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Unter dem Namen Redaktion veröffentlicht das Team von etailment.de gemeinsam recherchierte Nachrichten und Analysen aus dem digitalen Handel.

Foto: Person betrachtet am Küchentisch ein Smartphone neben frischem Gemüse und gefalteten Prospekten.
© OpenAI

Springer-Tochter Bonial schluckt Tjek

Die Axel-Springer-Tochter Bonial, Betreiberin der Online-Prospektportale kaufDA und MeinProspekt, übernimmt die Mehrheit am Kopenhagener Anbieter Tjek, meldet Axelspringer.com. Damit wachse Bonial von zwei auf sechs Märkte. Zu Deutschland und Frankreich kämen Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland hinzu. Tjek bündle dort auf mehreren Shopping-Plattformen digitale Prospekte und Angebote des Handels und erreiche monatlich 2,5 Mio. Nutzer. Bonial selbst komme bisher auf 14 Mio. Nutzer im Monat und vermarkte die Angebote von 1.500 Einzelhändlern.

Redaktion14.10.262 Min.
Foto: Mann hält versiegelte Sammlerbox am Tisch, daneben liegen Karte und Versandumschlag.
© OpenAI

Zavvi: Entertainment-Händler stellt Betrieb ein

Der britische Entertainment-Händler Zavvi hat am 12. Oktober den Betrieb eingestellt und steckt in einem Insolvenzverfahren, berichtet Retail-News.de. Auch der deutsche Shop zavvi.de ist geschlossen. Laut den Insolvenzverwaltern gehe keine offene Bestellung mehr raus, auch keine Vorbestellung. Rücksendungen nehme Zavvi auch nicht mehr an. Wer sein Geld zurückwolle, solle sich an Bank, Kreditkartenanbieter oder Zahlungsdienstleister wenden, automatisch fließe nichts zurück. Besonders betroffen seien Käufer limitierter Sammlereditionen, die diese oft lange vor Erscheinen bestellen.

Redaktion14.10.263 Min.
Foto: Kind und Erwachsene vergleichen Taschen in einem hellen Laden, das Kind hält ein Smartphone.
© OpenAI

Gen Alpha: Aufgewachsen mit KI, verliebt in den Laden

Die jüngsten Kunden wachsen mit KI auf und schwärmen dennoch für das Einkaufen vor Ort, berichtet Retaildive.com. Die Altersgruppe sei preisbewusst und digital versiert, und sie bestimme Familienkäufe mit, obwohl sie kaum eigenes Geld habe. Laut Matt Britton, Gründer der KI-Marktforschungsplattform Suzy, löse KI den alten Dreisprung aus Google-Suche, Instagram-Werbung und Amazon-Kauf ab. Die Gen Alpha teile sich in vier Lager: Influencer-Fans, Popkultur-Anhänger, Trendjäger und Umweltbewusste. Ein Pauschalrezept für alle gebe es nicht.

Redaktion14.10.263 Min.
Foto: Junge Frau sortiert Kosmetikprodukte neben Versandbeutel und Smartphone auf einem hellen Waschtisch.
© OpenAI

Tiktok Shop USA: Kosmetik stärker als Mode

Parfum schlägt Bluse: Beauty und Körperpflege setzen auf Tiktok Shop in den USA von Januar bis Juni 2026 2,08 Mrd. Dollar um und damit über 500 Mio. Dollar mehr als Damenmode, zitiert WWD.com eine Studie von Circana. Im Beauty-E-Commerce lande die Plattform hinter reinen Online-Händlern und Fachhändlern auf Platz drei. Besonders gefragt sei Kosmetik aus Südkorea: Die führenden Marken kämen zusammen auf mehr als 245 Mio. Dollar.

Redaktion14.10.263 Min.
Foto: Hände halten eine braune Ledertasche mit sichtbarer Schramme neben Schuhen und Smartphone.
© Black Forest Labs / Flux

Vestiaire verkauft mit KI-Retuschen besser

Angebote mit Hauptfotos von Photoroom verkaufen sich bei Vestiaire Collective besser als jene aus dem hauseigenen Freistell-Tool: Im A/B-Test lag die Verkaufsquote fünf Prozent höher, berichtet Channelx.world. Die Seitenaufrufe seien um drei bis sieben Prozent gestiegen, bei Taschen und Schuhen am stärksten. Photoroom tausche nur den Hintergrund aus, setze Schatten und korrigiere das Licht. Schon ein wegretuschierter Kratzer gefährde beim Wiederverkauf die Echtheitsprüfung per Foto und provoziere Rückgaben.

Redaktion14.10.263 Min.
Foto: Laborperson prüft mit Handschuhen einen schwarzen Sicherheitsschuh an einem sauberen Prüftisch
© Black Forest Labs / Flux

Shein, Temu, AliExpress: Jedes dritte Paar Schuhe fällt durch

Mehr als jedes dritte Paar Schuhe von Shein, Temu und AliExpress verstößt gegen EU-Chemikalienrecht, zeigt eine Testkauf-Studie des Schuhverbands CEC. Bei 27 von 76 Paaren sei mindestens ein REACH-Grenzwert überschritten, meist durch Weichmacher. Sicherheitsschuhe schnitten noch schlechter ab: Acht von zehn Modellen seien bei Rutschfestigkeit, Durchtrittschutz oder Zehenkappe durchgefallen, mehreren fehle das CE-Kennzeichen. Der Verband fordert schärfere Kontrollen und eine Haftung der Plattformen für rechtswidrige Ware.

Redaktion14.10.263 Min.
Foto: Zwei junge Erwachsene prüfen Bewerbungsunterlagen an einem hellen Beratungstisch im Büro.
© Black Forest Labs / Flux

Berufseinsteiger leiden mehr unter der Flaute als unter KI

Ein KI-bedingter Stellenabbau zeichnet sich in Deutschland bislang nicht ab, zitiert Zeit.de eine Studie des IAB. In KI-exponierten Berufen wie Recht oder Medien sei die Beschäftigung der 30- bis 64-Jährigen seit 2022 um fünf bis sechs Prozentpunkte stärker gewachsen als in weniger betroffenen Jobs. Bei Berufseinsteigern unter 30 falle die Entwicklung um 1,2 Prozentpunkte schwächer aus. Die flaue Konjunktur schade ihnen aber mehr als doppelt so stark. Einen ursächlichen Zusammenhang belege die Studie nicht: Ob Betriebe KI tatsächlich nutzen, bleibe offen.

Redaktion14.10.262 Min.
Foto: Person betankt ein Auto an einer sauberen Zapfsäule, im Hintergrund ein unscharfes Preisschild.
© Black Forest Labs / Flux

Inflation klettert auf 3,3 Prozent

Die Inflation in Deutschland kletterte im September von 2,9 auf 3,3 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit Dezember 2023, meldet das Statistische Bundesamt. Den Takt geben die Energiepreise vor, die binnen Jahresfrist um 14,9 Prozent zulegten. Grund sei der Preisauftrieb am Ölmarkt seit Beginn des Iran-Kriegs. Sprit kostete 37,1 Prozent mehr als vor einem Jahr, leichtes Heizöl sogar 74,9 Prozent. Der seit 1. Oktober geltende Tankrabatt fließe in diese Zahlen noch nicht ein.

Redaktion14.10.263 Min.
Foto: Forscher legt ein geöffnetes Buch auf einen Flachbettscanner in einer hellen Bibliothek.
© Black Forest Labs / Flux

Strenge Datenregeln stutzen KI-Plus um 155 Mrd. Euro

Erschwert Europa den Zugang zu Trainingsdaten, büßt Deutschland gut ein Drittel seines KI-Potenzials ein, zeigt eine Modellrechnung des Ifo-Instituts. Generative KI könne bis 2034 jährlich 440 Mrd. Euro zusätzliche Wertschöpfung bringen. Bei strengeren Regeln schrumpfe das Plus um 155 Mrd. Euro. Europas größter urheberrechtsfreier Datensatz umfasse zwei bis drei Bio. Tokens, während Spitzenmodelle 15 bis 36 Bio. verarbeiteten. Das Institut fordert, die Text-und-Data-Mining-Ausnahme der EU-Urheberrechtsrichtlinie zu erhalten. Brüssel prüfe sie seit Mai. Schon diese Hängepartie schrecke Investoren ab.

Redaktion14.10.262 Min.
Foto: Händler verpackt einen Keramik-Kaffeefilter an einem hellen Arbeitstisch mit Laptop im Hintergrund
© Black Forest Labs / Flux

Shopify: KI-Traffic konvertiert 80 Prozent besser als Suche

Besucher, die über KI-Assistenten in Shopify-Shops landen, greifen deutlich öfter zu: Ihre Konversionsrate lag im zweiten Quartal um 80 Prozent über jener aus der organischen Suche, zitiert Channelx.world eine Auswertung von Shopify. Der durchschnittliche Bestellwert liege um 14 Prozent höher. Zudem bringe KI fast doppelt so viele Bestellungen von Neukunden wie andere Kanäle. Der Umsatz über KI entfalle zu drei Vierteln auf Händler, deren Sortiment jenseits der 100 gängigsten Produktkategorien liege.

Redaktion14.10.263 Min.
Foto: Techniker schiebt einen Metalleinschub in ein Serverrack in einem sauberen Rechenzentrum
© Black Forest Labs / Flux

IWF hebt Deutschland-Prognose auf 1,3 Prozent

Der Internationale Währungsfonds traut Deutschland 2026 ein Wachstum von 1,3 Prozent zu, fast doppelt so viel wie im Juli (0,7 Prozent), berichtet Tagesschau.de. Damit liege er auf Linie der Bundesregierung, für 2027 erwarte er 1,1 Prozent. Auch für den Euroraum (1,1 Prozent) und die Weltwirtschaft (3,1 Prozent) schraube er die Erwartungen leicht nach oben. Die Industrieländer hätten die seit dem Iran-Krieg gestiegenen Energiepreise gut weggesteckt, vielen helfe zudem der KI-Investitionsboom.

Redaktion14.10.262 Min.
Foto: Person legt in einem sauberen Lager einen Karton auf einen Packtisch vor einer Europakarte
© Black Forest Labs / Flux

Easyshop startet in 21 Ländern

Easyjet-Gründer Stelios Haji-Ioannou startet in 21 europäischen Ländern den Marktplatz Easyshop und zielt damit auf Amazon, berichtet Retaildetail.eu. Die Plattform halte kein eigenes Lager, führe keine Eigenmarken und mache ihren Händlern keine Konkurrenz. Ein Händler erreiche über ein einziges Konto alle 21 Märkte, die Umsatzsteuer berechne das System automatisch. Den Betrieb übernehme OnCommerce, Technikanbieter hinter dem Marktplatz OnBuy. Nach einem gestaffelten Start seien bereits Hunderte Händler aktiv.

Redaktion14.10.262 Min.

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