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Unter dem Namen Redaktion veröffentlicht das Team von etailment.de gemeinsam recherchierte Nachrichten und Analysen aus dem digitalen Handel.

Foto: Frau legt Notizbuch und Tasse in Karton an aufgeräumtem Büroplatz mit Paketen und Uhrenvitrine
© OpenAI

Trotz 40 Prozent Kursplus: Ebay baut weitere 1.100 Jobs ab

Ebay streicht rund neun Prozent seiner Stellen, berichtet Reuters.com. Betroffen seien etwa 1.100 der zuletzt 12.300 Mitarbeiter. Bereits im Februar habe der Marktplatz 800 Jobs abgebaut. So wolle Ebay die Abläufe verschlanken und Ressourcen in die am schnellsten wachsenden Bereiche verschieben. Der Abbau fällt in ein starkes Börsenjahr. Der Fokus auf authentifizierte Luxusware, Sammlerstücke und generalüberholte Produkte ziehe zahlungswillige Kundschaft an und habe die Aktie seit Januar um fast 40 Prozent steigen lassen.

Redaktion22.10.262 Min.
Foto: Reisender prüft am Apartmenteingang sein Smartphone neben Koffer, Konsole und Schlüssel.
© OpenAI

Phishing und Provisionen: EU-Verfahren gegen Booking.com

Die EU-Kommission hat ein Verfahren nach dem Digital Services Act gegen Booking.com eröffnet, berichtet Manager-Magazin.de. Brüssel prüfe, ob das Portal gefälschte Unterkünfte, Identitätsbetrug und Phishing ausreichend abwehrt und die Gästedaten schützt, die es an Gastgeber weiterreicht. Im ersten Halbjahr seien laut Kommission 1.072 Betrugsmeldungen mit 82.000 Euro Schaden eingegangen, eine Verzehnfachung gegenüber dem Vorjahr. Zweiter Prüfstein sei die Werbung: Wer als Gastgeber mehr Provision zahle, rutsche in den Suchergebnissen nach oben. Zu klären sei, ob Nutzer das als Werbung erkennen.

Redaktion22.10.262 Min.
Foto: Frau begutachtet gefaltete Kleidung neben Geschenkbox und Schmuck in heller Wohnung mit Weihnachtsbaum
© OpenAI

Shein-Kunden beschenken sich am häufigsten selbst

Shein-Kunden in den USA kaufen laut Pressemitteilung zu Weihnachten am häufigsten für sich selbst ein. Von 24.863 befragten App-Nutzern zähle die größte Gruppe, 61 Prozent, sich selbst zu den Beschenkten. Gut jeder Fünfte starte schon vor November. Ganz oben auf dem Zettel stehe Kleidung mit 65 Prozent, knapp vor Accessoires mit 62 Prozent; Kosmetik und Wohnartikel kämen auf 53 und 52 Prozent. Der Großteil, mehr als 70 Prozent, plane mindestens so hohe Ausgaben wie im Vorjahr.

Redaktion22.10.262 Min.
Foto: Junger Mann hält Smartphone und Kopfhörer an einem hellen Küchentisch.
© OpenAI

Nur zehn Prozent der Amerikaner fragen zuerst die KI

Nur jeder zehnte US-Verbraucher beginnt die Produktsuche mit KI, meldet AlixPartners.com. Unter Generation Z und Millennials liege der Anteil bei 14 Prozent. Als Einstieg in die Suche tauge Social Media kaum, als Kasse dagegen durchaus: Sechs Prozent starteten dort, der Anteil derer, die dort dieses Jahr gekauft haben, liege jedoch bei 81 Prozent. Trotzdem habe Influencer-Werbung für Kunden des Fachhandels seit 2025 ein Drittel ihrer Bedeutung verloren.

Redaktion22.10.262 Min.
Foto: Person packt Textil und kleines Zubehör in einen Karton in einem sauberen Lagerraum.
© OpenAI

EPR: Bevh will Kleinstmengen-Ausnahme für kleine Händler

Das EU-Parlament will kleine Händler von der Pflicht befreien, beim Verkauf in andere EU-Staaten einen Bevollmächtigten zu benennen, doch das ist nicht genug, meint der E-Commerce-Verband Bevh. Die Befreiung gelte bei Textilien, Batterien, Elektrogeräten, Verpackungen und Einwegkunststoffen, also in Bereichen mit erweiterter Herstellerverantwortung (EPR). Für viele kleine Händler wirke die Bevollmächtigtenpflicht quasi wie ein Exportverbot. Für sie fordert der Verband zusätzlich eine komplette EPR-Ausnahme bei Kleinstmengen und für alle einen One-Stop-Shop für sämtliche Meldepflichten.

Redaktion22.10.262 Min.
Foto: Person stellt im Flur einen Karton neben eine Stofftasche mit frischem Gemüse.
© OpenAI

Österreich: Elektronik 43 Prozent online, Lebensmittel zwei Prozent

In Österreich fließen rund 43 Prozent der Elektronikausgaben in den Online-Handel, bei Lebensmitteln sind es zwei Prozent, zeigt eine Analyse von RegioData Research. Insgesamt liege der Online-Anteil bei gut 16 Prozent, nach 14,9 Prozent im Jahr 2024. Seit 2019 habe der persönliche Bedarf unter den klassischen Warengruppen am stärksten zugelegt, von 21,4 auf 32,6 Prozent. Die Restkategorie „Sonstiges“ habe sich auf 19,2 Prozent fast verdreifacht, auch dank breiterer Sortimente internationaler Marktplätze. Die weitere Entwicklung hänge auch vom Wegfall der Zollfreigrenze, von Paketabgaben und Sicherheitskontrollen ab.

Redaktion22.10.262 Min.
Foto: Mann sitzt im hellen Wohnzimmer mit Fernbedienung vor einem unscharfen Streaming-Menü auf dem Fernseher
© OpenAI

Streaming zieht erstmals an Fernsehen und Radio vorbei

Streaming dürfte in Deutschland 2026 erstmals mehr umsetzen als Fernsehen und Radio, berichtet Focus.de. Laut Herbstprognose des Verbands Privater Medien erreiche der Streaming-Umsatz 8,6 Mrd. Euro und damit 52 Prozent des Audio- und Videomarkts, doppelt so viel wie 2019. Während die Fernsehwerbung um sechs Prozent auf 3,1 Mrd. Euro schrumpfe, lege die Werbung im Videostreaming um 15 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro zu. Davon streiche ein Quartett 72 Prozent ein: Alphabet, Amazon, ByteDance und Meta.

Redaktion22.10.262 Min.
Foto: Person bestätigt am Küchentisch eine Smartphone-Zahlung neben Paket und verpackten Lebensmitteln.
© Black Forest Labs / Flux

Schwellenländer treiben Online-Umsatz 2036 auf 25,6 Bio. Dollar

Der globale Online-Umsatz steigt bis 2036 von elf auf 25,6 Bio. Dollar, berichtet Manilatimes.net. 60 Prozent des Wachstums entfielen auf Schwellenländer, allen voran China und Indien. Allein Asiens Mittelschicht wachse bis dahin um 702 Mio. Erwachsene. Mit Kreditkarte zahle die neue Kundschaft aber selten: Auch in zehn Jahren besitze in Schwellenländern nur jeder fünfte Erwachsene eine. Zahlungen über eine Mobile Wallet seien schon heute verbreiteter.

Redaktion22.10.263 Min.
Foto: Person arbeitet am Laptop neben neutralen Versandkartons in einem hellen, modernen Büro
© Black Forest Labs / Flux

Plündergut im Warenkorb? Paris bittet Plattformen zum Gespräch

Frankreichs Digitalministerin Anne Le Hénanff fordert Online-Plattformen auf, Inserate mit mutmaßlichem Plündergut umgehend zu löschen, berichtet FR.de. Bei den Ausschreitungen am Wochenende seien laut Behörden mehr als 3.000 Unternehmen zu Schaden gekommen. Zum Gespräch habe die Ministerin Vinted, Amazon, Ebay, Leboncoin, Meta, Tiktok und den Online-Handelsverband Fevad geladen. Zudem verlange sie enge Zusammenarbeit mit den Behörden, damit Hehler vor Gericht landen. Vinted habe verdächtige Angebote bereits entfernt und die Kontrollen verschärft. Ebay könne dagegen keinen Anstieg solcher Inserate bestätigen.

Redaktion22.10.262 Min.
Foto: Hände legen ein kleines Paket in einen offenen Versandkarton an einem sauberen Packtisch.
© Black Forest Labs / Flux

Halb voll, halb leer: PPWR begrenzt Luft im Versandkarton

Versandkartons dürfen künftig höchstens zur Hälfte aus Luft bestehen, berichtet Haendlerbund.de. Die EU-Verpackungsverordnung PPWR verlange, dass Produktverpackungen mindestens 50 Prozent des Kartonvolumens füllen. Füllmaterial wie Papier, Luftpolster oder Styroporchips zähle weiter als Leerraum. Verantwortlich sei, wer packt: der Shop oder sein Fulfilment-Dienstleister. Die Grenze greife voraussichtlich ab 2030, doch der Start könne sich bis 2031 verschieben.

Redaktion22.10.262 Min.
Foto: Frau korrigiert mit rotem Stift Ausdrucke an einem hellen Schreibtisch, Laptop daneben.
© OpenAI

Fast jeder Zweite muss KI-Ergebnisse nachbessern

Fast jeder zweite berufliche KI-Nutzer erhält Ergebnisse, die fertig wirken, aber gründliche Korrekturen brauchen, zitiert Golem.de eine Umfrage von Use.AI. 43 Prozent hätten KI-Arbeit von Kollegen noch einmal erledigen müssen, bei 39 Prozent dauere das Prüfen länger als die Aufgabe selbst. Ein Drittel räume zudem ein, KI-Inhalte ohne vollständige Lektüre weitergereicht zu haben. Ob die Nachbearbeitung den Zeitgewinn auffresse, belege die Umfrage allerdings nicht, schränke Use.AI selbst ein.

Redaktion21.10.262 Min.

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