Marketing

Frau schaut vertikales Mikroserien-Video auf Smartphone in der Bahn
© Black Forest Labs / Flux

Mikroserien-Plattform aTwist startet in acht Märkten

Die Mikroserien-Plattform aTwist ist am Donnerstag mit zehn Originalserien und kuratierten Lizenzinhalten gestartet, berichtet Reuters.com. Das frühere MicroCo bespiele nun die USA, Großbritannien, Indien, Kanada, Australien, Irland, Neuseeland und die Philippinen. Mikroserien zerlegen eine Geschichte in 40 bis 60 vertikal gedrehte Folgen zu je ein bis drei Minuten. Jeden Donnerstag komme eine neue Serie hinzu; einzelne Episoden gebe es gratis mit Werbung, ganze Staffeln gegen „Coins“ oder Abo. Marktforscher Omdia erwarte für das Format in diesem Jahr allein in den USA 1,5 Mrd. Dollar Umsatz.

etailment04.09.262 Min.
Content-Creatorin präsentiert Produkt vor Kamera im Homestudio mit Paketen im Hintergrund
© Black Forest Labs / Flux

Youtube bringt Shopping-Provisionen nach Deutschland

Youtubes „Shopping-Affiliate-Programm“ startet jetzt auch in Deutschland, meldet Heise.de. Creator im Partnerprogramm könnten Produkte von Online-Händlern markieren und erhielten im Verkaufsfall Prozente. Die Provisionshöhe könnten die Händler pro Produkt festlegen. Momentan gehe der volle Satz an die Creator. Zum Start mit dabei seien About You, Bonprix, Home24, Kaufland, Mediamarkt-Saturn, Otto, Shop-Apotheke, Tchibo, Thalia und XXXLutz.

etailment04.09.262 Min.
Frau wählt sorgfältig wenige Beauty-Produkte für kuratierten Online-Shop aus
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Beauticate startet Marktplatz

Die australische Beauty-Plattform Beauticate hat ihr Online-Magazin neu aufgelegt und mit dem „Beauticate Shop“ einen eigenen Marktplatz gestartet, meldet Retailnews.asia. Statt Sortimentstiefe, Bewertungen und Empfehlungsalgorithmen setze das Unternehmen auf redaktionell ausgewählte Produkte. Gründerin Sigourney Cantelo, früher Beauty-Direktorin bei der australischen Vogue, betreibe das Magazin seit 2014. Über den eigenen Verkauf wolle Beauticate Umsätze unmittelbar bei der Leserschaft erzielen, statt sie über Affiliate-Links an Dritte weiterzureichen.

etailment04.09.262 Min.
3D-Illustration: Shop-Karten verblassen unter dominantem KI-Suchantwort-Panel
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Top-Shops verlieren 16,7 Prozent Sichtbarkeit

Die organische Sichtbarkeit der 2.500 umsatzstärksten deutschen Online-Shops sinkt erstmals seit Jahren, und zwar um 16,7 Prozent, zeigt eine Studie von Sistrix. Google spiele die KI-Übersichten dreimal so oft aus wie im Vorjahr, bei 14,2 Prozent der Keywords. Mittlerweile lösten bereits 69,7 Prozent der Recherchesuchen eine KI-Antwort aus, bei Kaufsuchen seien es bislang aber nur 0,2 Prozent. Trotzdem: Wer aus der Vergleichsphase verschwinde, fehle später auch in der Kaufentscheidung.

Björn Böer03.09.262 Min.
Marketing-Team produziert Produktcontent für steigende Social-Media-Werbebudgets im E-Commerce
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Händler erhöhen ihr Meta-Budget drastisch

Online-Händler haben ihre Ausgaben für Werbung auf Facebook und Instagram binnen eines Jahres um 70 Prozent hochgefahren, besagt eine Pressemitteilung von Emplifi. Der Median je Meta-Konto sei von 16.426 auf 27.966 Dollar geklettert. Billiger werde die Werbung dadurch nicht, wohl aber ergiebiger: Der einzelne Klick koste 13,3 Cent und damit 18 Prozent weniger als im Vorjahr; die Klickrate steige um 29 Prozent. Keine andere Branche kaufe momentan Klicks so günstig ein wie der E-Commerce.

etailment03.09.263 Min.
Handgewickeltes Paket zwischen anonymen Versandkartons symbolisiert falsche Regionalität von Fake-Shops
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„Anna aus Berlin“ sitzt in Wyoming

Betrüger tarnen Fake-Shops zunehmend als regionale Familienbetriebe, berichtet NW.de. Es gebe ein bestimmtes Muster: Adressen aus Vorname und Stadt wie „anna-berlin.de“. Als Hintergrund diene beispielsweise eine angebliche Geschäftsaufgabe und im Frontend gebe es Rabatte bis zu 80 Prozent. Im Impressum fänden sich dann oft Adressen in Wyoming oder Hongkong, die Rücksendung führe nach Fernost. Die Ware überzeuge selten und hohe Rücksendekosten entwerteten das Widerrufsrecht.

etailment03.09.262 Min.
Verkäuferin präsentiert Produkt vor Kamera in professionellem Livestream-Shopping-Studio
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US-Livestream-Shopping legt 35 Prozent zu

Livestream-Shopping in den USA soll dieses Jahr knapp 20 Mrd. Dollar umsetzen, rund 35 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet Businessinsider.com. Tiktok und Whatnot trieben das Geschäft: Tiktok habe seine Livestream-Umsätze im ersten Halbjahr mehr als verdoppelt, Whatnot erreiche eine Bewertung von 20 Mrd. Dollar. Billig ist die Video-Reichweite aber nicht: Whatnot nimmt vier bis acht Prozent Kommission, Tiktok Prozent sechs plus Zahlungsgebühren. Zum Vergleich: In China setze Livestreaming 2026 voraussichtlich 1.100 Mrd. Dollar um.

etailment02.09.263 Min.
Marketing-Managerin analysiert konzentriert Werbekampagnen-Daten am Bildschirm im Büro
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FTC bringt Amazons Anzeigenauktion vor Gericht

Die US-Handelsbehörde FTC und 22 Bundesstaaten verklagen Amazon wegen überhöhter Werbepreise, berichtet Insurancejournal.com. Seit 2019 habe der Konzern die Auktionspreise seiner drei Anzeigenformate „heimlich aufgebläht“ und 1,2 Mio. Werbekunden zu viel berechnet. Zudem habe Amazon Preise und Bedingungen unzureichend offengelegt. Amazon halte dagegen: Die Behörde verkenne die Auktionslogik, die Klickpreise seien inflationsbereinigt zwischen 2019 und 2024 stabil geblieben. Vielmehr hätten die Auktionen Werbekunden acht Mrd. Dollar gespart.

Björn Böer02.09.263 Min.
Inhaber verpackt sorgfältig Möbelstück im Werkstatt-Versand für Online-Shop-Award
© Black Forest Labs / Flux

Disq und Ntv küren Deutschlands beste Online-Shops

In 96 Kategorien vergeben DISQ und Ntv laut Website den Award „Deutschlands Beste Online-Shops 2026“. 67.348 Kundenurteile zu 900 Unternehmen in 96 Kategorien hätten für 873 Preisträger gereicht. Die Bewertung stütze sich auf Preis-Leistung, Sortiment, Kundenservice, Web-Auftritt, Versand und Rücksendung. Zwischen den Großen, wie Amazon, Otto, Zalando und Ikea, stehen Spezialisten für Massivholzmöbel, Imker-Zubehör, Pokale, Dachbleche und Balkonkraftwerke.

Björn Böer02.09.262 Min.

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