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Abstrakte Glas-Ranking-Stufen symbolisieren Deutschlands Platz 17 im EU-Digitalranking
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EU-Digital-Ranking: Deutschland auf Platz 17

Deutschland belegt im neuen Digitalisierungsranking des Bitkom nur Platz 17 von 27 EU-Ländern, nach Rang 14 im Vorjahr. Allgemein digitalisierten die kleineren Länder schneller, Dänemark stehe an der Spitze. Unter den fünf größten EU-Staaten liege Deutschland immerhin, nach Spanien, auf Rang zwei. Die Digitalisierung der deutschen Unternehmen schneide relativ gut ab (Platz elf, im Vorjahr acht), aber die Verwaltung liege nur auf Platz 22.

David Wöllenstein04.08.263 Min.
Leerer Ladeneinzelhandel neben boomendem Versandhandel-Lager mit Paketpackern
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Einzelhandel schrumpft, E-Commerce wächst

Der Einzelhandelsumsatz sank im Juni real um 1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat, meldet das Statistische Bundesamt. Zum Vorjahresmonat habe das Minus real 0,2 Prozent betragen. Der Internet- und Versandhandel dagegen trotze dem Trend: real 0,4 Prozent mehr als im Mai, im Jahresvergleich sogar 4,9 Prozent Zuwachs. Über das gesamte erste Halbjahr liege der Einzelhandel real 0,7 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Thomas Rehm04.08.263 Min.
Lagermitarbeiterin entdeckt Diskrepanz zwischen Regalbestand und digitalen Lagerdaten
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USA: Falsche Bestände kosten 400 Mrd. Dollar Umsatz

Falsche Bestandsdaten kosten den amerikanischen Handel jährlich rund 400 Mrd. Dollar, meldet Retaildive.com. Laut einer Studie der Auburn University liege die durchschnittliche Bestandsgenauigkeit der Lagerverwaltung bei nur 65 Prozent. Doch schon zwei Prozent bedeuteten bei 20.000 Verkäufen rund 400 Fehlbestellungen. Ein Fünftel der Kundschaft ginge so verloren. Retouren verschärften das Problem zusätzlich: Deren Zahl habe sich seit 2019 beinahe verdoppelt, was zu immer größeren „Phantombeständen“ führe.

Thomas Rehm04.08.262 Min.
Mitarbeiterin holt Paket im Store, Lieferbote wartet draußen auf Roller
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Blibli: mehr Umsatz, mehr Filialen, schnellere Lieferung

Die indonesische Omnichannel-Plattform Blibli hat seinen Nettoumsatz im ersten Halbjahr um 55 Prozent auf 816 Mio. Dollar gesteigert, meldet Techinasia.com. Der Umsatzanteil je Transaktion sei von 8,6 auf 9 Prozent geklettert. Im zweiten Quartal seien 36 Filialen hinzugekommen, Ende Juni habe das Netz aus 439 Standorten bestanden. Zusätzlich habe Blibli eine Priority-Lieferung gestartet, die innerhalb von 30 Minuten nach der Bezahlung zustelle.

David Wöllenstein03.08.262 Min.
Kundin nimmt Paket entgegen, Symbolbild für Flipkarts neuen Pay-Later-Dienst
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Flipkart lässt Indiens Kunden jetzt später zahlen

Flipkart hat seinen Kreditdienst „Flipkart Pay Later“ in den Checkout integriert, meldet Tribuneindia.com. Kunden könnten Zahlungen aufschieben oder aufteilen: bis zu 30 Tage Aufschub, drei Raten oder Monatsraten über drei bis zwölf Monate für teurere Anschaffungen wie Smartphones oder Möbel. Der Dienst laufe über Flipkart, Myntra und Flipkart Minutes. Kreditentscheidungen stützten sich auf Transaktionshistorie, Kaufmuster und Plattformverhalten.

Björn Böer03.08.262 Min.
Techniker inspiziert Serverreihen in modernem Rechenzentrum als Sinnbild für Amazons KI-Investition
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Amazon schaufelt 220 Mrd. Dollar in die KI-Zukunft

Amazon hebt seine diesjährigen Technikinvestitionen auf 220 Mrd. Dollar an, berichtet ABCNews.com. Der Löwenanteil fließe in KI, bedingt auch durch die Verteuerung bei Speicherchips. Selbst diese Summe könne die Nachfrage nicht decken. Im zweiten Quartal sei der Nettogewinn auf 62,65 Mrd. Dollar geklettert und die Cloud-Sparte AWS um 37 Prozent gewachsen – das schnellste Tempo seit 18 Quartalen.

David Wöllenstein03.08.262 Min.
3D-Illustration einer überlaufenden Budgetanzeige als Symbol für explodierende KI-Kosten
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Amazons KI-Projekte: 2,5 Mio. Dollar in den Sand gesetzt

Fehlerhafte KI-Projekte kosteten Amazon rund 2,5 Mio. Dollar, meldet T3N.de. Den größten Brocken habe ein Abgleich von Autoren-Daten mit Shop-Angeboten auf Basis von Anthropics Claude Sonnet gekostet. Fünf Monate sei niemandem aufgefallen, dass das Projekt sein Budget um 860 Prozent überschritt und Kosten von 1,8 Mio. Dollar produzierte. Zum Einsatz sei es nie gekommen. Schuld seien Token-Abrechnung, teure Modelle und zu anfragefreudige KI-Agenten. Amazon verkaufe per AWS selbst Werkzeuge gegen solche Kostenfallen.

David Wöllenstein03.08.263 Min.
Frau fotografiert gebrauchtes Kleidungsstück für Online-Wiederverkauf in modernem Zuhause
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Online-Fashion verliert an Schwung

Mode bleibt mit rund 20 Prozent der Online-Konsumausgaben in Westeuropa die zweitgrößte E-Commerce-Kategorie hinter Hi-Tech, meldet NielsenIQ.com. Doch: Während der Gesamtmarkt um fünf Prozent zulegen konnte, sei die Online-Mode nur auf drei Prozent gekommen. Vorsichtigere Käufer bremsten das Tempo. Der Markt zersplittere hauptsächlich zwischen Zalando, Amazon, Vinted, Shein, Temu und Tiktok Shop. Second-Hand habe sich mittlerweile vom Nischenphänomen zum strukturellen Treiber gemausert, besonders bei jüngeren Kunden, die Neues und Gebrauchtes selbstverständlich miteinander mischten.

Björn Böer03.08.263 Min.
Kundin holt Auto an gläserner Fahrzeug-Abholstation eines Online-Gebrauchtwagenhändlers ab
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Gebrauchtwagen online: Carvana meldet 52 Prozent Plus

Die US-Gebrauchtwagen-Plattform Carvana steigerte ihren Umsatz im zweiten Quartal auf 7,376 Mrd. Dollar und damit um 52 Prozent, berichtet IT-Times.de. Das operative Ergebnis sei auf 680 Mio. Dollar geklettert, nach 511 Mio. im Vorjahr. Unter dem Strich habe Carvana 513 Mio. Dollar verdient. Allerdings dämpfe ein schwacher Ausblick die Freude über die Zahlen.

Thomas Rehm03.08.262 Min.
Indiens Quick Commerce liefert zu viel Abgelaufenes
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Indiens Quick Commerce liefert zu viel Abgelaufenes

Mehr als jeder zweite Nutzer indischer Quick-Commerce-Apps hat schon abgelaufene oder fast abgelaufene Ware erhalten, meldet Timesnownews.com. 18,9 Prozent hätten bereits verfallene Produkte bekommen, 33,5 Prozent knapp vor Ablauf stehende. Herstellungs- und Ablaufdaten fehlten in vielen Produktlisten komplett. Auf Nachfragen schwiegen Anbieter wie Blinkit, Zepto und Swiggy Instamart bislang.

Thomas Rehm03.08.263 Min.
Bürgerin identifiziert sich per Smartphone-NFC an Behördenschalter für EUDI-Wallet
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Regierung hält am EUDI-Wallet fest

Die Bundesregierung hält am Start der EUDI-Wallet zum 2. Januar 2027 fest und weist Berichte über chaotische Steuerung und drohende Zielverfehlungen zurück, berichtet Heise.de. Das schrittweise, agile Vorgehen sei kein Zeichen von Orientierungslosigkeit, sondern Standard bei IT-Großprojekten. Wichtige Meilensteine seien erreicht. Zunächst könnten Bürger sich online ausweisen und den digitalen Führerschein hinterlegen; Signatur, Bezahldienste und Bildungsnachweise folgten stufenweise. Eine zentrale Datenspeicherung entfalle. Die Nutzung bleibe freiwillig.

Björn Böer03.08.263 Min.
3D-Illustration: wachsende KI-Serverstrukturen neben schrumpfendem Cashflow-Symbol bei Meta
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Metas Cashflow schrumpft, die KI-Rechnung wächst

Metas boomendes Werbegeschäft finanziert einen milliardenschweren KI-Ausbau, der Anleger zunehmend verunsichert, meldet Heise.de. Der Umsatz sei im Jahresvergleich um 28 Prozent auf den Rekord von 60,8 Mrd. Dollar geklettert. Zugleich stelle der Konzern für das laufende Quartal nur 61 bis 64 Mrd. Dollar in Aussicht und hebe seine KI-Investitionen weiter an. Der freie Cashflow sei um 91 Prozent auf 784 Mio. Dollar geschrumpft. Eine Gefahr könnten auch Rechtsverfahren darstellen: Vier US-Bundesstaaten forderten bis zu 1,4 Bio. Dollar, da sie Meta-Plattformen für suchterregend hielten.

Thomas Rehm31.07.263 Min.

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