Alle Beiträge

20.937 Beiträge

Modernes Gaskraftwerk in Texas versorgt künftig Amazons KI-Rechenzentren mit Strom
© Black Forest Labs / Flux

Amazon baut sich ein Kraftwerk für die KI

Amazon finanziert in West-Texas ein Gaskraftwerk, das seine KI-Rechenzentren versorgen soll, berichtet FR.de. Die von Pacifico Energy entwickelte „GW Ranch“ solle mit 35 Turbinen bis zu 7,65 Gigawatt liefern und damit mehr als jedes bestehende Gaskraftwerk in den USA und genug für eine Großstadt. Amazon wolle die Kosten selbst tragen, die Stromlieferung sei Anfang 2027 möglich.

Björn Böer10.08.262 Min.
Diverses Entwicklerteam bespricht schnell neue Funktion in hellem, modernem Büro
© Black Forest Labs / Flux

Airbnb halbiert Entwicklungszeit dank KI

Airbnb entwickelt neue Funktionen dank KI deutlich schneller, verzichtet im Kundeninterface aber noch auf große Sprünge, berichtet Techcrunch.com. Die Zeit vom Konzept bis zum Launch sei um 60 Prozent gesunken, KI schreibe inzwischen 60 Prozent des Codes. Im Moment teste das Unternehmen eine KI-Suche, die auf natürliche Spracheingabe und visuelle Ergebnisse setze. Der Support-Bot decke über 50 Sprachen ab und löse knapp 45 Prozent der Fälle ohne menschliches Zutun.

Björn Böer10.08.263 Min.
Jugendlicher legt nachts Smartphone weg, Symbol für neue Meta-Nutzungsregeln
© Black Forest Labs / Flux

Facebook und Instagram sind „öffentliches Ärgernis“: 942 Mio. Dollar

Ein Gericht in New Mexico verurteilt Meta zu 942 Mio. Dollar Strafzahlung und stuft Instagram und Facebook als „öffentliches Ärgernis“ ein, meldet IT-Boltwise.de. Enthalten seien 375 Mio. Dollar Zivilstrafen aus einem März-Urteil sowie ein Abhilfefonds über 567 Mio. Dollar, davon allein 420 Mio. für Therapieangebote. Fünf Jahre lang müsse der Konzern umbauen: höchstens 90 Stunden Nutzung monatlich für Jugendliche, nächtliche Push-Sperre, ausgeblendete Likes, standardmäßig private Profile. Meta gehe in Berufung.

Thomas Rehm10.08.263 Min.
3D-Illustration: Umsatzanteil wird aus offenem KI-Modell abgezweigt
© Black Forest Labs / Flux

Alibaba will für seine KI Umsatzbeteiligung

Alibaba will von großen kommerziellen Nutzern seines kommenden KI-Modells Qwen3.8-Max einen Teil der damit erzielten Umsätze abschöpfen, berichtet Techinasia.com. Die neuen Konditionen sollen mit dem Start nächste Woche greifen. Bislang liefen viele Qwen-Versionen unter offener Apache-Lizenz. Moonshot verlange bei seinem Modell Kimi K3 ab 20 Mio. Dollar Jahresumsatz bereits bis zu 30 Prozent.

Thomas Rehm10.08.262 Min.
Kundin zeigt Smartphone mit Bonusprogramm beim Schuhkauf an der Kasse
© Black Forest Labs / Flux

Deichmann bringt Bonusprogramm nach Deutschland

Deichmann bringt sein kostenloses Kundenbindungsprogramm „Deichmann Plus“ nach Deutschland, wie Merkur.de berichtet. Es benutze eine digitale Karte und habe sich bereits in 13 Ländern bewährt. Mitglieder sammelten Gutscheine nach jedem Einkauf, egal ob in der Filiale, im Online-Shop oder über die App. Andere Vorteile wären exklusive Rabatte, eine digitale Stempelkarte bei Kinderschuhen, Preisgarantie bei nachträglicher Reduzierung und der Umtausch ohne Kassenbon.

Thomas Rehm10.08.263 Min.
3D-Illustration zeigt dominante Glastürme über kleinen Gebäuden als Symbol für Techkonzern-Marktmacht
© Black Forest Labs / Flux

Deutsche fürchten Abhängigkeit von US-Techkonzernen

Zwei Drittel der Deutschen halten den Einfluss großer US-Techkonzerne wie Amazon, Google, Meta und Apple für zu groß, meldet Tagesspiegel.de. In einer YouGov-Umfrage hätten nur 18 Prozent widersprochen. Als Treiber nannten die Befragten die wachsende Abhängigkeit von den USA (63 Prozent), die monopolartigen Strukturen (59 Prozent) sowie die Risiken für den Datenschutz (55 Prozent).

David Wöllenstein10.08.262 Min.
Team packt Modebestellungen im Fulfillment-Center für wachsenden Schweizer Online-Fashion-Handel
© Black Forest Labs / Flux

Schweizer Online-Fashion wächst wieder

Erstmals seit fünf Jahren ist der Schweizer Fashion-Online-Handel wieder gewachsen, berichtet Carpathia.ch – die Umsatzschätzungen schwanken aber zwischen 2,09 und 3,5 Mrd. Franken. Marktführer bleibe Zalando mit 1,82 Mrd. Franken und dem grössten absoluten Zuwachs. Den stärksten relativen Zuwachs habe mit 16 Prozent Shein zu verbuchen; gemeinsam mit Konkurrenten Temu decke man die hohe Nachfrage nach günstiger Mode ab. Best Secret habe H&M überholt, während Bonprix und La Redoute weiter nachgeben mussten.

Björn Böer10.08.263 Min.
Frau verpackt gebrauchte Bücher und CDs für den Second-Hand-Verkauf über Momox
© Black Forest Labs / Flux

Momox startet in den Niederlanden

Der Second-Hand-Marktplatz Momox startet mit eigener Website und App in den Niederlanden, berichtet Ecommercenews.eu. Nach Monaten des Verkaufs über Amazon und Bol habe die Nachfrage die Erwartungen übertroffen. Niederländer könnten nun selbst gebrauchte Bücher, CDs, DVDs und Videospiele über die Plattform anbieten. Damit sei der 2004 gegründete Händler in sechs Ländern aktiv.

Thomas Rehm10.08.262 Min.
Selbständiger Handwerker wartet in leerer Werkstatt auf neue Aufträge
© Black Forest Labs / Flux

Jeder fünfte Kleinstunternehmer bangt ums Überleben

Fast jeder zweite Selbständige in Deutschland klagt über fehlende Aufträge, zeigt eine Ifo-Umfrage. Kunden hielten sich bei der Projektvergabe zurück, während die private Konsumnachfrage gedämpft bleibe. Jeder fünfte Solo-Selbständige sehe seine Existenz akut gefährdet, oft wegen fehlender Reserven für längere Durststrecken. Immerhin: Der Jimdo-Ifo-Geschäftsklimaindex sei im Juli leicht von minus 25,9 auf minus 22,6 Punkte gestiegen.

David Wöllenstein10.08.262 Min.
Logistikfachkraft am Containerhafen symbolisiert Rekord-Exporte im Juni
© Black Forest Labs / Flux

Exporte klettern im Juni auf Rekordhoch

Die deutschen Exporte erreichten im Juni mit 139,3 Mrd. Euro einen historischen Höchststand, teilt das Statistische Bundesamt mit. Gegenüber Mai seien die Ausfuhren um 0,9 Prozent gestiegen, die Importe um 4,4 Prozent auf 123,9 Mrd. Euro. Der Handelsüberschuss schrumpfe damit auf 15,4 Mrd. Euro. Wichtigster Lieferant bleibe China: Von dort stammten Waren im Wert von 16,5 Mrd. Euro, was einem Zuwachs von 9,1 Prozent entspreche.

Björn Böer10.08.263 Min.
Illustration: Eine große Glaskugel überragt viele kleine Glaswürfel als Sinnbild für Marktmachtmissbrauch
© Black Forest Labs / Flux

Klage über fünf Mrd. Pfund gegen Google UK

Eine Sammelklage über fünf Mrd. Pfund gegen Google darf vor die RIchter, wie das britische Wettbewerbsgericht laut Channelx.world entschied. Google habe seine Marktmacht bei der Suche missbraucht, um die Werbepreise für rund 900.000 britische Firmen hochzutreiben, so der Vorwurf. Betroffene Unternehmen müssten sich der Klage nicht eigens anschließen, sondern seien automatisch dabei. Google habe vergeblich versucht, diesen Verfahrensweg zu verhindern.

Thomas Rehm07.08.262 Min.
Frau bezahlt konzentriert am Tisch neben geöffnetem Auslandspaket mit Kleidung
© Black Forest Labs / Flux

Am Checkout entscheidet sich der Auslandskauf

Am Checkout entscheidet sich der grenzüberschreitende Modeverkauf, berichtet Fashionunited.com. Zwar shoppten 32 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Monat im Ausland, doch Versandkosten (48 Prozent), lange Lieferzeiten (44 Prozent) und Zölle (36 Prozent) schreckten sie ab. Kunden erwarteten, die Gesamtkosten vorab zu wissen und verlangten vertraute Zahlungsarten – Paypal führe mit 49 Prozent – sowie klare Lieferangaben.

David Wöllenstein07.08.263 Min.
Verkäuferin verpackt handgefertigte Produkte in hellem Studio als Symbol für Etsys Marktplatzwachstum
© Black Forest Labs / Flux

Etsy streicht 220 Stellen und hebt die Prognose an

Etsy entlässt rund 220 Beschäftigte, etwa zwölf Prozent der Belegschaft, berichtet Cnbc.com. Der Schritt diene nicht dem Sparen, sondern einer schlankeren Struktur und sei nicht durch KI verursacht. Betroffen seien vor allem Produkt- und Entwicklungsteams. Trotz eines Nettoverlusts von 46,65 Mio. Dollar, belastet durch den Depop-Verkauf an Ebay, sei der Kernmarktplatz um 9,3 Prozent gewachsen. Etsy hebe die Jahresprognose an und erwarte nun Wachstum im mittleren einstelligen Bereich statt zuvor im niedrigen einstelligen.

Björn Böer07.08.263 Min.
Mitarbeiterin scannt Pakete im Logistikzentrum, Symbolbild zu Mercado Libres Versandkosten
© Black Forest Labs / Flux

Mercado Libre gewinnt zum dritten Mal weniger

Mercado Libres Gewinn sank im zweiten Quartal, das dritte Mal in Folge, auf jetzt 466 Mio. Dollar, meldet Reuters.com. Das seien elf Prozent weniger als im Vorjahr, aber trotzdem mehr als Analysten erwartet hätten. Die Gründe seien der teure Gratisversand in Brasilien und Rückstellungen fürs Kreditkartengeschäft. Der Umsatz kletterte dagegen um 50 Prozent auf ein Rekordhoch von 10,2 Mrd. Dollar. Das Unternehmen betreibt Lateinamerikas größten Online-Marktplatz sowie den Zahlungsdienst Mercado Pago.

David Wöllenstein07.08.262 Min.
Arbeiter beladen nachts ein Frachtflugzeug mit Paketen, LKWs warten auf dem Rollfeld
© Black Forest Labs / Flux

Cainiao verspricht Paketzustellung in drei Tagen

Die Alibaba-Tochter Cainiao startet den Cross-Border-Dienst „Global Three-Day Delivery“, meldet Aircargonews.net. Pakete sollten künftig ihr Ziel auf 15 Routen zwischen China, Europa und dem Nahen Osten binnen drei Kalendertagen erreichen können. Dies würde durch rund 170 wöchentliche Charterflüge und über 2.300 Lkw-Verbindungen möglich. Cainiao verspreche Händlern damit geringeren Lagerdruck und besseren Cashflow. WorldACD meldete unlängst, dass das Frachtvolumen zwischen Hongkong und Europa aufgrund der neuen Zollregeln spürbar zurückgegangen sei.

Björn Böer07.08.263 Min.
Entwickler pausiert nachdenklich am Arbeitsplatz als Sinnbild für bewussten KI-Ressourceneinsatz
© Black Forest Labs / Flux

„Tokenmaxxing“: Microsoft zieht die Kostenbremse

Microsoft ermahnt seine Belegschaft in einem internen Memo, weniger Geld für KI-Tokens zu verbrennen, berichtet Golem.de. Manche Ingenieure gäben monatlich mehrere hundert bis mehrere tausend Dollar aus, zitiere 404 Media aus der E-Mail. „Tokenmaxxing“ sei nicht das Ziel, schreibe dort VP Jay Parikh; künftig behandle man Token-Ausgaben wie jede andere knappe Ressource. Microsoft verdiene mit seinen KI-Produkten selber durch Token-basierte Geschäftsmodelle.

Thomas Rehm07.08.262 Min.

Trending Morning Briefing

Mehr Morning Briefings

Jetzt reinhören

Alle Podcasts
Morning Briefing

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

10.800+ Entscheider lesen das Morning Briefing · ≈ 50 % Öffnungsrate

  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.