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Kurier auf E-Lastenrad liefert in europäischer Stadt aus, Symbolbild für JD.com Quick-Commerce
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JD.com bleibt im Kern profitabel

Obwohl der Umsatz um 2,9 Prozent schrumpfte, konnte JD.com im zweiten Quartal ein Gewinnplus von 15 Prozent realisieren, was sich zu 1,1 Mrd. Dollar Nettogewinn addierte, meldet Scmp.com. Beide Zahlen hätten die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das Kerngeschäft bleibe weiterhin profitabel und die Verluste im Kampf um eine wichtige Rolle im Quick-Commerce seien geschrumpft. Im März sei der Tochter-Marktplatz Joybuy in sechs europäischen Ländern, darunter Deutschland, an den Start gegangen.

Björn Böer14.08.263 Min.
Frau steigt in modernes autonomes Elektrotaxi in sonniger Stadt ein
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WeRide will Robotaxis für Australien

WeRide erwägt, seine Robotaxis nach Australien, Südkorea, Japan und Südostasien zu bringen, berichtet Reuters.com. CEO Tony Han habe bestätigt, dass man bereits mit den australischen Behörden verhandele. Anfang des Monats erst sei der Start in Dänemark erfolgt, dem sechsten europäischen Land. Die autonomen Taxis rollen mittlerweile durch die Straßen von 60 Städten in 13 Ländern. Der Auslandsumsatz von WeRide sei um 164 Prozent gesprungen – doppelt so hoch wie der Gesamtzuwachs.

David Wöllenstein14.08.262 Min.
IT-Team prüft konzentriert Serverinfrastruktur beim KI-getriebenen Umbau der IT-Landschaft
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Das KI-Paradoxon: Motor und Stolperstein

Für 60 Prozent der Unternehmen ist KI der Grund, ihre IT-Landschaft umzubauen, die Kostensenkung, auf Platz fünf, ist auf einmal nicht mehr so wichtig, berichtet Heise.de. Allerdings überschritten über drei Viertel dabei sowohl ihr Budget als auch den Zeitplan. KI würde zwar den Wandel treiben, aber viele unterschätzten die Voraussetzungen: Testen (32,4 Prozent), Datenqualität (26,4 Prozent) und die Regulatorik (23,9 Prozent). Die vermeintliche Abkürzung KI erhöhe so nur den Druck in den IT-Abteilungen.

Björn Böer14.08.263 Min.
Zwei Lagerarbeiter organisieren ein schlankes, effizientes Fulfillment-Center mit reduziertem Bestand
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Fruugo schrumpft sich in die schwarzen Zahlen

Der Crossborder-Marktplatz Fruugo, über den Online-Händler in 40 Ländern verkaufen, kehrt 2025 mit einem Gewinn von 1,4 Mio Pfund in die schwarzen Zahlen zurück, nachdem die Verluste im Vorjahr noch über zehn Mio. Pfund ausgemacht hatten, meldet Ecommercenews.eu. Fruugo habe die Händlerbasis und das Sortiment ausgedünnt und die Belegschaft von 184 auf 165 verkleinert, was auch den Rückgang des Umsatzes von 56,4 auf 38,4 Mio. Pfund erkläre.

David Wöllenstein14.08.263 Min.
Optikerin berät Kundin bei Brillenanprobe im modernen Mister-Spex-Ladengeschäft
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Mister Spex: Der Laden rettet das Netz

Omnichannel-Optiker Mister Spex hat sein bereinigtes Ebitda im ersten Halbjahr um 65 Prozent auf 3,8 Mio. Euro verbessert, meldet Ad-Hoc-News.de. Zeitgleich sei aber der Umsatz um zehn Prozent auf 87,9 Mio. Euro geschrumpft. Ausgerechnet das Online-Geschäft verlor 20 Prozent (52,8 Mio. Euro), während sich die Filialen um zehn Prozent (35,1 Mio. Euro) steigern konnten. Fürs Gesamtjahr erwarte Mister Spex einen Umsatz zwischen minus zehn Prozent und dem Vorjahresniveau.

David Wöllenstein14.08.263 Min.
3D-Illustration eines grünen Blatts, das mehrere Glas-Prüfebenen durchläuft, symbolisiert Green-Claims-Verifikation
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bevh warnt vor Vernichtung neuwertiger Ware und fordert Steuererlass für Sachspenden

Kurz vor Inkrafttreten der neuen EU-Regeln gegen Greenwashing warnt der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) davor, dass Unternehmen neuwertige Ware vernichten könnten, die allein wegen der neuen Vorgaben nicht mehr verkäuflich ist. Der Verband fordert von der Bundesregierung eine Abverkaufsfrist über den Stichtag hinaus sowie einen Steuererlass, damit sich Sachspenden gegenüber der Entsorgung wieder lohnen. Grundlage ist eine gemeinsame Mitteilung von bevh und der innatura gGmbH vom 12. August 2026.

David Wöllenstein13.08.264 Min.
Büroangestellte zögert nachdenklich vor Laptop – Symbolbild für KI-personalisierte Phishing-Mails
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KI schreibt die effektivsten Phishing-Mails

Phishing-Mails, die von KI personalisiert wurden, erreichen eine Klickrate von zehn Prozent, generische hingegen nur 3,9 Prozent, zitiert Golem.de eine Studie des Bifold, des Inria und der Ruhr-Universität Bochum. Von Menschen personalisierte Mails führten zwar zu 24,2 Prozent Klicks, benötigten aber sieben Minuten Aufwand, während der KI-Workflow nur 45 Sekunden in Anspruch nehme. Kurioserweise reagierten Empfänger mit breitem Datenprofil seltener auf die persönliche Ansprache, weil die verwendeten LLMs bei ihnen zu abstrahieren begonnen hätten.

Björn Böer13.08.262 Min.
Handwerkerin verpackt Etsy-Bestellung im Studio, Smartphone zeigt neue Bestellung an
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Etsy findet 350.000 neue Käufer

Etsy hat seinen Umsatz im zweiten Quartal um 6,2 Prozent gesteigert, meldet Digitalcommerce360.com. Die Zahl der aktiven Käufer sei um 350.000 auf rund 87 Mio. gewachsen, auch die wichtige Zahl der Stammkäufer wäre zum ersten Mal seit 2023 wieder gestiegen. Besonders die App, mit einem um 12,5 Prozent höheren Handelsvolumen, habe die Entwicklung befördert. Investitionen in Youtube und Tiktok hätte die Zahl der Besuche von Millennials und Gen Z verfünffacht.

David Wöllenstein13.08.262 Min.
Mexikanische Unternehmerin klebt QR-Code auf Versandpaket für Online-Handel
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Mexikos KMU handeln immer digitaler

46 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Mexiko halten den Online-Handel für sehr wichtig, nach 37 Prozent im Vorjahr, berichtet Mexicobusiness.news. Der bekannteste Kanal bleibe Mercado Libre mit 87 Prozent, gefolgt von Amazon mit 61 Prozent; Tiktok Shop wäre nur für acht Prozent von Bedeutung. QR-Codes seien in Mexiko der Logistik entwachsen und würden von 40 Prozent der Unternehmen verwendet, um Kunden etwa Nährwerte, Videos oder Zertifikate aufs Smartphone zu pushen.

Björn Böer13.08.263 Min.
Junge Verkäuferin im Handel arbeitet konzentriert – Symbolbild zu KI und sinkenden Einstiegsgehältern
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Berufsanfängern kürzt KI die Löhne

Die Hälfte der Unternehmen, die KI einsetzen, geht davon aus, dass in den nächsten fünf Jahren die Löhne für Arbeitskräfte mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung sinken werden, meldet das Ifo-Institut. 40 Prozent würden das auch für Erfahrene erwarten. Am pessimistischsten zeigten sich die Dienstleister und der Handel. Wer einen (Fach-)Hochschulabschluss habe, brauche wahrscheinlich nicht mit Einbußen zu rechnen; käme noch lange Erfahrung hinzu, könnten die Löhne sogar steigen, glaubten zumindest 26 Prozent der Unternehmen.

Thomas Rehm13.08.262 Min.
Mitarbeiter verpackt Fahrrad im modernen Bike24-Fulfillment-Center für den Versand
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Bike24 meldet 20 Prozent mehr Umsatz

Bike24 hat laut Pressemitteilung im zweiten Quartal den Umsatz um 20,1 Prozent auf 96,1 Mio. Euro gesteigert. Das bereinigte Ebitda sei um 15,8 Prozent auf 5,9 Mio. Euro geklettert. Trotzdem sei die Bruttomarge leicht auf 27,4 Prozent (von 27,7 Prozent) gesunken, die bereinigte Ebitda-Marge auf 6,1 Prozent (von 6,3 Prozent). Grund seien Investitionen in Marketing und Fulfillment. In der DACH-Region legte man 17,2 Prozent zu, der stärkste Impuls kam, mit 29,7 Prozent, von den nicht deutschsprachigen Online-Shops.

Thomas Rehm13.08.262 Min.
Lagerarbeiter sortiert neuwertige Ware zwischen Regal und Entsorgungscontainer aus
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BEVH: Greenwashing-Verbot belastet die Umwelt

Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel meldet in einer Pressemitteilung Bedenken bei der Umsetzung der EU-EmpCo-Richtlinie an, die ab dem 27. September gilt. Verboten würden etwa vage Umweltaussagen wie „klimaneutral gedruckt“, womit teils neuwertige, einst rechtskonforme Waren ihre Verkehrsfähigkeit verlören. Auch weil Sachspenden umsatzsteuerpflichtig seien, aber die Entsorgung steuerfrei, würden sie wahrscheinlich in die Tonne wandern. Der Verband fordert eine Abverkaufsfrist nach österreichischem Vorbild.

David Wöllenstein13.08.263 Min.
Kundenservice-Mitarbeiterin bearbeitet Paket-Reklamationen im Logistikzentrum
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Paketdienste – Antwort: ja , Lösungen: na ja

Bei einem Vergleich von Beschwerden über die fünf großen Paketdienstleister hat sich vor allem die Antwortquote verbessert, ermittelte Reklamation24.de. Bei GLS sei sie von 18 auf 24 Prozent gestiegen, bei UPS von 31 auf 46 Prozent, bei DHL und Hermes sei sie bei perfekten 100 Prozent geblieben. Bei der Lösung habe UPS mit 57 Prozent die Nase vorn, gefolgt von Hermes (56 Prozent) und DPD (42 Prozent). Bei der Kundenservice-Note hätte es zehn Punkte zu sammeln gegeben, doch nur Hermes habe drei Punkte geschafft – alle anderen noch weniger.

Björn Böer13.08.263 Min.
Zollbeamtin kontrolliert Paket im modernen Sortierzentrum für Online-Handel
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Österreich: Breites Bündnis für fairen Online-Handel

Die Caritas Wien, Clean Clothes Campaign, Fairtrade, Global 2000, Südwind und der Handelsverband fordern in einem offenen Brief von der österreichischen Regierung, sich für fairen Online-Handel einzusetzen. Österreichische Betriebe hätten strenge Vorgaben zu Sicherheit, Steuern und Arbeitsrecht einzuhalten, während Waren aus Drittstaaten kaum kontrolliert auf den Markt schwappten. Das Bündnis verlange mehr Ressourcen für den Zoll, klare Plattformhaftung und konsequente Sanktionen bis hin zu Sperren einzelner Plattformen.

David Wöllenstein13.08.263 Min.
Junge Frau vergleicht preisbewusst Produkte im Regal eines vietnamesischen Ladens
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Vietnams Online-Handel bremst ab

Weil die Shopper auch in Vietnam verstärkt auf ihr Geld achten, verlangsamt sich der Schwung des Online-Handels, berichtet Vietnam.vn. Zwar sei der Bruttowarenwert der vier größten Plattformen im ersten Halbjahr um 19 Prozent gewachsen, doch im Vorjahr seien es noch 23 Prozent gewesen. An der Spitze halte sich Shopee mit 54,5 Prozent, doch Tiktok Shop lege weiter auf 43,4 Prozent zu. Für 68 Prozent der Verbraucher sei der Preis am entscheidendsten, der Qualitätsanspruch sei von 77 auf 52 Prozent gefallen. Besonders sparsam agiere die Generation Z.

Björn Böer13.08.263 Min.
Mitarbeiter scannt Pakete auf Förderband im Schweizer Fulfillment-Center, Symbolbild E-Commerce-Wachstum
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Schweizer E-Commerce wächst elf Prozent

Der Schweizer Online-Handel hat im ersten Halbjahr um über elf Prozent zugelegt, während der gesamte Einzelhandel ein Plus von 2,6 Prozent verbuchen konnte, meldet NielsenIQ.com. Die Laune der Verbraucher bleibe, mit minus 36 Punkten, weiterhin gedrückt, die Inflationsrate liege bei 0,5 Prozent. Für 2026 erwarte die Expertengruppe Konjunkturprognosen ein Wachstum von 0,9 Prozent, für 2027 von 1,6 Prozent.

David Wöllenstein13.08.263 Min.
Kundin im Beauty-Store mit digitalem Retail-Media-Display am Regal
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Douglas: Umsatz stottert, Retail Media brummt

Douglas meldet für das dritte Quartal 987,8 Mio. Euro Umsatz, ein Minus von zwei Prozent; das bereinigte Ebitda schrumpfte sogar um 19,4 Prozent, berichtet Retail-News.de. Auch der Online-Handel des Konzerns verlor ein Prozent, mit regionalen Unterschieden: In DACH und der Niederlande betrug das Minus 4,9 Prozent, in Zentralosteuropa verbuchte man zweistelliges Wachstum. Der wichtigste Lichtblick käme vom Retail-Media-Geschäft, das sich 24 Prozent verbessert habe

Thomas Rehm13.08.263 Min.

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