Tech

Foto: Mann im grünen Pullover schreibt am Schreibtisch neben Laptop; Regale mit Kartons im Hintergrund.
© Black Forest Labs / Flux

Von 934 Shops schafft keiner den Rechts-Check

Kein einziger von 934 zertifizierten deutschen Online-Shops kommt ohne Befund davon, zeigt eine Untersuchung von Rechtsklar24.de. Der automatisierte Check auf 23 Pflichten habe durchschnittlich sieben Befunde je Shop ausgemacht. Beim Barrierefreiheits-Grundcheck stolperten 94,6 Prozent, an der Widerrufsbelehrung 60 Prozent, am Widerrufsbutton 38,1 Prozent. Auf die seit Juli 2025 abgeschaltete EU-Streitbeilegungsplattform verlinkten immer noch 39,2 Prozent, aufs abgelöste Telemediengesetz beriefen sich 20,6 Prozent.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Graue Over-Ear-Kopfhörer hängen auf einem Metallständer in hellem Verkaufsraum.
© Black Forest Labs / Flux

Technikmarkt wächst um 5,1 Prozent

Der weltweite Technikmarkt wächst 2026 um 5,1 Prozent auf 1,4 Bio. Dollar, zeigt eine Studie von NIQ. Der Zuwachs entstehe trotz kühlen Kaufklimas: 56 Prozent der Befragten hätten einen Technikkauf schon aufgeschoben, um auf ein günstigeres Angebot zu warten. In Deutschland zählten Langlebigkeit (81 Prozent) und Energieeffizienz (77 Prozent) zu den wichtigsten Kaufargumenten. Premiumpreise setzten sich nur noch mit erkennbarem Mehrwert durch.

Redaktion14.09.262 Min.
Illustration: Smartphone mit schwebenden Shop- und Zahlungskarten, daneben Servergehäuse mit Kabel.
© Black Forest Labs / Flux

Aus KorbKlar wird Korbunio

Die Preisvergleichs-App KorbKlar heißt nach einem Namenskonflikt jetzt Korbunio und kommt ohne zentralen Server aus, berichtet Tarnkappe.info. Weil Händler ihre Webseiten dynamisch aufbauten, Systeme wechselten und zusätzliche Prüfungen einziehen würden, ersticke das bisherige Docker-Backend im Pflegeaufwand. Die native Android-App lade und verarbeitetdie Angebote jetzt auf dem Gerät des Nutzers statt auf einem zentralen Server, Captcha-Abfragen müsse er selber bestätigen. Version 1.34 vergleiche Preise, Grundpreise und Treueprogramme von Rewe bis Lidl.

Redaktion14.09.263 Min.
3D-Illustration: Smartphone mit Sprung, Bogen und Uhr, verbunden durch Lichtpunkte
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Cyber Resilience Act startet im Dunkeln

Ab heute greift der Cyber Resilience Act, doch nur 29 Prozent der Unternehmen in Deutschland wissen, was das für sie bedeutet, so eine Bitkom-Umfrage. 38 Prozent hätten vom Gesetz gehört, aber ohne die Folgen einschätzen zu können, 28 Prozent kennen es gar nicht. Hersteller von Software und vernetzten Geräten müssen aktiv ausgenutzte Sicherheitslücken und schwere Vorfälle binnen 24 Stunden auf einer zentralen EU-Plattform melden, nach 72 Stunden nachlegen und einen Abschlussbericht liefern. Allerdings starte auch die zentrale EU-Meldeplattform erst heute, Probeläufe würden also ausfallen.

Redaktion11.09.262 Min.
3D-Illustration: Serverstapel verbunden mit Gebäude, teils durch Kette mit Vorhängeschloss gesichert
© Black Forest Labs / Flux

Deutschland hängt am stärksten an fremder Technik

Kein Land hängt so stark an wenigen Technologieanbietern wie Deutschland: 94 Prozent der Unternehmen stecken in Abhängigkeiten von ausländisch oder extern kontrollierten Lieferketten; der weltweite Durchschnitt liege bei 86 Prozent, berichtet Haendlerbund.de. Nur 14 Prozent hätten vollen Überblick über ihre technischen Verflechtungen. Ein Anbieterwechsel bei kritischen Systemen dauere bei mehr als einem Drittel länger als zwölf Monate, aber jedes zehnte Unternehmen sehe sowieso keine Alternative.

Redaktion11.09.263 Min.
3D-Illustration: Chat-Nachrichten fließen durch Trichter zu Profilsymbolen, symbolisiert Datenfluss
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Australien: Algorithmen oder nur abonnierter Content

Australien will Nutzern sozialer Netzwerke die Kontrolle über ihren Feed zurückgeben, berichtet Reuters.com. Ein Gesetzentwurf verpflichte Plattformen, aktiv nachzufragen: personalisierte Empfehlungen per Algorithmus oder ausschließlich Beiträge der abonnierten Konten. Plattformen, die die Regeln ignorierten, zahlten Bußgelder bis zu umgerechnet rund 67,7 Mio. Euro. Die EU verlange mit dem DSA Ähnliches; doch monierten Regulierer, das Abschalten des algorithmischen Feeds sei für Nutzer zu umständlich implementiert.

Redaktion09.09.263 Min.
3D-Illustration eines Shop-Moduls mit offenem Spalt als Symbol für die Magento-Sicherheitslücke
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Angriffswelle auf Magento-Shops

Eine ungepatchte Zero-Day-Lücke in Magento und Adobe Commerce dient Angreifern derzeit als Einfallstor, berichtet Golem.de. Über präparierte Styles-Eigenschaften gelange PHP-Code ins System, den der Shop beim Erzeugen von Mails über angeblich gescheiterte Zahlungen ausführe und das noch bevor die Mail überhaupt verschickt sei. Zurück bleibe eine Rust-Backdoor, die auf Befehle warte. Anfällig seien alle unterstützten Versionen bis 2.4.9. Ob das Problem am morgigen Adobe-Patchday gelöst werde, sei noch unklar. Es werde geraten, GraphQL abzuschalten.

Redaktion08.09.262 Min.
Halbleeres Großraumbüro eines Tech-Konzerns symbolisiert Stellenabbau im Silicon Valley
© Black Forest Labs / Flux

Silicon Valley streicht immer mehr Stellen

Tech-Konzerne in der Bay Area haben bis Anfang September 12.947 Stellenstreichungen angekündigt, rund 27 Prozent mehr als im gesamten Vorjahr, berichtet Heise.de. Den größten Block stelle Meta mit 3.715 Stellen, gefolgt von Amazon, Cisco und Oracle. Oracle habe binnen zwölf Monaten rund 21.000 Jobs gestrichen und dies mit dem Einsatz von KI begründet. Weltweit summierten sich 2026 bereits über 180.000 Entlassungen in der Tech-Branche.

Björn Böer07.09.262 Min.
Mechanikerin wechselt Scheibenwischer, Tablet zeigt digitale Fahrzeugdaten in Werkstatt
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Ebay Motors UK verwaltet die Hauptuntersuchung

Ebay Motors bündelt die britische Auto-Hauptuntersuchung künftig in einem eigenen Bereich, berichtet Channelx.world. Der „MOT Hub“ sitzt in der Fahrzeugverwaltung „My Garage“, verknüpft Kennzeichendaten mit den Prüfergebnissen der Behörde DVSA und erinnert an Termine sowie an Mängel aus dem Vortest. Passende Ersatzteile liste die Plattform gleich dazu, bei bemängelten Wischerblättern etwa neue Gummis.

etailment03.09.263 Min.
Person scannt eine bunte Sammelkarte mit dem Smartphone auf einem Schreibtisch
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Ebay UK bringt Kartenpreise per Kamerascan

Ebay weitet seinen Preisführer für Sammelkarten auf Großbritannien aus, meldet Channelx.world. Wer die aktuelle App nutze, müsse nur seine Karten, von Pokémon bis Disney Lorcana, fotografieren und erhalte Verkaufsdaten, angenommene Preisvorschläge eingeschlossen. Kein anderes Segment habe im zweiten Quartal 2026 stärker zum globalen GMV-Wachstum beigetragen als Sammlerstücke. Der Preisführer koste nichts und sei ab dem 1. September 2026 verfügbar.

etailment02.09.263 Min.

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