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Person geht durch engen Gang zwischen hohen Warenstapeln im Lager als Sinnbild der Zahlungs-Zwickmühle
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Händler in der Zahlungs-Zwickmühle

Deutsche Unternehmen warten immer länger auf ihr Geld, zitiert Haendlerbund.de eine Untersuchung der Allianz Trade. Kunden ließen sich durchschnittlich 55 Tage Zeit, während Betriebe ihre Lieferanten schon nach 35 Tagen bezahlten. Der Kapitalumschlag dauere in Deutschland 79 Tage, zwölf mehr als im globalen Schnitt, und könne in diesem Jahr sogar auf 83 Tage steigen. Zusätzlich binde die Vorratshaltung gegen Lieferengpässe Kapital, das dann bei Investitionen fehle.

Björn Böer22.07.262 Min.
Techniker geht durch modernen europäischen Rechenzentrumsflur mit GPU-Serverracks
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Microsofts Milliarden für Mistral

Microsoft steckt Milliarden in Mistrals Recheninfrastruktur in Europa, berichtet Reuters.com. Azure-Kunden könnten künftig Software über Mistrals französische Rechenzentren entwickeln, was regulierten Branchen eine Alternative zur US-kontrollierten Infrastruktur biete. Mistral bringe seine Modelle Medium 3.5 und OCR 4 in Microsofts Foundry ein, Medium 3.5 zusätzlich in Copilot Studio. Das Streben nach einer „souveränen“ europäischen KI sei durch die jüngste US-Entscheidung, den Zugang zu zwei Anthropic-Modellen zu pausieren, noch dringlicher geworden.

Thomas Rehm22.07.262 Min.
Anwälte verhandeln in modernem Konferenzraum über Apple Kartellstreit und außergerichtliche Einigung
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Kartellstreit: Apple sucht außergerichtliche Einigung

Apple lotet eine außergerichtliche Einigung im US-Kartellverfahren um sein iPhone-Ökosystem aus, wie Heise.de berichtet. Die Initiative gehe, mit mehrfachen Angeboten, von Apple selbst aus, doch zuletzt lägen von beiden Seiten konkrete Vorschläge auf dem Tisch. Eine Garantie für eine Einigung gebe es nicht, auch ein Gerichtstermin fehle. Das 2024 unter Biden eingereichte Verfahren werfe Apple vor, den Markt für High-End-Smartphones zu monopolisieren und Konkurrenten auszubremsen.

David Wöllenstein22.07.263 Min.
Mitarbeitende sortieren Pakete in modernem Logistikzentrum als Symbol für Allegros Auslandswachstum
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Allegros Auslandsgeschäft wächst um 82 Prozent

Vor dem geplanten Aktienrückkauf an der Börse Warschau hat der polnische Marktplatz Allegro vorläufige Q2-Zahlen veröffentlicht, meldet Ecommercenews.eu. Das konsolidierte Gruppen-GMV sei im zweiten Quartal um 14,4 Prozent gewachsen; das polnische um 12 Prozent, das internationale Segment gar um 82,4 Prozent. Im ersten Halbjahr habe das bereinigte Ebitda der Gruppe um 16,9 Prozent zugelegt. Anfang 2026 hatte der Konzern die Töchter Slowenien und Kroatien abgestoßen.

David Wöllenstein22.07.262 Min.
Manager prüft Warenlieferung mit Tablet als Symbol für KI-gestützte B2B-Beschaffung
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Amazon Business erreicht 60 Mrd. Dollar Jahresumsatz

Amazon Business hat im zweiten Quartal einen Bruttoumsatz von 60 Mrd. Dollar erreicht, meldet Channelx.world. Weltweit kauften inzwischen mehr als elf Mio. Organisationen über die Beschaffungsplattform ein, vom Krankenhaus bis zum Hotelkonzern. Zwei neue KI-Werkzeuge sollen helfen: „Savings Insights“ durchleuchte das Ausgabeverhalten und schlage Mengenrabatte oder Nachbestellungen vor, während „Spend Anomaly Monitoring“ bei ungewöhnlichen Käufen Alarm schlage.

David Wöllenstein22.07.262 Min.
Präsentatorin zeigt refurbished Technikgeräte in kompaktem Live-Shopping-Studio im Lager
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Preloved Tech bietet „Live Commerce as a Service“

Die britische Recommerce-Plattform Preloved Tech startet mit ExcessFlow einen Dienst namens „Live Commerce as a Service“, meldet Channelx.world. Firmen sollten damit ins Live-Shopping einsteigen können, ohne ein eigenes Team aufzubauen. ExcessFlow übernehme den kompletten Ablauf von der Warenvorbereitung über die Live-Präsentation bis hin zu Fulfilment und Reporting. Preloved Tech gelte als umsatzstärkster Technik-Verkäufer auf Ebay Live und bringe ein eigenes, kauffreudiges Auktionspublikum mit.

David Wöllenstein22.07.262 Min.
Mitarbeiter scannt Pakete am Fließband im Fulfillment-Center während der Prime-Day-Flut
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Prime Day USA pusht den gesamten E-Commerce

Der vorgezogene Amazon Prime Day hat den gesamten amerikanischen Online-Handel im Juni auf rund 142,67 Mrd. Dollar gehievt, wie Digitalcommerce360.com berichtet. Das entspreche einem Plus von 14,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vom 23. bis 26. Juni hätten Verbraucher 26,4 Mrd. Dollar ausgegeben und damit in vier Tagen 18,5 Prozent des Monatsumsatzes generiert. Auch Walmart und Target hätten mit eigenen Aktionen mitgezogen. Die Online-Quote am Einzelhandel sei auf 18,56 Prozent gesprungen.

Björn Böer22.07.263 Min.
Zollmitarbeiterin prüft einzelnes Paket vor endlosem Fließband mit Paketen
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EU: 97 Prozente aller Pakete aus dem E-Commerce

Der EU-Zoll ächzt unter der Paketflut aus dem Online-Handel, warnt ein aktueller Kommissionsbericht für 2025. Rund 6 Mrd. Artikel seien in den freien Verkehr gelangt, dreimal so viel wie 2022, angetrieben von Importen aus Drittstaaten. E-Commerce-Sendungen machten inzwischen über 97 Prozent des Aufkommens aus. Die Kontrollrate sei auf 65 Artikel pro Mio. Pakete gefallen. Bei einer Kommissions-Untersuchung hätten über 60 Prozent der geprüften, außerhalb der EU online gekauften Waren die europäischen Sicherheitsvorgaben verfehlt.

Thomas Rehm22.07.262 Min.
Mitarbeiter ordnet Anzüge im minimalistischen Flagship-Store einer Premium-Modemarke
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Frasers zwingt Hugo Boss zum Pflichtangebot

Die Frasers Group hält mittlerweile 30,28 Prozent an Hugo Boss und hat damit die im deutschen Übernahmerecht verankerte Pflichtangebotsschwelle überschritten, meldet Fashionnetwork.com. Das noch bis 27. Juli laufende Angebot liege bei 38 Euro je Aktie. Frasers wolle es auch nicht erhöhen; Hugo Boss rate seinen Aktionären bei diesem Preis jedoch zur Ablehnung. Erst 2024 sei Frasers bei Mulberry trotz eines Anteils von 37 Prozent ohne Kontrolle geblieben.

Björn Böer22.07.263 Min.
Weitläufiges, licht­durchflutetes Bürogebäude-Atrium mit wenigen Menschen als Sinnbild für Stellenabbau bei Zalando
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Zalando schrumpft den Berliner Sitz

Zalando will erneut Stellen an seinem Berliner Sitz abbauen, wie Zeit.de berichtet. Ein Sprecher habe entsprechende Pläne gegenüber dpa bestätigt. Das Handelsblatt beziffere den Abbau auf rund 200 Stellen. Schon 2024 seien in Berlin 450 Jobs weggefallen; der Erfurter Standort mit 2.100 Beschäftigten schließe bis Ende September. Parallel baue Zalando in Bukarest 60 Arbeitsplätze auf und plane wohl auch, Prozesse dorthin zu verlagern.

Thomas Rehm22.07.262 Min.
Kleinunternehmerin sitzt erschöpft zwischen Aktenstapeln im eigenen Ladengeschäft
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Britische KMUs ersticken in Verwaltung

Britische KMU-Inhaber verbringen fast doppelt so viel Zeit mit Verwaltung wie mit dem Ausbau ihres Geschäfts, zitiert Channelx.world das „SME Business Barometer“. Elf Wochenstunden verschlängen Administrations- und Finanzaufgaben im Durchschnitt, das entspreche sechs Arbeitstagen im Monat. Mehr als die Hälfte klagte, der Papierkram bremse sie aus; ein Drittel nannte die eigene Kapazität als größte Wachstumsbremse. Entlastung erhofften viele von KI: Ein Drittel würde sie für Verwaltungszwecke einspannen, ein Fünftel empfinde sie wie eine zusätzliche Arbeitskraft.

Thomas Rehm21.07.262 Min.
Techniker kontrolliert Serverrack in modernem deutschen Rechenzentrum bei Tageslicht
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Deutsche Firmen wollen deutsche Server

Deutschlands Unternehmen wollen ihre Cloud-Daten im Inland verarbeitet wissen, meldet Bitkom.org. Für 97 Prozent spiele der Server-Standort bei der Anbieterwahl eine Rolle, alle Befragten bevorzugten Deutschland. Es folgten die übrige EU mit 68 Prozent, Frankreich mit 23 Prozent, Großbritannien mit 14 Prozent und die USA mit zwölf Prozent. China lehnten 94 Prozent ab.

David Wöllenstein21.07.262 Min.
Online-Händlerin beantwortet Kundenanfrage per Chat zwischen Versandkartons im Laden
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Whatsapp wird der beliebteste Verkaufsassistent

Whatsapp mausert sich zum wichtigsten Kommunikationskanal im Online-Handel, zitiert Fashionunited.com eine Studie von Infobip und Retail Economics. Der Messenger erreiche Öffnungsraten von 85 bis 95 Prozent, während E-Mail im E-Commerce nur auf 32,7 Prozent komme. In einem einzigen Chat-Verlauf ließen sich Kunden von der Erwägung bis zur Kaufentscheidung begleiten. Dialogbasierte KI könne den nächsten Schritt darstellen: 88 Prozent der befragten Online-Händler experimentierten bereits, doch bislang nutze sie keiner durchgängig.

Björn Böer21.07.263 Min.
Verwaistes Fotostudio mit Kleidungsstück statt Model symbolisiert KI-Fotografie bei About You
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About You startet KI-Fotostudio „Tayla by Scayle“

About You und die B2B-Tochter Scayle haben das KI-Fotostudio „Tayla by Scayle“ gestartet, wie Fashionnetwork.com berichtet. Das hauseigene Fotostudio hätten die Hamburger dafür geschlossen. Die Kunden wählten Model, Outfit und Setting und erhielten fertige Bild-Sets für Produktseiten, Kampagnen und Social Media – in Minuten statt Wochen, bei rund 90 Prozent geringeren Kosten. Erste Kunden der SaaS-Lösung seien S.Oliver, Betty Barclay und der FC Bayern München. Nach zweieinhalb Monaten liege der wiederkehrende Jahresumsatz bereits über einer Mio. Euro.

Thomas Rehm21.07.263 Min.
Qualitätsprüfer im Fulfillment-Center zwischen unzähligen Paketen als Sinnbild fehlender Kontrolle bei Onlinehändlern
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550 Mio. Euro Strafe für Aliexpress

Die EU-Kommission hat eine Strafe von 550 Mio. Euro gegen Aliexpress verhängt, berichtet Tagesschau.de. Der chinesische Online-Händler habe seine Risiken unzureichend bewertet und zu wenig Personal für die Prüfung illegaler Produkte eingesetzt. Fälschungen, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika kursierten wochenlang weiter, rund sieben Mio. gemeldete Produkte blieben abrufbar. Auffällige Händler blieben oft unsanktioniert. Es ist die höchste je unter dem DSA verhängte Buße.

David Wöllenstein21.07.262 Min.
Gastronom blickt nachdenklich auf Tablet wegen gelöschter Google-Bewertungen
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Googles Lösch-Hinweis: Transparent und verdächtig

Google Maps blendet seit April einen Hinweis auf gelöschte Bewertungen ein, berichtet Spiegel.de. So hätten in Hessen 17 Prozent der Gastbetriebe einer Stichprobe Rezensionen entfernen lassen, in Frankfurt, Berlin oder Köln knapp jeder Dritte. Der Hinweis erscheine allerdings nur bei Löschungen wegen Diffamierung – andere blieben unsichtbar, kritisieren Verbraucherschützer. Betriebe mit vielen Löschungen wirkten so schnell verdächtig, obwohl sie sich womöglich nur gegen Fake-Rezensionen wehrten.

Thomas Rehm21.07.262 Min.
Junge Frau öffnet zuhause ein Paket, Symbolbild für TikTok-Shopping bei jungen Briten
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Die Hälfte der jüngeren Briten Tiktok-shoppt

47 Prozent der unter 45-jährigen Briten haben in den vergangenen drei Monaten auf Tiktok Shop gestöbert oder dort gekauft, meldet Channelx.world. Bei allen UK-Shoppern seien es zwar nur 21 Prozent, trotzdem könne man Live-Commerce nicht mehr als Nischenmarkt bezeichnen. Zum Vergleich: Klassische Online-Shops würden von 54 Prozent frequentiert, doch der Abstand schrumpfe. Beim Live-Shopping wirke gefühlte Knappheit oft als Kaufauslöser: Zwei Drittel griffen eher zu, wenn Ware viral gehe oder ausverkauft sei.

David Wöllenstein21.07.263 Min.
3D-Illustration: Ein übergroßer Glasblock symbolisiert Marktmacht und drohende Kartellstrafe im Reisemarkt
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885 Mio. Euro Strafe für Trip.com

Chinas Kartellbehörde SAMR könnte noch in dieser Woche eine Strafe von bis zu 885 Mio. Dollar gegen den Reisekonzern Trip.com verkünden, berichtet Techinasia.com. Die im Januar eröffnete Untersuchung werfe dem größten Online-Reisebüro Asiens Missbrauch seiner Marktmacht vor, etwa durch Exklusivitätsforderungen und algorithmische Preiseingriffe. Chinas Anti-Monopol-Gesetz erlaube Bußgelder bis zehn Prozent des Vorjahresumsatzes: 2021 habe Alibaba 2,66 Mrd. Dollar zahlen müssen.

Thomas Rehm21.07.262 Min.

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