Illustration gleich großer Glaspanels symbolisiert faire Behandlung im digitalen Markt

Teil 1: Maschinenraum schlägt Showroom: Wo KI im Lebensmittelhandel wirklich Geld verdient

Matthias Schu

Black Forest Labs / Flux

Aktuelle Beiträge

Mittwoch, 14. Oktober 2026
Foto: Person scannt an einem hellen Küchentisch einen Wunschzettel mit dem Smartphone, daneben Spielzeug und Kataloge.
© OpenAI

Target: Vom Wunschzettel direkt in den Warenkorb

Der US-Händler Target startet mit einem interaktiven Spielzeugkatalog ins Weihnachtsgeschäft, berichtet Digitalcommerce360.com. Fast 500 Spielzeuge, Spiele und Geschenke stehen online und in der App bereit, ergänzt um Vorführvideos und Videorezensionen. Der Katalog solle nicht wie ein Produktraster funktionieren, sondern mehr wie eine Content-Plattform mit Buy-Button. Den Sprung vom Papier in die App schaffe ein Scanner für handgeschriebene Wunschzettel.

Redaktion09.10.263 Min.
Foto: Geschäftsmann prüft Dokumente an einem sauberen Bürotisch neben Smartphone und Paket
© OpenAI

Coupang klagt gegen Bußgelder

Coupang zieht gegen Bußgelder von rund 463 Mio. Dollar vor Gericht und hat dafür zwei Verwaltungsklagen eingereicht, berichtet Thenews.com.pk. Die südkoreanische Datenschutzbehörde PIPC hatte die Rekordstrafe nach einem Datenleck verhängt, das Kontodaten Dutzender Mio. Nutzer offenlegte. Sie begründe die Summe mit lückenhaften Zugriffskontrollen und einer verspäteten Meldung. Coupang argumentiert, Sanktion und Berechnung seien unverhältnismäßig, denn der Konzern habe nach Entdeckung der Lücke zügig gegengesteuert.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Büroangestellte packt Notizbuch und Tasse in einen Karton auf einem ordentlichen Schreibtisch.
© OpenAI

Amazon kürzt Personal während der eigenen Rabattaktion

Während die Rabattaktion „Prime Big Deal Days“ läuft, streicht Amazon erneut Stellen, vor allem in der für den Online-Shop zuständigen Sparte „Stores“, berichtet Reuters.com. Betroffen seien weniger als 1.000 Büroangestellte in den USA, Indien und Großbritannien, unter anderem aus Kundenservice sowie Händlerbetreuung. Gründer Jeff Bezos zufolge habe Amazon in der Pandemie zu viel Personal eingestellt.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Lieferarbeiter übergibt zwei Papiertüten mit Lebensmitteln an Kundin mit Smartphone im Wohnungseingang
© OpenAI

Costcos Digitalumsatz wächst um 20 Prozent

Costcos Digitalumsatz samt Lieferdiensten hat im Geschäftsjahr 2026 um mehr als 20 Prozent auf über 33 Mrd. Dollar zugelegt, berichtet Rswebsols.com. Der App- und Website-Traffic sei im vierten Quartal um 30 Prozent gestiegen. Eine Partnerlieferung dauere im Schnitt unter einer Stunde. Der Umsatz über personalisierte Platzierungen und Mails sei dreistellig gewachsen, jede zehnte Online-Bestellung enthalte so beworbene Artikel. Traffic aus KI-Suche wachse seit zwei Quartalen dreistellig und konvertiere am besten.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Zwei Personen ordnen leere Karten auf einem Bürotisch, eine schreibt in ein Notizbuch.
© OpenAI

Britische Chefs sehen durch KI Jobs entstehen

Drei von fünf britischen Führungskräften sehen durch KI neue Stellen oder ganze Teams entstehen, zitiert Techradar.com eine Umfrage von HP. Nur jeder zehnte Manager beobachte vor allem Stellenabbau. Mehr als jeder zweite britische Büroangestellte nutze KI-Tools vom Arbeitgeber mindestens einmal die Woche. Bei KI-Agenten zeige sich ein Gefälle: 71 Prozent Nutzung unter IT-Entscheidern, 38 Prozent unter Wissensarbeitern.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Person prüft am Küchentisch Smartphone und Verpackung, daneben liegt unbenutzte Zahlungskarte.
© OpenAI

Kaum Vertrauen in Händler-KI

Kunden lassen KI-Agenten gern recherchieren, das Bezahlen erledigen sie lieber selbst, zeigt eine Studie des EHI. Beim Smartphone-Kauf etwa sinke die Bereitschaft von 72 Prozent bei der Informationssuche auf 45 Prozent beim Bezahlen. Gehe es um Objektivität, bevorzuge eine Mehrheit von 64 Prozent allgemeine generative KI, nur sieben Prozent trauten der KI von Händlern oder Herstellern. Die größte Sorge gelte der systematischen Bevorzugung bestimmter Händler und der unerwünschten Nutzung persönlicher Daten.

Redaktion09.10.263 Min.
Foto: Logistikarbeiter prüft Kartons auf einer Palette vor einem offenen Container im Hafen
© OpenAI

China liefert mehr, Deutschland verkauft weniger

Die Importe aus China sind im August gegenüber Juli um elf Prozent auf 16,8 Mrd. Euro gesprungen, meldet das Statistische Bundesamt. Die Volksrepublik ist damit Deutschlands größter Lieferant. Insgesamt wuchsen die Einfuhren um 0,9 Prozent auf 118 Mrd. Euro, während die Ausfuhren um 0,8 Prozent auf 137,6 Mrd. Euro nachgaben. Der Handelsüberschuss schrumpfte von 21,6 auf 19,5 Mrd. Euro. Größter Abnehmer sind die USA: Sie kauften zwar 6,3 Prozent weniger als im Juli, aber 22,6 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Redaktion09.10.263 Min.
Foto: Lagerarbeiter scannt Kartons neben verpackten Servern in einer hellen Frachtlagerhalle
© OpenAI

WTO: KI-Boom hievt den Handel über die Krise

Die Welthandelsorganisation WTO rechnet 2026 mit 3,9 Prozent Wachstum im Warenhandel statt der bisher erwarteten 1,9 Prozent, berichtet Stern.de. Den Schub liefere vor allem die KI-Nachfrage nach Halbleitern, Rechenzentren und digitaler Infrastruktur. Sie wiege die Folgen der zeitweise gesperrten Straße von Hormus mehr als auf. Den Handel mit Dienstleistungen sehe die WTO dagegen bei 3,3 statt 4,8 Prozent. Vor allem das Geschäft mit Transport und Reisen leide unter den hohen Spritkosten und Flugbeschränkungen.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Techniker prüft ein Serverrack in einem hellen, modernen Rechenzentrum.
© OpenAI

Alibabas KI-Cloud wächst über 50 Prozent

Analysten trauen Alibabas KI-Cloud-Sparte im Septemberquartal ein Umsatzplus von mehr als 50 Prozent zu, berichtet Scmp.com. Schon im Quartal davor wuchs sie um 45 Prozent auf 7,2 Mrd. Dollar. Auch die Marge solle auf rund 15 Prozent steigen, nach zwölf Prozent im Vorquartal. Die getrennt geführte Sparte für KI-Modelle und -Apps bleibe zwar defizitär, ihr Quartalsverlust solle aber auf 1,5 bis 1,7 Mrd. Dollar schrumpfen.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Mann steht in heller Küche mit Smartphone neben geschlossenem Kühl-Gefrier-Gerät.
© OpenAI

MediaMarkt: Gewährleistung bleibt Händlersache

Das Landgericht Ingolstadt verbietet dem Betreiber des MediaMarkt-Online-Shops, Kunden mit Gewährleistungsansprüchen an den Hersteller weiterzureichen, meldet der Verbraucherzentrale Bundesverband. Der Verband hatte gegen die MMS E-Commerce GmbH geklagt. Auslöser war ein Kühl-Gefrier-Gerät, dessen Türalarm auch bei geschlossener Tür piepte. Der Kundenservice schickte den Käufer per E-Mail zum Hersteller. Diese Antwort sei irreführend, urteilte das Gericht: Sie erwecke den falschen Eindruck, der Händler sei nicht zuständig.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Arbeiter prüft folierte Palette mit Metallteilen in sauberer moderner Verladehalle.
© OpenAI

Bundesregierung hebt Wachstumsprognose auf 1,3 Prozent

Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für 2026 von 0,5 auf 1,3 Prozent angehoben, berichtet Manager-Magazin.de. Die Wirtschaft habe Iran-Krieg und teure Energie besser verkraftet als erwartet, das Plus stütze sich vor allem auf Exporte, staatliche Investitionen und Verteidigungsausgaben. Für 2027 erwarte Berlin 1,1 Prozent, für 2028 nur noch 0,6 Prozent.

Redaktion09.10.262 Min.

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Top der letzten Woche

Foto: Zwei Personen verpacken Kartons an einem Tisch, Regale mit Paketen im Hintergrund.
© Black Forest Labs / Flux

Verpackungsverordnung PPWR: Für kleine Onlinehändler endet das Cross-Border-Geschäft

Seit dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR. Sie soll Verpackungsmüll senken und die bislang zersplitterten nationalen Vorschriften durch ein einheitliches Regelwerk ersetzen. In der Praxis berichten Händlerverbände und einzelne Shopbetreiber jedoch von neuen Dokumentations- und Registrierungspflichten – mit der Folge, dass manche kleine Händler den Versand ins EU-Ausland einstellen.

David Wöllenstein12.08.267 Min.

Dossiers für die Praxis

Die Hintergründe zu den Nachrichten. Mit Antworten, die Ihnen im Handelsalltag weiterhelfen.

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Handscanner ist auf den Barcode des Versandetiketts auf einem Paket gerichtet
© Black Forest Labs / Flux · KI-bearbeitet

Versand & Retouren

Versandkosten steuern, Sendungen nachvollziehen und Rückgaben sauber abwickeln: eine praktische Entscheidungshilfe für Onlinehändler.

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Symbolbild: Kundin mit Smartphone neben einem geöffneten Versandkarton
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Wero im Handel

Passt Wero in Ihren Checkout? Was Onlinehändler zu Einbindung, Konditionen und Rückzahlungen klären sollten – mit Checkliste für den Praxistest.

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Expertenrat

Einordnung und Empfehlungen von Fachleuten aus Handel, Wissenschaft und Beratung.

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3D-Illustration zeigt Verschmelzung von Handelsdaten in einer zentralen Cloud-Struktur — Variante B
© Higgsfield / Soul

Warum Agentic Commerce die größte Chance für den B2B-Handel seit Jahren ist

Wenn KI-Agenten im B2B-Einkauf Produkte suchen, Konditionen vergleichen und Bestellungen auslösen, dürfte zum Zug kommen, wer seine Daten maschinenlesbar bereitstellt. Stefan Hamann aus dem Expertenrat, Mitgründer von Shopware und dort seit August Chief Agentic Officer, skizziert fünf Schritte, mit denen sich B2B-Händler darauf vorbereiten können.

Stefan Hamann21.09.264 Min.
3D-Illustration: Zwei kleine Schaufenster mit Smartphone und Monitor hinter Milchglas, davor eine Lupe.
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Produktdaten auf Marktplätzen: Was KI-Agenten korrigieren dürfen – und was nicht

Produktdaten verlassen das PIM-System – und auf Marktplätzen entscheidet danach oft nicht mehr der Anbieter, wie sie aussehen. Markus Rohmeyer, CPO bei novomind und Mitglied des Etailment.de-Expertenrats, erklärt, wie Digital Shelf Analytics diese Lücke sichtbar macht, wie KI-Agenten sie schließen – und wo sie es nicht dürfen.

Markus Rohmeyer18.09.265 Min.

Gastbeiträge

Erfahrungen, Standpunkte und Impulse von Gastautorinnen und Gastautoren.

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Agentic Commerce beginnt mit den Grundlagen

Agentic Commerce beginnt mit den Grundlagen

KI-Agenten sollen Angebote vergleichen und Käufe auslösen – vorausgesetzt, sie finden eindeutige Daten vor. Simon Rabente, Mitgründer und Geschäftsführer der Kölner E-Commerce-Agentur Webmatch, beschreibt, welche Grundlagen Händler klären sollten, bevor der erste Agent auf ihr Sortiment zugreift.

etailment24.09.264 Min.
Geschenkekauf 2.0: Wie Verbraucher mit KI schenken
© Unsplash

Geschenkekauf 2.0: Wie Verbraucher mit KI schenken

Auf Fachkonferenzen gilt der KI-gestützte Umbruch im Handel oft als ausgemachte Sache. Eine eigene Verbraucherbefragung legt nahe, dass der Markt differenzierter ist. Leif-Eric Marx, Managing Director DACH & CEE beim Geschenkkarten-Anbieter BHN (Blackhawk Network), zeigt, welche digitalen Kanäle bereits im Alltag angekommen sind und wo Anbieterversprechen der tatsächlichen Nutzung vorauseilen.

etailment19.09.264 Min.
Produkte schon vor dem Kauf erlebbar machen
© Unsplash

Produkte schon vor dem Kauf erlebbar machen

Mit Rabatten und Reichweite allein lassen sich junge Zielgruppen nicht dauerhaft gewinnen. Tim Christiansen, General Manager DACH beim Social-Media-Anbieter Snapchat, erklärt, wie Augmented Reality und Storytelling Kundinnen und Kunden bei der Einschätzung helfen, ob ein Produkt zu ihren Bedürfnissen und ihrem Alltag passt.

etailment17.09.264 Min.

Weitere Beiträge

Foto: Logistikmitarbeiter prüft ein kleines Paket mit Dokumenten an einem Sortiertisch.
© Black Forest Labs / Flux

Drei Verbände fordern Haftungsadresse für Drittstaaten-Händler

Markenverband, HDE und Verbraucherzentrale Bundesverband fordern erstmals gemeinsam, dass jeder Anbieter auf dem EU-Markt auch in Europa haftbar ist, meldet der HDE. Mehr Kontrolle allein genüge bei geschätzt 5,9 Mrd. Kleinsendungen im Jahr 2025 nicht. Händler und Hersteller ohne EU-Sitz müssten deshalb einen registrierten Bevollmächtigten benennen und Plattformen dessen Registrierung vor Freischaltung eines Angebots prüfen. Fehle der Verantwortliche und habe die Plattform ihre Prüfpflicht verletzt, solle sie selbst haften. Die Bundesregierung solle sich beim geplanten European Product Act dafür einsetzen.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Kurier legt verpacktes Essen in eine orange Isoliertasche auf einem sauberen Restauranttresen.
© Black Forest Labs / Flux

Just Eat Takeaway: Erstes Bestellplus seit 55 Monaten

Just Eat Takeaway verzeichnet im September erstmals seit 55 Monaten mehr Bestellungen als im Vorjahresmonat, berichtet Thenextweb.com. Das Plus betrage laut einem Aktionärsbrief des Eigentümers Prosus allerdings magere 0,1 Prozent. Als Prosus im Dezember übernahm, seien die Bestellungen noch um neun Prozent geschrumpft. Prosus-Chef Fabricio Bloisi nenne als Hebel Technologie, Logistik, Kundenbindung und Marketing, ein Rezept, das Prosus bereits bei der brasilianischen Schwester iFood angewandt habe.

Redaktion09.10.263 Min.
Foto: Frau sitzt am Küchentisch vor einem Laptop, daneben liegen Buch, Socken und ein Spielkarton.
© OpenAI

Amazon führt Buch über Hobbys, Familie und Hinternform

Amazon zeigt US-Kunden auf einer Seite namens „About you“, was der Konzern aus ihrem Kaufverhalten über sie folgert, berichtet Fastcompany.com. Die seit Mai laufende Beta solle Empfehlungen personalisieren und sortiere die Annahmen nach Vorlieben, Hobbys und Familie. Das Ergebnis liest sich, als hätte ein Hobbypsychologe den Warenkorb durchwühlt: Eine Nutzerin habe den Eintrag „Hat flachen Hintern“ entdeckt, ein anderer „Flucht bei Schreck“ unter seinen Hobbys. Einem dritten unterstelle Amazon zu dessen Verwirrung eine Schwäche für „Brünette mit Muskeln“.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Zwei Büroangestellte ordnen Haftnotizen an einer Glaswand in einem hellen Besprechungsraum.
© OpenAI

Otto schickt 37 KI-Lotsen in die Fachabteilungen

Otto bildet 37 Mitarbeiter zu „GenAI-Enablement-Partnern“ aus, meldet Otto.de. Die per Nominierung oder Bewerbung ausgewählte Truppe absolviere in zwei Kohorten eine fünftägige Bitkom-Schulung mit Zertifizierung. Danach dürfe sie mindestens ein Fünftel ihrer Arbeitszeit darauf verwenden, Fachbereichen beim Aufspüren, Priorisieren und Umsetzen von KI-Anwendungsfällen zu helfen. Die bisherigen „GenAI-Ambassadoren“ hätten vor allem Wissen und Inspiration vermittelt. Nun gehe es ans Eingemachte: KI solle dauerhaft im Arbeitsalltag landen.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Techniker prüft Kabel in einem Serverschrank eines sauberen Rechenzentrums.
© Black Forest Labs / Flux

KI-Risiken: Versicherer zwischen Schadensfall und Geschäftsfeld

Versicherer rechnen durch, welche Kosten KI-Schäden ihnen künftig aufbürden, berichtet Heise.de. Der Makler Aon habe mehr als 300 KI-Gerichtsverfahren ausgewertet: Die Fälle reichten von gehackten Firmen über verletztes geistiges Eigentum bis zu technischen Fehlern. Wer am Ende hafte, sei offen; die EU habe einen Gesetzesentwurf 2025 als „verfrüht“ beerdigt. Zugleich steige die Branche tiefer ins KI-Geschäft ein und sichere Kredite, Chip-Wertverluste und Rechenzentrumsausfälle ab. Nvidia verhandle sogar über eine Police gegen Kreditausfälle von Start-ups, etwa beim Rechenzentrumsbau.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Person prüft eine beige Jacke neben offenem Karton und gefalteten Textilien in heller Wohnung
© OpenAI

Ebay: Gebraucht kaufen wird Alltag

Second-Hand rückt vom Gelegenheitskauf ins Haushaltsbudget, zeigt eine Studie von Ebay. Für 70 Prozent der mehr als 10.500 weltweit befragten Verbraucher sei Gebrauchtkauf wichtig, um mit dem Geld auszukommen. Der Anteil derer, die mindestens monatlich gebraucht kaufen, sei binnen eines Jahres von 35 auf 47 Prozent geklettert. Und der Trend habe Nachwuchs: Bei den 18- bis 29-Jährigen plane mehr als jeder Zweite, in den kommenden 12 Monaten mehr gebraucht zu kaufen, im Schnitt aller Befragten gut jeder Dritte.

Redaktion08.10.263 Min.
Foto: Person am Küchentisch hält Bankkarte und Smartphone neben Paketbox und Unterlagen.
© OpenAI

Kauf jetzt, prüf vorher: BNPL wird zum Kredit

Ab dem 20. November 2026 fallen auch Kleinkredite unter 200 Euro, zinsfreie Finanzierungen und viele BNPL-Angebote unter das Verbraucherdarlehensrecht, berichtet Haendlerbund.de. Das bedeute womöglich strengere Bonitätsprüfungen und mehr Informationspflichten. Bei externen Anbietern trage meist der Zahlungsdienstleister die Kreditgeberrolle, je nach Modell gelte mancher Händler aber selbst als Kreditgeber oder -vermittler. Gewähre ein KMU den Rechnungskauf selbst und zinsfrei, greife eine Ausnahme, sofern das Zahlungsziel höchstens 50 Tage betrage.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Person fotografiert einen hellen Holzstuhl in einer aufgeräumten Wohnung für den Wiederverkauf.
© OpenAI

Ikeas Second-Hand-Marktplatz kommt nach Deutschland

Ikea-Family-Mitglieder können laut Pressemitteilung ab 14. Oktober auch in Deutschland gebrauchte Ikea-Produkte untereinander handeln. Das Einstellen sei kostenlos, die Plattform schlage Preise vor. Wer verkauft, bekomme Geld aufs Konto oder eine Ikea-Gutschrift mit 15 Prozent Aufschlag. In den ersten sechs Märkten habe der Marktplatz bis Ende August 95.700 Inserate und 15 Mio. Besuche gezählt. Den nächsten Schritt teste Ikea in Spanien und Portugal: Dort solle bis Ende Dezember jeder Inserent optional ein Rückkaufangebot von Ikea bekommen.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Zwei Roboterarme sortieren ein weißes Paket, daneben beobachtet ein Mitarbeiter die Retourenstation.
© OpenAI

Roboter sortieren Zalandos Rücksendungen

Zalando lässt laut Pressemitteilung Retouren in Greven und im polnischen Świebodzin künftig von Robotern sortieren. Der Logistiker betreibe die zweiarmigen Systeme, die Sereacts Software „Cortex“ steuere. Sie greife und sortiere auch zerknautschte, schlecht verpackte Rücksendungen, ohne jeden Artikel vorher einzeln lernen zu müssen. Das Personal könne sich dadurch auf Überwachung, Sonderfälle und Qualitätskontrolle verlegen. Die beiden Standorte seien erst der Anfang: Zalando sei im Juli bei Sereact eingestiegen, gemeinsam wolle man die Retourenroboter europaweit ausrollen.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Mitarbeiter scannt ein Paket auf einem sauberen Förderband in einem hellen Logistikzentrum.
© Black Forest Labs / Flux

Amazon hält 63 Prozent Marktanteil

Amazon vereint inklusive Marktplatz rund 63 Prozent des deutschen Online-Handels auf sich, zeigt eine Studie von IFH Köln und General Evidence. Den Zuwachs müsse der Platzhirsch aber zunehmend teilen: Amazon habe zuletzt um 3,2 Mrd. Euro zugelegt, Otto und Zalando zusammen um 1,4 Mrd., Temu und Shein gemeinsam um rund eine Mrd. Euro. Jeder achte Kunde verlagere einzelne Käufe zu asiatischen Anbietern. Bei Auswahl, Bestellkomfort und Liefertempo liege Amazon aus Kundensicht trotzdem deutlich vorn.

Redaktion08.10.263 Min.
Foto: Person am Laptop hält eine Brille, daneben liegt gefaltete Kinderkleidung auf einem sauberen Tisch.
© Black Forest Labs / Flux

OLG verbietet Limango den Newsletter-Zwang

Das Oberlandesgericht München verbietet der Otto-Tochter Limango, Kundenkonten nur gegen eine Newsletter-Einwilligung freizuschalten, berichtet Golem.de. Damit setzt sich der Verbraucherzentrale Bundesverband in zweiter Instanz durch. Die DSGVO verlange eine freiwillige Einwilligung, Kunden hätten aber keine Wahl gehabt. Der Hinweis auf jederzeitigen Widerruf rette das nicht: Erst abonnieren, dann abbestellen bedeute erheblichen Mehraufwand. Limangos Einwand, das Geschäftsmodell (Shopping-Club) brauche den Newsletter, wiesen die Richter zurück.

Redaktion08.10.263 Min.
Foto: Frau arrangiert unbeschriftete Lebensmittel vor einem Smartphone in hellem Marketingbüro
© OpenAI

Schneller, billiger, beliebiger? KI im Händlermarketing

Eigene App, E-Mail und Instagram bleiben Schlüsselkanäle im Handelsmarketing, der gedruckte Handzettel verliert an Gewicht, zeigt der „Marketing Insights Report 2026“ des EHI. Im Kommen seien Tiktok, Youtube, digitale Prospekte und GEO. Künstliche Intelligenz sei vor allem in der Content-Produktion angekommen, für Datenauswertungen nutze der Handel sie seltener. Als größte Chance gelte Effizienz samt Kostenvorteilen (62,5 Prozent der Nennungen), so die befragten Marketingverantwortlichen im Handel. Zugleich warnten 45,2 Prozent vor austauschbarer Kommunikation und verwässerter Markenidentität durch KI.

Redaktion07.10.262 Min.
Foto: Person prüft am Smartphone eine Bestellung neben Paketen und Bankkarte in heller Wohnung.
© Black Forest Labs / Flux

Vietnams E-Commerce wächst 44 Prozent

Vietnams vier größte E-Commerce-Plattformen haben im ersten Halbjahr 2026 mehr als 291 Bio. Dong (9,9 Mrd. Euro) umgesetzt, berichtet Vietnam.vn. Das Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum liege bei über 44 Prozent. Die Zahl verkaufter Artikel sei dagegen nur um knapp 14 Prozent gewachsen. Der Wert pro verkauftem Produkt steige und der durchschnittliche Online-Käufer gebe mehr aus.

Redaktion07.10.263 Min.
Foto: Mitarbeiter legt helle Sneaker in einen Karton im sauberen Warenlager mit Schuhkartons.
© Black Forest Labs / Flux

Nike stolpert online ins elfte Minus-Quartal

Nikes Online-Geschäft schrumpft im elften Quartal in Folge, berichtet Digitalcommerce360.com. Im ersten Geschäftsquartal bis Ende August sei der Digitalumsatz währungsbereinigt um 13 Prozent auf 1,8 Mrd. Dollar gesunken. In Europa, Nahost und Afrika betrage das Minus sogar 26 Prozent. Nike wolle seine Online-Kanäle zur „Vollpreis-Plattform“ umbauen, räume Altware aus und drossle das Angebot bei Lifestyle-Modellen und der Marke Jordan. Ein Sparprogramm namens „Pace“ solle bis 2031 rund 2,5 Mrd. Dollar einsparen.

Redaktion07.10.263 Min.
Foto: Arbeiter prüft ein Containersiegel in einem sauberen Logistikterminal mit Paletten und Kränen im Hintergrund
© Black Forest Labs / Flux

Paris und Berlin wollen China den Binnenmarkt-Zugang verengen

Deutschland und Frankreich wollen der EU-Kommission ein neues Werkzeug gegen Marktverzerrungen in die Hand drücken, berichtet Euronews.com. Es solle Drittstaaten bei schweren und systematischen Verzerrungen den Zugang zum Binnenmarkt beschränken. Anlass sei der Handelsdruck aus China. Das EU-Defizit im China-Handel habe 2025 geschätzt bei einer Mrd. Euro am Tag gelegen. Jede Kommissionsentscheidung solle greifen, solange keine qualifizierte Mehrheit der Mitgliedstaaten widerspricht. Für etwaige chinesische Vergeltungsschritte solle die EU Strategien für jeden Mitgliedstaat vorbereiten.

Redaktion07.10.263 Min.
Foto: Person auf Sofa hält Smartphone, davor liegen gefalteter Pullover und Paket auf einem Couchtisch
© Black Forest Labs / Flux

Tiktok stellt KI-Verkäufer und Kasse direkt in den Feed

Tiktok kündigt für US-Nutzer einen KI-Einkaufsberater und eine Kasse direkt im Feed an, berichtet Retail-News.de. Der „Shopping Assistant“ merke sich im Gespräch Vorlieben, kläre Fragen zu Größen, Lieferung und Verfügbarkeit und begleite den Kauf aus dem Dialog heraus. Per „Buy Direct“ bestelle der Nutzer aus seinem For-You-Feed direkt bei Marken, ohne in einen externen Shop wechseln zu müssen.

Redaktion07.10.262 Min.
Foto: Person hält transparente Verpackungsfolie an einem sauberen Packtisch mit Kartons und Versandbeuteln.
© Black Forest Labs / Flux

Koalition plant Steuer auf Kunststoff in Verpackungen

Ab Juli 2027 will die Koalition Kunststoff in Verpackungen besteuern, berichtet Haendlerbund.de. Zahlen sollen laut Entwurf Hersteller und Importeure. Verbundverpackungen mit mehr als fünf Prozent Plastikanteil seien eingeschlossen. Recycelter Kunststoff könne auf Antrag steuerfrei bleiben. Auf den Handel könne die Abgabe über teurere Versandbeutel, Folien und Füllmaterial durchsickern; direkt treffe sie Händler, die Verpackungen selbst herstellen oder importieren. Der Bund rechne ab 2028 mit knapp 1,5 Mrd. Euro jährlich, die den deutschen Beitrag zur EU-Plastikabgabe decken sollen.

Redaktion07.10.263 Min.
Foto: Person shoppt am Laptop auf dem Sofa, daneben ein gefalteter Pullover und weiße Sneaker.
© Black Forest Labs / Flux

800 Signale, ein Rabatt: Very personalisiert per KI

Der britische Online-Händler The Very Group setzt für die Personalisierung seiner Shops auf die KI-Plattform von Made With Intent, berichtet Retailtechnologyinnovationhub.com. Die Software werte mehr als 800 Verhaltenssignale aus, lese daraus in Echtzeit die Kaufabsicht und entscheide, wer wann welchen Rabatt oder welche Zahlungsoption sehe. Was wirkt, merke sie sich für künftige Besuche. Im ersten Monat sei der Umsatz pro Kunde bei einer nicht näher beschriebenen KI-Strategie um ein Fünftel gestiegen.

Redaktion07.10.263 Min.
Foto: Mitarbeiter scannt Kartons in einem hellen, sauberen Lager mit Rollwagen und Warenregalen.
© Black Forest Labs / Flux

Plus 0,1 Prozent: Europas Handel tritt auf der Stelle

Das Einzelhandelsvolumen im Euroraum und in der EU ist im August gegenüber Juli um 0,1 Prozent gestiegen, meldet Eurostat. Nach dem Juli-Minus von 0,6 Prozent im Euroraum reicht das kaum zum Durchatmen. Non-Food legt um 0,5 Prozent zu, Kraftstoff verliert 1,9 Prozent. Deutschland landet mit plus 1,3 Prozent auf Platz drei der Monatswertung, liegt im Jahresvergleich aber immer noch 0,4 Prozent im Minus.

Redaktion07.10.263 Min.
Symbolbild: Drei Präsentationsfächer mit Schuh, Pullover und Etui zeigen unterschiedliche Produktauswahlen.
© OpenAI

Drei Assistenten, drei Regale: KI-Shopping kennt keine Ordnung

Wer ChatGPT, Googles AI Mode und Amazons Alexa dieselbe Kauffrage stellt, steht virtuell vor drei verschiedenen Regalen, zitiert Channelx.world eine Studie der Agentur Jellyfish. Für Spielzeug bediene sich Amazon fast nur im eigenen Shop, ChatGPT bei 24 verschiedenen Händlern, Google bei 37. Bei britischen Herrenanzügen ziehe ChatGPT 30 Händler heran, Google hingegen nur vier. Preisklassen ignoriere die KI: Eine Antwort zu Herrenanzügen etwa habe Modelle von 27 bis zu 3.295 Pfund präsentiert. Marken gingen unter: In der US-Mode verteile die KI ihre Empfehlungen auf 120 Marken, die stärkste komme auf sieben Prozent.

Redaktion06.10.263 Min.
Symbolbild: Eine Empfängerin übergibt einem Paketboten Münzen an der Wohnungstür.
© OpenAI

Bei DHL zählt an der Tür wieder nur Bargeld

DHL hat die erst Ende Juli gestartete kontaktlose Zahlung an der Haustür vorübergehend abgeschaltet, berichtet Golem.de. Laut einer Sprecherin habe es wiederholt technische Probleme mit den Handheld-Scannern der Zusteller gegeben, über die die NFC-Zahlung lief. Zollgebühren, Porto und Nachnahme kassieren die Boten damit wieder nur bar. Der Konzern wolle den Dienst schnellstmöglich zurückbringen, einen Termin gebe es nicht.

Redaktion06.10.262 Min.
Symbolbild: Modische Jacken und Sneaker vor einer Konzertbühne in einer Veranstaltungshalle.
© OpenAI

Konzert statt Checkout: Zalando feiert in Berlin

Zalando lädt im April 2027 erstmals zum Festival „Access All Areas“ nach Berlin, berichtet Fashionunited.de. Bis zu 40.000 Besucher sollen am 24. und 25. April in der Station Berlin und im Tempodrom Konzerte und Markenauftritte erleben und limitierte Produkte ergattern können. Das Format knüpfe an die einstige Modemesse Bread & Butter an. Mit dabei seien 14 Marken, angeführt von Adidas, Calvin Klein und Nike. Für Mitglieder des Kundenprogramms Zalando Plus sei der Eintritt frei.

Redaktion06.10.262 Min.
Foto: Hände im weißen Kittel ordnen Medikamentenschachteln neben Versandkarton und Umschlag in einer Apotheke.
© Black Forest Labs / Flux

Apothekerkammer lässt bei DocMorris pfänden

Die Apothekerkammer Nordrhein hat bei DocMorris in den Niederlanden Geld pfänden lassen, berichtet Sueddeutsche.de. Die Online-Apotheke habe vor Jahren in Stuttgart Prozesse um Rabattwerbung verloren, nach Ansicht der Kläger aber unverändert weitergemacht. Weil der Antrag auf Ordnungsgelder in Deutschland versandet sei, habe die Kammer den Umweg über ein niederländisches Gericht genommen. Laut DocMorris gehe es um einen hohen fünf- bis niedrigen sechsstelligen Euro-Betrag; das Unternehmen habe Berufung eingelegt.

Redaktion06.10.262 Min.
Foto: Person im Lager hält ein Tablet neben Karton und Metallteilen auf einem sauberen Arbeitstisch
© Black Forest Labs / Flux

Fast ein Drittel des B2B-Umsatzes läuft digital

Deutsche Hersteller und Großhändler haben 2025 knapp 1,6 Bio. Euro digital umgesetzt, zitiert WLL.news den B2B-Marktmonitor des ECC Köln. Der Online-Anteil am gesamten B2B-Umsatz liege bei 30 Prozent, EDI eingerechnet. Der Internethandel über Online-Shops und Marktplätze sei um 7,9 Prozent auf 549 Mrd. Euro gewachsen. Rund ein Viertel davon laufe über Marktplätze, deren Anteil zuletzt stagniert habe. Zwei Drittel der Führungskräfte rechneten damit, dass das Geschäft weiter ins Netz wandere.

Redaktion06.10.263 Min.
Foto: Person packt Versandkartons an einem sauberen Tisch mit Laptop und Klebebandabrollern.
© Black Forest Labs / Flux

US-Online-Handel schlägt die Prognose

Der US-Online-Handel wächst 2026 schneller als erwartet: In den ersten drei Quartalen legte er um rund zehn statt der prognostizierten acht Prozent zu, zitiert Finance.yahoo.com eine Analyse von Bernstein. Einen Grund sehe das Analysehaus in KI-gestützter Werbung bei Google und Meta, welche die Konversionsraten nach oben treibe. Zugleich hätten die neuen Zölle Temu und Shein geschwächt. Die größten Anteilsgewinne verbuche Shopify mit 14,2 Prozent vor Walmart mit 8,7 Prozent. Amazon halte 42,9 Prozent Marktanteil, wachse aber langsamer als seine Verfolger.

Redaktion06.10.263 Min.
Foto: Person prüft Unterlagen an einem sauberen Bürotisch mit Laptop, Ablage und Taschenrechner.
© Black Forest Labs / Flux

KI-Agenten: Weniger Terminator, mehr Buchhaltung

Statt als autonome Superhirne lohnen sich KI-Agenten vor allem beim Bürokram rund um Angebote, Aufträge und Rechnungen, zitiert T3n.de eine Telekom-Studie. Ideal seien Abläufe mit zwei bis vier Systemen und ebenso vielen Prozessschritten. Für Einzelaufgaben genüge klassische Automatisierung, komplette End-to-End-Prozesse ließen sich dagegen schwer standardisieren. Ein Agent könne etwa Kundenanfragen mit CRM- und Preisdaten zu einem Angebotsentwurf verdichten, Bestellungen mit der Warenwirtschaft abgleichen und Rechnungen prüfen, bevor sie in die Freigabe gehen.

Redaktion06.10.263 Min.
Foto: Lieferfahrer mit Roller hält Einkaufstüte und Paket vor einem Lebensmittelgeschäft.
© Black Forest Labs / Flux

Indiens Online-Handel wächst immer schneller

Indiens Online-Handel wächst 2026 um 22 bis 24 Prozent auf mehr als 90 Mrd. Dollar, so schnell wie seit fünf Jahren nicht, zitiert Retailasia.com eine Studie von Redseer. Am stärksten lege Quick Commerce zu: Der Anteil der Sofortlieferung am Online-Markt sei binnen eines Jahres von 14 auf 22 Prozent gestiegen. Zugleich verjünge sich die Kundschaft: Die Generation Z stemme mittlerweile rund 35 Prozent des Handelsvolumens, 2022 seien es erst zehn Prozent gewesen.

Redaktion06.10.263 Min.
Foto: Kundin prüft ein Preisschild an Strickwaren neben weihnachtlich dekorierten Regalen.
© Black Forest Labs / Flux

Herbstlaune statt Kauflaune

Das Weihnachtsgeschäft verliert schon vor dem Start an Glanz: Die Konsumlaune hat sich im Oktober nach einem zaghaften Aufwärtstrend deutlich verschlechtert, so das Konsumbarometer des HDE. Die Anschaffungsneigung liege klar unter Vorjahresniveau, die Einkommenserwartung habe spürbar nachgegeben. Die Teuerung bei Energie und Sprit belaste die Verbraucher, die Inflationserwartung klettere weiter. Wirtschaftsforscher und Unternehmen blickten etwas freundlicher auf die Konjunktur, die Verbraucher hingegen seien pessimistisch.

Redaktion06.10.262 Min.
Foto: Person bereitet gefaltete Kleidung und Pakete vor einem Smartphone auf Stativ für Livestream vor
© Black Forest Labs / Flux

Tiktok Shop ist in Europa eine britische Veranstaltung

Großbritannien bleibt mit großem Abstand der wichtigste europäische Markt für Tiktok Shop, berichtet Channelx.world. Dort seien inzwischen mehr als 300.000 kleine und mittlere Unternehmen aktiv. 2025 habe das Handelsvolumen 2,63 Mrd. Euro erreicht, das entspreche 65 Prozent des europäischen Gesamtwerts. Es folge Spanien mit 570 Mio. Euro, vor Frankreich (360 Mio.) und Deutschland (350 Mio.), die erst seit März 2025 dabei sind. Für dieses Jahr erwarte der ECDB in allen Märkten annähernd eine Verdoppelung.

Redaktion06.10.262 Min.
Foto: Support-Mitarbeiter mit Headset tippt an einem Büroarbeitsplatz neben Telefon und Netzwerkkabeln
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Telekom will mit KI 2,5 Mrd. Euro jährlich sparen

Die Telekom will ihre indirekten Jahreskosten bis 2030 per KI und Automatisierung gegenüber 2023 um rund 2,5 Mrd. Euro drücken, berichtet Manager-Magazin.de. Den KI-Umsatz mit Unternehmen außerhalb der USA wolle der Konzern von rund 250 Mio. Euro im laufenden Jahr auf 800 Mio. bis 2030 hieven. Im Kundenservice habe ein Chatbot im ersten Halbjahr bereits rund 2,6 Mio. Anrufe übernommen, bei der US-Tochter bearbeite KI schon 40 Prozent der Kundenkontakte.

Redaktion06.10.262 Min.
Foto: Lieferdrohne senkt eine graue Essenstasche vor einer Haustür im Vorgarten ab
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Doordash will Essen in fünf Minuten einfliegen

Doordash hat die Drohne vorgestellt, mit der es in Nordkalifornien Essenslieferungen testen will, berichtet Techradar.com. Der Sechsrotor lande nicht, sondern seile die Bestellung vor der Haustür oder im Garten ab und surre wieder davon. Laut Doordash seien rund 80 Prozent aller Bestellungen leicht genug für den Luftweg. Eine Lieferung dauere in ersten Tests im Schnitt keine fünf Minuten.

Redaktion05.10.263 Min.
Frau vergleicht eine geplante Anschaffung am Laptop
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Besserverdiener treten auf die Konsumbremse

Die Konsumlaune kippt ausgerechnet dort, wo das Geld sitzt, zitiert Sueddeutsche.de eine Auswertung des NIM. Während das Konsumklima für Oktober um 3,8 auf minus 30,6 Punkte sinke, rutsche es beim einkommensstärksten Viertel sogar um 13,8 auf minus 38 Punkte ab. Die obere Einkommenshälfte, die rund 68 Prozent der Konsumausgaben trage, halte sich also zunehmend mit Anschaffungen zurück. Wer hingegen weniger verdiene, spare auch weniger und kaufe so viel wie bisher.

Redaktion05.10.262 Min.
Zwei Personen im Gespräch über die Nutzung digitaler Dienste
© OpenAI

Briten mögen KI-Firmen weniger als Waffenhersteller

59 Prozent der Briten sehen KI-Unternehmen negativ, berichtet Techradar.com unter Berufung auf eine YouGov-Umfrage. Damit schneide die Branche schlechter ab als Rüstungskonzerne (52 Prozent) und Big Tech (50 Prozent). Unbeliebter seien nur noch Social-Media-Firmen (64 Prozent) sowie Tabak- und Glücksspielanbieter. Ausschließlich bei täglichen Anwendern überwiege die Zustimmung (41 Prozent) die Ablehnung (39 Prozent). Bei Nichtnutzern liege die Missbilligung bei 76 Prozent.

Redaktion05.10.263 Min.
Reisende kommt in einer gepflegten Ferienwohnung an
© OpenAI

Airbnb, Booking und Expedia legen 5,3 Prozent zu

Über Airbnb, Booking und Expedia haben Urlauber im zweiten Quartal 258,8 Mio. Übernachtungen in EU-Kurzzeitunterkünften geshoppt, 5,3 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, meldet Eurostat. Gegenüber 2024 beträgt das Plus 23,9 Prozent. In Österreich nahm die Zahl der gebuchten Übernachtungen um drei Prozent ab, Deutschland steigerte sich um 6,3 Prozent. Fünf der zehn gefragtesten Regionen lagen in Spanien, drei in Frankreich, zwei in Italien.

Redaktion05.10.262 Min.
Foto: Lagerarbeiter legt grauen Versandbeutel in eine Kiste mit Paketen an einer Sortieranlage
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Neun von zehn Auslands-Euro landen bei Temu & Co.

Neun von zehn Euro, die EU-Verbraucher 2025 online bei Händlern außerhalb der Union ausgaben, landeten bei Temu, Shein und Aliexpress, zitiert Ecommercenews.eu eine Studie von ECDB. Das seien 49,7 Mrd. von 55,1 Mrd. Euro. Insgesamt habe der Abfluss 13,1 Prozent der Online-Ausgaben für physische Waren ausgemacht. 2020 seien es nur 2,3 Prozent gewesen, für dieses Jahr würden 15,2 Prozent erwartet. Der Gegenverkehr wirkt wie ein Rinnsal: Der EU-Handel habe nur 3,9 Mrd. Euro an Kunden außerhalb der Union umgesetzt , gut die Hälfte davon an die Schweiz.

Redaktion05.10.262 Min.

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