das Papier stamme aus einem Rechtsstreit mit einer kanadischen Gewerkschaft. Das System stufe Standorte anhand von Stimmungsumfragen, Beschwerden, Fluktuation und Notizen von Vorgesetzten ein, von fünf (keine Aktivität) bis eins (Gewerkschaftswahl steht bevor). Bei Stufe eins rücke binnen 24 Stunden ein Einsatzteam der Personalabteilung an, das Unentschlossene und einflussreiche Mitarbeiter umwerbe. Amazon zufolge diene das System der Standortentwicklung.

Redaktion20.10.262 Min.
Foto: Ingenieur misst ein großes Stahlmodul in einer hellen Industriehalle
© Black Forest Labs / Flux

Amazon setzt auf Kernkraft im Baukastenformat

Amazon finanziert laut Pressemitteilung in Indiana die Entwicklung eines Kernkraftwerks aus 12 kleinen modularen Reaktoren, gemeinsam mit dem Hersteller X-energy und dem Versorger AEP. Die Anlage solle 960 Megawatt liefern, vorwiegend für Amazons Rechenzentren, aber auch für das regionale Netz. Nötig sei das Projekt wegen des Stromhungers von KI-Systemen. Indiana sei bereits das zweite Projekt mit X-energy: Bis 2039 wolle das Duo mehr als fünf Gigawatt Kernkraft ans US-Netz bringen.

Redaktion20.10.262 Min.
Foto: Mitarbeiter misst und wiegt ein Paket an einem sauberen Packtisch im Lager
© OpenAI

Amazon dreht erneut an der FBA-Gebührenschraube

Amazon erhöht den Kraftstoff- und Logistikzuschlag für den Versand durch Amazon (FBA) von 1,5 auf zwei Prozent, berichtet Haendlerbund.de. Erst im April habe der Konzern den Aufschlag eingeführt. Der neue Satz greife ab 2. November auf zehn europäischen Marktplätzen, darunter Deutschland. Für Bestellungen aus anderen Verkaufskanälen folge er am 19. November in fünf Ländern. Amazon berechne den Zuschlag weiterhin auf die Versandgebühren, je Einheit seien das im Schnitt rund zwei Cent mehr, abhängig vom Produktmaß.

Redaktion20.10.262 Min.
Foto: Kundin nutzt ein Smartphone vor Hemden in einem ordentlichen Bekleidungsgeschäft.
© Black Forest Labs / Flux

Markendiscounter Bealls startet eigene App

Der US-Markendiscounter Bealls startet eine eigene App, berichtet Retaildive.com. Sie solle die Verkaufskanäle enger verzahnen, Stammkunden binden und Neukunden gewinnen. Zum Auftakt werbe Bealls landesweit mit der Kampagne „For the Haul of It“ für die Schnäppchenjagd. Nebenbei wachse auch das Filialnetz auf mehr als 650 Läden in 23 Bundesstaaten.

Redaktion20.10.262 Min.
Foto: Mann prüft Unterlagen an einem IT-Schreibtisch mit Server, Tastatur und seitlich gedrehtem Monitor.
© OpenAI

Großbritannien will Microsoft zur Marktmacht hochstufen

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA will Microsoft einen „strategischen Marktstatus“ für Unternehmenssoftware zuweisen, berichtet Techradar.com. Der Konzern, dessen Software monatlich rund 20 Mio. Menschen im Land nutzen, habe in allen fünf untersuchten Feldern eine starke Position – von Betriebssystemen über Büro- und Sicherheitssoftware bis zu Server-Betriebssystemen und Datenbanken. Die Behörde kritisiere außerdem Wechselhürden und Integrationsvorteile, mit denen Microsoft Kunden ans eigene Ökosystem kette.

Redaktion20.10.262 Min.
Foto: Zwei Männer prüfen in einer hellen Produktionshalle eine optische Prüfanlage an einem Förderband.
© Black Forest Labs / Flux

Manager werden wieder zuversichtlicher

Chefs großer Unternehmen in Deutschland blicken erstmals seit Jahren zuversichtlicher auf ihr Unternehmen, zitiert Tagesspiegel.de eine Umfrage von KPMG. 86 Prozent erwarteten in den kommenden Jahren wieder Wachstum in Deutschland, fast 70 Prozent kalkulierten mit einem Gewinnplus von mindestens 2,5 Prozent. Nur für die Weltwirtschaft sinke der Anteil der Optimisten leicht, auf 62 Prozent. Für 77 Prozent stehe KI ganz oben auf der Investitionsliste, fast jeder erwarte in den nächsten drei Jahren dadurch eine Rendite oder verbuche sie schon.

Redaktion20.10.263 Min.
Foto: Person betrachtet Shoppingvideo auf dem Smartphone, Produkte stehen auf einem Couchtisch im Wohnzimmer.
© Black Forest Labs / Flux

Livestream-Shopping bleibt in Deutschland Nebensache

Auf Videos mit eingebautem Kaufbutton entfallen 64 Prozent des Bruttowarenvolumens von Tiktok Shop in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien, zitiert Retail-News.de eine Analyse des Datendienstleisters ECDB. In Deutschland liege der Videoanteil bei 69,3 Prozent, auf Livestreams entfalle dort aber nur 13 Prozent, in den anderen drei Märkten je rund 20 Prozent. Selbst die klassische Produktkarte überhole in Deutschland und Spanien den Liveverkauf.

Redaktion20.10.262 Min.
Foto: Mitarbeiter prüft Netzwerkgeräte in einem offenen Karton in einem hellen Lagerraum.
© Black Forest Labs / Flux

Unternehmen trauen sich 16 Monate ohne Digitalimporte zu

Deutsche Unternehmen schätzen, dass sie einen Ausfall digitaler Importe im Schnitt 16 Monate verkraften könnten, zeigt eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Vor einem Jahr seien es 14 gewesen. Fast jedes Unternehmen kaufe Technik aus dem Ausland ein, am häufigsten in den USA. Die Sorge vor dieser Abhängigkeit habe sich mit 73 Prozent seit 2024 fast verdoppelt. Noch abhängiger fühle sich die Wirtschaft von China (79 Prozent).

Redaktion20.10.262 Min.

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