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Qualitätsprüfer im Fulfillment-Center zwischen unzähligen Paketen als Sinnbild fehlender Kontrolle bei Onlinehändlern
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550 Mio. Euro Strafe für Aliexpress

Die EU-Kommission hat eine Strafe von 550 Mio. Euro gegen Aliexpress verhängt, berichtet Tagesschau.de. Der chinesische Online-Händler habe seine Risiken unzureichend bewertet und zu wenig Personal für die Prüfung illegaler Produkte eingesetzt. Fälschungen, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika kursierten wochenlang weiter, rund sieben Mio. gemeldete Produkte blieben abrufbar. Auffällige Händler blieben oft unsanktioniert. Es ist die höchste je unter dem DSA verhängte Buße.

etailment21.07.262 Min.
3D-Illustration: Ein übergroßer Glasblock symbolisiert Marktmacht und drohende Kartellstrafe im Reisemarkt
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885 Mio. Euro Strafe für Trip.com

Chinas Kartellbehörde SAMR könnte noch in dieser Woche eine Strafe von bis zu 885 Mio. Dollar gegen den Reisekonzern Trip.com verkünden, berichtet Techinasia.com. Die im Januar eröffnete Untersuchung werfe dem größten Online-Reisebüro Asiens Missbrauch seiner Marktmacht vor, etwa durch Exklusivitätsforderungen und algorithmische Preiseingriffe. Chinas Anti-Monopol-Gesetz erlaube Bußgelder bis zehn Prozent des Vorjahresumsatzes: 2021 habe Alibaba 2,66 Mrd. Dollar zahlen müssen.

etailment21.07.262 Min.
Automatisierte Fulfillment-Halle mit Paketen symbolisiert Sheins bevorstehenden Börsengang in Hongkong
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Zweite Hürde für Sheins Börsengang genommen

Shein hat vom Listing-Komitee der Hongkonger Börse die Zustimmung für seinen Börsengang erhalten, meldet Reuters.com. Damit rücke das Debüt einen Schritt näher, nachdem frühere Versuche in New York und London gescheitert seien. Die erste öffentliche Einreichung plane der Fast-Fashion-Händler für die Woche ab dem 27. Juli, der IPO könne Ende August starten. Angepeilt werde, trotz kritischer Stimmen, eine Bewertung von 40 bis 50 Mrd. Dollar.

Björn Böer20.07.262 Min.
3D-Illustration: wachsende Glasstruktur umschließt Kugel als Symbol für GameStops steigenden Ebay-Anteil
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„Wir kommen“: GameStop stockt Ebay-Anteil auf

Mit 43,4 Mio. Aktien hält GameStop inzwischen 9,8 Prozent an Ebay und untermauert damit seine Übernahmeambitionen, wie aus einem Bericht der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde hervorgeht, berichtet Reuters.com. Anfang Mai seien es noch fünf Prozent gewesen. Damals habe CEO Ryan Cohen die Plattform für rund 56 Mrd. Dollar kaufen wollen, sei aber bei Ebay abgeblitzt. Erst eine Fusion, so Cohen, könne einen ernsthaften Amazon-Rivalen schaffen. Sein Angebot erhöhen wolle er nicht.

etailment20.07.262 Min.
Illustration einer Glaswand als Sperre, Symbolbild für Frankreichs Polymarket-Blockade
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Frankreich sperrt Polymarket komplett

Frankreichs Glücksspielaufsicht ANJ hat die Internetanbieter angewiesen, den Prognosemarkt Polymarket komplett zu sperren, meldet Engadget.com. Damit verschärfe die Behörde ihre Linie: Bereits im November 2024 habe sie Finanztransaktionen französischer Nutzer per Geoblocking gesperrt, doch die Plattform sei bis Juni trotzdem auf 578.751 Besucher gewachsen. Wer für die als illegal eingestufte Wett- oder Glücksspiel-Website werbe, riskiere bis zu 100.000 Euro Strafe. Auch Spanien blockiere Polymarket und Kalshi.

etailment20.07.262 Min.
Leere Lagerhalle mit erlöschenden Lichtreihen symbolisiert Schließung von Rakuten France
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Rakuten France macht das Licht aus

Der französische Marktplatz Rakuten France schließt Ende des Jahres, nachdem die Suche nach einem Käufer gescheitert sei, meldet Ecommercenews.eu. Der japanische Konzern habe PriceMinister 2010 für 200 Mio. Euro übernommen und als europäischen Amazon-Herausforderer positioniert, doch bis 2016 sei der Wert auf ein Drittel gesunken. Interessenten wie Carrefour, Casino oder Back Market hätten den Ansprüchen nicht genügt. Weil beide Märkte eine Infrastruktur benutzen, schließe auch Rakuten Spanien.

Björn Böer20.07.262 Min.
Junge Frau lacht beim Blick aufs Smartphone, Symbolbild für Emoji-Nutzung
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Neun von zehn nutzen Emojis

12 Prozent der Nutzer nennen die Emojis rund um Lachen und Freude als ihre beliebtesten Motive, meldet Bitkom.org. Darauf folgten Herzen (11 Prozent) und Handgesten (neun Prozent). Insgesamt griffen 89 Prozent zu Emojis, ein Viertel sogar in jeder Nachricht, obwohl 43 Prozent einzelne Symbole gar nicht verstünden . Außerdem hielten sie 39 Prozent im Berufsleben für fehl am Platz.

Björn Böer17.07.262 Min.
Mitarbeiterin prüft importierte Pakete in modernem Logistikzentrum als Symbol für neue Plattform-Haftung
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Südkorea macht Temu und Shein haftbarer

Südkorea verpflichtet ausländische Plattformen wie Temu, Shein und Aliexpress, bis Januar einen haftbaren Inlandsvertreter zu benennen, meldet Techtimes.com. Die Neuregelung schließe eine jahrelange Lücke: Bislang habe die Wettbewerbsbehörde KFTC keine Handhabe gegen Firmen ohne koreanische Niederlassung gehabt. Ab 21. Juli griffen zudem strengere Regeln für Identitätsprüfungen bei Privatverkäufern und zur Verwaltung von Kundenbewertungen sowie verschärfte Bußgelder bei wiederholten Fehlhandlungen.

etailment16.07.263 Min.
Mitarbeiterin prüft Pakete im Fulfillment-Center, verdächtige Sendungen werden aussortiert
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Temu schließt 16.000 Fälscher-Shops

Temu hat sein System zum Schutz geistigen Eigentums ausgebaut und überwacht inzwischen laut eigenem Bericht über 15.000 Marken, das sind dreimal so viele wie im Vorjahr, meldet Haendlerbund.de. Das Verhältnis proaktiver zu reaktiver Entfernungen sei von 200:1 auf 331:1 gestiegen, man habe über 16.000 Shops wegen Marken- oder Urheberrechtsverstößen geschlossen. Der Zeitpunkt des Berichts spreche Bände: Ende Mai habe die EU-Kommission 200 Mio. Euro Bußgeld wegen mangelhafter Risikobewertung verhängt; bis Ende August müsse Temu einen akzeptablen Aktionsplan liefern.

Björn Böer16.07.263 Min.
Verkäuferin räumt morgens allein Regale ein – Sinnbild für angespannte Handelsstimmung
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Zwei Prozent Plus trotz Katerstimmung im Einzelhandel

Die Stimmung im deutschen Einzelhandel ist auf das Niveau des zweiten Corona-Lockdowns gesackt, meldet der HDE. 42 Prozent von 600 befragten Unternehmen bezeichneten ihre Geschäftslage als schlecht, 69 Prozent verzeichneten sinkende Gewinne. Schuld seien steigende Kosten für Energie, Personal und Wareneinkauf, während die Umsätze stagnierten. Trotzdem halte der Verband an seiner Prognose für dieses Jahr fest: 697,4 Mrd. Euro Umsatz, davon 96,3 Mrd. online, ein nominales Plus von zwei Prozent.

etailment15.07.262 Min.
Frau bezahlt bar am Kiosk und erhält ein Paket, im Hintergrund ein Kuriermotorrad
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Kiosk statt Kreditkarte: Afrikas Umweg zum Online-Handel

Afrikanische Kunden kaufen zunehmend bei Amazon oder Walmart, obwohl beide in weiten Teilen Subsahara-Afrikas keinen eigenen Auftritt haben, berichtet Reuters.com. Möglich machen es „Paketweiterleiter“, wie das senegalesische Afrety oder der größere Rivale Aramex, die Lieferadressen in Frankreich, den USA und China bereitstellten, die Sendungen bündelten und im Zweifel per GPS zustellten, wo Straßennamen fehlten. Bezahlt werde bar am Kiosk mit „Mobile Money“, wie beispielsweise über M-Pesa, Wave und Orange Money.

etailment15.07.263 Min.
Thailändischer Kleinhändler verpackt Waren unabhängig von internationalen Plattformen
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Thailands Händler flüchten vor den internationalen Plattformen

Steigende Gebühren ausländischer Mega-Plattformen treiben in Thailand die Entstehung lokaler E-Commerce-Alternativen voran, berichtet Bangkokpost.com. Händler flüchteten vor Kommissionen, Servicegebühren und faktisch verpflichtender Werbung, die bis zu 50 Prozent ihres Umsatzes verschlängen. Zwar bildeten Plattformen wie beispielsweise Munkonggadget.com ein Refugium für KMU und Nischenanbieter, doch für große Marken fehle noch der Traffic. Gefordert sei staatliches Eingreifen gegen Preisdumping, sonst drohe ein ausländisch kontrolliertes Monopol.

etailment15.07.262 Min.

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