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Illustration gleich großer Glaspanels symbolisiert faire Behandlung im digitalen Markt
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DMA-Strafzettel für Google: 890 Mio. Euro

Die EU-Kommission verhängt 890 Mio. Euro Strafe gegen Google wegen Verstößen gegen den Digital Markets Act, berichtet Zeit.de. Der Konzern habe eigene Dienste wie Hotelsuche und Sportergebnisse in farbigen Boxen prominenter platziert als die der Konkurrenz und App-Entwickler bei Google Play daran gehindert, auf günstigere Angebote anderswo zu verweisen. Google halte dagegen, man müsse nun von Nutzern geschätzte Echtzeit-Funktionen abschalten. Binnen 60 Tagen habe der Konzern nachzubessern, sonst drohten Strafen bis zu fünf Prozent des Weltumsatzes.

Björn Böer24.07.263 Min.
Mitarbeiterin ordnet Parfümflakons im modernen Beauty-Store ein
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Notino: Elf Prozent Plus dank Endspurt

Notino hat seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 11,5 Prozent auf 1,76 Mrd. Euro gesteigert, meldet Ecommercenews.eu. Der Omnichannel-Beauty-Händler aus Tschechien habe seine Erlöse seit 2021 mehr als verdoppelt und beliefere über 40 Mio. Kunden in 27 Märkten. Polen steuere 15 Prozent bei, und läge somit vor Tschechien und Italien. Nach schwächerem Jahresverlauf sei das Wachstum Anfang des Jahres, am Ende des Geschäftsjahres, auf 27 Prozent geklettert.

Björn Böer24.07.262 Min.
Frau blickt nachdenklich auf Laptop-Bildschirm einer Trading-Plattform am Küchentisch
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Trading-Plattform stiehlt 1,17 Mio. Euro

Kriminelle sollen 24 Menschen aus sieben Bundesländern um 1,17 Mio. Euro erleichtert haben, berichtet Heise.de. Auf professionell gestalteten Trading-Plattformen hätten sie Finanzprodukte und Derivate angeboten, fiktiven Handel simuliert und Scheingewinne in den Nutzerkonten angezeigt. Ausgezahlt worden sei kein Cent. Eine Beschuldigte, die für rund 100.000 Euro Entlohnung von 2021 bis 2023 als formelle Geschäftsführerin die nötigen Firmenkonten bereitstellte, befände sich in Untersuchungshaft.

Björn Böer24.07.263 Min.
Mitarbeiter kontrolliert autonome Roboterarm-Anlage mit Hand nahe Stopp-Taste im Lager
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Vertrauen fehlt: 61 Prozent bremsen autonome KI aus

Beschäftigte nutzen KI täglich, lassen sie aber ungern von der Leine, meldet Techradar.com. Laut einer TeamViewer-Studie lehnten 61 Prozent eigenständiges Handeln der Software ab, nur 35 Prozent gäben ihr freie Hand – davon wiederum 71 Prozent ausschließlich für klar umrissene Aufgaben. Die Befragten wünschten sich zur Vertrauensbildung allgemein Sicherheit und Datenschutz und konkret: Benachrichtigung vor wichtigen Änderungen der KI, Einhaltung von Zugriffsbeschränkungen, Monitoring-Tools und eine Rückgängig-Funktion.

Björn Böer23.07.262 Min.
Lagerregal mit einzelnem Spotlight auf ausgewählten Produkten symbolisiert bezahlte Sichtbarkeit bei Amazon
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Amazon: Niedrige Preise, teure Suchergebnisse

Amazon reklamiert für 2025 im Schnitt 14 Prozent niedrigere Online-Preise als andere große US-Händler, meldet Haendlerbund.de. Über 50 Mrd. Dollar hätten Kunden weltweit durch Deals und Coupons gespart, belegt durch eine nicht genannte Analyse. Die Zusage gelte sowieso nur für Amazon-Produkte, obwohl über 60 Prozent der Artikel von Drittanbietern stammten. Parallel sei auch das Werbegeschäft des Konzerns auf 68,6 Mrd. Dollar gewachsen, anders ausgedrückt: Die Sichtbarkeit auf dem Marktplatz hänge für die Händler zunehmend vom Marketing-Budget ab.

David Wöllenstein23.07.262 Min.
Mitarbeiter scannt Paket im Logistik-Hub für internationalen Versand ohne Zollaufwand
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Ebay nimmt britischen Händlern den Zoll ab

Ebay bringt sein International-Shipping-Programm ab August nach Großbritannien, berichtet Channelx.world. Auslöser sei die Nachfrage: Laut Ebay kämen die kräftigsten Zuwächse der vergangenen zwölf Monate aus Australien, Deutschland und der Schweiz. Heimische Verkäufer lieferten künftig nur noch an einen britischen Hub, Ebay übernehme danach Zoll, Abgabenberechnung, Versand und After-Sales. Internationale Verkaufsgebühren entfielen, das bisherige „Global Shipping Programme“ werde eingestellt.

Björn Böer23.07.262 Min.
Content-Team bespricht Richtlinien gegen KI-generierten Social-Media-Müll im modernen Büro
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Social-Media-Plattformen gehen gegen KI-Müll vor

Die großen Social-Media-Plattformen gehen gegen den zunehmenden KI-Müll (AI Slop) vor, berichtet Businessinsider.com. Youtube präzisiere seine Regeln gegen „unauthentische Inhalte“: KI zum Erzählen werde belohnt, generische Massenware verliere die Monetarisierung. Substack habe angekündigt, KI-Anteile in Texten für Leser sichtbar zu machen, allerdings könnten Autoren den verwendeten Detektor Pangram auch abschalten. Tiktok und Pinterest bauten hauptsächlich darauf, dass ihre Creator die Inhalte richtig kennzeichneten; beide böten Nutzern einen Schieberegler für die Menge gezeigter KI-Inhalte. Meta labele auf Facebook, Instagram und Threads selbst, seit Juni auch die Werbung.

David Wöllenstein23.07.262 Min.
Fachkraft geht durch Lagerhalle mit hohen Palettenreihen für B2B-Großhandel
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B2B dreimal größer als B2C

Der globale B2B-Online-Handel übertrifft den Verkauf an Endkunden um mehr als das Dreifache, meldet Marketscale.com unter Berufung auf DHL. Fast die Hälfte aller Beschaffungsentscheidungen des Marktes träfen inzwischen Millennials, die mit dem E-Commerce aufgewachsen seien und hohe Erwartungen mitbrächten. Wer aber schlicht einen Konsumenten-Checkout nachbaue, werde an Palettenware, Staffelpreisen und mehrstufigen Freigaben scheitern. Schneller als markeneigene Portale wie beispielsweise Boeings Modification Marketplace wüchsen horizontale Marktplätze wie Amazon Business und Alibaba.

Thomas Rehm23.07.263 Min.
Hände ordnen Möbelbauteile präzise – Sinnbild für Ikeas strukturierte Daten in KI-Antworten
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Ikea schraubt sich in KI-Antworten

Ikea taucht bevorzugt in KI-Antworten auf, weil der Möbelkonzern seine Daten wie seine Aufbauanleitungen strukturiert hat, berichtet Manager-Magazin.de. Vertrauen entstehe im KI-Zeitalter technisch – durch Datenqualität statt Markenbekanntheit. Sprachmodelle bewerteten, wie konsistent und eindeutig Informationen vorliegen. Präsenz sichere sich, wer Inhalte laufend aktualisiere und indexieren lasse. Diffus positionierte Marken würden verwechselt oder ignoriert. Ikea kommuniziere pragmatisch und unaufgeregt, also spiegele die KI das genauso wider.

Thomas Rehm23.07.263 Min.
Diverses Fintech-Team bespricht Zahlungsinfrastruktur an Bildschirm im modernen Büro
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Fintechs setzen 650 Mrd. Dollar um

Fintech-Unternehmen erzielten 2025 einen Umsatz von 650 Mrd. Dollar, was einem Zuwachs von 21 Prozent entspricht, zeigt CNBCs neue Liste der Top 500. Der Markt sei im Wandel: Weg von unprofitablen Konsumenten-Start-ups, hin zur B2B-Infrastruktur; so wandelten sich etwa Revolut und Klarna zu richtigen Banken. Angesichts schärferer Kontrollen etabliere sich Regulierungstechnologie als wichtiger Teilbereich. Auch die Geografie verschiebe sich: Obwohl die USA noch dominierten, gewönnen asiatische Märkte und Lateinamerika rasant an globaler Bedeutung.

David Wöllenstein23.07.262 Min.
Fulfillment-Lager mit vollen und leeren Regalen symbolisiert Stagnation im rumänischen Online-Handel
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Rumäniens E-Commerce stagniert

Nach Jahren beeindruckenden Wachstums stagnierte Rumäniens Online-Handel im ersten Halbjahr, berichtet Romania-Insider.com. Die Anzahl der Bestellungen verharre auf Vorjahresniveau, der Umsatz legte nominal nur vier Prozent zu, was bei über zehn Prozent Inflation eine rote Zahl ergäbe. Immerhin kletterte der durchschnittliche Bestellwert auf 57 Euro. Elektronik zog mit 42 Prozent Umsatzplus allen anderen Kategorien davon, Beauty rutschte um 20 Prozent ab. Für 2026 würde ein Volumen von 8,5 Mrd. Euro erwartet.

Thomas Rehm23.07.262 Min.
Junge Frau blickt enttäuscht auf ihr Smartphone, nachdem Bots ihr die Konzertkarten weggeschnappt haben
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Online-Tickets: Fans gegen Bots chancenlos

Rund 200 Musiker, Veranstalter und Crewmitglieder haben sich in einem offenen Brief an die Bundesregierung gegen den Ticketzweitmarkt gestellt, berichtet Spiegel.de. Bots professioneller Händler kauften ganze Kontingente Sekunden nach Erscheinen auf, danach tauchten die Karten bei Viagogo, Stubhub, Ticombo, Ticketbande oder Vivid Seats für ein Vielfaches wieder auf. Oft würden außerdem Countdowns und Warteschlangen den Druck auf die Fans künstlich erhöhen.

Thomas Rehm23.07.262 Min.
3D-Illustration: Lupe über stilisiertem Ladenmodell symbolisiert EU-Prüfung der JD.com-Übernahme
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Ceconomy: Brüssel nennt JD.com seine Bedenken

Die EU-Kommission hat JD.com eine formelle Begründungserklärung zur geplanten Ceconomy-Übernahme zugestellt und benennt erstmals konkret ihre Einwände, berichtet Cashys Blog. Im Zentrum stehe der Verdacht, chinesische Staatshilfen wie Vorzugsfinanzierungen oder Steuervergünstigungen hätten das Angebot für die Mediamarkt-Saturn-Mutter überhaupt erst ermöglicht und könnten später den Binnenmarkt verzerren. JD.com hingegen verweise auf private Bankkredite und eigene Mittel. Die vertiefte Prüfung laufe bis zum 2. Oktober.

David Wöllenstein23.07.262 Min.
Frau gibt Amazon-Retoure an Tankstelle ab und tankt mit Rabattgutschein
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Amazon belohnt Retouren mit Benzin

Amazon vergütet Retouren neuerdings an der Zapfsäule: Wer sein Paket an einer teilnehmenden Enilive-, Eni- oder Agip-Tankstelle abgibt, kassiert einen Coupon über fünf Cent Rabatt pro Liter Kraftstoff, meldet Cashys Blog. Karton und Label wären unnötig, die Originalverpackung und ein QR-Code auf dem Smartphone genügten. Einlösbar sei der Gutschein bei Tankfüllungen zwischen 30 und 80 Litern. Die Aktion laufe bis Mitte Oktober.

Björn Böer23.07.262 Min.
Kundin durchstöbert nachhaltige Modeboutique mit natürlichen Materialien und kuratierter Kleiderstange
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Reformation strebt an die Börse

Die amerikanische Modemarke Reformation strebt an die New Yorker Börse, berichtet Retail-News.de. Rund 90 Prozent ihres Umsatzes zögen die Nachhaltigkeits-Spezialisten aus dem Online-Handel und dem D2C-Geschäft der eigenen Läden. Unter dem Kürzel „REF“ wolle man bis zu 239 Mio. Dollar einsammeln und eine Bewertung von einer Mrd. Dollar erreichen. Im Geschäftsjahr 2025 habe Reformation 507 Mio. Dollar umgesetzt und 12,6 Mio. Dollar verdient.

Björn Böer22.07.263 Min.
Techniker digitalisiert Bücher in modernem Archiv, Symbolbild zu Anthropic-Urheberrechtsvergleich
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Raubkopierte Bücher: Anthropic zahlt 1,5 Mrd. Dollar

Eine Bundesrichterin in San Francisco hat Anthropics Vergleich über 1,5 Mrd. Dollar im KI-Urheberrechtsstreit genehmigt, meldet Engadget.com. Autoren hätten dem Unternehmen 2024 vorgeworfen, raubkopierte Werke zum Training seiner Claude-Modelle genutzt zu haben. Das Training selbst gelte zwar durchaus als Fair Use, doch die Speicherung von 7 Mio. Büchern in einer zentralen Bibliothek als Rechtsverletzung. Der Vergleich decke über 480.000 Werke ab; Autoren erhielten rund 3.000 Dollar pro Werk, Anthropic müsse außerdem die Kopien vernichten.

Björn Böer22.07.263 Min.

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