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49 Artikeldabei seit 2012

Unter dem Namen Redaktion veröffentlicht das Team von etailment.de gemeinsam recherchierte Nachrichten und Analysen aus dem digitalen Handel.

Frau packt gefaltete Kleidung in einen Karton neben Kleiderstange und Klebeband
© Black Forest Labs / Flux

Harvey Nichols verkauft wieder online

Weniger als einen Monat nach der Übernahme durch die Frasers Group verkauft Harvey Nichols wieder online, berichtet Retail-News.de. Nach der Transaktion vom 13. August sei der Online-Shop des britischen Luxuskaufhauses bisher offline gewesen. Vor der Insolvenz habe Harvey Nichols im Geschäftsjahr bis März 2025 rund 105 Mio. Pfund Verlust nach Steuern geschrieben. Wie eng die Einbindung in den neuen Mutterkonzern ausfalle, zeige das beworbene Zahlungsmodell „Frasers Plus“: Einkäufe ließen sich damit auf drei zinsfreie Raten verteilen.

Redaktion10.09.263 Min.
3D-Illustration: Figur mit Glätteisen-Symbol und Download-Verbotszeichen auf Tastatur
© Black Forest Labs / Flux

Wish haftet als Täter für chinesische Fake-Produkte

Das OLG Hamburg verurteilt den Marktplatz Wish wegen gefälschter GHD-Produkte als Täter, meldet Haendlerbund.de. Die gefälschten Angebote pseudonymer Anbieter hätten, im normalen Wish-Seitenlayout, Markennamen von GHD getragen, doch für Käufer sei unklar geblieben, wer der Verkäufer war. Dadurch stelle Wish selber eine Echtheitsbehauptung auf, obwohl die Fälschung offensichtlich gewesen sei: Ware im Wert von 200 bis 300 Euro sei für rund 35 Euro angeboten worden. Die Hairstyling-Marke GHD bekomme Schadensersatz sowie Auskunft über Anbieter und Umsätze.

Redaktion10.09.263 Min.
Illustration: Chip verteilt Inhalte an drei Karten mit Bild- und Lautsprecher-Icons; roter Pfeil markiert rechten Pfad.
© Black Forest Labs / Flux

85 Prozent der KI-Projekte im Marketing floppen

KI steht bei Marketingentscheidern im DACH-Raum ganz oben auf der Prioritätenliste, doch bis zu 85 Prozent der Projekte scheitern, zitiert T3N.de den „Marketing Tech Monitor 2026“. Hauptgründe seien lückenhaftes fachliches Verständnis (56 Prozent) und zu viele parallele Projekte. Allein 2026 summierten sich die so sinnlos investierten IT-Ausgaben im DACH-Raum auf über 21 Mrd. Euro. 45 Prozent der Unternehmen kämen nie über die Pilotphase hinaus.

Redaktion10.09.263 Min.
Kartonpaket auf digitaler Waage neben Klebebandabroller auf Tisch
© Black Forest Labs / Flux

Schweizer E-Commerce liefert kaum mehr gratis

Nur noch gut jeder achte große Schweizer Online-Shop liefert unabhängig vom Bestellwert kostenlos, berichtet ITMagazine.ch. Bei sechs von 49 untersuchten Anbietern entfalle die Gebühr komplett, bei 32 erst ab einem Schwellenwert, elf verlangten sie immer. Der Versandkosten lägen stabil bei durchschnittlich 6,45 Franken. Statt Gratisversand wolle man mit Tempo locken: 24 Shops würden am nächsten Tag liefern, 2023 waren es nur elf.

Redaktion10.09.262 Min.
3D-Illustration: App-Symbole mit Kleidung, Pfeile zu offenem Karton, Chat-Symbol
© Black Forest Labs / Flux

Größtes Fakeshop-Netzwerk aufgedeckt

Das „Doppelcart“ getaufte kriminelle Netzwerk betreibt 119.000 Fakeshops, zitiert Golem.de Erkenntnisse des Münchner Start-ups Nebty. Die Online-Shops kopierten die Produktkataloge echter Händler samt Bildern und würden Rabatte um bis zu 65 Prozent anbieten. Geliefert werde nie, Supportanfragen landeten beim Original. 2,7 Prozent aller Shops unter der Domain „.shop“ gehörten zu Doppelcart. Händler könnten in der Datenbank von Netbty prüfen, ob sie betroffen sind. Betrugsfälle sollten der Polizei angezeigt werden.

Redaktion10.09.262 Min.
Person in Arbeitskleidung öffnet Serverschrank in einem Rechenzentrum mit Netzwerktechnik
© Black Forest Labs / Flux

Google investiert 15 Mrd. Dollar in Finnland

Google steckt rund 15,1 Mrd. Dollar in Finnlands KI- und Digitalinfrastruktur, die bislang größte Einzelinvestition des Konzerns in Europa, berichtet Techradar.com. Das Geld fließe über zwei Jahre nicht nur in Rechenzentren, sondern auch in Netzausbau, Ökostromprojekte und Batteriespeicher. Kühles Klima und kohlenstoffarmer Strom machten Finnland für Hyperscaler attraktiv. In Hamina beispielsweise kühle Meerwasser die Server, die Abwärme heize die Nachbargebäude.

Redaktion10.09.262 Min.
3D-Illustration: humanoide Figur hält Karte vor Schutzschild-Symbol mit Einkaufstasche und Icons
© Black Forest Labs / Flux

Metas KI-Agent „Muse“ kauft jetzt auch ein

Meta hat den KI-Agenten „Muse“ vorgestellt, der eigenständig einkaufen, Reisen buchen und verhandeln können soll, berichtet Golem.de. Für Zahlungen nutze er Stripes System „Link“ mit Einmal-Kreditkarten; Anbindungen an Shopifys „Shop Pay“ und 1Password seien in Vorbereitung. Der Agent laufe in einer virtuellen Maschine in Metas Cloud, vorerst nur in den USA. Ein separates Programm namens „Sentinel“ prüfe alle ausgehenden Aktivitäten. Testversionen luden laut Reuters dennoch vertrauliche Daten ohne Erlaubnis hoch.

Redaktion10.09.262 Min.
3D-Illustration: zersprungene Bitcoin-Münze mit Prozentsymbol und Kalender
© Black Forest Labs / Flux

Kryptogewinne verlieren ihre Steuerfreiheit

Kryptogewinne verlieren ihr Steuerprivileg: Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf vorbereitet, der Gewinne aus Bitcoin, Ether und anderen digitalen Assets ab 2028 mit 25 Prozent Abgeltungsteuer belegt, berichtet Golem.de. Betroffen seien alle Bestände, die Anleger nach dem 1. Januar 2027 kaufen, die Freigrenze von 1.000 Euro bleibe aber bestehen. Das Ministerium rechne mit 350 Mio. Euro Mehreinnahmen.

Redaktion10.09.262 Min.
3D-Illustration: gestapelte durchscheinende Pakete unterschiedlicher Höhe mit Pfeil und Lichtstrahl
© Black Forest Labs / Flux

Bol erhöht den Vorsprung auf Amazon

Bol hat seinen Vorsprung auf Amazon.nl im vergangenen Jahr ausgebaut, berichtet Ecommercenews.eu unter Berufung auf ein ECDB-Ranking. Der niederländische Marktführer sei um 12,0 Prozent auf 5,81 Mrd. Euro Bruttowarenwert gewachsen, Amazon.nl hingegen nur um 2,7 Prozent auf 3,31 Mrd. Euro. Der Abstand weite sich damit von knapp 61 auf über 75 Prozent aus. Aliexpress erreiche mit 1,81 Mrd. Euro erstmals Rang drei und gewinne weiter Anteile, mit Coolblue.nl und AH.nl folgten in den Top 5 noch zwei niederländische Anbieter.

Redaktion10.09.263 Min.
Person in Arbeitskleidung kniet vor Serverschrank und prüft Verkabelung mit Messgerät.
© Black Forest Labs / Flux

KI entlässt Verwalter und stellt Elektriker ein

Künstliche Intelligenz kostet in den USA weniger Jobs, als sie schafft, berichtet ITMagazine.ch mit Verweis auf den „Economist“. Im Kundenservice sei die Beschäftigung seit Januar 2023 um 10 Prozent gesunken, in Sekretariat und Verwaltung sogar um rund 15 Prozent. Der Bau von Rechenzentren habe seit 2023 aber rund 320.000 gut bezahlte Stellen geschaffen für Elektriker, Klimatechniker und Netzwerkspezialisten. Die Arbeitslosenquote in den USA habe im August bei 4,1 Prozent gelegen, was für die Staaten vergleichsweise niedrig sei.

Redaktion10.09.262 Min.
Ein Stapel Bücher mit einer durchsichtigen Tafel, die einen fallenden roten Diagramm-Pfeil zeigt.
© Black Forest Labs / Flux

PISA-Werte sinken weiter

Die PISA-Leistungen sind auf einen historischen Tiefstand gesunken, meldet das Ifo-Institut. Wer heute schlechter lese und rechne, verdiene im Erwerbsleben drei bis vier Prozent weniger als der Jahrgang von 2022; gegenüber 2018 sogar neun bis zehn Prozent. Gesamtwirtschaftlich summiere sich das auf Beträge in Billionenhöhe. Schwächere Basiskompetenzen senkten die Produktivität, führten in Berufe mit geringer Wertschöpfung und bremsten die Innovationskraft.

Redaktion09.09.262 Min.
3D-Illustration: Graues Auto zwischen zwei Schranken, dahinter große transparente Standortmarkierungen.
© Black Forest Labs / Flux

Uber verlässt Nigeria und Uganda

Uber hat den Betrieb in Nigeria und Uganda mit sofortiger Wirkung eingestellt, berichtet Heise.de. Nigerias Wettbewerbsbehörde FCCPC prüfe nun, ob der Konzern Kunden mit unerfüllten Leistungen und offenen Verpflichtungen zurücklasse. Eine Begründung für den Abgang liefere Uber nicht. In Ägypten, Ghana, Kenia und Südafrika liefe der Betrieb weiter. Zeitgleich streiche der Konzern weltweit rund zehn Prozent der Stellen und schiebe sein Robotaxi-Geschäft an.

Redaktion09.09.263 Min.

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