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Unter dem Namen Redaktion veröffentlicht das Team von etailment.de gemeinsam recherchierte Nachrichten und Analysen aus dem digitalen Handel.

Foto: Person legt in einem sauberen Lager einen Karton auf einen Packtisch vor einer Europakarte
© Black Forest Labs / Flux

Easyshop startet in 21 Ländern

Easyjet-Gründer Stelios Haji-Ioannou startet in 21 europäischen Ländern den Marktplatz Easyshop und zielt damit auf Amazon, berichtet Retaildetail.eu. Die Plattform halte kein eigenes Lager, führe keine Eigenmarken und mache ihren Händlern keine Konkurrenz. Ein Händler erreiche über ein einziges Konto alle 21 Märkte, die Umsatzsteuer berechne das System automatisch. Den Betrieb übernehme OnCommerce, Technikanbieter hinter dem Marktplatz OnBuy. Nach einem gestaffelten Start seien bereits Hunderte Händler aktiv.

Redaktion14.10.262 Min.
Foto: Mitarbeiter scannt ein Retourenpaket in einem sauberen Lager mit Sortierbehälter und Kartonregalen
© OpenAI

Britische Shops lassen Retouren liegen

Wer aus Deutschland bei britischen Online-Shops bestellt und zurückschickt, wartet im Durchschnitt 16 Tage auf sein Geld, zitiert Channelx.world eine Testkauf-Studie von ShopReturns. Keine der 31 Bestellungen an eine deutsche Adresse habe eine echte Gratisretoure geboten, in vier Fällen sei weniger als ein Fünftel des Kaufpreises zurückgeflossen. Die Entfernung sei nicht der Grund: Mancher Händler habe Rücksendungen nach Großbritannien binnen vier Tagen erstattet, ein Konzern mit drei Marken und Lager in den Niederlanden dagegen nach sechs Wochen. Es hapere schlicht an der Bearbeitung im Lager.

Redaktion13.10.263 Min.
Foto: Lagerarbeiter scannt Kartons auf einer Palette in einem sauberen Elektroniklager
© OpenAI

Ceconomy & JD.com: Wien gibt grünes Licht

Österreichs Wirtschaftsministerium hat die Übernahme der MediaMarkt-Mutter Ceconomy durch den chinesischen Konzern JD.com genehmigt, berichtet ORF.at. Die Investitionskontrolle knüpfe ihr „Ja“ aber an Auflagen zu Daten, Lieferketten und sicherheitsrelevanten Personalentscheidungen. MediaMarkt betreibe in Österreich 56 Märkte mit rund 2.400 Beschäftigten und habe im Geschäftsjahr 2025/26 rund 1,3 Mrd. Euro umgesetzt. Offen bleibt das Urteil aus Brüssel: Die EU-Kommission wolle bis zum 4. November entscheiden.

Redaktion13.10.262 Min.
Foto: Person vergleicht eine grüne Jacke aus einem Paket mit einem unscharfen Smartphonebild.
© OpenAI

KI schraubt Erwartungen zu hoch

KI-Suche beeinflusst bereits 42 Prozent der digitalen Ausgaben britischer Verbraucher, zitiert Channelx.world eine Umfrage der MACH Alliance. Der Haken: Mehr als jeder Zweite finde, dass KI seine Erwartungen schon vor dem Kauf zu hoch schraube. Die Mehrheit halte KI-Bilder für zu perfekt, sodass die „echte“ gelieferte Ware nicht mithalten könne. 45 Prozent sagten, deshalb eher zu retournieren; in der Gen Z liege der Anteil bei 53 Prozent.

Redaktion13.10.263 Min.
Foto: Lagerarbeiter scannt ein Paket auf einem Rollwagen zwischen Regalen in einem sauberen Warenlager
© OpenAI

E-Commerce-Logistik wächst nur noch einstellig

Die E-Commerce-Logistik schaltet einen Gang zurück: Ihr weltweiter Umsatz soll 2026 um 6,2 Prozent auf knapp 618 Mrd. Euro steigen, zitiert Trans.info einen Bericht von Transport Intelligence. Von 2022 bis 2025 seien es jährlich noch über 13 Prozent gewesen. Als Bremsen nennt der Bericht den gemächlicheren Online-Handel und das Ende der Zollfreigrenzen in den USA und der EU. Die Luftfracht von Hongkong nach Europa sei im Juli wochenweise um bis zu 24 Prozent gesunken. Mancher Anbieter aus Asien baue vorsorglich Lager in Europa auf.

Redaktion13.10.263 Min.
Foto: Person auf Sofa schaut auf Smartphone neben Holztisch, gefalteten Textilien und Karton
© OpenAI

Ikea verkauft bei Tiktoks chinesischer Schwester

Ikea hat einen eigenen Shop auf Douyin eröffnet, der chinesischen Schwesterplattform von Tiktok, heißt es in einer Pressemitteilung von Ingka, dem größten Ikea-Franchisenehmer. Der Shop umfasse mehr als 6.500 Produkte aus 179 Kategorien und liefere in 301 Städte. Ikea wolle Kunden so beim Stöbern nach Wohnideen erreichen, bevor sie einen Kauf überhaupt planen. Der Kanal ergänze Filialen, Website, App und WeChat. China gelte dem Konzern als Versuchsfeld für verändertes Einkaufsverhalten.

Redaktion13.10.263 Min.
Foto: Person plant am Küchentisch eine Reise mit Karte, Checkliste und Laptop im Hintergrund
© OpenAI

KI darf Reisen planen, aber nicht buchen

Für die Reiseplanung nutzen viele Konsumenten KI, die Buchung vertrauen sie ihr aber kaum an, zeigt eine Studie von McKinsey und Skift. Zwar lassen sich 71 Prozent von KI-Tools erste Ideen und Routen liefern, doch nur eine kleine Minderheit wolle ihnen auch die Buchung überlassen. Mehr als die Hälfte bestehe darauf, alle Details selbst zu prüfen. Und die Bestätigung beende die Suche selten: 78 Prozent recherchierten danach weiter. 51 Prozent hätten schon einmal eine Unterkunft storniert, etwa weil in sozialen Netzwerken ein attraktiveres Angebot aufgetaucht sei.

Redaktion13.10.262 Min.
Foto: Person kauft an einem Laptop ein, daneben liegen eine Karte und ein kleines Produktpaket auf sauberem Tisch
© Black Forest Labs / Flux

HDE: KI poliert Fake-Shops auf

Betrügerische Online-Shops sehen immer öfter täuschend echt aus, warnt der Handelsverband Deutschland. Laut der Polizeilichen Kriminalprävention helfe Künstliche Intelligenz den Betrügern zunehmend, in kurzer Zeit Shops mit sauberem Layout, fehlerfreien AGB und gefälschtem Impressum hochzuziehen. Holpriges Deutsch tauge damit ebenso wenig als Warnsignal wie schiefes Design. Der Fake-Shop-Finder der Verbraucherzentralen habe im Frühjahr bereits den 100.000. Betrugsshop registriert. Das schade nicht nur geprellten Kunden, sondern untergrabe auch das Vertrauen in den gesamten Online-Handel.

Redaktion13.10.262 Min.
Foto: Person fotografiert einen Holzstuhl in heller Wohnung für ein Online-Inserat.
© Black Forest Labs / Flux

Ikeas Gebrauchtbörse startet in Deutschland

Ikea öffnet seinen Second-Hand-Marktplatz für private Verkäufer in Deutschland, Großbritannien und Irland, berichtet Ecommercenews.eu. Die Plattform startete 2024 als Pilot in Spanien und Norwegen und ist nun in neun Ländern aktiv. Bis Ende August habe sie laut Unternehmen 15 Mio. Besuche und 95.700 Inserate gesammelt. Gut ein Viertel der Nutzer sei dabei als neues oder reaktiviertes Mitglied zum Kundenprogramm Ikea Family gestoßen, dessen Mitglieder kostenlos inserieren dürfen.

Redaktion13.10.262 Min.
Foto: Person misst an einem sauberen Packtisch einen Karton neben Unterlagen und Verpackungsmaterial.
© Black Forest Labs / Flux

Böttcher sagt Expansion wegen PPWR ab

Die Böttcher AG, Online-Händler für Geschäftskunden aus Zöllnitz bei Jena, streicht ihre Europa-Expansion samt den geplanten Markteintritt in Österreich, berichtet Packaging-Journal.de. Steuern, Energiekosten und Bürokratie seien schon länger eine Last, den Ausschlag gebe aber die EU-Verpackungsverordnung PPWR: Der Aufwand für Registrierung, Meldung, Dokumentation und Entsorgung falle in jedem neuen Land erneut an. Das sei bei mehr als 250.000 Artikeln eine zu große Bürde. Nach eigener Rechnung verzichte der Bürobedarfsspezialist damit auf bis zu 500 Mio. Euro Jahresumsatz.

Redaktion13.10.262 Min.
Foto: Mitarbeiter legt Paket und Briefstapel auf eine Waage an einem modernen Postschalter
© Black Forest Labs / Flux

Porto 2027: Netzagentur gibt der Post zweistelligen Spielraum

Die Bundesnetzagentur will der Deutschen Post für 2027 und 2028 Preiserhöhungen von bis zu 10,72 Prozent bei Paketen erlauben, berichtet Golem.de. Vor zwei Jahren habe der Spielraum noch bei 7,21 Prozent gelegen. Für Briefe und Geschäftskunden-Post sehe der Entwurf sogar 20,35 Prozent vor, fast doppelt so hoch wie der bisherige Höchstwert von 2025. Verteile die Post den Aufschlag gleichmäßig, koste ein Standardbrief ab Januar 1,14 Euro statt 95 Cent. Bisher habe die Post solche Spielräume stets voll genutzt.

Redaktion13.10.262 Min.
Foto: Person hält ein helles Kleid über einem offenen Paket mit Kleidung auf einem sauberen Tisch.
© Black Forest Labs / Flux

UK: Shein lässt Asos hinter sich

Shein hat seinen Umsatz in Großbritannien 2025 um 26 Prozent auf 2,58 Mrd. Pfund gesteigert, berichtet Drapersonline.com. Damit liege der Fast-Fashion-Händler knapp vor Asos mit 2,46 Mrd. Pfund. Die Asos-Zahl umfasse allerdings auch das Auslandsgeschäft und beziehe sich auf das Geschäftsjahr bis Ende August. Sheins britischer Betriebsgewinn sei um 28 Prozent auf 39,1 Mio. Pfund geklettert.

Redaktion13.10.263 Min.

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