Logistik

Foto: Pakete auf Förderband und Waage in einer hellen Sortierstation ohne Personen
© Black Forest Labs / Flux

HDE: Drei Euro Zoll kratzen Temu und Shein nur

Der HDE erwartet trotz abgeschaffter Zollfreigrenze kein Ende der Billigpakete aus Nicht-EU-Staaten, berichtet Textilwirtschaft.de. Seit Juli kostet jede Warengruppe pro Sendung pauschal drei Euro Zoll, ab November kommt eine EU-Bearbeitungsgebühr hinzu. In Frankreich sei das Paketaufkommen bereits um 30 bis 40 Prozent geschrumpft, für Deutschland gebe es noch keine Zahlen – doch selbst ein Drittel weniger bedeute weiterhin Hunderttausende Pakete täglich. Die Pauschale treffe Temu und Shein zwar, stoppen werde sie die beiden nicht.

Redaktion24.09.262 Min.
Foto: Lieferdrohne mit Paket fliegt über einem eingezäunten Vorstadtgarten mit leerem Terrassentisch
© Black Forest Labs / Flux

Anwohner haben Amazons Drohnen satt

Anwohner im texanischen Testgebiet Richardson klagen über den Dauerlärm von Amazons Lieferdrohnen, berichtet Mashable.com. Mitunter surre eine Drohne nur 46 Meter über Dächern und Gärten. Eine Anwohnerin habe an einem Freitag 52 Überflüge gezählt, nach eigenen Angaben noch ein ruhiger Tag. Unbehagen bereite zudem die Navigationskamera, welche die überflogene Zone aufzeichne. Amazon zufolge liege das Material verschlüsselt vor und diene allein der Verbesserung des Kundenservice.

Redaktion24.09.262 Min.
Foto: Pakete und Versandtaschen auf einem Rollenförderer in einem hellen Logistikzentrum
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China stemmt Asiens Vorsprung im globalen Online-Handel

Mehr als die Hälfte der weltweiten Online-Umsätze entfällt laut ECDB weiterhin auf die Region Asien-Pazifik, berichtet Retail-News.de. Vor der Pandemie waren es rund 60 Prozent, seither pendle der Anteil bei 54 bis 55 Prozent, allerdings weil andere Regionen aufgeholt hätten, nicht weil der Markt in Asien geschrumpft sei. Den Löwenanteil stemme China mit mehr als zwei Bio. Dollar Umsatz 2025, der übrigen Region machten rund 639 Mrd. Dollar aus.

Redaktion24.09.262 Min.
Foto: Palettierte Kartons mit Hubwagen und Kabelrollen in einer hellen Logistikhalle.
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Vom Paket zur Cloud: Amazon bindet Kuehne+Nagel enger

Kuehne+Nagel und Amazon vertiefen ihre Zusammenarbeit für sieben Jahre, berichtet Haendlerbund.de. Der Schweizer Logistikkonzern setze mit Amazon bereits mehrere hundert Mio. Euro um und rechne mit langfristig mehreren Mrd. Euro. Kuehne+Nagel übernehme künftig auch die Logistik für die Infrastruktur von AWS, vom Bau über die Wartung bis zu Erweiterungen. Amazon erhalte zudem eine Kaufoption auf Kuehne+Nagel-Aktien, gekoppelt an kommerzielle Meilensteine.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Paketfächer, Rückgabetheke und Kartons in einem modernen Filialbereich ohne Personen
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Neun Szenarien, eine Hausaufgabe: Filiale neu denken

In einem von neun Szenarien für das Jahr 2036 werden Filialen zu Abhol- und Retourenstellen, womöglich sogar zu Fulfillment-Knoten, skizziert eine Studie des EHI. Ein zweites Szenario verlagere die Kaufentscheidung in digitale Erlebniswelten, während die Logistik die Ware unsichtbar im Hintergrund nachschiebe. Das verlange automatisiertes Fulfillment, schnelle Bestandsreaktionen und ein belastbares Retourenmanagement. Händlern rät das EHI zu interoperablen Datenstrukturen, die Online-Shop und Filiale verzahnen, zu flexiblen Lager- und Transportkapazitäten – und dazu, die künftige Rolle ihrer Filialen zu prüfen.

Redaktion23.09.263 Min.
Foto: Isolierte Liefertasche mit Smartphone neben einem Fahrrad vor einem Restaurant
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DoorDash zahlt New Yorker Kurieren 131,5 Mio. Dollar

DoorDash zahlt 131,5 Mio. Dollar, um eine Lohnuntersuchung der Stadt New York beizulegen, berichtet Businessinsider.com. Die Behörden hatten geprüft, ob der Lieferdienst das Mindestlohngesetz für Kuriere von 2023 einhält. Allein 83 Mio. Dollar betreffen die Wartezeit auf Aufträge, die New York vergüten lässt. Rund 6,6 Mio. Dollar habe DoorDash nie ausgezahlt, 5,7 Mio. verspätet, nach eigenen Angaben versehentlich. Jeder der 264.000 betroffenen Fahrer erhalte mindestens zehn Dollar, obwohl fast zwei Drittel um weniger als einen Dollar zu kurz gekommen seien.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Frau prüft eine geöffnete Nudelpackung neben einem Karton auf einer hellen Küchenarbeitsplatte
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Nudelpackung auf, Widerrufsrecht bleibt

Ein aufgerissener Nudelbeutel kostet Kunden nach deutschem Recht nicht das Widerrufsrecht, erklärt Haendlerbund.de. Ausgeschlossen sei es bei schnell verderblicher Ware wie frischem Fisch oder Torten sowie bei versiegelten Hygieneprodukten mit gebrochenem Siegel. Bei Nudeln, Reis oder Mehl fehle ein solches Siegel meist. Der Händler könne aber Wertersatz verlangen, sofern er korrekt belehrt habe: Um Zutaten oder Haltbarkeit zu prüfen, müsse niemand die Packung öffnen. Einen pauschalen Abzug erlaube das Gesetz nicht – maßgeblich sei der tatsächliche Wertverlust.

Redaktion22.09.263 Min.
Foto: Mann sortiert Unterlagen an einem Logistikschreibtisch neben Kartons und Lagerregalen
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Bürokratie ist Standortproblem Nummer eins

Jedes zweite deutsche Unternehmen nennt Bürokratie und Regulierung als größtes Standortproblem, zeigt eine Umfrage des Ifo-Instituts. Auf Platz zwei lande mit weitem Abstand die Energie (27 Prozent), dahinter die Arbeitskosten (22 Prozent). Die Klage hänge an der Betriebsgröße: Von den Solo-Selbständigen nenne sie nur jeder Dritte, bei großen Unternehmen seien es 59 Prozent. Der Handel setze einen eigenen Akzent: Ein Viertel der Händler nenne die schwache Wirtschafts- und Auftragslage als Problem, so viele wie in keinem anderen Wirtschaftsbereich.

Redaktion22.09.262 Min.
Foto: Rollwagen mit Stofftaschen und Paketen in einem hellen Lagergang zwischen Regalen
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Walmart macht 4.615 Filialen zum Auslieferungslager

Walmarts Filialen entwickeln sich zur Logistikinfrastruktur: Im Quartal bis Ende Juli 2026 legte der weltweite Online-Umsatz um 23 Prozent zu, berichtet Merca20.com. Rund 80 Prozent der US-Bestellungen und sämtliche Expresslieferungen liefen über die 4.615 Läden. Zustellungen aus der Filiale wuchsen um 43 Prozent, Expresslieferungen um 48 Prozent. Der US-Marktplatz legte um 52 Prozent zu und füttert das Werbegeschäft, das global 38 Prozent gewann.

Redaktion21.09.263 Min.
Foto: Mann scannt Versandetikett auf Karton an einem Packtisch im hellen Lager
© Black Forest Labs / Flux

Weihnachtsgeschäft: Nachfrage positiv, Lager ungewiss

Sämtliche befragten Marktplatzbetreiber und Händler rechnen im Weihnachtsgeschäft 2026 mit mehr Online-Käufen als im Vorjahr, zitiert Excitingcommerce.de eine Retail-Dive-Studie. Ebenso einig sind sie bei ihren Sorgen: 98 Prozent sähen Lager- und Fulfillment-Kapazität als zentrales Risiko. Denn diese Saison sei weniger planbar, weil bei der Kaufentscheidung zunehmend die KI mitrede: 47 Prozent der Weihnachts-Shopper hätten sie bereits in der vergangenen Saison für Preisvergleiche und Geschenkideen genutzt. Ungewiss bleibe, was genau der Assistent empfehlen werde.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Frau lädt Karton und Papierrollen in den offenen Kofferraum vor einem großen Geschäft.
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USA: Costco liefert landesweit mit Uber Eats

Costco liefert sein volles Sortiment in allen 47 Bundesstaaten, in denen es vertreten ist, auch über Uber Eats aus, berichtet Digitalcommerce360.com. Bislang beschränkte sich die Kooperation auf 17 Staaten, nun seien knapp 600 Märkte angeschlossen. Kunden bestellten per Mitgliedsnummer und erhielten Rabatt über das Abo-Programm „Uber One“. Instacart und DoorDash blieben aber weiter an Bord. Laut Costco dauere die Zustellung im Schnitt 45 Minuten. Der Lieferdienst wachse schneller als das Digitalgeschäft mit seinem Plus von 22,6 Prozent.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Verpacktes Fahrradlaufrad und Versandkartons in einem modernen Lager mit Fahrradteilen
© Black Forest Labs / Flux

Bike24 tritt kräftiger in die Pedale

Bike24 hebt seine Umsatzprognose für 2026 auf 345 bis 360 Mio. Euro an, berichtet Retail-News.de. Bislang habe der Fahrradhändler 318 bis 332 Mio. Euro angepeilt. Beim Ergebnis sehe es weniger optimistisch aus: Die Spanne für das bereinigte Ebitda schrumpfe wohl von 16 bis 20 auf 16 bis 18 Mio. Euro. Als Gründe nenne das Unternehmen die Expansion, die zuletzt nach Dänemark, Slowenien und Irland geführt habe, den veränderten Produktmix und die geopolitischen Belastungen.

Redaktion18.09.262 Min.

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