Illustration gleich großer Glaspanels symbolisiert faire Behandlung im digitalen Markt

Teil 1: Maschinenraum schlägt Showroom: Wo KI im Lebensmittelhandel wirklich Geld verdient

Matthias Schu

Black Forest Labs / Flux

Aktuelle Beiträge

Mittwoch, 14. Oktober 2026
Foto: Frau sitzt am Küchentisch vor einem Laptop, daneben liegen Buch, Socken und ein Spielkarton.
© OpenAI

Amazon führt Buch über Hobbys, Familie und Hinternform

Amazon zeigt US-Kunden auf einer Seite namens „About you“, was der Konzern aus ihrem Kaufverhalten über sie folgert, berichtet Fastcompany.com. Die seit Mai laufende Beta solle Empfehlungen personalisieren und sortiere die Annahmen nach Vorlieben, Hobbys und Familie. Das Ergebnis liest sich, als hätte ein Hobbypsychologe den Warenkorb durchwühlt: Eine Nutzerin habe den Eintrag „Hat flachen Hintern“ entdeckt, ein anderer „Flucht bei Schreck“ unter seinen Hobbys. Einem dritten unterstelle Amazon zu dessen Verwirrung eine Schwäche für „Brünette mit Muskeln“.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Zwei Büroangestellte ordnen Haftnotizen an einer Glaswand in einem hellen Besprechungsraum.
© OpenAI

Otto schickt 37 KI-Lotsen in die Fachabteilungen

Otto bildet 37 Mitarbeiter zu „GenAI-Enablement-Partnern“ aus, meldet Otto.de. Die per Nominierung oder Bewerbung ausgewählte Truppe absolviere in zwei Kohorten eine fünftägige Bitkom-Schulung mit Zertifizierung. Danach dürfe sie mindestens ein Fünftel ihrer Arbeitszeit darauf verwenden, Fachbereichen beim Aufspüren, Priorisieren und Umsetzen von KI-Anwendungsfällen zu helfen. Die bisherigen „GenAI-Ambassadoren“ hätten vor allem Wissen und Inspiration vermittelt. Nun gehe es ans Eingemachte: KI solle dauerhaft im Arbeitsalltag landen.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Techniker prüft Kabel in einem Serverschrank eines sauberen Rechenzentrums.
© Black Forest Labs / Flux

KI-Risiken: Versicherer zwischen Schadensfall und Geschäftsfeld

Versicherer rechnen durch, welche Kosten KI-Schäden ihnen künftig aufbürden, berichtet Heise.de. Der Makler Aon habe mehr als 300 KI-Gerichtsverfahren ausgewertet: Die Fälle reichten von gehackten Firmen über verletztes geistiges Eigentum bis zu technischen Fehlern. Wer am Ende hafte, sei offen; die EU habe einen Gesetzesentwurf 2025 als „verfrüht“ beerdigt. Zugleich steige die Branche tiefer ins KI-Geschäft ein und sichere Kredite, Chip-Wertverluste und Rechenzentrumsausfälle ab. Nvidia verhandle sogar über eine Police gegen Kreditausfälle von Start-ups, etwa beim Rechenzentrumsbau.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Mann sitzt an einem hellen Küchentisch und blickt nachdenklich auf sein Smartphone.
© OpenAI

UK: 20 Mio. Kläger gegen Googles App-Store-Provision

Nach Apple und Sony steht nun Google wegen seiner App-Store-Provisionen vor einem Londoner Kartellgericht, berichtet Reuters.com. Die Sammelklage über mehr als eine Mrd. Pfund läuft im Namen von rund 20 Mio. Verbrauchern, die seit 2015 im Play Store Apps, In-App-Käufe oder Abos bezahlt haben. Die Klägerseite wirft Google vor, seine Marktmacht für bis zu 30 Prozent Provision missbraucht zu haben, die über die Preise bei den Kunden gelandet sei. Alphabet hält die Klage für unbegründet, der Play Store stehe im Wettbewerb mit Apples App Store.

Redaktion08.10.263 Min.
Foto: Lieferarbeiter stellt Cateringschalen auf eine Bürotheke, während eine Person die Bestellung prüft.
© OpenAI

Uber kauft Catering-Plattform ezCater

Uber kauft den Catering-Vermittler ezCater für 2,3 Mrd. Dollar, berichtet Techfundingnews.com. Das sind 700 Mio. Dollar mehr als die Bewertung nach der letzten Finanzierungsrunde 2021. Über ezCater bestellen US-Firmen Essen für Meetings, Events und regelmäßige Mitarbeiterverpflegung bei mehr als 140.000 Restaurants, im Schnitt für über 400 Dollar pro Auftrag. Die Bruttobuchungen hätten in zwölf Monaten 2,5 Mrd. Dollar überschritten, das Geschäft sei profitabel. Uber wolle die Plattform mit Uber Eats und seinem Firmenkundenangebot verschmelzen.

Redaktion08.10.263 Min.
Foto: Bauingenieur mit Helm prüft Pläne am Zaun vor einem Rohbau mit Leitungen.
© OpenAI

Amazon warnt vor Baustopp für Rechenzentren

Mehr als 100 US-Gemeinden erwägen Baustopps für Rechenzentren, weswegen AWS-Chef Matt Garman vor „Folgen über Generationen“ warnt, berichtet Techradar.com. Rechenzentren seien strategisch so wichtig wie einst die Highways. Die US-Investitionen in Rechenzentren und KI-Infrastruktur könnten bis 2032 auf 10,3 Bio. Dollar steigen. Amazon verzichte auf Geheimhaltungsabkommen mit den Behörden, lege jährlich Strom- und Wasserverbrauch offen und stecke über fünf Jahre mehr als eine Mrd. Dollar in Weiterbildung und Energieeffizienz vor Ort.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Person prüft eine beige Jacke neben offenem Karton und gefalteten Textilien in heller Wohnung
© OpenAI

Ebay: Gebraucht kaufen wird Alltag

Second-Hand rückt vom Gelegenheitskauf ins Haushaltsbudget, zeigt eine Studie von Ebay. Für 70 Prozent der mehr als 10.500 weltweit befragten Verbraucher sei Gebrauchtkauf wichtig, um mit dem Geld auszukommen. Der Anteil derer, die mindestens monatlich gebraucht kaufen, sei binnen eines Jahres von 35 auf 47 Prozent geklettert. Und der Trend habe Nachwuchs: Bei den 18- bis 29-Jährigen plane mehr als jeder Zweite, in den kommenden 12 Monaten mehr gebraucht zu kaufen, im Schnitt aller Befragten gut jeder Dritte.

Redaktion08.10.263 Min.
Foto: Person am Küchentisch hält Bankkarte und Smartphone neben Paketbox und Unterlagen.
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Kauf jetzt, prüf vorher: BNPL wird zum Kredit

Ab dem 20. November 2026 fallen auch Kleinkredite unter 200 Euro, zinsfreie Finanzierungen und viele BNPL-Angebote unter das Verbraucherdarlehensrecht, berichtet Haendlerbund.de. Das bedeute womöglich strengere Bonitätsprüfungen und mehr Informationspflichten. Bei externen Anbietern trage meist der Zahlungsdienstleister die Kreditgeberrolle, je nach Modell gelte mancher Händler aber selbst als Kreditgeber oder -vermittler. Gewähre ein KMU den Rechnungskauf selbst und zinsfrei, greife eine Ausnahme, sofern das Zahlungsziel höchstens 50 Tage betrage.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Person fotografiert einen hellen Holzstuhl in einer aufgeräumten Wohnung für den Wiederverkauf.
© OpenAI

Ikeas Second-Hand-Marktplatz kommt nach Deutschland

Ikea-Family-Mitglieder können laut Pressemitteilung ab 14. Oktober auch in Deutschland gebrauchte Ikea-Produkte untereinander handeln. Das Einstellen sei kostenlos, die Plattform schlage Preise vor. Wer verkauft, bekomme Geld aufs Konto oder eine Ikea-Gutschrift mit 15 Prozent Aufschlag. In den ersten sechs Märkten habe der Marktplatz bis Ende August 95.700 Inserate und 15 Mio. Besuche gezählt. Den nächsten Schritt teste Ikea in Spanien und Portugal: Dort solle bis Ende Dezember jeder Inserent optional ein Rückkaufangebot von Ikea bekommen.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Zwei Roboterarme sortieren ein weißes Paket, daneben beobachtet ein Mitarbeiter die Retourenstation.
© OpenAI

Roboter sortieren Zalandos Rücksendungen

Zalando lässt laut Pressemitteilung Retouren in Greven und im polnischen Świebodzin künftig von Robotern sortieren. Der Logistiker betreibe die zweiarmigen Systeme, die Sereacts Software „Cortex“ steuere. Sie greife und sortiere auch zerknautschte, schlecht verpackte Rücksendungen, ohne jeden Artikel vorher einzeln lernen zu müssen. Das Personal könne sich dadurch auf Überwachung, Sonderfälle und Qualitätskontrolle verlegen. Die beiden Standorte seien erst der Anfang: Zalando sei im Juli bei Sereact eingestiegen, gemeinsam wolle man die Retourenroboter europaweit ausrollen.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Mitarbeiter scannt ein Paket auf einem sauberen Förderband in einem hellen Logistikzentrum.
© Black Forest Labs / Flux

Amazon hält 63 Prozent Marktanteil

Amazon vereint inklusive Marktplatz rund 63 Prozent des deutschen Online-Handels auf sich, zeigt eine Studie von IFH Köln und General Evidence. Den Zuwachs müsse der Platzhirsch aber zunehmend teilen: Amazon habe zuletzt um 3,2 Mrd. Euro zugelegt, Otto und Zalando zusammen um 1,4 Mrd., Temu und Shein gemeinsam um rund eine Mrd. Euro. Jeder achte Kunde verlagere einzelne Käufe zu asiatischen Anbietern. Bei Auswahl, Bestellkomfort und Liefertempo liege Amazon aus Kundensicht trotzdem deutlich vorn.

Redaktion08.10.263 Min.

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Top der letzten Woche

Foto: Zwei Personen verpacken Kartons an einem Tisch, Regale mit Paketen im Hintergrund.
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Verpackungsverordnung PPWR: Für kleine Onlinehändler endet das Cross-Border-Geschäft

Seit dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR. Sie soll Verpackungsmüll senken und die bislang zersplitterten nationalen Vorschriften durch ein einheitliches Regelwerk ersetzen. In der Praxis berichten Händlerverbände und einzelne Shopbetreiber jedoch von neuen Dokumentations- und Registrierungspflichten – mit der Folge, dass manche kleine Händler den Versand ins EU-Ausland einstellen.

David Wöllenstein12.08.267 Min.

Dossiers für die Praxis

Die Hintergründe zu den Nachrichten. Mit Antworten, die Ihnen im Handelsalltag weiterhelfen.

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Handscanner ist auf den Barcode des Versandetiketts auf einem Paket gerichtet
© Black Forest Labs / Flux · KI-bearbeitet

Versand & Retouren

Versandkosten steuern, Sendungen nachvollziehen und Rückgaben sauber abwickeln: eine praktische Entscheidungshilfe für Onlinehändler.

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Symbolbild: Kundin mit Smartphone neben einem geöffneten Versandkarton
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Wero im Handel

Passt Wero in Ihren Checkout? Was Onlinehändler zu Einbindung, Konditionen und Rückzahlungen klären sollten – mit Checkliste für den Praxistest.

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Expertenrat

Einordnung und Empfehlungen von Fachleuten aus Handel, Wissenschaft und Beratung.

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3D-Illustration zeigt Verschmelzung von Handelsdaten in einer zentralen Cloud-Struktur — Variante B
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Warum Agentic Commerce die größte Chance für den B2B-Handel seit Jahren ist

Wenn KI-Agenten im B2B-Einkauf Produkte suchen, Konditionen vergleichen und Bestellungen auslösen, dürfte zum Zug kommen, wer seine Daten maschinenlesbar bereitstellt. Stefan Hamann aus dem Expertenrat, Mitgründer von Shopware und dort seit August Chief Agentic Officer, skizziert fünf Schritte, mit denen sich B2B-Händler darauf vorbereiten können.

Stefan Hamann21.09.264 Min.
3D-Illustration: Zwei kleine Schaufenster mit Smartphone und Monitor hinter Milchglas, davor eine Lupe.
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Produktdaten auf Marktplätzen: Was KI-Agenten korrigieren dürfen – und was nicht

Produktdaten verlassen das PIM-System – und auf Marktplätzen entscheidet danach oft nicht mehr der Anbieter, wie sie aussehen. Markus Rohmeyer, CPO bei novomind und Mitglied des Etailment.de-Expertenrats, erklärt, wie Digital Shelf Analytics diese Lücke sichtbar macht, wie KI-Agenten sie schließen – und wo sie es nicht dürfen.

Markus Rohmeyer18.09.265 Min.

Gastbeiträge

Erfahrungen, Standpunkte und Impulse von Gastautorinnen und Gastautoren.

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Agentic Commerce beginnt mit den Grundlagen

Agentic Commerce beginnt mit den Grundlagen

KI-Agenten sollen Angebote vergleichen und Käufe auslösen – vorausgesetzt, sie finden eindeutige Daten vor. Simon Rabente, Mitgründer und Geschäftsführer der Kölner E-Commerce-Agentur Webmatch, beschreibt, welche Grundlagen Händler klären sollten, bevor der erste Agent auf ihr Sortiment zugreift.

etailment24.09.264 Min.
Geschenkekauf 2.0: Wie Verbraucher mit KI schenken
© Unsplash

Geschenkekauf 2.0: Wie Verbraucher mit KI schenken

Auf Fachkonferenzen gilt der KI-gestützte Umbruch im Handel oft als ausgemachte Sache. Eine eigene Verbraucherbefragung legt nahe, dass der Markt differenzierter ist. Leif-Eric Marx, Managing Director DACH & CEE beim Geschenkkarten-Anbieter BHN (Blackhawk Network), zeigt, welche digitalen Kanäle bereits im Alltag angekommen sind und wo Anbieterversprechen der tatsächlichen Nutzung vorauseilen.

etailment19.09.264 Min.
Produkte schon vor dem Kauf erlebbar machen
© Unsplash

Produkte schon vor dem Kauf erlebbar machen

Mit Rabatten und Reichweite allein lassen sich junge Zielgruppen nicht dauerhaft gewinnen. Tim Christiansen, General Manager DACH beim Social-Media-Anbieter Snapchat, erklärt, wie Augmented Reality und Storytelling Kundinnen und Kunden bei der Einschätzung helfen, ob ein Produkt zu ihren Bedürfnissen und ihrem Alltag passt.

etailment17.09.264 Min.

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Foto: Person am Laptop hält eine Brille, daneben liegt gefaltete Kinderkleidung auf einem sauberen Tisch.
© Black Forest Labs / Flux

OLG verbietet Limango den Newsletter-Zwang

Das Oberlandesgericht München verbietet der Otto-Tochter Limango, Kundenkonten nur gegen eine Newsletter-Einwilligung freizuschalten, berichtet Golem.de. Damit setzt sich der Verbraucherzentrale Bundesverband in zweiter Instanz durch. Die DSGVO verlange eine freiwillige Einwilligung, Kunden hätten aber keine Wahl gehabt. Der Hinweis auf jederzeitigen Widerruf rette das nicht: Erst abonnieren, dann abbestellen bedeute erheblichen Mehraufwand. Limangos Einwand, das Geschäftsmodell (Shopping-Club) brauche den Newsletter, wiesen die Richter zurück.

Redaktion08.10.263 Min.
Foto: Frau arrangiert unbeschriftete Lebensmittel vor einem Smartphone in hellem Marketingbüro
© OpenAI

Schneller, billiger, beliebiger? KI im Händlermarketing

Eigene App, E-Mail und Instagram bleiben Schlüsselkanäle im Handelsmarketing, der gedruckte Handzettel verliert an Gewicht, zeigt der „Marketing Insights Report 2026“ des EHI. Im Kommen seien Tiktok, Youtube, digitale Prospekte und GEO. Künstliche Intelligenz sei vor allem in der Content-Produktion angekommen, für Datenauswertungen nutze der Handel sie seltener. Als größte Chance gelte Effizienz samt Kostenvorteilen (62,5 Prozent der Nennungen), so die befragten Marketingverantwortlichen im Handel. Zugleich warnten 45,2 Prozent vor austauschbarer Kommunikation und verwässerter Markenidentität durch KI.

Redaktion07.10.262 Min.
Foto: Hand mit Smartphone am Küchentisch neben Handyhülle, Elektronikzubehör und frischen Lebensmitteln
© OpenAI

Preisbewusst, aber bequem: Briten starten beim Marktplatz

Zwei Drittel der britischen Online-Shopper steuern bei der Produktsuche aus Gewohnheit direkt große Marktplätze oder Suchmaschinen an, zitiert Channelx.world eine Umfrage des Preisvergleichers Idealo. Nur acht Prozent starteten mit Vergleichsportalen, obwohl 71 Prozent diesen durchaus vertrauten. Deren Revier sei aber eher die teure Anschaffung. Mehr Komfort beim Vergleichen wünsche sich eine klare Mehrheit, am häufigsten bei Handys, Elektronik und Lebensmitteln. Rabatten hingegen begegne das Publikum skeptisch: Echte Nachlässe zum Black Friday beispielsweise erwarte nicht einmal die Hälfte.

Redaktion07.10.263 Min.
Foto: Person prüft am Smartphone eine Bestellung neben Paketen und Bankkarte in heller Wohnung.
© Black Forest Labs / Flux

Vietnams E-Commerce wächst 44 Prozent

Vietnams vier größte E-Commerce-Plattformen haben im ersten Halbjahr 2026 mehr als 291 Bio. Dong (9,9 Mrd. Euro) umgesetzt, berichtet Vietnam.vn. Das Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum liege bei über 44 Prozent. Die Zahl verkaufter Artikel sei dagegen nur um knapp 14 Prozent gewachsen. Der Wert pro verkauftem Produkt steige und der durchschnittliche Online-Käufer gebe mehr aus.

Redaktion07.10.263 Min.
Foto: Mitarbeiter legt helle Sneaker in einen Karton im sauberen Warenlager mit Schuhkartons.
© Black Forest Labs / Flux

Nike stolpert online ins elfte Minus-Quartal

Nikes Online-Geschäft schrumpft im elften Quartal in Folge, berichtet Digitalcommerce360.com. Im ersten Geschäftsquartal bis Ende August sei der Digitalumsatz währungsbereinigt um 13 Prozent auf 1,8 Mrd. Dollar gesunken. In Europa, Nahost und Afrika betrage das Minus sogar 26 Prozent. Nike wolle seine Online-Kanäle zur „Vollpreis-Plattform“ umbauen, räume Altware aus und drossle das Angebot bei Lifestyle-Modellen und der Marke Jordan. Ein Sparprogramm namens „Pace“ solle bis 2031 rund 2,5 Mrd. Dollar einsparen.

Redaktion07.10.263 Min.
Foto: Mann verpackt Pakete in einem hellen, sauberen Lagerraum mit Regalen und Versandkartons.
© Black Forest Labs / Flux

Nummer neun: Kaufland startet Marktplatz in Spanien

Kaufland öffnet laut Pressemitteilung seinen Marktplatz in Spanien und ist damit in neun Ländern aktiv. Erstmals verkaufe das Unternehmen in mehr Ländern ohne eigene Filialen als in Ländern mit Kaufland-Filialen. Dass das Modell trägt, solle der Start in den Niederlanden belegen: Dort habe es am ersten Tag mehr als doppelt so viele Bestellungen gegeben wie beim bisher stärksten Marktplatz-Start. In Spanien gehe Kaufland mit über 3.100 Händlern und mehr als zehn Mio. Artikeln an den Start.

Redaktion07.10.262 Min.
Foto: Person shoppt am Laptop auf dem Sofa, daneben ein gefalteter Pullover und weiße Sneaker.
© Black Forest Labs / Flux

800 Signale, ein Rabatt: Very personalisiert per KI

Der britische Online-Händler The Very Group setzt für die Personalisierung seiner Shops auf die KI-Plattform von Made With Intent, berichtet Retailtechnologyinnovationhub.com. Die Software werte mehr als 800 Verhaltenssignale aus, lese daraus in Echtzeit die Kaufabsicht und entscheide, wer wann welchen Rabatt oder welche Zahlungsoption sehe. Was wirkt, merke sie sich für künftige Besuche. Im ersten Monat sei der Umsatz pro Kunde bei einer nicht näher beschriebenen KI-Strategie um ein Fünftel gestiegen.

Redaktion07.10.263 Min.
Foto: Logistikarbeiter legt ein unbeschriftetes Paket auf ein Förderband in einer sauberen Sortierhalle
© Black Forest Labs / Flux

Paketsteuer: Österreichs Handel beschwert sich in Brüssel

Der österreichische Handelsverband trägt laut Medienmitteilung den Streit um die nationale Paketsteuer nach Brüssel: Fünf Tage nach deren Start hat er bei der EU-Kommission Binnenmarkt-Beschwerde eingereicht. Die Abgabe verstoße gegen den freien Waren- und Dienstleistungsverkehr und wirke als verdeckter Protektionismus: Sie treffe vor allem Versender aus anderen EU-Staaten ohne Filialen in Österreich. Eine vom Verband beauftragte Analyse prognostiziere einen jährlichen BIP-Rückgang von bis zu 360 Mio. Euro und 2.870 verlorene Arbeitsplätze. Der Verband verlangt von der Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren.

Redaktion07.10.263 Min.
Foto: Mitarbeiter scannt Kartons in einem hellen, sauberen Lager mit Rollwagen und Warenregalen.
© Black Forest Labs / Flux

Plus 0,1 Prozent: Europas Handel tritt auf der Stelle

Das Einzelhandelsvolumen im Euroraum und in der EU ist im August gegenüber Juli um 0,1 Prozent gestiegen, meldet Eurostat. Nach dem Juli-Minus von 0,6 Prozent im Euroraum reicht das kaum zum Durchatmen. Non-Food legt um 0,5 Prozent zu, Kraftstoff verliert 1,9 Prozent. Deutschland landet mit plus 1,3 Prozent auf Platz drei der Monatswertung, liegt im Jahresvergleich aber immer noch 0,4 Prozent im Minus.

Redaktion07.10.263 Min.
Symbolbild: Drei Präsentationsfächer mit Schuh, Pullover und Etui zeigen unterschiedliche Produktauswahlen.
© OpenAI

Drei Assistenten, drei Regale: KI-Shopping kennt keine Ordnung

Wer ChatGPT, Googles AI Mode und Amazons Alexa dieselbe Kauffrage stellt, steht virtuell vor drei verschiedenen Regalen, zitiert Channelx.world eine Studie der Agentur Jellyfish. Für Spielzeug bediene sich Amazon fast nur im eigenen Shop, ChatGPT bei 24 verschiedenen Händlern, Google bei 37. Bei britischen Herrenanzügen ziehe ChatGPT 30 Händler heran, Google hingegen nur vier. Preisklassen ignoriere die KI: Eine Antwort zu Herrenanzügen etwa habe Modelle von 27 bis zu 3.295 Pfund präsentiert. Marken gingen unter: In der US-Mode verteile die KI ihre Empfehlungen auf 120 Marken, die stärkste komme auf sieben Prozent.

Redaktion06.10.263 Min.
Symbolbild: Eine Empfängerin übergibt einem Paketboten Münzen an der Wohnungstür.
© OpenAI

Bei DHL zählt an der Tür wieder nur Bargeld

DHL hat die erst Ende Juli gestartete kontaktlose Zahlung an der Haustür vorübergehend abgeschaltet, berichtet Golem.de. Laut einer Sprecherin habe es wiederholt technische Probleme mit den Handheld-Scannern der Zusteller gegeben, über die die NFC-Zahlung lief. Zollgebühren, Porto und Nachnahme kassieren die Boten damit wieder nur bar. Der Konzern wolle den Dienst schnellstmöglich zurückbringen, einen Termin gebe es nicht.

Redaktion06.10.262 Min.
Symbolbild: Modische Jacken und Sneaker vor einer Konzertbühne in einer Veranstaltungshalle.
© OpenAI

Konzert statt Checkout: Zalando feiert in Berlin

Zalando lädt im April 2027 erstmals zum Festival „Access All Areas“ nach Berlin, berichtet Fashionunited.de. Bis zu 40.000 Besucher sollen am 24. und 25. April in der Station Berlin und im Tempodrom Konzerte und Markenauftritte erleben und limitierte Produkte ergattern können. Das Format knüpfe an die einstige Modemesse Bread & Butter an. Mit dabei seien 14 Marken, angeführt von Adidas, Calvin Klein und Nike. Für Mitglieder des Kundenprogramms Zalando Plus sei der Eintritt frei.

Redaktion06.10.262 Min.
Foto: Hände im weißen Kittel ordnen Medikamentenschachteln neben Versandkarton und Umschlag in einer Apotheke.
© Black Forest Labs / Flux

Apothekerkammer lässt bei DocMorris pfänden

Die Apothekerkammer Nordrhein hat bei DocMorris in den Niederlanden Geld pfänden lassen, berichtet Sueddeutsche.de. Die Online-Apotheke habe vor Jahren in Stuttgart Prozesse um Rabattwerbung verloren, nach Ansicht der Kläger aber unverändert weitergemacht. Weil der Antrag auf Ordnungsgelder in Deutschland versandet sei, habe die Kammer den Umweg über ein niederländisches Gericht genommen. Laut DocMorris gehe es um einen hohen fünf- bis niedrigen sechsstelligen Euro-Betrag; das Unternehmen habe Berufung eingelegt.

Redaktion06.10.262 Min.
Foto: Person im Lager hält ein Tablet neben Karton und Metallteilen auf einem sauberen Arbeitstisch
© Black Forest Labs / Flux

Fast ein Drittel des B2B-Umsatzes läuft digital

Deutsche Hersteller und Großhändler haben 2025 knapp 1,6 Bio. Euro digital umgesetzt, zitiert WLL.news den B2B-Marktmonitor des ECC Köln. Der Online-Anteil am gesamten B2B-Umsatz liege bei 30 Prozent, EDI eingerechnet. Der Internethandel über Online-Shops und Marktplätze sei um 7,9 Prozent auf 549 Mrd. Euro gewachsen. Rund ein Viertel davon laufe über Marktplätze, deren Anteil zuletzt stagniert habe. Zwei Drittel der Führungskräfte rechneten damit, dass das Geschäft weiter ins Netz wandere.

Redaktion06.10.263 Min.
Foto: Person packt Versandkartons an einem sauberen Tisch mit Laptop und Klebebandabrollern.
© Black Forest Labs / Flux

US-Online-Handel schlägt die Prognose

Der US-Online-Handel wächst 2026 schneller als erwartet: In den ersten drei Quartalen legte er um rund zehn statt der prognostizierten acht Prozent zu, zitiert Finance.yahoo.com eine Analyse von Bernstein. Einen Grund sehe das Analysehaus in KI-gestützter Werbung bei Google und Meta, welche die Konversionsraten nach oben treibe. Zugleich hätten die neuen Zölle Temu und Shein geschwächt. Die größten Anteilsgewinne verbuche Shopify mit 14,2 Prozent vor Walmart mit 8,7 Prozent. Amazon halte 42,9 Prozent Marktanteil, wachse aber langsamer als seine Verfolger.

Redaktion06.10.263 Min.
Foto: Person prüft Unterlagen an einem sauberen Bürotisch mit Laptop, Ablage und Taschenrechner.
© Black Forest Labs / Flux

KI-Agenten: Weniger Terminator, mehr Buchhaltung

Statt als autonome Superhirne lohnen sich KI-Agenten vor allem beim Bürokram rund um Angebote, Aufträge und Rechnungen, zitiert T3n.de eine Telekom-Studie. Ideal seien Abläufe mit zwei bis vier Systemen und ebenso vielen Prozessschritten. Für Einzelaufgaben genüge klassische Automatisierung, komplette End-to-End-Prozesse ließen sich dagegen schwer standardisieren. Ein Agent könne etwa Kundenanfragen mit CRM- und Preisdaten zu einem Angebotsentwurf verdichten, Bestellungen mit der Warenwirtschaft abgleichen und Rechnungen prüfen, bevor sie in die Freigabe gehen.

Redaktion06.10.263 Min.
Foto: Lieferfahrer mit Roller hält Einkaufstüte und Paket vor einem Lebensmittelgeschäft.
© Black Forest Labs / Flux

Indiens Online-Handel wächst immer schneller

Indiens Online-Handel wächst 2026 um 22 bis 24 Prozent auf mehr als 90 Mrd. Dollar, so schnell wie seit fünf Jahren nicht, zitiert Retailasia.com eine Studie von Redseer. Am stärksten lege Quick Commerce zu: Der Anteil der Sofortlieferung am Online-Markt sei binnen eines Jahres von 14 auf 22 Prozent gestiegen. Zugleich verjünge sich die Kundschaft: Die Generation Z stemme mittlerweile rund 35 Prozent des Handelsvolumens, 2022 seien es erst zehn Prozent gewesen.

Redaktion06.10.263 Min.
Foto: Kundin prüft ein Preisschild an Strickwaren neben weihnachtlich dekorierten Regalen.
© Black Forest Labs / Flux

Herbstlaune statt Kauflaune

Das Weihnachtsgeschäft verliert schon vor dem Start an Glanz: Die Konsumlaune hat sich im Oktober nach einem zaghaften Aufwärtstrend deutlich verschlechtert, so das Konsumbarometer des HDE. Die Anschaffungsneigung liege klar unter Vorjahresniveau, die Einkommenserwartung habe spürbar nachgegeben. Die Teuerung bei Energie und Sprit belaste die Verbraucher, die Inflationserwartung klettere weiter. Wirtschaftsforscher und Unternehmen blickten etwas freundlicher auf die Konjunktur, die Verbraucher hingegen seien pessimistisch.

Redaktion06.10.262 Min.
Foto: Person bereitet gefaltete Kleidung und Pakete vor einem Smartphone auf Stativ für Livestream vor
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Tiktok Shop ist in Europa eine britische Veranstaltung

Großbritannien bleibt mit großem Abstand der wichtigste europäische Markt für Tiktok Shop, berichtet Channelx.world. Dort seien inzwischen mehr als 300.000 kleine und mittlere Unternehmen aktiv. 2025 habe das Handelsvolumen 2,63 Mrd. Euro erreicht, das entspreche 65 Prozent des europäischen Gesamtwerts. Es folge Spanien mit 570 Mio. Euro, vor Frankreich (360 Mio.) und Deutschland (350 Mio.), die erst seit März 2025 dabei sind. Für dieses Jahr erwarte der ECDB in allen Märkten annähernd eine Verdoppelung.

Redaktion06.10.262 Min.
Foto: Support-Mitarbeiter mit Headset tippt an einem Büroarbeitsplatz neben Telefon und Netzwerkkabeln
© Black Forest Labs / Flux

Telekom will mit KI 2,5 Mrd. Euro jährlich sparen

Die Telekom will ihre indirekten Jahreskosten bis 2030 per KI und Automatisierung gegenüber 2023 um rund 2,5 Mrd. Euro drücken, berichtet Manager-Magazin.de. Den KI-Umsatz mit Unternehmen außerhalb der USA wolle der Konzern von rund 250 Mio. Euro im laufenden Jahr auf 800 Mio. bis 2030 hieven. Im Kundenservice habe ein Chatbot im ersten Halbjahr bereits rund 2,6 Mio. Anrufe übernommen, bei der US-Tochter bearbeite KI schon 40 Prozent der Kundenkontakte.

Redaktion06.10.262 Min.
Foto: Lieferdrohne senkt eine graue Essenstasche vor einer Haustür im Vorgarten ab
© Black Forest Labs / Flux

Doordash will Essen in fünf Minuten einfliegen

Doordash hat die Drohne vorgestellt, mit der es in Nordkalifornien Essenslieferungen testen will, berichtet Techradar.com. Der Sechsrotor lande nicht, sondern seile die Bestellung vor der Haustür oder im Garten ab und surre wieder davon. Laut Doordash seien rund 80 Prozent aller Bestellungen leicht genug für den Luftweg. Eine Lieferung dauere in ersten Tests im Schnitt keine fünf Minuten.

Redaktion05.10.263 Min.
Frau vergleicht eine geplante Anschaffung am Laptop
© OpenAI

Besserverdiener treten auf die Konsumbremse

Die Konsumlaune kippt ausgerechnet dort, wo das Geld sitzt, zitiert Sueddeutsche.de eine Auswertung des NIM. Während das Konsumklima für Oktober um 3,8 auf minus 30,6 Punkte sinke, rutsche es beim einkommensstärksten Viertel sogar um 13,8 auf minus 38 Punkte ab. Die obere Einkommenshälfte, die rund 68 Prozent der Konsumausgaben trage, halte sich also zunehmend mit Anschaffungen zurück. Wer hingegen weniger verdiene, spare auch weniger und kaufe so viel wie bisher.

Redaktion05.10.262 Min.
Zwei Personen im Gespräch über die Nutzung digitaler Dienste
© OpenAI

Briten mögen KI-Firmen weniger als Waffenhersteller

59 Prozent der Briten sehen KI-Unternehmen negativ, berichtet Techradar.com unter Berufung auf eine YouGov-Umfrage. Damit schneide die Branche schlechter ab als Rüstungskonzerne (52 Prozent) und Big Tech (50 Prozent). Unbeliebter seien nur noch Social-Media-Firmen (64 Prozent) sowie Tabak- und Glücksspielanbieter. Ausschließlich bei täglichen Anwendern überwiege die Zustimmung (41 Prozent) die Ablehnung (39 Prozent). Bei Nichtnutzern liege die Missbilligung bei 76 Prozent.

Redaktion05.10.263 Min.
Reisende kommt in einer gepflegten Ferienwohnung an
© OpenAI

Airbnb, Booking und Expedia legen 5,3 Prozent zu

Über Airbnb, Booking und Expedia haben Urlauber im zweiten Quartal 258,8 Mio. Übernachtungen in EU-Kurzzeitunterkünften geshoppt, 5,3 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, meldet Eurostat. Gegenüber 2024 beträgt das Plus 23,9 Prozent. In Österreich nahm die Zahl der gebuchten Übernachtungen um drei Prozent ab, Deutschland steigerte sich um 6,3 Prozent. Fünf der zehn gefragtesten Regionen lagen in Spanien, drei in Frankreich, zwei in Italien.

Redaktion05.10.262 Min.
Foto: Lagerarbeiter legt grauen Versandbeutel in eine Kiste mit Paketen an einer Sortieranlage
© Black Forest Labs / Flux

Neun von zehn Auslands-Euro landen bei Temu & Co.

Neun von zehn Euro, die EU-Verbraucher 2025 online bei Händlern außerhalb der Union ausgaben, landeten bei Temu, Shein und Aliexpress, zitiert Ecommercenews.eu eine Studie von ECDB. Das seien 49,7 Mrd. von 55,1 Mrd. Euro. Insgesamt habe der Abfluss 13,1 Prozent der Online-Ausgaben für physische Waren ausgemacht. 2020 seien es nur 2,3 Prozent gewesen, für dieses Jahr würden 15,2 Prozent erwartet. Der Gegenverkehr wirkt wie ein Rinnsal: Der EU-Handel habe nur 3,9 Mrd. Euro an Kunden außerhalb der Union umgesetzt , gut die Hälfte davon an die Schweiz.

Redaktion05.10.262 Min.

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