
Niceshops zeigt, wie Nischenhändler wieder skalieren
200 Mio. Euro Umsatz, 20 Prozent Wachstum, IPO-Fantasie: Niceshops liefert Händlern eine Lektion über Spezialisierung, Effizienz und kontrollierte Internationalisierung.
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200 Mio. Euro Umsatz, 20 Prozent Wachstum, IPO-Fantasie: Niceshops liefert Händlern eine Lektion über Spezialisierung, Effizienz und kontrollierte Internationalisierung.

Sheins Börsengang könnte bereits am 19. August stattfinden, berichtet Techinasia.com. Der Fast-Fashion-Händler aus Singapur peile dabei immer noch eine Bewertung zwischen 30 und 40 Mrd. Dollar an. Die schlechten Nachrichten rissen derweil nicht ab: Umsatzwachstum, Kerngewinn und Margen schwächelten, während Handelskosten, Regulierung und Wettbewerb konstant zulegten. 2022 sei Shein noch mit 98,2 Mrd. Dollar bewertet worden, im Jahr darauf nur noch mit 64 Mrd. Dollar.

Punkteprogramme werden zur First-Party-Datenquelle. Händler brauchen dafür nicht mehr Tricks, sondern klare Gegenwerte, Datendiät und sichtbare Regeln.

Der Berliner Concept Store Voo beendet seinen regulären Online-Verkauf und konzentriert sich wieder auf den Laden in Kreuzberg, meldet Retail-News.de. Grund für die Restrukturierung: Binnen eineinhalb Jahren sei der Online-Umsatz um 30 bis 25 Prozent geschmolzen und der Gesamt-Umsatz 2025 um 15 Prozent. Die Website bestehe weiter und biete künftig redaktionelle Inhalte und gelegentliche Drops.

Amazon liefert im englischen Darlington erstmals außerhalb der USA per Drohne, berichtet Retail-News.de. „Prime Air“ beliefere Haushalte im Umkreis von rund zwölf Kilometern mit Artikeln unter 2,2 Kilogramm, im Regelbetrieb innerhalb von 60 Minuten. Die autonome MK30 fliege bis zu 113 km/h schnell und setze Pakete am gewählten Ablageort ab. Für Prime-Mitglieder falle keine Gebühr an.

Der Live-Shopping-Marktplatz Whatnot kommt nach einer neuen Finanzierungsrunde auf eine Bewertung von 20 Mrd. Dollar, meldet Cnbc.com. Binnen eines Jahres habe sich der Wert fast verdoppelt. Wöchentlich strömten über 650.000 neue Nutzer auf die Plattform, das Handelsvolumen übersteige acht Mrd. Dollar. Die Series-G-Runde habe 545 Mio. Dollar gebracht, die vor allem in Verkäufer-Tools und mehr KI fließen sollen. Whatnot halte in den USA einen Anteil von 60 Prozent des Live-Commerce-Markts, auf dem mittlerweile auch Ebay, Fanatics und Tiktok agierten.

Nicht Schnäppchen bei Elektronik oder Luxus, sondern der regelmäßige Wiederkauf von Alltagsprodukten treibt den Online-Handel bis 2030, meldet Retail-News.de. Laut ECDB-Prognosen dürfte die Kategorie Reinigungsutensilien, beispielsweise Wischmopps und Eimer, mit 23,8 Prozent jährlich am stärksten wachsen, gefolgt von Backwaren (20,8 Prozent), Kochboxen (19,1 Prozent) und Pflanzen (16,9 Prozent). Eine Chance für Online-Händler: Wer Abos und automatisierte Nachbestellungen ermögliche, könne Wiederkäufer enger an sich binden.

Rheinland-Pfalz und das Saarland setzen das Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen vorübergehend aus, um die vom Rhein-Niedrigwasser gebeutelten Logistikketten zu entlasten, berichtet Haendlerbund.de. So könnten 40 Lkw rechnerisch ein Binnenschiff ersetzen. Doch der Plan drohe an der Realität zu scheitern: Fahrer müssten die Ruhezeiten dennoch einhalten und dafür an anderen Tagen pausieren. Zudem fehlten rund 100.000 Fahrer.

Alibaba hat mit dem „Accio Sourcing Toolkit“ ein agentisches Plug-in gestartet, das KMU und Solo-Gründer von der Marktanalyse über die Beschaffung bis zur Bestandsüberwachung begleitet, meldet Techinasia.com. Es ergänze die agentische Plattform Accio Work. Kernstück sei die autonome Lieferantenverhandlung: Nutzer legten ihre Anforderungen fest, KI-Agenten handelten anschließend die Konditionen aus und überbrückten dabei auch verschiedene Zeitzonen.

Shein fährt seinen Betrieb in Vietnam ein Jahr nach Anmietung eines riesigen Logistikzentrums drastisch zurück, berichtet Reuters.com. Von ursprünglich 15 Hektar bleibe nur ein Drittel in Nutzung, nur jeder vierte Mitarbeiter werde nicht entlassen. Grund sei das Ende der US-Zollbefreiung für Kleinsendungen sowie ein neuer Zwangsarbeits-Zoll, der Vietnams Vorteil schmelzen lasse. Viele Lieferanten kehrten längst in die südchinesischen „Shein-Dörfer“ zurück, wo Kleinstserien schneller und billiger entstünden.

Die chinesische Reederei Sea Legend nimmt diese Woche den ersten regelmäßigen Container-Liniendienst durch die Arktis auf, meldet Manager-Magazin.de. Das schmelzende Polareis halbiere die Fahrzeit zwischen Ningbo und Felixstowe, die Route umgehe dabei Konfliktzonen wie das Rote Meer. Europäische Reedereien mieden die „Eis-Seidenstraße“ bislang, vor allem wegen des heiklen Ökosystems und ihrer Nähe zu Russland. Ungefährlich wäre sie auch nicht: Laut Allianz sei es in zehn Jahren zu über 500 Schiffsunfällen im Polarkreis gekommen.

GameStop erwägt, seine 56 Mrd. Dollar schwere Übernahmeofferte für Ebay fallenzulassen, berichtet Manager-Magazin.de. Statt eines Zusammenschlusses schwebe dem Videospielhändler nun eine Kooperation vor: Ebay solle GameStops rund 1.600 US-Filialen für den margenstarken Handel mit Sammelkarten nutzen, GameStop im Gegenzug einen Verwaltungsratssitz erhalten. Im Mai habe Ebay eine Offerte über 125 Dollar pro Aktie noch als unglaubwürdig abgewiesen.

Rakuten verbucht erstmals seit sechs Jahren wieder einen Quartalsgewinn von 48,5 Mio. Dollar, meldet Techinasia.com. Der Umsatz aus Internet, Fintech und Mobilfunk sei um 11,6 Prozent auf ein Rekordhoch von 4,2 Mrd. Dollar geklettert. Das lange defizitäre Mobilfunkgeschäft habe seinen Verlust auf 209 Mio. Dollar gedrückt. Die Finanzierung sämtlicher Anleihe-Rückzahlungen für 2026 sei gesichert.

Oxfam feierte auf Ebay Live ein ausverkauftes Debüt, meldet Channelx.world. Über 3.200 Zuschauer hätten zugeschaut und jeder Artikel der einstündigen Show habe einen Käufer gefunden. Neu sei die Hilfsorganisation auf Ebay nicht: Seit 17 Jahren betreibe sie dort einen der größten Charity-Shops. Der Ebay-Live-Umsatz sei im zweiten Quartal rund um das Achtfache gewachsen. In den USA falle das Einladungsverfahren für Verkäufer in über 300 Kategorien.

Der Handelsverband Bayern bietet am 21. August, von 8:30 bis 9:30 Uhr, ein kostenloses Webinar zu Abmahnrisiken im Online-Handel an. Themen sind, wie man fehlerhafte Preisangaben, unzulässige Werbeaussagen oder fehlende Kennzeichnungen im Online-Shop vermeidet und was bei Musik- und Bildnutzung in sozialen Medien zu beachten ist, um nicht Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte zu verletzen. Praxisbeispiele sollen typische Fehler sichtbar machen.

Instacart hat sein Bruttowarenvolumen im zweiten Quartal um 14 Prozent auf 10,35 Mrd. Dollar gesteigert, meldet Retail-News.de. Der Umsatz sei im gleichen Tempo auf 1,04 Mrd. Dollar geklettert, das Werbegeschäft war mit plus 16 Prozent noch flotter. Der operative Cashflow habe sich auf 493 Mio. Dollar mehr als verdoppelt, die Bestellungen seien um neun Prozent gestiegen. Als erster Lebensmittelpartner docke Instacart zudem an Googles Gemini-KI an.

Klaviyo steigerte seinen Umsatz um 26 Prozent und zählt inzwischen über 205.000 Unternehmen zur Kundenbasis, meldet IT-Boltwise.de. Damit nähere sich der Marketing-Automatisierer einer Umsatzlaufzeit von rund 1,5 Mrd. Dollar. Zwar habe sich die Dynamik gegenüber den Vorquartalen abgeflacht, doch neue Partnerschaften mit Warner Music Group und den San Francisco 49ers würden zeigen, dass die eigenen SaaS-Angebote auch bei großen Marken greifen.

Nicht Schnäppchen bei Elektronik oder Luxus, sondern der regelmäßige Wiederkauf von Alltagsprodukten treibt den Online-Handel bis 2030, meldet Retail-News.de. Laut ECDB-Prognosen dürfte die Kategorie Reinigungsutensilien, beispielsweise Wischmopps und Eimer, mit 23,8 Prozent jährlich am stärksten wachsen, gefolgt von Backwaren (20,8 Prozent), Kochboxen (19,1 Prozent) und Pflanzen (16,9 Prozent). Eine Chance für Online-Händler: Wer Abos und automatisierte Nachbestellungen ermögliche, könne Wiederkäufer enger an sich binden.
© Black Forest Labs / FluxDer Live-Shopping-Marktplatz Whatnot kommt nach einer neuen Finanzierungsrunde auf eine Bewertung von 20 Mrd. Dollar, meldet Cnbc.com. Binnen eines Jahres habe sich der Wert fast verdoppelt. Wöchentlich strömten über 650.000 neue Nutzer auf die Plattform, das Handelsvolumen übersteige acht Mrd. Dollar. Die Series-G-Runde habe 545 Mio. Dollar gebracht, die vor allem in Verkäufer-Tools und mehr KI fließen sollen. Whatnot halte in den USA einen Anteil von 60 Prozent des Live-Commerce-Markts, auf dem mittlerweile auch Ebay, Fanatics und Tiktok agierten.

Rheinland-Pfalz und das Saarland setzen das Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen vorübergehend aus, um die vom Rhein-Niedrigwasser gebeutelten Logistikketten zu entlasten, berichtet Haendlerbund.de. So könnten 40 Lkw rechnerisch ein Binnenschiff ersetzen. Doch der Plan drohe an der Realität zu scheitern: Fahrer müssten die Ruhezeiten dennoch einhalten und dafür an anderen Tagen pausieren. Zudem fehlten rund 100.000 Fahrer.

Alibaba hat mit dem „Accio Sourcing Toolkit“ ein agentisches Plug-in gestartet, das KMU und Solo-Gründer von der Marktanalyse über die Beschaffung bis zur Bestandsüberwachung begleitet, meldet Techinasia.com. Es ergänze die agentische Plattform Accio Work. Kernstück sei die autonome Lieferantenverhandlung: Nutzer legten ihre Anforderungen fest, KI-Agenten handelten anschließend die Konditionen aus und überbrückten dabei auch verschiedene Zeitzonen.

Shein fährt seinen Betrieb in Vietnam ein Jahr nach Anmietung eines riesigen Logistikzentrums drastisch zurück, berichtet Reuters.com. Von ursprünglich 15 Hektar bleibe nur ein Drittel in Nutzung, nur jeder vierte Mitarbeiter werde nicht entlassen. Grund sei das Ende der US-Zollbefreiung für Kleinsendungen sowie ein neuer Zwangsarbeits-Zoll, der Vietnams Vorteil schmelzen lasse. Viele Lieferanten kehrten längst in die südchinesischen „Shein-Dörfer“ zurück, wo Kleinstserien schneller und billiger entstünden.

GameStop erwägt, seine 56 Mrd. Dollar schwere Übernahmeofferte für Ebay fallenzulassen, berichtet Manager-Magazin.de. Statt eines Zusammenschlusses schwebe dem Videospielhändler nun eine Kooperation vor: Ebay solle GameStops rund 1.600 US-Filialen für den margenstarken Handel mit Sammelkarten nutzen, GameStop im Gegenzug einen Verwaltungsratssitz erhalten. Im Mai habe Ebay eine Offerte über 125 Dollar pro Aktie noch als unglaubwürdig abgewiesen.
© Black Forest Labs / FluxDie chinesische Reederei Sea Legend nimmt diese Woche den ersten regelmäßigen Container-Liniendienst durch die Arktis auf, meldet Manager-Magazin.de. Das schmelzende Polareis halbiere die Fahrzeit zwischen Ningbo und Felixstowe, die Route umgehe dabei Konfliktzonen wie das Rote Meer. Europäische Reedereien mieden die „Eis-Seidenstraße“ bislang, vor allem wegen des heiklen Ökosystems und ihrer Nähe zu Russland. Ungefährlich wäre sie auch nicht: Laut Allianz sei es in zehn Jahren zu über 500 Schiffsunfällen im Polarkreis gekommen.

Rakuten verbucht erstmals seit sechs Jahren wieder einen Quartalsgewinn von 48,5 Mio. Dollar, meldet Techinasia.com. Der Umsatz aus Internet, Fintech und Mobilfunk sei um 11,6 Prozent auf ein Rekordhoch von 4,2 Mrd. Dollar geklettert. Das lange defizitäre Mobilfunkgeschäft habe seinen Verlust auf 209 Mio. Dollar gedrückt. Die Finanzierung sämtlicher Anleihe-Rückzahlungen für 2026 sei gesichert.

Oxfam feierte auf Ebay Live ein ausverkauftes Debüt, meldet Channelx.world. Über 3.200 Zuschauer hätten zugeschaut und jeder Artikel der einstündigen Show habe einen Käufer gefunden. Neu sei die Hilfsorganisation auf Ebay nicht: Seit 17 Jahren betreibe sie dort einen der größten Charity-Shops. Der Ebay-Live-Umsatz sei im zweiten Quartal rund um das Achtfache gewachsen. In den USA falle das Einladungsverfahren für Verkäufer in über 300 Kategorien.

Der Handelsverband Bayern bietet am 21. August, von 8:30 bis 9:30 Uhr, ein kostenloses Webinar zu Abmahnrisiken im Online-Handel an. Themen sind, wie man fehlerhafte Preisangaben, unzulässige Werbeaussagen oder fehlende Kennzeichnungen im Online-Shop vermeidet und was bei Musik- und Bildnutzung in sozialen Medien zu beachten ist, um nicht Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte zu verletzen. Praxisbeispiele sollen typische Fehler sichtbar machen.
© Black Forest Labs / FluxInstacart hat sein Bruttowarenvolumen im zweiten Quartal um 14 Prozent auf 10,35 Mrd. Dollar gesteigert, meldet Retail-News.de. Der Umsatz sei im gleichen Tempo auf 1,04 Mrd. Dollar geklettert, das Werbegeschäft war mit plus 16 Prozent noch flotter. Der operative Cashflow habe sich auf 493 Mio. Dollar mehr als verdoppelt, die Bestellungen seien um neun Prozent gestiegen. Als erster Lebensmittelpartner docke Instacart zudem an Googles Gemini-KI an.

Klaviyo steigerte seinen Umsatz um 26 Prozent und zählt inzwischen über 205.000 Unternehmen zur Kundenbasis, meldet IT-Boltwise.de. Damit nähere sich der Marketing-Automatisierer einer Umsatzlaufzeit von rund 1,5 Mrd. Dollar. Zwar habe sich die Dynamik gegenüber den Vorquartalen abgeflacht, doch neue Partnerschaften mit Warner Music Group und den San Francisco 49ers würden zeigen, dass die eigenen SaaS-Angebote auch bei großen Marken greifen.